Da gibts so viele...
Gibt es außer mir eigentlich noch jemanden, der Monty Python's Flying Circus liebt, den aber die Filme der Truppe völlig kalt lassen?
Da gibts so viele...
Gibt es außer mir eigentlich noch jemanden, der Monty Python's Flying Circus liebt, den aber die Filme der Truppe völlig kalt lassen?
gerade weil die außerunterrichtlichen Aufgaben schlecht oder gar nicht entlastet werden (können).
Das "können" kannst Du Dir getrost sparen. So gut wie alles, was angeblich nicht geteilt werden kann, ist völlig überflüssiges Gedöns. Und wenn man die ach so unteilbaren Aufgaben partout nicht teilen will, gäbe es eine ganz einfache Lösung, nämlich zu sagen: 50% Teilzeit = 50% der zu leistenden Wochenstunden, aber nur (sagen wir) 40% des Deputats. Ergebnis: Echte 50% Teilzeit. Ganz einfach. Wird nur nicht gewollt.
Und plötzlich sind Schüler nicht mehr nur für sich alleine im Unterricht schwach, sondern bekommen für ihr Versagen auch noch Druck von der ganzen Klasse.
Das ist ja nun nix entscheidend neues. Das Phänomen wussten meine Sportlehrer vor 30 Jahren schon trefflich für sich zu nutzen.
Alle Schulen, an denen ich bisher war, waren in den Ferien unbesetzt, was Lehrer und Schulleitung anbelangt - von der letzten Woche abgesehen.
Das mag mal wieder so eine bundeslandspezifische Sache sein. Ist dann halt so und ist auch nicht schlimm. Völlig unabhängig davon, was so ein Internetanwalt sich einbildet.
Ich staunte nicht schlecht, als ich das hier heute las:
O-o, kommt da was auf uns zu? Ich bin dagegen!
Was könnten unsere Gegenargumente sein? Gibt es dazu schulgesetzliche Aussagen?
Ich habe mal die entscheidende Passage markiert und stelle fest:
1. Selbstverständlich kann der Bürger erwarten, dass die Verwaltung seine Anliegen so zügig wie möglich bearbeitet und sie nicht über Wochen verschleppt.
2. Inwiefern sollte das für Schulen nicht gelten?
3. Inwiefern ist es neu oder überraschend, dass das auch für Schulen gilt?
4. Ich kenne keine Schule, die über die Ferien komplett unbesetzt ist.
Der RA weiß um diese "Lücke" des nicht festgelegten Urlaubs und findet es normal, dass Anfragen umgehend beantwortet werden. Da kann er dann vor oder in den Ferien etwas schicken und erwartet, dass es umgehend bearbeitet wird und Fristen eingehalten werden.
Ich stelle fest:
1. Jeder kann Anfragen stellen. Jederzeit. An jeden. (Wie ja auch - OT - jeder jeden jederzeit verklagen kann, wenn er da gerade Lust drauf hat)
2. Jeder kann alles "normal" finden.
3. Jeder kann in den Ferien irgendeinen Schrieb an jede Schule schicken.
4. Jeder kann jederzeit von jedem alles erwarten.
5. Anwälte setzen gern Fristen ("Für Ihre Antwort habe ich mir den ... vorgemerkt"). Diese sind in etwa so bindend wie die Zusage eines 13-jährigen, "sofort" sein Zimmer aufzuräumen.
Reicht das dem RA
Ich stelle fest:
Das ist einzig und allein das Problem des RA (der sich im Übrigen nie an die Lehrkraft als Privatperson wendet, sondern immer an die Behördendienststelle "Schule". Dem einzelnen Lehrer kann daher auch kein Nachteil aus der Tatsache erwachsen, dass er in den Ferien nicht erreichbar war - es sei denn, es gäbe darüber eine konkrete Vereinbarung, gegen die er dann verstoßen würde. Aber das ist eine Sache zwischen Dienstherr und Lehrkraft und geht den Herrn Advokaten nichts an).
Zum anderen - und das ist für mich der zentrale Aspekt - enthält dieses Spiel ein Element vieler kommerzieller Handyspiele, nämlich ein süchtigmachendes Belohnungssystem.
Dafür habe ich gleich mal ein "gefällt mir" vergeben! ![]()
Reicht das dem RA und reicht das für die Kooperation im Kollegium oder Wartung der Technik?
Wer ist denn der RA?
Denk mal noch weiter drüber nach, vielleicht kommst du dann ja drauf.
Nö. Da hinten ist mein Buckel, wie man hier sagt.
Ist das eigentlich wirklich so eine Lehrerkrankheit, dieses zwanghafte stellvertretende Betroffensein?
Scusi-jucy, nimm es nicht persönlich.
(Augenrollemoji)
Nicht, dass es mich was anginge - also reine Neugier, aber WAS soll die TE denn nicht persönlich nehmen? (Nachdenkemoji)
Da gibt es Kollegen, die dank einem "Haltet doch mal die Klappe" schon zur Rechtsberatung mussten.
Mussten sie? Oder meinten sie zu müssen?
Es hilft einfach immer, mal wieder mal erfahrene Kollegen um Rat zu fragen und deren Geschichten mitzubekommen!
Aber nur die Coolen aus dem Lehrerforum!
klar darf man das sagen. genau wie dein gegenüber dir dann sagen darf, dass du offenbar bestenfalls ein gedankenloser, egozentrischer depp, schlimmstenfalls ein nazi bist.
Ich würde dann doch ersteres bevorzugen, danke. Im Übrigen mag ich weder Schaumküsse noch Schnitzel mit Paprikasoße, insofern besteht wenig Gefahr, dass ich überhaupt in die Verlegenheit komme, mir auf der Suche nach unbelasteten Ausdrücken dafür einen abzubrechen.
"Depp" ist übrigens eine justiziable Beleidigung. Nur so angemerkt.
"Negerküsse", "Mohrenköpfe" oder "Zigeunerschnitzel"
Ich weiß nicht. Vielleicht bin ich hoffnungslos naiv, aber bei allen drei Begriffen konnotiere ich immer noch viel eher eine Reminiszenz an die einst damit assoziierte Exotik (ähnlich wie bei "Kolonialwaren") als die den zugehörigen Menschengruppen zugeschriebene negative Eigenschaften.
Was ist das Pareto Prinzip?
Es besagt, dass man in 20% der aufgewendeten Zeit die wichtigsten 80% der Arbeit erledigt. Für die restlichen 20% benötigt man dann 80% der Zeit. Das ist für gewöhnlich die Zeit, die man mit Formatieren, Laminieren und sonstigem Aufhübschieren verbringt.
- Beim Korrigieren gilt das Pareto-Prinzip nur eingeschränkt. Leider.
Und ab welchem Alter?
Die Große mit knapp einem Jahr, die Kleine mit einem halben Jahr.
Ich merke nämlich nach zwei Wochen Klausurphase und neuem Stundenplan schreiben, während die Großeltern im Urlaub sind, dass meine Tochter (1 1/2) keine 35-40 Stunden Kindergarten gut wegsteckt. Ihr Bruder (4) bekommt das allerdings hin.
Ja, es kommt natürlich ganz stark auf die Kinder an. Wir hatten da wirklich Glück. Nach meiner Erfahrung kann man diesen Punkt nur bedingt aktiv beeinflussen.
Und ganz ehrlich? Ich würde lieber 3 Stunden mehr arbeiten und davon eine Putzfrau einstellen, wenn ich nur eine zuverlässige, gute finden würde, die es ok findet, dass man sie anmeldet.
Ja, da hast Du wahr. Unsere Nachbarin (Lehrerin, TZ , aber eher der Typ "Ich tanz auf allen Hochzeiten"
) ist gerade ganz verzweifelt, weil ihre Perle gekündigt hat. Wir sind auch sehr froh über unsere Putzhilfe, die freitags für drei Stunden kommt und danach ist wenigstens der Wohnbereich, die Küche und eines der Bäder sauber. Auch wenn sie ein Trampel ist und uns schon einiges zerdeppert hat. Was ihr geliebter Essigreiniger mit unseren damals nagelneuen Marmorfensterbänken gemacht hat... Schwamm drüber. Kann man gelegentlich mal wieder polieren.
Aber anmelden? Muhaha. Wir haben das mal probiert ("Melden Sie Ihre Haushaltshilfe an! Es ist ganz einfach! Und dann haben Sie Ruhe und ein gutes Gewissen!"). Ganz ehrlich? Ich war froh, als unsere Putzhilfe uns mitgeteilt hat, dass wir sie bitte wieder abmelden sollen, weil sie insgesamt zu viel verdient. Zuvor hatten wir sie einfach nur bei der Knappschaft angemeldet - was wir bekommen haben, war nicht nur ein gutes Gewissen, sondern auch eine intensive Brieffreundschaft mit der Versicherung. Es kam im Schnitt - ungelogen! - ein Mal pro Woche ein Schreiben, das uns aufforderte, wieder irgendwas zu bestätigen, anzugeben oder was weiß ich. Das war äußerst nervig. Nein, da ist es mir schon lieber, dass unsere Freundin uns aus Gefälligkeit die Wohnung putzt. Da ist es auch nicht so schlimm, dass hinterher immer das Bargeld fehlt, das auf dem Esstisch lag.
Beide Eltern Vollzeit und Kinder.... ich weiß nicht wie das geht.
Kann ich Dir sagen: Mit gutem Zeitmanagement, "Mut zur Lücke" = konsequenter Beachtung des Pareto-Prinzips... und zumindest einem Großelternpaar, das man auch um sechs in der Frühe anrufen kann, wenn Not am Mann ist. Kinder, die beizeiten zur Selbstständigkeit erzogen werden und nicht in jeder freien Minute Bespaßung erwarten, schaden dabei auch nicht.
Und, ganz wichtig: Was ich hier beschreibe, ist unsere ganz persönliche Situation. Bei uns hat das alles prima funktioniert, auf andere ist das nur bedingt übertragbar.
a) Ich habe nur eine Liste von Ländern, die ich nicht bereisen will. Fängt mit "A" wie "Afghanistan" an und hört mit "Z" wie "Zimbabwe" auf.
b) Mein favorisierter Kontinent wäre die Antarktis, wenn's da nicht ganz so kalt wäre. Von der Wahrscheinlichkeit her, Menschen zu begegnen, wäre es dort toll!
- Vor Jahren hatte ich mal ein hübsches Missverständnis mit einer Nachbarin, mit der ich mich bis dahin immer sehr gut verstanden hatte. Ich traf sie kurz vor ihrem Urlaub im Treppenhaus und fragte sie, wo es hingehe. Sie, leicht erkältet und daher etwas heiser, anwortete: "Mach mal leise hier!"
Wenig verwunderlich war ich ob dieser Antwort mehr als nur leicht befremdet, was mich veranlasste, mich wortlos umzudrehen und in meine Wohnung zu gehen. Dass unser Verhältnis daraufhin etwas abkühlte, ist logisch. Es wurde erst wieder besser, als ich erfahren hatte, wo sie hingefahren war... nämlich "nach Malaysia"! Glücklicherweise konnten wir die Sache noch aufklären.
Was war Dein lustigstes Missverständnis?
da ist die Teilzeitarbeitende (ja, ich kenne tatsächlich nur Frauen in Teilzeit) immer die, die ja noch Kapazitäten hat
Ich fürchte, es sind tatsächlich auch (tendenziell) eher Frauen, die das dann mit sich machen lassen. Wobei man das wirklich nicht verallgemeinern sollte - als ich noch an der FOS war, gab es genau zwei TZ-Damen (die eine deutlich überhälftig, die andere mit IIRC 8 Stunden), und beide hatten sehr genaue Vorstellungen, wann sie wo zu sein hatten (z. B. zum Kinderabholen). Da gab es erst gar keine Frage nach "Kapazitäten". Allerdings waren wir personell recht gut ausgestattet, und an der FOS gibt es viele Probleme nicht, die an SekI-Schulen ständig auftauchen, also irgendwelche Aufsichtsgeschichten oder so. Und die Schulleitung war super.
Dann geh hin und klage.
Aber ich bin doch gar nicht in TZ. Und wenn ich es wäre, würde das bei meinem Arbeitgeber heißen, dass ich (wie alle Berufsgruppen in der Klinik) genau die vorgesehene Stundenzahl ableiste. Keine Minute drunter, keine drüber. Mein Vorgesetzter würde mich angucken wie ein Auto, wenn ich ihm etwas von "unteilbaren Aufgaben" erzählen würde.
Es ist keine Hexerei, aber aus politischen und fiskalischen Gründen definitiv unerwünscht.
Eben. Und deshalb wäre es an der Zeit, dass ein höchstes Gericht den Ländern erklärt, was hier zu wünschen ist und was nicht. Wenn ich mal wieder nicht weiß, was ich mir zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen soll, frage ich auch mein höchstes Gericht, und meiner Frau sagt mir dann schon, was wir so brauchen können...
Wenn man so eine Pause einplanen muss, wird es vom zeitlichen Ablauf schwieriger und verlängert den Prüfungstag unnötig.
Ich vermag in der Einplanung von ausreichenden Pausen keine unnötige Verlängerung des Prüfungstages zu sehen.
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