A13 Stufe 7 sind in NRW knapp 3515€ netto im Monat (Steuerklasse I, keine Kirchensteuer). Nach Abzug der PKV bleiben etwa 3250€ netto.
Ein Angestellter muss für ein solches Netto ca. 70.000€ im Jahr verdienen.
Ich hatte ja auf dieser Bühne schon mal kund getan, mich nicht mehr über mein Angestelltengehalt beschweren zu wollen und fühle mich darin gerade bestärkt: E13/5, derzeit 69.100 p.a., macht netto (Steuerklasse III) 3726,93€ im Monat. KV für mich und die zwei Kinder ist da schon weg. Irgendwelche anachronistischen Zuschläge fürs Verheiratetsein und Kinderhaben bekomme ich allerdings nicht.
1. Die unfassbar ungerechten Unterschiede zwischen Schulformen und vor allem auch Beamten und Angestellten.
s.o. Wo ich WIRKLICH gekniffen sein werde, ist mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die Pension, die bei mir dann Rente heißt und maximal knapp halb so hoch sein wird wie sie wäre, hätte ich meine Tage als Beamter beendet.
Realistischerweise ist man als Lehrer, abhängig vom Wohnort, nur noch untere Mittelschicht...
Naja. Verglichen mit Friedrich Merz, der sich ja auch als Mittelschichtler betrachtet, sicher.
Es wird früher oder später darauf hinauslaufen, dass für Pflege mehr bezahlt wird.
Fängt schon an: Der hiesige kommunale Träger von Altenheimen und Krankenhäusern wirbt neuerdings mit einem Einstiegsgehalt von ca. 3.500 brutto für Altenpflegekräfte. Das ist kein ganz schlechtes Geld.
Den Kredit fürs Haus zu bekommen war auch deutlich einfacher.
Ähm - hast Du dafür irgendeinen Beleg? Den direkten Vergleich wirst Du ja kaum anstellen können. Wir haben vor sechs Jahren eine Immobilienfinanzierung benötigt und diese bei einer deutschen Großbank auch ohne jede Diskussion bekommen - und das trotz zweier befristeter Verträge (Zitat: "Wir gehen davon aus, dass Sie mit Ihrer Ausbildung immer einen adäquaten Job finden werden"). Viel einfacher kann es bei Beamten auch nicht sein. Außer natürlich man geht zu Sparkasse oder Volksbank, die hätten uns wahrscheinlich die Tür gewiesen.