dass eine in den Schulbüchern behandelte, also gängige (!?) Zeit angeblich im Studium nicht thematisiert wurde, und den Problemen bei der Aussprache, weil angeblich an der Uni vor allem geschrieben wurde
Hm, ich erinnere mich gut an die Situation im Englisch-, äh, Anglistikstudium (ist aber jetzt 12 bis 18 Jahre her): Englisch sprechen war da kaum gefragt (erst ca. zwei Jahre vor meinem Examen ist man dazu übergegangen, alle Lehrveranstaltungen auf Englisch abzuhalten), und auch ohne vertiefte Kenntnis der Grammatik hätte ich nicht ganz schlecht abgeschnitten. Aussprache? War in den mündlichen Prüfungen als Sekundärtugend gefragt, sonst nicht. Ein wissenschaftliches Anglistik- oder Romanistikstudium ist halt kein Sprachkurs für Fortgeschrittene. Ich glaube nicht, dass sich da im Zuge der Bologna-Reform viel zum positiven geändert hat.
Kurz gesagt: Doch, das (was der TE da erzählt) geht.
Viele Grüße
Fossi
PS. Von einem Absolventen eines wissenschaftlichen Studiengang würde ich aber auch erwarten, dass er sich Inhalte, die im Studium "nicht thematisiert" wurden (WTF?), selbst anzueignen in der Lage ist.