Beiträge von fossi74

    Magst Du uns verraten, was denn nun rausgekommen ist bei dem Gespräch?

    TE: "Natürlich nicht. Geht Euch doch einen Sch...dreck an Wäre doch sicher langweilig für Euch, nachdem Ihr Euch schon über mein Problem den Kopf zerbrechen musstet, und andere Leser des Forums, die möglicherweise ein ähnliches Problem haben, sollen sich gefälligst ihre eigenen Sorgen machen. Musste ich ja schließlich auch."


    Ach so, ok. Dann weiterhin alles Gute!


    Viele Grüße
    Fossi

    OT: Ich habe es nie verstanden, warum man sich zumindest in Frankfurt zum Examen für eine moderne Fremdsprache anmelden kann, ohne einen Auslandsaufenthalt einer gewissen Mindestzeit vorweisen zu müssen. Da beginnt das Problem ja schon bei unzureichenden Vorkehrungen in der Studienordnung, die andernorts durchaus existieren.

    Ich möchte allerdings in aller Bescheidenheit anmerken, dass es durchaus gute Fremdsprachenlehrer gibt, die keinen längeren Aufenthalt im Land ihrer Unterrichtssprache vorweisen können und dennoch über solide Kenntnisse verfügen. Ich kenne aus meinem Studium in Würzburg einige, die sich ihre guten Sprachkenntnisse auf anderen Wegen erworben haben, z.B. über längerfristige Nebenjobs bei den hier damals noch reichlich vertretenen amerikanischen Streitkräften.

    Ich kenne andererseits auch einige Fremdsprachenlehrer, die durchaus im Ausland waren und davon für ihren Unterricht enorm profitiert haben, indem sie uns Schülern dann ausführlich und jedes Jahr von neuem authentisch vom z.B. Lyon oder Glasgow des Jahres 1978 berichten konnten... will sagen: Es kommt darauf an, sich auf dem Laufenden zu halten. Auslandsaufenthalt allein ist kein Garant für gute Sprachkenntnisse und reicht nicht (und sollte um Himmels Willen keine Zulassungsvoraussetzung fürs Examen sein - es gibt tausend Gründe, aus denen es jemand während des Studiums nicht ins Ausland schafft). Sieht man ja auch am TE.


    Viele Grüße
    Fossi

    dass eine in den Schulbüchern behandelte, also gängige (!?) Zeit angeblich im Studium nicht thematisiert wurde, und den Problemen bei der Aussprache, weil angeblich an der Uni vor allem geschrieben wurde

    Hm, ich erinnere mich gut an die Situation im Englisch-, äh, Anglistikstudium (ist aber jetzt 12 bis 18 Jahre her): Englisch sprechen war da kaum gefragt (erst ca. zwei Jahre vor meinem Examen ist man dazu übergegangen, alle Lehrveranstaltungen auf Englisch abzuhalten), und auch ohne vertiefte Kenntnis der Grammatik hätte ich nicht ganz schlecht abgeschnitten. Aussprache? War in den mündlichen Prüfungen als Sekundärtugend gefragt, sonst nicht. Ein wissenschaftliches Anglistik- oder Romanistikstudium ist halt kein Sprachkurs für Fortgeschrittene. Ich glaube nicht, dass sich da im Zuge der Bologna-Reform viel zum positiven geändert hat.

    Kurz gesagt: Doch, das (was der TE da erzählt) geht.


    Viele Grüße
    Fossi


    PS. Von einem Absolventen eines wissenschaftlichen Studiengang würde ich aber auch erwarten, dass er sich Inhalte, die im Studium "nicht thematisiert" wurden (WTF?), selbst anzueignen in der Lage ist.

    an meiner Schule wird seit einiger Zeit ein Neubau hochgezogen. Das Ergebnis ist, dass einige Klassen aufgrund unfertiger Klassenräume nach den Sommerferien erst 1-3 Wochen später eingeschult werden konnten. Für die Lehrkräfte entstand so eine erhebliche Anhäufung von Minusstunden, obwohl das Angebot der Arbeit durch die Lehrkräft durchgehend bestand, die Schule diese Dienstleistung jedoch nicht annehmen konnte. Aus welchem Grund sind also die Minusstunden gerechtfertigt?

    Aus gar keinem. Ich würde mir die Minusstunden schriftlich bestätigen lassen (mit Grund ihrer Entstehung) und dann gegen diesen Bescheid vorgehen. "Übergeordnete Stellen" leiden überdurchschnittlich oft am Pippi-Langstrumpf-Syndrom, was die Rechte von Arbeitnehmern und ganz speziell von Beamten angeht.


    Viele Grüße
    Fossi

    Weiß jemand eigentlich wie es ist, wenn man sich Inspiration in einem Arbeitsheft holt, aber letztlich sowohl die Aufgabe umformuliert, als auch die Grafiken selbst erstellt? Also wenn man nur den AufgabenTYP "kopiert"? Muss man das irgendwie mit angeben, wenn ja wie?

    Aufgabentypen können doch per se nicht urheberrechtlich geschützt sein. Falls doch, erhebe ich Anspruch auf die Erfindung der Addition. Ich würde mich auch mit einem bescheidenen Betrag von 0,00001 Cent pro Verwendung als Tantieme zufriedengeben - und Slim, Gates und sämtliche Scheichs könnten wahrscheinlich trotzdem einpacken.


    Viele Grüße
    Fossi

    man könnte sagen, dass für die Bildung der Kinder das doch möglich sei etc blablabla, aber das wird es in einer kapitalistischen Gesellschaft eher nicht geben

    Dann solltest Du mit gutem Beispiel vorangehen und Deine selbst erstellten Materialien kostenlos zum Download anbieten. Für die Bildung der Kinder sollte das doch möglich sein.


    Viele Grüße
    Fossi

    Ich krame das jetzt mal raus, da ich kein neues Thema deswegen aufmachen will. Es geht im Folgenden ausschließlich um das Fach Mathematik.

    Mir schwebt der Einsatz von Lerntheken vor. Kann ich mich an verschiedenen Schulbüchern daran bedienen und mir verschiedene Lerntheken zusammenschnippeln für die Themen eines Schuljahres, solange ich diese komische 10% Marke pro Buch einhalte?

    Weiter noch, wie ist das mit Klassenarbeiten, gilt da ebenso die 10% Regel, oder wie handhabt ihr das?

    Das mit den Lerntheken sollte so in Ordnung gehen. Die 10% pro Buch wirst Du ohnehin kaum erreichen. Bei Klassenarbeiten kann es ja eigentlich nur um konkrete Aufgaben gehen, oder? Ich bezweifle, dass Mathematikaufgaben die notwendige Schöpfunghöhe erreichen, um unter den Schutz des Urheberrechts zu fallen.


    Viele Grüße
    Fossi

    Wow, die Antworten, die hier gegeben wurden sind so .... TYPISCH Lehrer...

    Super, das ist ja wie wenn ein Polizist den anderen "Scheißbulle" nennt. Merke: Eine Frage im Internet stellen heißt nicht automatisch, die Antwort zu bekommen, die man sich wünscht.


    Viele Grüße
    Fossi

    Was mich - angesichts der bisherigen Antworten - mal interessieren würde: War das schon immer so ein seltenes Problem, oder sind heutzutage Diagnose und Therapie soweit verbessert, dass Stottern im Schulalter kaum noch auftritt? Aus der Kleinkindzeit unserer Großen (sprich: als wir noch gemeint haben, die "Eltern" lesen zu müssen :) ) kann ich mich nämlich noch an eine Vielzahl von Artikeln zum Thema "Stottern" erinnern, aber eben meist bezogen auf eher kleine Kinder.


    Viele Grüße
    Fossi

    1. Welches Lehramt studiert ihr/habt ihr studiert?
    2. War Stottern zu irgendeinem Zeitpunkt Inhalt eures Studiums?
    - Wenn Ja, wann und in welchem Umfang?
    Findet ihr es wichtig, dass Stottern Thema im Lehramtsstudium ist?
    3. Ein Kind in eurer Klasse stottert. Wo holt ihr Informationen über den Umgang mit dem Kind ein?
    4. Als wie sinnvoll erachtet ihr ein (verpflichtendes) Fortbildungsangebot für alle Lehrer zum Thema Stottern?


    1. Gymnasium

    2. Nein (nur bei schlecht vorbereiteten Referaten :) ) - mir ist in über zehn Jahren Berufstätigkeit aber auch noch kein stotternder Schüler untergekommen. Aus meiner eigenen Schulzeit erinnere ich mich an einen Jungen, den ich aber eher außerhalb der Schule kannte. Keine Ahnung, ob der auf dem Gymnasium Probleme deswegen hatte; spätestens in der Oberstufe hatte er das aber IIRC überwunden.

    3. Im Internet. Wo denn sonst?

    4. Mangels Bedarf nicht sinnvoll. Dass Stottern nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat, sollte allerdings auch ohne Fortbildung jedem Kollegen klar sein.


    Viele Grüße
    Fossi

    Eigentlich wollte ich nicht weiter studieren, dachte eher vielleicht daran als Erzieher tätig zu werden.


    So viel Stress für so wenig Geld? Mach eine Ausbildung im Handwerk, es gibt derzeit sehr gute Sonderprogramme für Studienabbrecher mit verkürzter Ausbildungszeit und erleichtertem Zugang zu Meisterkursen. In sechs, sieben Jahren machst Du Dich selbständig und sch... jedem Lehrer (finanziell) auf den Kopf. Von ziemlich weit oben.

    Ach so, davon ab: Als Erzieher hast du momentan natürlich auch beste Chancen. Rechne aber nicht damit, irgendetwas aus dem Studium angerechnet zu bekommen. Erzieherausbildung und Lehramtsstudium sind zwei völlig unterschiedliche Baustellen.


    Viele Grüße
    Fossi

    Die Unterrichtsverpflichtung eines SL am Gymnasium richtet sich - das kenne ich aus Bayern so - nach der Schülerzahl, das dürfte also so in Ordnung gehen (es sei denn, der Kollege wäre so dumm, sich auf einem so leicht nachprüfbaren Feld angreifbar zu machen). Dass er "um neun kommt und um zwölf geht", scheint mir doch etwas übertrieben dargestellt zu sein. In Bayern hätte der gute Mann mit einer solchen Arbeitsweise nach spätestens zwei Wochen massiven Ärger mit seiner übergeordneten Dienststelle.

    Viele Grüße
    Fossi

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