Ja so sieht es aus. Und das beinhaltet als Lehrer, dass Du trotzdem an Wochenenden arbeiten musst und so weiter. Von den Arbeitsstunden gibt sich das nicht viel, nur das Gehalt ist unterschiedlich (und eben die Art der Tätigkeit).
So, der Thread ist wohl schon so gut wie tot, da macht es nichts, wenn ich auch noch dazusenfe. Nur zwei Punkte:
1. Ich war kürzlich gezwungen, die Gehaltsabrechnung meines stellvertretenden Schulleiters zu lesen (ja, ich muss zwanghaft alles Gedruckte lesen, das ich erkennen kann. Auch wenn es auf dem Kopf steht. Ich kann da nix für). Sein Netto belief sich auf knapp 4.900 Euro. Gut, der Mann ist natürlich jenseits der 50 (ich kenne aber einen Stellvertreter an einer Berufsschule, der erst 39 ist). Trotzdem kann - zumindest im höheren Schuldienst - keine Rede sein von "3000 Euro lebenslang".
2. Wenn Du in Deinem Job wirklich in wenigen Jahren 5000 netto verdienen kannst, dann bleib dabei. Verrat uns dann doch bitte, in welcher Branche Du so erfolgreich bist - vielleicht kannst Du ja mit einem von uns hier den Job einfach tauschen, das wär doch praktisch.
3. (Wenn ich zählen könnte, wär ich Mathematiker geworden) Jobs, in denen man nach wenigen Jahren 5000 netto verdient, sind für gewöhnlich Jobs, die man auch gern mal völlig unverhofft wieder los ist, oder die einen unverhofft dazu zwingen, das gerade erworbene und liebevoll eingerichtete Häuschen mal eben zu vermieten oder zu verkaufen, um sich in einer möglicherweise schönen, möglicherweise auch weniger schönen Gegend Deutschlands eine neue Bleibe und den Kindern neue Schulen zu suchen. Auch nicht jedermanns Sache. Als Lehrer passiert Dir das für gewöhnlich nicht.
Gruß
Fossi