Beiträge von indidi

    sarahkatha
    Ich hab eine kombinierte Klasse (1A/2)
    Nur 5 Schüler lernen/schreiben im Moment die Schreibschrift:

    Ein Schüler kam neu in die Klasse und konnte schon sehr viele Buchstaben.
    Zwei Schüler tun sich sehr leicht und sind begierig auf neue Buchstaben.
    Zwei Schüler haben größere Probleme und brauchen sehr lange um sich die Buchstaben zu merken, sind aber auch hochmotiviert.

    Ich mach es so:
    Ich habe mir eine für mich sinnvolle Reihenfolge überlegt:
    Formähnliche BUchstaben kommen hintereinander --- nachdem ich einen "schwierigen" Buchstaben eingeführt habe, kommen eher leichtere.

    Ich habe mir einen Ordner mit Klarsichthüllen angelegt.
    Aus unserer Lehrerbücherei, von Kollegen und auch selbstgekauften Heften (teilweise als Prüfexemplare über die Schule angefordert oder in den Schulbuchzentren billig gekauft) habe ich mir passende Seiten kopiert.
    Einige Ergänzumgsblätter habe ich auch auf dem Computer erstellt.
    Die Blätter sind im Ordner schon fertig kopiert.

    Wenn meine anderen Schüler in Druckschrift irgendetwas schreiben oder auch mal eine andere Aufgabe erledigen, kümmere ich mich um die "Schreibschriftler".
    Am Anfang geht das noch mühsam und wir mussten viel an der Tafel üben und auf A4 Blättern nachspuren. Aber mit derZeit reichen neue Arbeitsblätter.

    Ich versuche jeden Tag etwas mit ihnen zu üben -- und wenn es nur 20 Minuten sind.
    Hausaufgaben bekommen sie zusätzlich auf --- und sie sind stolz darauf.

    Jetzt -- sie haben 3 Monate Intensivkurs ;) hinter sich) habe ich für meine flotten den Lehrgang vom Jandorf-Verlag bestellt.
    Nun sind sie soweit, dass sie die bekannten Buchstaben wiederholen können und die neuen lernen.


    Von Anfang an nehme ich den Lehrgang nicht her,
    weil er Groß- und KLeinbuchstabe gleichzeitig einführt.
    Ich finde es besser und effektiver, wenn die Schüler formähnliche Buchstaben hintereinander lernen.

    Ich habe dieses Jahr mit meinen Zweitklässlern (auch Förderschule) mit der Schreibschrift begonnen.
    Einen passenden Lehrgang habe ich allerdings nicht gefunden.
    Irgendetwas stimmt immer nicht und meine Förderschüler brauchen halt, vorallem am Anfang viel Zusatzmaterial.

    Ich habe mir dann eine eigene Reihenfolge ausgedacht.
    z.B. kommen nach einem schwierigen Buchstaben wieder mehrere leichtere.

    Bevor ich weiterschreibe ;)
    Welche Schreibschrift nehmt ihr denn?
    Bei uns ist es die vereinfachte Ausgangschrift.

    Word 2000:

    Auch wenn man feste Maße eingegeben hast,
    verändert sich oft die Spaltenbreite.
    Keine Ahnung warum.
    ?(


    Dann kannst du Folgendes machen:
    Markier die Tabelle.
    Geh oben bei "Tabelle" auf "Autoanpassen" und dann auf "feste Spaltenbreite".

    Ich denke das Problem ist einfach,
    dass man durch das Internet wahnsinnig viel Infos bekommt.
    (Vor 20 Jahren kannte man eine Handvoll Refs ;))

    Und wer schreibt da natürlich hauptsächlich:
    Leute, die Probleme haben.

    Von den vielen, vielen, bei denen das Ref relativ reibungslos abgelaufen ist, schreibt ja nur selten jemand.


    Lass dich nicht schon vorher stressen.
    Geh das Ganze erst mal unvoreingenommen an.

    klöni

    Mein spontaner Gedanke beim Lesen deines Beitrags:

    Die Stunde ist zu sehr durchgeplant.
    Von den Schülern werden keine "echten" Antworten erwartet,
    sondern nur die, die ins Konzept passen.

    Die Referendarin hat alles bis auf die letzte Minute im Griff.

    Die eigene Meinung oder eine Frage der Schüler, die nicht ins Konzept passt werden wahrscheinlich "abgewürgt".
    Die Schüler sind nur so eine Art Marionetten.

    Ich kann natürlich jetzt völlig daneben liegen.
    Wie gesagt: Mein 1. Eindruck.

    Hier wäre vielleicht weniger mehr.
    Vielleicht sollte sie mal eine Stunde nur mit dem Buch halten.
    Keine tollen Zusatz-Sachen.

    :D
    Bin eine absolute Nachteule und genieße mein Mittagsschläfchen (wenn es geht) ohne schlechtes Gewissen.

    Natürlich ging das nicht, als die eigenen Kinder noch im Kindergarten oder in der Grundschule waren.

    Aber irgendwann sind sie aus dem Gröbsten raus
    ;)
    und Frau genießt ihr Schläfchen, bevor die KInder aus der Schule kommen.


    Und bevor ihr jetzt alle über mich herfallt:
    Zählen wir doch einfach unsere tägliche Zeit zusammen, die wir korrigieren/vorbereiten.
    Der Eine macht das halt nachmittags oder am frühen Abend,
    der andere ab 20 Uhr und später.
    Und wieder ein andere schwerpunktmäßig am Wochenende.
    :D

    Das ist doch das schöne am Lehrerberuf,
    dass ich mir meine Vorbereitungszeit frei einteilen kann.

    Sonnenblume:
    Aus gelbem Buntpapier die Blütenblätter reißen,
    für die Mitte einen Kreis aus braunem Buntpapier.


    Ostereier:
    Aus farbigem Tonpaier ausschneiden und beliebig verzieren:
    - Locherpunkte aufkleben
    - Muster mit Filzstiften
    - kleine Dreiecke aus Geschenkpapier auschneiden und aufkleben
    usw.

    Mandala:
    einfach ausmalen und aufkleben

    bunte Blätter:
    richtige Blätter (mit den Blattadern nach oben) unter ein Papier legen und mit verschiedenen Wachsmalkreiden drüberfahren.
    (nur leicht aufdrücken und immer in eine Richtung zeichnen)
    Mit Zickzack- oder Wellenschere ausschneiden und aufkleben.
    Vielleicht könnte man noch einen Igel darunter verstecken.

    Es gibt mittlerweile auch viele Lesebuchtexte bei Antolin.

    Da gibt es zwar weniger Punkte drauf,
    aber für den Einstieg sind sie nicht schlecht.

    Man kann auch welche aus verschiedenen Lesebüchern kopieren (evt. sogar Farbkopie oder wenigstens auf farbiges Papier) und in einem Ordner zur Verfügung stellen.
    So kann sich jeder seinen Lieblingstext aussuchen.

    Die einfachen aus Klasse 1 verhelfen den schwächeren Lesern schnell zu Erfolgserlebnissen.


    Viele Bücherein verleihen auch Kisten mit Antolin-Büchern.

    Gerade bei den schwierigen Klassen ist es ganz wichtig sehr detailiert zu planen, wie die Stunde ablaufen soll.

    Ganz klare Regeln und Rituale:
    Wer mit dem Umziehen fertig ist kann in der Halle sausen. Wenn alle da sind: Sitzkrei sin der Mitte + Besprechung.
    Die Halle wird erst verlassen, wenn alles!!!! aufgeräumt ist.

    Notfalls findet auch mal eine Stunde im Klassenzimmer "theoretisch" statt, wenn die Reglen so garnicht klappen wollen.

    Erklärungen immer "ohne" Material geben.
    Die Bälle bleiben solange im Ballwagen, bis alles geklärt ist.

    "Auszeiten" für Schüler (Strafbank wie im Fußball) , die sich nicht an die Regeln halten.

    Große Geräte-Aufbauaktionen würde ich am Ende erst mal lassen (so schade es auch ist)

    Schau, dass möglichst alle Schüler immer in Bewegungs sind. Keine "Ausscheidungsspiele" wo mehr draußen sitzen als im Spielfeld sind. Lieben hinstellen lassen und "erlösen".


    Gute Erfahrungen hab ich auch mit "Staffeln" gemacht.
    2-3 "Bahnen": Langbank, kleine Kästen, Hütchen und Kastenteile.
    Man kann erst mal trainieren.
    dann laufen immer drei auf Zeit, dann drei Staffeln.
    ---schon hast du Noten.

    Die Handbohrer heißen auch "Nagelbohrer".
    Da gibt es ein paar Seiten, die die im Angebot haben.


    Wenn du nur kurze Löcher willst,
    um z.B. Streichhölzer oder Zahnstocher reinzustecken,
    geht das auch mit einem Milchdosenöffner.
    [Blockierte Grafik: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/bb/Dosenstecher.jpg/180px-Dosenstecher.jpg]
    hm, ob es die noch gibt?
    ;)

    Massig Bastelideen findest du,
    wenn du in der Google-Bilder-Suche
    Kastanie basteln
    eingibst.

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