Beiträge von indidi

    Britta

    Das funktioniert alles nicht.?(

    Nur wenn ich Autoformen in Word habe, kann ich sie drehen.
    Cliparts nicht.
    Der grüne Drehpfeil ist da nicht aktiviert.
    Hab Word2000.

    Petra
    Ich hab mir eine Tabelle auf die Seite gemacht.
    Für jede "Buchseite" 2 Spalten (eine für den Text, eine fürs Bild)
    Unter "Format-Textrichtung" hab ich den Text senkrecht reingestellt.

    Das mit den Tipps ist wirklich nicht so leicht.

    Da ich natürlich anders vorgehen kann, wenn ich als Klassenlehrerin 20 Stunden in meiner Klasse bin, als wenn ich nur ein paar Stunden drin bin.

    Auch ich seh es wie Tina34:
    gute Vorbereitung
    (auch wenn man meint die Klasse sei es eh nicht wert),

    keine Leerläufe,

    Schüler während der Stunde mit (Schreib)Arbeit "eindecken"
    (damit sie nicht soviel Zeit für Ratschen und Blödsinn machen haben),

    angesagte, benotete Mini-Tests
    (Die Englischlehrerin meines Sohnes machte das eine Zeitlang jede Stunde - und siehe da, plötzlich wurden Vokabeln gelernt weil man ja mit relativ wenig Aufwand eine gute Note bekommen konnte)

    Sich zu Hause in aller Ruhe mal überlegen und detailliert aufschreiben:
    Was erwarte ich von den Schülern?
    Was ist mir wichtig im Unterricht? (Hausaufgaben? Melden? Nicht schwätzen? Keine Schimpfwörter und Beleidigungen? usw.)
    Wie mache ich den Schülern klar, was ich von ihnen erwarte? (Sie müssen die Regeln auch kennen - also z.B. Merkblatt ins Heft kleben)
    Was mache ich, wenn ein Schüler gegen eine REgel verstößt? (Auch die Schüler müssen im Vorfeld wissen, was dann passiert)
    Was mache ich, wenn ein Schüler wiederholt gegen eine Regel verstößt, wenn er seine Zusatzaufgabe nicht macht, wenn er seine Elternmitteilung nicht abgibt.....?

    Beispiel:
    Ich möchte, dass wir höflich im Unterricht miteinander umgehen.
    (Also: keine Schimpfwörter, keine Beleidigungen)
    Die Schüler kennen die Regeln und ich erklär kurz, warum sie mir wichtig ist .
    Wenn ein Schüler ein Schimpfwort benutzt, gibt es eine Verwarnung (Strich oder Namen notieren oder?)
    Beim zweiten Schimpfwort eine Seite Merktext schreiben "Warum ich keine Schimpfwörter gebrauchen soll".
    Wenn er das nicht macht, noch einen Tag Frist, dann Mitteilung an die Eltern schicken mit genauem Wortlaut der Schimpfwörter. (Ihr Sohn hat am ... in meinem Unterricht mehrere Mitschüler mit den Worten "Deine Mutter ist eine Sch...., He, du kleines A......., lass dich mal f......." usw. beleidigt. Diese Ausdrucksweise dulde ich im Unterricht nicht. Bitte reden Sie mit .....und machen Sie ihm klar blablabla.)

    Doris
    Bei meinem Sohn läuft das (leider) auch so, sowohl in Englisch, als auch jetzt in der 6. Klasse in Französisch.
    Sie schrieben ein Übungsdikat und das nächste wurde benotet.
    Geübt wurde dafür nicht.
    Stoff war alles, was bisher behandelt wurde.

    Er übt hin und wieder mit einem Freund (gegenseitiges Diktieren) oder wie oben schon beschrieben:
    Text anschauen-merken-schreiben.

    Beim Vokabeln abfragen lass ich ihn schwierigere Wörter buchstabieren (macht er lieber als schreiben).

    Wenn er selber lernt, schreibt er sich immer die Wörter extra auf, die er nicht auf Anhieb sicher konnte - da ist er recht diszipliniert.

    Die Schüler (7. Klasse-Förderschule L) können sich in meinen Stunden pro Tag zwei Punkte verdienen:
    - einen Punkt für komplette und ordentliche (das bedeutet, Schüler hat sich bemüht) Hausaufgaben und
    - einen Punkt für gutes Verhalten.

    Bei 20 Punkten gibt es einen Gutschein für einmal Hausaufgabenfrei in einem Fach.
    (Wobei ich auch Pflichthausaufagben habe, für die man keinen Gutschein einsetzen kann)

    Der Verhaltenspunkt steht am Morgen an der Seitentafel neben dem Namen des Schülers.
    Wenn sich der Schüler (total) danebenbenimmt wird ein Teil des Punktes weggelöscht (Verwarnung!).
    Solange am Ende des Schultages noch ein Teil des Punktes dasteht, gibts den Punkt.
    Das hat den Vorteil, dass sich auch Kinder, denen es schwerfällt, sich an Regeln zu halten, immer noch einen Chance haben den Punkt zu bekommen.

    Hm-wars verständlich?

    [Blockierte Grafik: http://www.mainzelahr.de/smile/unsortierbar/whis_zeitung.gif]So auf die Schnelle fällt mir ein:

    Die guten Leser lesen den ganzen Text alleine und beantworten dann Fragen dazu oder erfinden selber Fragen.
    Die langsameren Schüler lesen nur den 1. Teil des Textes. Sie beantworten dazu mündlich Fragen (vom Lehrer gestellt) oder die Schnelleren auch schriftlich.

    Damit auch die langsameren Schüler den ganzen Text kennen, gibt es folgende Möglichkeiten:
    Im Plenum wird über den Text gesprochen und der Rest des Textes von den guten Lesern erzählt.
    Oder der Lehrer liest den langsameren Schülern den restlichen Text vor.
    Oder der Lehrer liest den langsameren Schülern den Anfang des Textes vor und den Schluss lesen sie alleine.

    Förderschule - Bayern:
    Ich beschränk jetzt mal auf die wichtigsten Punkte in Mathe und Deutsch: [Blockierte Grafik: http://www.mysmilie.de/smilies/verschiedene/2/47.gif]
    Das sind natürlich nur ganz grobe Anhaltspunkte. Nach oben oder unten gibt es da schon (oft beträchtliche Unterschiede) zwischen den Schülern.
    Allerdings fangen alle unsere Schüler in der 1. Klasse mit dem Leselehrgang und Druckschriftschreiben an und mit dem Kennenlernen der Zahlen und den Rechenoperationen plus und minus.

    1. Schulbesuchsjahr (Klasse 1)
    Zahlenraum bis ca. 7 - plus - minus - (Platzhalteraufgaben)
    Über die Hälfte der Buchstaben - Lesen von Silben, Wörtern, einfachen Sätzen (wobei es da schon noch Kinder gibt, die die Synthese noch nicht schaffen)
    parallel dazu das Schreiben von Buchstaben, Wörter, Sätzen in Druckschrift

    2. Schulbesuchsjahr (Klasse 1A)
    Zahlenraum bis 10 fertig - Zahlenraum bis 20
    restliche Buchstaben - Lesen von Silben, Wörtern, einfachen Sätzen und kleinen Texten
    (am Ende der Klasse haben fast alle Kinder das Prinzip des Lesens verstanden)
    Schreiben in Druckschrift, kleinen Grundwortschatz auswendig schreiben können
    Am Ende des Schuljahres kennenlernen der ersten Schreibschriftbuchstaben

    3. Schulbesuchsjahr (Klasse 2)
    Zahlenraum bis 20 festigen - Zahlenraum bis 100 (Aufgaben ohne Zehnerübergang)
    Wiederholung unsicherer Buchstaben - vielfältige Leseübungen
    Schreibschriftbuchstaben lernen - Sicherung eines kleinen Grundwortschatzes

    4. Schulbesuchsjahr (Klasse 3)
    Zahlenraum bis 100 - Einmaleins mit 5-10-2-4-8
    weiterführendes Lesen
    Sicherung der Schreibschriftbuchstaben und eines Grundwortschatzes.

    Reaktionsspiel
    Die Kinder bewegen sich im Raum.
    Der Lehrer schlägt plötzlich auf die Handtrommel (1x oder 2x oder 3x)
    Je nachdem machen die Schüler etwas Bestimmtes, das vorher ausgemacht wurde.
    z.B. 1x-Rückwärts laufen, 2x-Hinsetzen, 3x-Hüpfen


    Tiere nachahmen
    Die Schüler sitzen auf der Bank.
    Ein Kind darf sich ein Tier wünschen, z.B. "Frosch". Sofort hüpfen alle Schüler wie die Frösche durch die Halle.
    Beim Signal "Handtrommel" sitzen alle wieder auf der BAnk und es geht von Neuem los.
    Alternative:
    Alle laufen durch den Raum.
    Lehrer schlägt auf die Handtrommel und sagt ein Tier, z.B. "Vogel". Sofort "fliegen" alle Schüler durch den Raum.

    Forsch
    Ich kapiers nicht. ?(
    Wieso musst du die Klasse 15 Minuten eher in die Pause schicken, um rechtzeitig auf dem Schulhof zu sein?

    Brauchst du 15 Minuten bis zum Schulhof?
    Unterrichtest du in einem anderen Gebäude?

    Zauberlehrling
    (hat Conni schon den Linktipp gegeben)
    Meine eigenen Kinder haben mit dem "Zauberlehrling" vom Diesterweg-Verlag gearbeitet und ich nehme auch viele Seiten für meine Förderschüler her.
    Vorteil:
    Er ist nach Rechtschreibproblemen eingeteilt und man kann ihn gut zu jedem beliebigen Sprach- und/Lesebuch kombinieren.

    Zitat

    und der Rest geht den Bach runter oder wie? So nach dem Motto "ein bisschen Verlust hat man immer?"

    Nö, geht er nicht - wenigstens bei mir nicht.
    Sonst wär ich nicht Lehrerin geworden. :P

    Aber ich kann es hier nur nochmals betonen (irgendwo hab ichs schon geschrieben):
    Ich habe als Lehrerin für alle Schülerinnen und Schüler in meiner Klasse Verantwortung.

    Ich soll mich um die KInder kümmern,
    die Probleme in einem oder mehreren Bereichen haben,
    um die Kinder, die besonders gut in einem Bereich sind ,
    aber auch um den "Mittelteil",
    dann sind da noch die extrem Langsamen,
    die Mittleres und die Schnellen,
    die "Hippeligen",
    die extrem Ruhigen,
    Kinder mit Eltern, denen allles egal ist,
    oder mit Eltern, die nur fordern,
    oder mit Eltern denen man nichts recht machen kann,
    dann noch Kinder, bei dennen man ständig Streit schlichten muss,
    Kinder, die sich selten was trauen,
    Kinder die immer reinschreien und die anderen nicht zu Wort kommen lassen,
    Kinder die sich beschweren, weil immer die am meisten Aufmerksamkeit kriegen, die am lautesten schreien,
    Kinder die man "kaum" bemerkt, weil sie so ruhig sind ..........
    und die ganzen Kombinationen.

    Hätte ich als Lehrer immer nur ein Kind, oder ein kleines Grüppchen,
    so wie es bei den Eltern oder in einer Therapie oder kleinen Lerngruppe ist,
    könnte ich auch andere Arbeit leisten. :D

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