Also ich kenne mich in den Bestimmungen für NRW nicht aus, aber bei uns heißt es bei jeder Einsatzbestimmung für Referendare immer " nach den Möglichkeiten der Schule". An unserer Schule würden Referendare nie im Abijahrgang eingesetzt, allein aus rechtlichen Gründen. Unterrichtsbesuche habe ich fast durchgängig im bedarfsdeckenden Unterricht gezeigt.
Beiträge von Eugenia
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ganz ehrlich... EUCH geht es einen feuchten dr.. an wieso die ref krank ist solange sie einen krankenschein vorlegt..
auch kann es ihr egal sein, ob ihr ihr gerne eure klassen zu verfügung stellt... die bekommt sie sowieso.
ich empfinde es jedesmal als zumutung, wenn ich solche beiträge lese..die schule ist ein arbeitsplatz... überall dürfen menschen krank sein und müssen vorher nicht fragen, ob es kollegen oder schülern gefällt..
woher weißt du eigentlich wie belastbar sie ist.. du weißt doch gar nichts über ihre krankheit..
und wenn ich so einen scheiss lese... schule muss planen.. oh mein gott.. die schule geht weiter... niemand ist unersetzlich...Also nichts für ungut, aber ist es nicht möglich, a) sachlich zu antworten, ohne Begriffe wie "scheiß, feuchter dreck" zu verwenden oder in einer anderen Antwort gleich mal pauschal mit dem Wort "Mobbing" um sich zu werfen; b) mal auf Klein- und Großschreibung zu achten? Das mag jetzt vielleicht kleinkariert klingen, aber meinen Schülern würde ich eine derartige Nachricht gnadenlos zurückschicken, wenn sie mich als Mail erreichen würde.
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Also ich bin nicht der Auffassung, dass "die Oberschullehrer nichts anderes" machen. Hat ein Kind in der Grundschule den Lehrplan nicht erfüllt, bekommt es schlimmstenfalls in der weiterführenden Schule Probleme, mit denen die Kollegen dann irgendwie umgehen müssen. Erfüllt meine Gruppe z.B. in der Oberstufe den Lehrplan nicht, kann das im Zentralabi schlimmstenfalls Durchfallen, Elternklage, massive Probleme nach sich ziehen. Denn am Gymnasium ist irgendwann der Punkt gekommen, an dem wir nicht mehr locker sagen können "hat das Kind eben eine Lücke, soll der nachfolgende Kollege eben differenzieren." Den Spruch, man muss den Schüler da abholen, wo er steht, kann ich gelinde gesagt nicht mehr hören! Es gibt Minimalanforderungen, die ein Schüler, den die abgebende Schule für gymnasial geeignet hält, erfüllen muss, sonst ist das kein potenzieller Gymnasialschüler. Leider bekommen wir in den letzten Jahren zunehmend Schüler mit grandiosen Grundschulzeugnisssen, aber massiven inhaltlichen Lücken und Sozialverhaltensproblemen. Auf Rückfrage erklärt dann nicht selten die Grundschule, man wolle sich doch nicht mit den Eltern anlegen, wir sollten irgendwie auf das Kind eingehen, es abholen, wo es steht....
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Es geht nicht darum, dass "wir" das gerne hätten, sondern dass auch nach meiner Erfahrung immer mehr Schüler mit Gymnasialempfehlung kommen, die eindeutig den gymnasialen Anforderungen nicht gewachsen sind. Und das sind nicht nur Wissensaspekte, sondern auch ganz simple Anforderungen an das Sozial- und Arbeitsverhalten. Es kann mir keiner erzählen, dass alles richtig gelaufen ist, wenn ein Schüler mit lauter Einsen und Zweien kommt und dann nicht mal in der Lage ist, einfache Aufgabenstellungen konzentriert zu lesen oder grundlegende Begriffe z.B. der Grammatik zu verstehen, die etwa in Deutsch vorausgesetzt werden. Leider kommt das immer häufiger vor. Unterricht in einer Jahrgangsstufe bereitet ja auch immer auf die nächste vor oder sollte es zumindest tun.
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http://m.youtube.com/watch?v=Nj2NWEzbhJI
Merke: Bloß nicht mit zu vielen Leuten über den Namen diskutieren

LG und alles Gute für das Baby und euch! Eugenia
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Also ich persönlich finde eine derartige Bewertungsfunktion denkbar überflüssig und auch wenig hilfreich. Ich habe dieses Forum eigentlich als Austauschplattform zwischen erwachsenen Kolleginnen und Kollegen verstanden. Wer einen Beitrag gut oder schlecht findet, kann das ohne Probleme durch einen Kommentar kundtun. Was bringt es bitte, jetzt plötzlich einen Beliebtheitswert zu ermitteln, der unter dem Forennamen steht? Gibt es in Zukunft hier ein Ranking nach Sympathie und, was ich noch schlimmer finde, Antipathiepunkten? Tut mir leid, aber das finde ich doch reichlich... unerwachsen. Vielleicht sollte man vor der Einführung derartiger Neuerungen eine Umfrage machen und nicht im Nachhinein. Auch auf die Gefahr hin, dass mein Renommee jetzt in den Keller rutscht... LG Eugenia
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Also beim Thema Eheberatung wäre bei mir eindeutig die Grenze erreicht. Ich habe zwar schon öfter auch mal familiäre Probleme erzählt bekommen, wäre aber nie auf die Idee gekommen, zu sagen "Gehen Sie doch mal zum Eheberater - ich habe da eine Adresse!" Das ist nicht meine Aufgabe als Lehrer, das überschreitet eindeutig eine Grenze. Wenn direkt Probleme des Jugendlichen betroffen wären, würde ich an unseren zuständigen Schulsozialarbeiter verweisen. Ich glaube auch nicht, dass ich die Adressen von Wohngeldstelle, Arbeitsberatung oder Hartz-4-Stelle parat haben muss, ich bin kein Sozialarbeiter, dazu habe ich gar nicht die Kompetenz.
Ich empfehle auch nie Nachhilfeinstitute, da bleibe ich bewusst neutral, weil hier wirtschaftliche Interessen tangiert werden. Allerhöchstens nenne ich Namen von älteren Schülern, die Nachhilfe anbieten, aber auch hier in der Regel mehrere zur Auswahl. -
Zwei haben's verstanden ;-).
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Amüsiere mich gerade sehr über Susanneas Beitrag .... Und darüber, wie man das empört als Missbrauch kritisieren kann. Die FAZ macht schon ihren Schnitt, sonst würde sie solche Angebote nicht machen. Und es werden keine Horden von Altpapierjunkies zugreifen ;). -
Seltsam - offenbar ist die Wahrnehmung unangemessener Posts hier sehr einseitig. Ich persönlich verstehe nichts von Grundschulunterricht - aber ich verstehe durchaus, dass Formulierungen wie
"Toll, diese Einlassungen von einem Lateinlehrer zu dem Umgang mit Kindern im Schulanfang.
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Dazu kommen auch ein paar Jahre Erfahrung mit Lateinlehrern und ihrem Umgang mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen."
einfach nur plump-verallgemeinernde Vorurteile sind. Von einem erfahrenen Pädagogen erwarte ich deutlich mehr! Schade um das, was dieses Forum sein könnte! -
Ich würde konkret bei der ersten Aufgabe die Punkte werten, bei der 2., die ja in Folge falsch bearbeitet wurde, null Punkte geben.
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Also wenn du die Arbeitsanweisung klar in der Arbeit stehen hast und, wie du schreibst, auch noch erklärt, würde ich auf einen der beiden Aufgabenteile tatsächlich null Punkte geben - die Schüler haben die Aufgabenstellung nicht verstanden! Bei der von dir favorisierten Verfahrensweise würde ich mich als Schüler, der das korrekt bearbeitet hat, schlicht ungerecht behandelt fühlen!
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@ Arabella: eine sachliche Diskussion über Schul(anwesenheits)pflicht ist völlig legitim, jeder kann dazu seine Meinung äußern. Dein Beitrag wirkt allerdings auf mich wie die unvermeidliche NS-Keule, die gerade diese sachliche Argumentation verhindert, da sie als Totschlagargument dient. Ich finde den NS-Bezug an dieser Stelle unnötig - zumal am Anfang ein konkreter Problemfall stand, der in den letzten Threads schon wieder mal weitgehend aus dem Blick geraten ist. Der Threadersteller reformiert in nächster Zeit sicher nicht das deutsche Bildungssystem, hebt keine Schulanwesenheitspflicht auf und arbeitet auch nicht die deutsche Vergangenheit auf oder verhindert die Auswanderung von Menschen, die ihre Kinder - aus welchen Gründen auch immer - nicht in die deutsche Schule schicken wollen! Mich nervt hier in letzter Zeit zunehmend, dass Fragen sofort auf die bildungsideologische Ebene gehoben werden, was im Einzelfall bei der Lösung des konkreten Problems wahrscheinlich weniger hilfreich ist. Natürlich fängt alles immer beim Einzelnen an - aber es kann nicht sein, dass es inzwischen fast schon Standard ist, hier in Grabenkämpfe verschiedener Erziehungsvorstellungen zu geraten.
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"....sollte euch dann aber auch davon abhalten den Grundschulkollegen über Themen, die ihr nicht kennt, euch nicht vorstellen könnt und für die ihr keinen Plan habt, Ratschläge zu erteilen."
Ich bin zwar hier nicht direkt angesprochen, aber als Gymnasiallehrer möchte ich doch mal eine Bemerkung machen: ich kann mir durchaus vorstellen, was eine Lesenacht ist und welchen pädagogischen Wert sie haben kann. Auch in den Eingangsklassen des Gymnasiums machen KollegInnen noch solche Veranstaltungen. Den Beitrag zur Bezahlung empfinde ich als satirische Reaktion auf die Unverschämtheit des besagten Vaters. Und der Faktor Pädophilieverdacht wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas überzogen - allerdings leider nur auf den ersten Blick. Ich fände es angesichts der heutigen Entwicklung durchaus nachvollziehbar, wenn gerade ein männlicher Kollege in dieser Hinsicht besonders vorsichtig wäre und z.B. nicht allein mit Schülern in einem Raum übernachtet!
Nebenbei bin ich zunehmend irritiert davon, dass in diesem Forum in letzter Zeit viele sachlich gestellte Fragen in der Diskussion offenbar automatisch in die "Pädagogen gegen Nichtpädagogen"-Polemik rutschen und recht oft pädagogische Totschlagargumente geschwungen werden, wenn sachliche Bedenken wie "Freizeit, Bezahlung, Risiken" angeführt werden. Dass Elternschreck und Mikael das auf polemische Weise tun, ist auch mir klar - aber die Grundentwicklung beobachte ich zu meinem Bedauern in vielen Threads. -
Nachtwanderung, Grillen, Fackeln, Brunchen, eine Frage am Rande: warum nennt man das Ganze eigentlich Lesenacht?! Nach meiner Erfahrung passiert da alles Möglichen, es wird aber meist kaum gelesen. Mein Ehemann würde übrigens sich nicht die Nacht mit meinen Schülern um die Ohren schlagen oder mit Fackeln mit ihnen durch die Nacht ziehen, der hat einen eigenen Beruf ;).
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Arabella zur historischen Nachilfe: flächendeckende Schulpflicht ist kein Relikt der NS-Zeit, sondern wurde 1919 in der Weimarer Republik eingeführt. Vielleicht erst mal informieren, bevor man mit deplatzierten und unsachlichen Nazivergleichen um sich wirft...
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Kaffee, Gutschein für eine Stadtführung / Rundfahrt / Hafenrundfahrt, Stadtführer Hamburg, irgendetwas Regionaltypisches (ich kenne mich da im hohen Norden nicht so aus - muss ja nicht gleich eine Dose Labskaus sein ^^), Haltbares als Notration, wenn es mal schnell gehen muss mit dem Mittag- / Abendessen (vielleicht gerade in der ersten Zeit öfters mal der Fall), von den KollegInnen zusammengestellte "Insidertipps" für die Stadt (was nicht jeder Touri kennt - z.B. auch empfehlenswerte Restaurants, schöne Plätze).
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chemikus08: Du schreibst: "Wenn ich an meine Schulzeit denke, so kann ich mir beispielsweise nicht vorstellen, dass mein Chemielehrer für die nachmittags stattfindende freiwillige Chemie AG tatsächlich Stunden aus seinem Deputat verwendet hat." Bei uns werden AGs ab einer bestimmten Schülerzahl durchaus über das Deputat abgerechnet oder alternativ bezahlt.
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Zur Erwartungshaltung der Schulleitung kommt hinzu, dass es hier auch um Arbeitsplätze geht. Machen mehr Kollegen aus falsch verstandenem Enthusiasmus unentgeltlich Zusatzunterricht, spart das Geld - und Lehrerstellen! Dafür könnte man durchaus Mittel für einen Zeitvertrag beanspruchen und wieder hätte jemand ein Einkommen. Auch aus diesem Gesichtspunkt sollte man die Sache betrachten: Lehrerstelllen sind Arbeitsplätze.
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Also verboten ist das nicht, allerdings würde ich das bei allem Enthusiasmus nicht tun. 1. Sollte der Ort / die Zeit zur Förderung deiner Schüler der Unterricht sein. 2. Leistest du unbezahlte Mehrarbeit. Das ist zwar sehr idealistisch, aber nicht unbedingt sinnvoll. Ich nehme an, die Kollegen, die den regulären Förderkurs geben, werden dafür bezahlt. Willst du den kostenlosen Service allen deinen Klassen anbieten? Denk mal realistisch, ob du da nicht etwas über das Ziel hinausschießt. Du könntest alternativ zusätzliches Übungsmaterial anbieten und es im Rahmen des Unterrichts in differenzierter Arbeit besprechen. Ich kenne auch Kollegen, die "wir treffen uns noch mal neben der Schule zum Üben" anbieten, z.B. vor Prüfungen. Ergebnis: Eltern und Schüler setzen auch andere Kollegen unter Druck, das zu tun. Damit sind wir wieder bei der Frage: ist das mein Beruf oder gibt es eine Abgrenzung zur Freizeit? Wenn das mein Beruf ist, arbeite ich gegen Bezahlung in der Dienstzeit. Zusatztraining ja - aber im Rahmen des regulären Unterrichts.
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