Beiträge von snoopy64

    Hallo,
    kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich Infos zur "Wichtigkeit" des Hörens finde? Ich möchte einen Minieinleitungstext schreiben, um "Reklame" für zwei Internetseiten zu machen auf denen native speaker englische Texte vorlesen.
    Gruß und danke im Voraus
    snoopy64

    10,7 Jahre jünger - na, das ist doch was ;)
    Zum Glück kam keine Frage zum Schokoladenkonsum - dafür kein Fleisch, kein Alkohol, aber Sport - wenn ich jetzt noch mehr Obst und Gemüse esse, darf ich bald wieder umsonst in den Zoo :D

    Hallo,
    eine allgemeingültige Antwort zum Thema Ferienfinanzierung lässt sich wohl nicht geben, denn es gibt tatsächlich (mir passiert *freu*) auch den folgenden Fall:
    befristeter Vertrag an einer Schule bis zum "übernächsten" Schuljahreswechsel. Vor den "ersten" Sommerferien war klar, dass es nach den Sommerferien eine Planstelle gibt. Also habe ich damit gerechnet, dass das alte Schulamt den Vertrag mit Schuljahresende auflöst und ich in den Sommerferien ohne Geld da stehe (so, wie es allen anderen, die ich kenne, ergangen ist). Aber welche Überraschung: mein alter Vertrag wurde aufrechterhalten bis zum Tag meiner Planstelle ;) .
    Also: man weiß nie was passiert - und schon mal gar nicht warum :D
    snoopy64

    <pre>und meine noten setzen sich schriftlich mündlich 2:1 zusammen </pre>
    Ich habe die mündlichen bzw. die "sonstigen" Leistungen immer viel stärker bewertet als die schriftlichen Abfragen. Meinen Schülern habe ich zu Beginn des Jahres meine Notengebungsphilosophie an die Tafel geschrieben (Prozentsatz was wie gewichtet wird) und ab dann hieß es mitarbeiten. Ich will ja keine Schüler, die nur stumpf für Tests lernen. Aufwendiger ist es natürlich schon, denn "sonstige" Leistungen zu bewerten und das Ganze transparent zu halten ist schwieriger als Punkte zu zählen.
    Selbst in Englisch hatte ich keinerlei Bedenken einem Schüler bei drei 4en in den Arbeiten eine 3 oder aber auch eine 5 zu geben. Probleme hat es bei meiner Zensurengebung nie gegeben - jeder ist seines Glückes Schmied, das haben sogar Schüler UND Eltern verstanden .
    snoopy64

    Ich kenne mittlerweile eine ganze Reihe an Büchern zum Thema "Guter Untericht" und drumherum. Hilbert Meyers Werk gehört eindeutig NICHT zu meinen Empfehlungen. Dass Seminarleiter das Buch empfehlen darf nicht verwundern, denn schließlich ist Hilbert Meyer seit Jahrzehnten eine feste Seminargröße. Allerdings ändern sich die Zeiten und nach meinem Eindruck hat sich Herr Meyer in seinem neuesten Werk nur halbherzig den veränderten Gegebenheiten geöffnet. Viel alter Wein in neuen Schläuchen!!
    Lest lieber "Guter Unterricht" von Thomas Unruh und Susanne Petersen oder "Lehrerbildung" (etwas blöder Titel, aber super Buch) von Heinz Klippert.

    Und hier meine Kritik (für eine andere Page geschrieben) ...


    Pfingsten ist vorbei und vorbei sind die Tage, an denen man sich in Ruhe intensiv einem Buch widmen konnte. Ich halte es zwar am Liebsten mit unserer Ministerin und bevorzuge Krimilektüre, aber in den letzten Tagen habe ich mich der intensive Lektüre des nachgenannten Buches gewidmet.
    Und das Schöne daran: ich habe mich kaum nach einem Krimi gesehnt!!
    In ihrem Vorwort spricht Petra Hobrecht (Hrsg.) uns allen aus der Seele: man findet tausend Sachen (Bücher und Webseiten) zu Textverarbeitung, HTML und, und, und. Aber wo ist die Literatur zur Frage: Wie helfen und unterstützen uns die Neuen Medien beim Erlernen einer Fremdsprachen?
    Angesichts dieser Einleitung war ich sehr gespannt und schnell zufrieden. Ohne im Detail auf einzelne Unterrichtsprojekte einzugehen, kann man sagen, dass (fast) alle dokumentierten Unterrichtsprojekte m. E. einen Höchstgrad an Praktabilität aufweisen. Ich empfehle dieses Buch allen Englischlehrerinnen und –lehrern und auch allen e-team Moderatoren, die zwar keine Fakultas für das Fach haben, aber trotzdem Schulen in ihrer Medienarbeit unterstützen wollen. Die Beispiele sind kleinschrittig, aber nicht allzu pedantisch dokumentiert. Erfreulich sind auch die vielen nützlichen Tipps und Alternativvorschläge ... manchmal hatte ich das Gefühl, als wenn die Autoren meine Gedanken hätten lesen können, denn schwups – auf der nächsten Seite fand sich ein passender Tipp oder Alternativvorschlag.
    Lediglich die beiden Vorschläge für Berufsschulklassen fallen deutlich aus dem Rahmen. Weder die Vorschläge zur Belohnung mit Gummibärchen, noch die Gliederung der Stunden in Minutenabschnitte lässt bei der Durchführung dieser Einheiten auf ein „neues Lernen mit Medien“ hoffen. Diese Beschreibungen wecken leider nur (unangenehme) Erinnerungen an die Referendar-Schaustunden.
    Aber angesichts der Fülle anderer guter Beispiele lässt sich dieser „Ausfall“ m. E. verkraften. Durchschauen, durchführen, neue Ideen entwickeln!

    Und hier meine Buchkritik - ursprünglich für eine andere Page verfasst, hab aber keine Zeit (Lust ;) ) zum Umschreiben:


    Pfingsten ist vorbei und vorbei sind die Tage, an denen man sich in Ruhe intensiv einem Buch widmen konnte. Ich halte es zwar am Liebsten mit unserer Ministerin und bevorzuge Krimilektüre, aber in den letzten Tagen habe ich mich der intensive Lektüre des nachgenannten Buches gewidmet.
    Und das Schöne daran: ich habe mich kaum nach einem Krimi gesehnt!!
    In ihrem Vorwort spricht Petra Hobrecht (Hrsg.) uns allen aus der Seele: man findet tausend Sachen (Bücher und Webseiten) zu Textverarbeitung, HTML und, und, und. Aber wo ist die Literatur zur Frage: Wie helfen und unterstützen uns die Neuen Medien beim Erlernen einer Fremdsprachen?
    Angesichts dieser Einleitung war ich sehr gespannt und schnell zufrieden. Ohne im Detail auf einzelne Unterrichtsprojekte einzugehen, kann man sagen, dass (fast) alle dokumentierten Unterrichtsprojekte m. E. einen Höchstgrad an Praktabilität aufweisen. Ich empfehle dieses Buch allen Englischlehrerinnen und –lehrern und auch allen e-team Moderatoren, die zwar keine Fakultas für das Fach haben, aber trotzdem Schulen in ihrer Medienarbeit unterstützen wollen. Die Beispiele sind kleinschrittig, aber nicht allzu pedantisch dokumentiert. Erfreulich sind auch die vielen nützlichen Tipps und Alternativvorschläge ... manchmal hatte ich das Gefühl, als wenn die Autoren meine Gedanken hätten lesen können, denn schwups – auf der nächsten Seite fand sich ein passender Tipp oder Alternativvorschlag.
    Lediglich die beiden Vorschläge für Berufsschulklassen fallen deutlich aus dem Rahmen. Weder die Vorschläge zur Belohnung mit Gummibärchen, noch die Gliederung der Stunden in Minutenabschnitte lässt bei der Durchführung dieser Einheiten auf ein „neues Lernen mit Medien“ hoffen. Diese Beschreibungen wecken leider nur (unangenehme) Erinnerungen an die Referendar-Schaustunden.
    Aber angesichts der Fülle anderer guter Beispiele lässt sich dieser „Ausfall“ m. E. verkraften. Durchschauen, durchführen, neue Ideen entwickeln!


    snoopy64
    P.S. Wie kriege ich das Coverbild in den Beitrag?

    Nachtrag:
    vor einigen Monaten habe ich mal meinen Kommentar zu einem meiner meinung nach sehr guten Computer-Buch abgegeben. Das las sich dann wie folgt:


    Pfingsten ist vorbei und vorbei sind die Tage, an denen man sich in Ruhe intensiv einem Buch widmen konnte. Ich halte es zwar am Liebsten mit unserer Ministerin und bevorzuge Krimilektüre, aber in den letzten Tagen habe ich mich der intensive Lektüre des nachgenannten Buches gewidmet.
    Und das Schöne daran: ich habe mich kaum nach einem Krimi gesehnt!!
    In ihrem Vorwort spricht Petra Hobrecht (Hrsg.) uns allen aus der Seele: man findet tausend Sachen (Bücher und Webseiten) zu Textverarbeitung, HTML und, und, und. Aber wo ist die Literatur zur Frage: Wie helfen und unterstützen uns die Neuen Medien beim Erlernen einer Fremdsprachen?
    Angesichts dieser Einleitung war ich sehr gespannt und schnell zufrieden. Ohne im Detail auf einzelne Unterrichtsprojekte einzugehen, kann man sagen, dass (fast) alle dokumentierten Unterrichtsprojekte m. E. einen Höchstgrad an Praktabilität aufweisen. Ich empfehle dieses Buch allen Englischlehrerinnen und –lehrern und auch allen e-team Moderatoren, die zwar keine Fakultas für das Fach haben, aber trotzdem Schulen in ihrer Medienarbeit unterstützen wollen. Die Beispiele sind kleinschrittig, aber nicht allzu pedantisch dokumentiert. Erfreulich sind auch die vielen nützlichen Tipps und Alternativvorschläge ... manchmal hatte ich das Gefühl, als wenn die Autoren meine Gedanken hätten lesen können, denn schwups – auf der nächsten Seite fand sich ein passender Tipp oder Alternativvorschlag.
    Lediglich die beiden Vorschläge für Berufsschulklassen fallen deutlich aus dem Rahmen. Weder die Vorschläge zur Belohnung mit Gummibärchen, noch die Gliederung der Stunden in Minutenabschnitte lässt bei der Durchführung dieser Einheiten auf ein „neues Lernen mit Medien“ hoffen. Diese Beschreibungen wecken leider nur (unangenehme) Erinnerungen an die Referendar-Schaustunden.
    Aber angesichts der Fülle anderer guter Beispiele lässt sich dieser „Ausfall“ m. E. verkraften. Durchschauen, durchführen, neue Ideen entwickeln!


    Petra Hobrecht (Hrsg.)
    Computer, Internet & Co. Im Englischunterricht
    Cornelsen Scriptor
    16,95 €
    ISBN 3-589-21685-9


    snoopy64
    P.S. Ich pack`s auch noch in die Bücherecke ...

    Red Line ist in den ersten Jahren tatsächlich so voll, dass man schon Mut zur Lücke braucht. Ich bin zum Glück immer sehr mutig gewesen. Ab Klasse 8 habe ich mich kaum um das Buch gekümmert und es in Klasse 9 und 10 so gut wie ganz ignoriert (in Klasse 10 - ungelogen- tatsächlich überhaupt nicht benutzt). Es hat weder mir (sehr wichtig) noch den Schülern (auch wichtig) geschadet.
    Ein e-mail Projekt in Kl. 6 halte ich für sehr gewagt. Seit meinen ersten Erfahrungen 1996 halte ich e-mail Projekte generell für sehr gewagt, aber dazu vielleicht mal später mehr.
    Mit einer Kl. 6 kann man sicherlich was mit HotPot machen. Ich habe in einer Informatik Vertretungsstunde (unterrichte kein Info, aber es war wohl die einzige Stunde im ganzen Halbjahr, in dem die Schüler tatsächlich was Handlungsorientiertes gemacht haben ;) ) den Schülern HotPot gezeigt und sie danach in Englisch nach der Beendigung einer Unit ein Quiz erstellen lassen. Hat prima geklappt und würde ich immer wieder machen - von Klasse 6 bis 10.
    snoopy64

    Auch ich bin zu meiner aktiven Zeit häufig durch Halsschmerzen und auch durch drei Mandelentzündungen geärgert worden.
    Mein ultimativer Tipp sobald es an zu kratzen fängt bzw. wenn`s nicht kratzt dann präventiv mal zwischendurch: Halswickel mit Essig-Saurer-Tonerde-Extrakt (Apotheke). Ich habe immer ein kleines Eimerchen unterm Waschbecken stehen. Darin ca. 4 Liter Wasser mit einem guten Schuss E-S-T und einem Geschirrhandtuch. Um den Hals wickeln - 10 Minuten warten. Fertig! Wenn man befürchten muss am nächsten Tag nicht zur Arbeit zu können, dann habe ich den Lappen auch schon mal nachts umgewickelt gelassen - umwickelt mit einem "richtigen" Schal. In 9 Jahren hat es mich trotz dieser Methode noch 2 Mal richtig erwischt, aber davor hatte ich fast jeden Monat was. Für mich gibt es nichts Besseres!!!!
    snoopy64
    P.S. Ach ja, und die Schüler sollten mehr reden als man selber - deutlich mehr - am besten die ganze Zeit - sinnvoll, wenn`s geht. :D

    Hallo Aktenklammer und andere,

    Zitat

    Heute fiel im Hauptseminar der Begriff des Lerntagebuchs.


    Wir wäre es, wenn ihr im Hauptseminar bzw. in den Fachseminaren selber ein Lerntagebuch führt? Ich habe mir sagen lassen, dass man u. U. auch im Referendariat was lernt :D . Spaß bei Seite.
    Ist es nicht nur einfach konsequent, diese "neue" Form der Reflexion erst bzw. zumindest parallel auch bei sich selber auszuprobieren? Wir muten unseren Kindern immer neue Methoden und Vorgehensweisen zu, über die wir uns meistens nur schlau gelesen haben. Wenn ein Lerntagebuch solch eine tolle Sache ist, dann kann das doch nicht nur für Kinder gelten, sondern müsste doch gleichermaßen ein gutes Reflexionsinstrument für erwachsene Lerner (automatisch alle Lehrer) gelten.
    Und dann stellt man womöglich fest, das einem dieses ganze Geschreibse nach zwei Wochen mächtig auf die Senkel geht, und weil man ja schon "groß" ist, hört man damit dann auf ...
    Nur mal so zum Nachdenken ....
    snoopy64

    Hallo Gela und alle,
    da ich nicht alle Klippert-Werke gelesen habe, kann ich die Frage nur ansatzweise beantworten. Natürlich trifft man in dem neuen Buch auf viele bekannte Klippert-Aussagen und Beispiele, allerdings hat sich Herr Klippert in den letzten Jahren (ich habe ihn mehrfach erlebt) doch weiter entwickelt. So tauchten die Neuen Medien bei ihm 2002 noch gar nicht auf, jetzt hat er eine Lernspirale dazu im Buch. Im Gegensatz zu anderen Autoren (neues H. Meyer Buch Guter Unterricht) verfolgt er eine klare Linie (neue Lernkultur) und bietet praxistaugliche Beispiele.
    Mit einem begrenzten Budget würde ich z. Zt. zwei Bücher kaufen:
    Thomas Unruh / Susanne Petersen: Guter Unterricht
    und das Klippert Buch Lehrerbildung.
    Sobald ich mein Klippert-Exemplar zurück habe (z. Zt. an einen zukünftigen Reffi verliehen), schreibe ich auch zwei, drei Sätze dazu.
    snoopy64

    Hallo an alle,
    hier in NRW wird ja fleissig "geklippert" und meiner Ansicht nach passt sein neues Buch "Lehrerbildung" sehr gut zur Ausgangsfrage. In diesem Werk (wirklich sehr lesenswert - der Titel ist leicht irreführend) geht es um schwerpunktmäßig um die neue Lernkultur, in der komplexere Lernarrangements (u. a. Lernspiralen) so wie sie bereits beschrieben wurden, eine große Rolle spielen. Darüberhinaus lernt man noch eine ganze Menge - z. B. WIE der Unterricht für Lehrer und Schüler entlastend gestaltet werden kann und trotzdem besser wird.
    Ich empfehle dieses Buch ALLEN Lehrern und solchen, die es werden möchten.
    snoopy64
    H. Klippert: Lehrerbildung. Beltz. 2004.

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