Wenn für Schulen die Regel mit 1,5 Meter Abstand gilt, aber am Pausenhof spielt und rangelt jeder mit jedem, macht das aber irgendwie wenig Sinn.
Beiträge von Kathie
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Ich fände es zum Beispiel sinnvoll, wenn man das Treffen mit einer Kontaktperson bei Familien kleinen Kindern auch zu einem Treffen mit einer Kontaktperson mit kleinem Kind ausweiten würde. So dass auch kleine Kinder mal einen Freund treffen können. Diese Kontaktpersonen wären Dann ja auch leicht ausfindig zu machen falls jemand das Coronavirus bekommt.
Ich bin nicht der Meinung, dass Kinder, denen es daheim gut geht, in die Notbetreuung sollten, nur damit sie da andere Kinderkontakte haben. Miteinander spielen können sie da eh nicht so wie immer.
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Ich bin anderer Meinung, gerade bei den Brettspielen, aber ist ja eigentlich auch egal.
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Hm, wo halten sie denn bei Brettspielen auf Dauer einen Abstand von 1,5 Metern ein? Playmobil und Lego geht alleine, aber Kinder, die zusammen Playmobil spielen, haben in der Regel auch keinen Abstand von 1,5 Metern zwischen sind und sie fassen auch alles gemeinsam an. Da redet man von Flächendesinfektion mehrmals täglich und dann lässt man die Kinder zusammen Playmobil spielen? Ich weiß ja nicht...
Tischtennis, Federball, meinetwegen auch einen Fußball hin- und herkicken, das geht.
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Ich wollte zwar erst einmal schweigen, aber ich muss etwas loswerden:
Die Bundesfamilienministerin Giffey hat heute verkündet, dass Kita-Öffnungen vor August (!!!!!) nicht möglich sind. Unfassbar.
Das ist eine wirkliche Katastrophe. Sollen die Mütter mit kleinen Kindern wieder an den Herd zurück?
Das Maß ist langsam voll.
Die Beschäftigten in den Kitas sind für mich Kolleginnen, wenn sie auch nicht so bezahlt werden. Das muss einfach nur schrecklich für sie sein.
Und wenn ich an die vielen jungen Frauen (auch Kolleginnen) denke, die Kinder in der Kita haben, so kann ich mir nicht wirklich vorstellen, wie es denen geht.
Ihr habt mein Mitgefühl, auch wenn es nichts nützt.
Nachtrag: Über "Öffnungsdiskussionsorgien" sage ich lieber nur so viel, dass ein paar meiner Verwandten außer sich sind. Im Moment haben sie ja praktisch ein Arbeitsverbot.
Wenn ich dich so lese, kommt es mir so vor, als fändest du die Vorsichtsmaßnahmen momentan schlimmer als das Virus. Nur eine Beobachtung, ohne Wertung.
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Da stehen zwei Bundesländer gut da, was die Zahlen angeht. Und sorgen mit einer Maskenpflicht dafür, dass das so bleibt. Und öffnen die Schulen. Was du, Miriam Wengert, dir gewünscht hattest.
Und nun bist du, noch dazu jemand aus einer Risikogruppe, gegen Masken.
Das ist irgendwie total widersprüchlich.
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Das wäre mir lieber als alles doppelt zu machen, muss ich ehrlich sagen. Die sind ja groß genug, dass man sie auch mal 20 min. allein lassen kann... Räume dürfte es ja genug geben, auf meiner Etage allein 2 weitere, weil da keine Oberstufe unterrichtet wird...
Musst du denn tatsächlich alles doppelt machen, das kann ja eigentlich nicht sein, dass du dann doppelt so viele Unterrichtsstunden halten musst.
Da können doch die Kollegen eine Hälfte der Klasse übernehmen, die gerade keinen Präsenzunterricht in eigenen Klassen erteilen müssen.
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Ich hab damals nicht gelesen, dass sie es erlaubt hatte. Sondern nur, dass User gemutmaßt hatten, sie würde deswegen nicht klagen. Kamen da später noch genauere Infos?
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Vielleicht hat es schon jemand gesagt, ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber: Wir arbeiten doch derzeit auch!
In der Notbetreuung, im Telefonkontakt mit den Schülern, im Bereitstellen der Wochenarbeitspläne, noch dazu oft mithilfe unserer privaten Geräte, um nur einiges zu nennen. Auch in den Osterferien hatten wir Kinder in der Notbetreuung.
Die Sommerferien kürzen würde ich einsehen wenn wir jetzt alle wochenlang nichts getan hätten, dem ist aber einfach nicht so.
Auch meine Kinder sind sehr beschäftigt, ihre Schulaufgaben zu erledigen. Die haben jetzt nicht frei!
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Wir sind zwar ein kleines Kollegium, haben aber am kommenden Montag auch eine Konferenz in der Schule...
Bist du an meiner Schule
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Nun, die Schulen wurden entgegen aller wilden Prophezeiungen nicht hopplahopp unüberlegt für alle geöffnet, da muss man sich halt jetzt was anderes suchen, über das man sich aufregt.

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@ Susannea: Naja, das ist ja wohl ein Unterschied, ob man ad hoc erfährt, dass KEINE Schule stattfindet, wovon alle eigentlich sowieso ausgingen - oder eben andersrum, dass man erfährt, man muss ab Montag unterrichten, und dabei Hygiene- und Abstandsregeln erfüllen und was weiß ich noch alles.
Da hat’s NRW schon deutlich schwerer als Berlin und der Rest der Republik! (Wenn es dabei bleibt. Vielleicht stellen sich eure Kultusminister ja doch noch quer.)
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Zumal meine schnelle Recherche ergab, dass die Schulen in NY seit 16.3. geschlossen sind. Weiß man denn, wo die Lehrer sich angesteckt haben?
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Ich habe das gerade gelesen und bin erschüttert. Meine Gedanken sind bei dir, CDL. Es tut mir sehr leid, dass du in dieser ohnehin schon schwierigen Zeit auch noch so einen schlimmen Verlust verkraften musst. Ich wünsche dir viel Kraft für die kommenden Tage.
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Stimmt, ungenau gelesen.
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Meinst du damals, als es sie noch gab? Oder kurz nach Öffnung der Grenzen? Oder jetzt in den Osten zu reisen?
Auf letztere Frage kann ich dir antworten: Es fühlt sich normal an.
Warum denken so viele Menschen nach wie vor in "Ost" und "West" anstatt sich als ein vereintes Deutschland zu sehen?
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Bevor ich mir jetzt mal ein paar Tage Auszeit vom Forum nehme, denn das Lesen hier zieht mich jedesmal total runter, die Stimmung im Thread ist ja der Wahnsinn, wollte ich noch einwerfen:
Wenn (und die Betonung liegt auf wenn) die Schulen wieder öffnen, sind nicht nur wir Lehrer als Berufsgruppe einer größeren Ansteckungsgefahr ausgesetzt, sondern auch alle Familien mit Kita- oder Schulkindern. Die Kinder tragen das Virus in die Familien.
Jeder, der sich hier aufregt, dass den Dienstherren unsere Gesundheit egal wäre - auf welcher Grundlage diese Aussage auch immer basiert, denn noch ist ja gar nichts entschieden!!! - der hat irgendwie das große Ganze und alle Zusammenhänge aus den Augen verloren.
Ich werde jetzt mal eine Pause vom Forum nehmen, darauf hoffen und vertrauen, dass bei Entscheidungen all diese Aspekte natürlich einbezogen werden, und nicht den ganzen Tag darüber lamentieren, was vielleicht irgendwann sein könnte. Bis jetzt hat Deutschland gute Entscheidungen getroffen. Das wird bestimmt so weitergehen.
Tschüss, ihr Lieben. Bleibt gesund, bleibt ruhig.
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Jetzt nochmal für Kinder und Soldaten: Bei einer Öffnung der Schulen, wann immer das auch sein mag, sind alle Vorerkrankten, Schwangeren und Ü- 60jährigen raus? Ist das richtig so? (Nicht, dass wir jetzt schon bei manchen Schulformen Lehrermangel hätten)
Das hat keiner gesagt. Es ist überhaupt nicht gesagt, wann und wie die Schulen wieder öffnen. Hier wird nur wild herumspekuliert.
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Jetzt gerne zurück zu Tischenreuth und der Bayern-Frage, und die Homeschooling Sachen dann drüben im anderen Thread.
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Ja, alles hat 2 Seiten. Die Arbeitsblätter können aber auch nicht alle allein schaffen. Ich finde es jetzt nicht sooo einen Aufwand, man kann etwas mit Spielsachen oder Küchenutensilien aufbauen und ab und an was einkaufen. In der Schule ist es auch nicht so einfach, mit der ganzen Klasse diesen handlungsorientierten Teil unterzubringen. Außerdem haben die meisten Kinder Geschwister, die da vllt. auch gerne mittun, bzw. einen Papa, der das evtl. auch hinbekommt.
Ich finde nicht, dass wir das von den Eltern erwarten können. Zumal sie oft mehr als ein Kind haben.
Klar machen wir das in der Schule, es ist auch unser Beruf! Das jetzt komplett auf die Eltern abzutreten geht nicht.
P.S.: Und zum Einkaufen sollen die Kinder derzeit eigentlich besser nicht mitgehen.
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