Beiträge von Kathie

    Ich habe kurz gegoogelt, aber keine Zahlen dazu gefunden, dass die Hälfte der Intubierten unter 50 Jahre alt ist. Woher stammt diese Aussage?

    Weiter unten schreibst du, insgesamt stimme die Altersverteilung aus China. Wie passt das denn zu der obrigen Aussage?

    Ich finde es auch schön, dass du wieder da bist. Aber ich würde mich freuen, wenn wir hier im Thread gelassen und besonnen (!!!) sprechen könnten, das Thema vielleicht wissenschaftlich angehen oder einfach ganz ruhig bereden würden, und uns mit Horrormeldungen aus irgendwelchen Zeitungen zurückhalten würden.

    Ich gehe auch davon aus, dass wir in 2-3 Wochen an dem Punkt sind, an dem besagte Gechäfte geschlossen werden. Bis dahin lege ich es zwar nicht darauf an, mich in großen Massen zu bewegen, aber gehe noch regulär ins Kino, Fitnessstudio etc. Man kann ja bereits dadurch Vorsicht walten, indem man nicht zur Stoßzeit ins Fitness geht oder einen Platz im Kino dazwischen freilässt...

    Oder, ganz wilde Idee:

    Man geht halt einfach NICHT ins Studio oder Kino, und meidet Sozialkontakte. Wie empfohlen. Auch wenn geöffnet wäre.

    Also @Rets und @kecks: Ja, ihr hattet Recht mit eurer Vermutung und Warnung. Und ihr habt starken Gegenwind aushalten müssen.

    Wobei ich persönlich, ohne meine Beiträge jetzt nochmal nachgelesen zu haben, doch eher gegen die Panik, die aus euren Beiträgen sprach, geäußert habe. Wir konnten die Schulen nicht schließen, wir sind auf Anweisung „von oben“ angewiesen. Und so musste / muss man Nerven bewahren und ruhig bleiben.

    Ist mir wohl dabei, eine Notbetreuungsgruppe zu beaufsichtigen? Nicht wirklich.

    Muss es sein, damit unser System am Laufen bleibt? Wohl ja.

    Also mulmiges Gefühl wegschieben und vernünftig besonnen handeln. Abwarten wer überhaupt Bedarf hat. Viel rausgehen mit den Kindern.

    Nochmal: Ich hattet Recht. Trotzdem finde ich es besser, die letzten Wochen innerlich gelassen geblieben zu sein, statt total nervös.

    Diejenigen, die jetzt noch Party machen, bräuchten vielleicht eure dringlichen Prophezeiungen. Die müssen dringend umdenken und zwar schnell.

    Hier waren ja alle soweit vernünftig.

    Mein eines Kind hat sich gestern sehr über die erste Mail der Lehrerin gefreut, die begann mit „Liebe Lieblingsklasse...“ (ganz genderneutral :engel:).

    Ich denke auch, gerade jetzt ist es doch ganz gut, wenn eine Konstante zumindest ein bisschen bleibt, nämlich die der Schule.

    Ich werde meinen Grundschülern sicher keine großen Vorhaltungen machen, wenn am Ende der Arbeitsplan nicht superduper und vollständig erledigt ist. Aber bei vielen bin ich mir sicher, dass sie ihre Aufgaben gerne erledigen werden. Wohlgemerkt Brennpunkt! Und sie haben gestern auch traurig reagiert, keine Schule mehr zu haben.

    Lass doch mal die Unterstellungen.

    Meine Kinder sitzen gerade beide an Referaten, die sie dem Lehrer als Datei zukommen lassen müssen.

    Außerdem haben mehrere Lehrer gesagt, sie werden regelmäßig Aufgaben stellen und die erarbeiteten Aufgaben auch zeitnah überprüfen.

    Von Ferienstimmung keine Spur.

    Grundschüler werden mehr wiederholen als sich neu erarbeiten, aber Übung ist auch wichtig.

    Ja, und wartet doch mal ab. Ich kann mir vorstellen, dass Lehrer mit Kindern / Betreuungsengpässen womöglich doch Heimarbeit machen werden dürfen oder zumindest nicht täglich zur Notbetreuung kommen müssen. Alles ist sehr neu. Es können noch andere Anweisungen kommen, Lösungen. Ich denke, ihr solltet Montag mit euren Schulleitungen reden.

    Also ja, ich verstehe ja, dass jeder irgendwie aufgeregt ist, es war bei uns auch ein sehr komisches Gefühl heute. Arbeitsmaterial mitgeben, Kinder irgendwie ins Ungewisse verabschieden (wer weiß, wen wir bei der Notbetreuung sehen).

    Aber dieser Tenor hier:

    Na toll,

    das kann ja was werden,

    das widerspricht sich,

    die werden sich alle am Spielplatz treffen,

    Hilfe meine Kinder sind daheim...

    Sorry. Das kommt irgendwie recht jammerig rüber.

    Wir werden das stemmen und es ist jetzt so, machen wir das Beste aus der Situation (organisieren Notbetreuung, stellen Aufgaben bereit, bewahren Ruhe).

    Für keinen ist es gerade einfach.

    Hm, meine Info komme aus dem Spiegel. Da heißt es: nach Paragraph 616 BGB darfst du daheim bleiben, wenn es keine andere Möglichkeit der Betreuung gibt.

    Ich weiß jetzt auch nicht, ob das so stimmt. Tut mir Leid, ich wollte hier keine Fehlinformation verbreiten!

    Susannea: Es ist doch so, dass du als Elternteil von jungen Kindern, deren Einrichtungen geschlossen sind, nicht arbeiten musst, sofern du nicht in einem systemkritischen Beruf (Arzt, Krankenpfleger, Polizei, Feuerwehr, Müllabfuhr, ...) arbeitest.

    Die Kinder der oben genannten Gruppen werden, sofern kein zweiter Elternteil zur Betreuung zur Verfügung steht, in der Schule notbetreut. Von den Lehrern, die eben selbst keine Kinder zu betreuen haben. Man wird sich vielleicht mit dem Arbeiten irgendwie abwechseln können, du und dein Mann zum Beispiel.

    Sind halt schwierige Zeiten.

    Ich denke ich klinke mich hier jetzt mal ne ganze Weile aus, das Lesen einzelner Beiträge bereitet mir Depressionen. Es kommt wie es kommt und bis dahin mache ich das, was BAG und KKS anordnen. Deren Entscheidungen fallen nicht vom Himmel sondern werden in Rücksprache mit Virologen und Epidemiolgen der EPFL gefällt.

    Wir haben mittlerweile übrigens auch in absoluten Zahlen schon halb so viele bestätigte Infizierte wie ihr bei nur einem Zehntel der Gesamtbevölkerung. Ich hab mich gestern mal ein bisschen durch die deutschen Medien gelesen, die scheinen noch nicht mitbekommen zu haben, dass nicht die absoluten sondern die relativen Zahlen, also Infizierte pro 100000 Einwohner, "spannend" sind. So viele Leute sind so offensichtlich zu blöd mit Zahlen umzugehen und das schürt Panik. Ich habe meinen Schülern heute empfohlen, sich das Spektakel beim Marktkauf in Weil am Rhein mal anzuschauen damit sie was zu lachen haben, so lange wir noch lachen können.

    Wenn du dich hier ausklinkst, gehe ich wahrscheinlich auch. Dann eskaliert es hier nämlich irgendwann völlig :ohh: .

    #ruhebewahren

    #vernünftigabernichtpanischsein

    Ja und normalerweise sieht man kleinere Kinder bei Erkältungen als Virenschleudern mit sehr hoher Virenlast, hier jedoch sind wir alle gleich, das Virus ist für alle neu, die Kinder sind also keine Virenschleudern.

    Und dann die beiden Argumente vom oberen Beitrag.

    Und es seien nur geschätzt ca 20% der Bevölkerung Kinder, also wäre das sowieso nur ein kleiner Teil, den man rausnehmen würde, aber mit riesigen organisatorischen Folgen (Betreuung).

    So in etwa, wenn ich das jetzt noch richtig im Kopf habe. Ohne Gewähr.

    Drosten hat sich heute sinngemäß gegen Schulschließungen ausgesprochen.

    Nun, für die Schülergruppe ab der Mittelstufe sehe ich da tatsächlich auch weniger ein (Betreuungs-)Problem, wenn Schule ausfällt. Abi, Mittlere Reife, Quali ist natürlich doch wieder ein Problem.

    Für Grundschüler wäre im Fall der Fälle eine Notbetreuung eine Möglichkeit, ja.

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