Fragen, die ich mir bezogen auf den Unterricht stelle: Wie bringe ich meine SuS dazu, die Inhalte aktiv nachzuvollziehen, die ich darbiete? Wie reagiere ich auf Lernschwierigkeiten/Fehler auf Schülerseite am besten? Wie gestalte ich die Lernumgebung so, dass möglichst viel Zeit für das Lernen verwendet werden kann? ("Big Three")
Versteht sich natürlich von selbst. Ich schätze mal, das machen 99% der Lehrer so. 
Das Studium biete eine wissenschaftliche, sehr theoretische Grundlage; im Referendariat beginnt man, die Praxis zu lernen. Natürlich liest man auch als fertiger Lehrer weiter Studien und Untersuchungen, und besucht Fortbildungen. Aber einen Großteil des täglichen Arbeitens erledigt man intuitiv - das theoretische Wissen hat man sich ja angeeignet und vieles läuft dann automatisiert ab.
Du reitest aber immer auf Vergleichbarkeit und Wissenschaftlichkeit herum. Manches ist nicht vergleichbar.
Da schwingen im Hintergrund einfach zu viele Dinge mit. Die gleiche Stunde, gezeigt von zwei Referendaren, wird selten die gleiche Note ergeben. Weil die beteiligten Menschen (Lehrer - Schüler - Beurteiler) verschieden sind.
Weißt du, was ich meine? Ich glaube übrigens, das ist genau das, was dich so aufregt und was das Referendariat tatsächlich ein bisschen wie ein Glücksspiel aussehen lässt.