Beiträge von Kathie

    Warum sollte man nicht den Schulleiter fragen?
    Natürlich würde ich ihn fragen! Und zwar genau so, wie es oben vorgeschlagen wurde. Damit man in Zukunft weiß, was zu tun ist.
    In besagtem Fall jetzt:
    Ein Anruf / Brief des Schulleiters an die Mutter wirkt wahrscheinlich besser als ein Anruf der Lehrerin, so könnte man mal starten.

    In Zukunft könnte man vielleicht auch per Elternbrief sagen, dass das Geld bis zum Vortag da sein muss, ansonsten ist für alle Kinder, die nicht bezahlt haben, automatisch der Treffpunkt im Sekretariat. Aber auch das geht nur in Absprache, denn die Sekretärin ist sicher nicht für die Aufsicht der Schüler verantwortlich. Man bräuchte dann wohl einen Lehrer, der diese Kinder bis zum Unterrichtsende an der Schule beaufsichtigt.

    Und wieder mal tun einem die Kinder leid.

    In einem Lehrerforum sollten sich Studenten vielleicht ein bisschen zurückhalten.

    Es ist nämlich eigentlich nicht dafür da, dass wir Lehrer uns erklären und quasi rechtfertigen müssen, sondern es dient dem Austausch unter Lehrern, und denen muss man nicht erzählen, wie viel sie arbeiten (bzw. wie wenig :autsch: ), die wissen das aus Erfahrung.

    Da bin ich auch drüber gestolpert. Das kann man so nicht stehen lassen.
    Es ist ja zum Glück schon viel dazu geschrieben worden. Mal abwarten, was der Student sagt, wenn er etwas Berufserfahrung hat.

    Noch kurz zur Erklärung: Ich habe gerade Ferien. Und was mache ich? Zeugnisse schreiben. Zwei Seiten Wortgutachten pro Kind. Wenn ich die zur Schulzeit schreiben würde, dann würde ich viele Überstunden ansammeln (auf einige Wochen gesehen), und die Ferien wären dann mein Ausgleich. So ist es auch gedacht, keiner hat 58 Tage Ferien!
    Das Schöne ist die freie Einteilung. Die möchte ich nicht missen. Wann ich meine Schreibtischarbeit erledige, darf ich selbst entscheiden.
    Dafür sind wir während der Unterrichtszeit und bezüglich der Ferientermine fremdbestimmt.

    Genau.

    Es gibt Zeiten, da arbeitet man mehr. Zeugniszeiten zum Beispiel. Und Zeiten, da arbeitet man weniger.

    Ich habe es auch mal interessehalber notiert, und komme hochgerechnet auf ein ganzes Jahr ziemlich genau auf die Arbeitszeit.

    Für einen selbst ist es schon gut zu wissen, ob man aufs Jahr gerechnet deutlich drunter oder drüber liegt, erstens weil man sich bestimmt oft verschätzt, zweitens um ggf. etwas zu ändern.

    Eine vorgeschriebene Arbeitszeiterfassung, da bin ich mal gespannt, wie das organisiert werden soll.

    Solltest du nochmal zum Amtsarzt müssen, müsstest du es sagen, ganz egal, ob du es bei der Beihilfe eingereicht hast oder nicht.

    Solltest du nicht mehr zum Amtsarzt müssen, wäre es so oder so egal.

    Schwierig! Finde doch am besten mal heraus, wie groß die Wahrscheinlichkeit mit dem Amtsarzt in deinem Bundesland ist, also ob es die Regelung mit den Fehltagen bei euch gibt usw. Frag beim Schulamt nach oder so!

    Ich finde, das Argument, dass man sich zu Beginn seiner Tätigkeit einiges reinarbeitet, darf nicht außer Acht gelassen werden. Es ist doch allgemein bekannt, dass man als Junglehrer, wenn man alle Unterrichtsstunden das erste Mal plant, lange braucht und später dann von dieser Vorbereitung enorm profitiert. Wie will man das verrechnen?

    Zweiter Aspekt, der hier noch nicht wirklich genannt wurde: Es gibt schnellere und langsamere Typen.
    Wichtig ist das Kerngeschäft. Unterrichtsstunden müssen vor- und nachbereitet werden, Klaururen müssen geschrieben und korrigiert werden, Zeugnisse müssen geschrieben werden.
    Nun gibt es Lehrer, die brauchen pro Zeugnis vielleicht zwei Stunden, andere brauchen vier Stunden. Und jetzt? Wie soll das verrechnet werden? Ist es dann besser, wenn man sich Zeit lässt und hier einen Kaffee trinkt und da mal im Forum liest (was Marie als Arbeitszeit bezeichnet hat - ich sehe es übrigens anders)? Oder ist es besser, die Zeugnisse gewohnt konzentriert und schnell zu schreiben? Wird man dann als "fauler Lehrer" betitelt, wenn man eine kürzere Arbeitszeit hat, obwohl man eigentlich einfach nur ein effektiver Lehrer ist?

    Besser wäre es, einfach alles in etwa umzurechnen, die Ferien mit einzurechnen, um dann auf eine ungefähre Wochenarbeitszeit zu kommen.
    So ist es ja auch geschehen und so wurde die Unterrichtsverpflichtung berechnet. Passt für mich eigentlich. Man könnte das alle paar Jahre stichprobenartig überprüfen, aber dass jetzt jeder Lehrer seine Arbeitszeit stempelt ist meiner Meinung nach unpraktikabel aus genannten Gründen.

    Genau, die Vorschulkinder kommen am Schuljahresende einmal zu Besuch. Eine Kindergärtnerin geht in der Regel mit.
    Das war bisher in allen meinen Schulen so, und bei meinen eigenen Kindern und Nichten auch, meiner Erfahrung nach ist das also tatsächlich (zumindest Münchenweit) so üblich.

    Bei uns kommen sie auch jedes Jahr, damit sie die Schule schonmal von innen sehen und sich drauf freuen können ;)

    Ich mache meistens ein Kreisgespräch, in dem die Kindergartenkinder ihren Namen sagen dürfen, und wer sich traut, soll erzählen, ob er sich auf die Schule freut. Meine Schüler nennen eine Sache, die ihnen an der Schule gut gefällt.

    Dann setzen wir uns wieder normal, die Kindergartenkinder setzen sich irgendwo dazu.
    Wir schauen uns im Zimmer um und benennen verschiedene Dinge, die es in einem Klassenzimmer gibt („Ich sehe eine Tafel“, „Ich sehe eine Leseecke“ etc).

    Dann mache ich Unterricht, Buchstabeneinführung optisch / akustisch und ein AB dazu, das können alle mitmachen.

    Brotzeitpause, kurzes Spiel am Pausenhof, fertig.

    Jetzt sind wir plötzlich weg vom Ausgangsthema und (wieder mal) bei deinem Ref angelangt, Buntflieger.

    Ich wünsche dir, dass du endlich damit abschließen kannst. Vielleicht gelingt dies besser, wenn du einfach mal eine Weile lang nicht darüber sprichst. Lass doch ein bisschen Gras drüber wachsen und konzentriere dich auf das Hier und Jetzt.

    @ Buntflieger und CDL:
    Soll ich nochmal einwerfen, dass in Bayern an der Grundschule nur die Noten zählen (das hat Caro in der Frage schon im ersten Satz gesagt und darauf baut ihre Frage auf)?

    Es gibt keine Ausschreibungen oder schulscharfe Bewerbungen.

    Noten -> Planstelle -> Schulamt teilt einem den Einsatzort mit. Fertig.
    Und zurzeit kommt jeder rein, der 3,5 oder besser hat.

    Was ich komisch fand, waren Kommentare einiger Mitglieder, im Sinne von:
    „Warum schreibt ihr hier, habt ihr an einem Samstag nichts Besseres zu tun?“
    Na, diejenigen ja offensichtlich auch nicht :victory:

    Gesperrte Threads mag ich auch nicht gern, aber ich denke nicht, dass der Thread gesperrt wurde, weil Mitglieder das gefordert hatten. Der war quasi reif zur Sperrung, das war abzusehen.

    Seh ich auch so wie du, Hanelotti.
    Ich arbeite gerne zuhause an meinem eigenen Schreibtisch, zu Zeiten, die ich selbst bestimme.

    Und nachdem wir aufgrund der Unterrichtszeiten sowieso in einem recht engem Rahmen arbeiten (keine Gleitzeit beim Arbeitsbeginn, keine Urlaube außerhalb der Ferien, keine spontanen freien Tage möglich) ist das ein schöner Ausgleich. Zumindest da kann man sehr selbstbestimmt sein. Und das ist ein Entspannungsfaktor. Der Unterricht an sich wird ja oft mit stressigen Jobs wie Fluglotse verglichen. Was übertrieben sein mag, aber stressig ist es. Korrigieren mit einem Kaffee neben sich am heimischen Balkon ist dafür wiederum sehr ruhig und stressfrei. Ich möchte niemals all meine Arbeit in der Schule erledigen müssen.

    Meine Güte, ich würde die Kirche mal im Dorf lassen, es sind Schüler, und du kennst sie nicht einmal, Miss Jones. Du kennst weder ihre Vergangenheit, noch ihre Eltern. Du weißt auch nicht, was genau da auf dem Tisch steht.

    Trotzdem polterst du hier herum als wären diese Jugendlichen sowieso schon verloren und kriminell. Wir haben einen Erziehungsauftrag, es sind Jugendliche - es kann sich bei den Schmierereien auch um ein pubertäres Ausprobieren handeln oder was auch immer, genau wissen wir es nicht.

    Klar muss man dagegen vorgehen, Vorschläge gab es viele:
    Schulleiter einschalten,
    Jugendbeauftragten der Polizei in die Klasse holen,
    ich würde noch hinzufügen: Tisch säubern oder ersetzen lassen, wenn wirklich zu beweisen ist, wer es war

    Aber man muss doch hier nicht wieder einmal die Eltern dieser Jugendlichen als Produzenten beschimpfen und die Schüler als Subjekte betiteln.

    Ich finde es unmöglich, was sich Teilzeit arbeitende Mütter oft anhören müssen. „Rückständig“ ist da ja quasi noch nett, im Vergleich was sonst noch so fällt (nicht nur hier im Forum, sondern quasi überall).
    Wohingegen Teilzeit arbeitende Väter oft die Helden sind. Auch merkwürdig.

    Warum kann man denn nicht einfach jeden so machen lassen, wie er will und wie es zum Leben passt?
    Immer diese Besserwisserei, echt schlimm. Sind doch alles erwachsene Frauen hier, Akademikerinnen sogar, denen trau ich zu, sinnvolle Lebensentscheidungen zu treffen. Aber nicht jedes Leben ist gleich, daher kann jeder etwas anderes für sich als gut empfinden.


    Miss Jones, zu deinen Küchentipps wollt ich noch kurz sagen, dass ich das alles weiß und kann - aber dass es einen Riesenunterschied macht, eine asiatische Wokpfanne für sich alleine zuzubereiten, oder für fünf Leute mit eingeplantem Rest fürs nächste Mittagessen zu kochen, während man nebenbei Fragen zur Mathe-HA der Sechstklässlerin beantwortet :) Da sind dann Nudeln mit Tomatensoße oftmals der bessere Weg. Für UNS. Kann ja jeder machen, wie er mag.

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