Beiträge von Kathie

    Ich bin mal so frei und mische mich ein:

    "Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist generell verboten, so lange sie nicht durch ein Gesetz ausdrücklich erlaubt ist oder der Betroffene in die Verarbeitung eingewilligt hat. Durch die Einwilligung des Betroffenen in die Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung seiner personenbezogenen Daten, wird der Betroffene in die Lage versetzt, über sein Grundrecht zu verfügen.
    Die grundsätzlichen Anforderungen an die Wirksamkeit einer rechtsgültigen Einwilligung sind in Art. 7 DSGVO festgehalten und in Erwägungsgrund 32 weiter spezifiziert. Diese muss freiwillig, für einen konkreten Fall, nach ausreichender Information des Betroffenen und unmissverständlich abgegeben werden. Damit eine Einwilligung freiwillig ist, muss der Betroffenen eine echte Wahl haben. Zusätzlich gilt das sog. „Kopplungsverbot“. So darf ein Vertragsabschluss nicht von der Einwilligung zur Verarbeitung weiterer personenbezogener Daten abhängig gemacht werden, die für die Durchführung des Geschäftes nicht nötig sind. Zudem muss die Einwilligung an einen oder mehrere bestimmte Zwecke gebunden sein, die dann ausreichend erläutert sind. Soll die Einwilligung die Verarbeitung von besonderen personenbezogenen Daten legitimieren, muss sie sich ausdrücklich auf diese beziehen. Der Betroffene muss in allen Fällen über die Möglichkeit zum Widerruf seiner Einwilligung aufgeklärt werden. Der Widerruf muss dabei genauso leicht möglich sein, wie die Abgabe der Einwilligungserklärung selbst."


    https://dsgvo-gesetz.de/themen/einwilligung/


    Danke!
    Das wird dann wahrscheinlich dazu führen, dass viele Lehrer keine Fotos mehr machen. Denn vor jedem Ausflug gesondert eine Erlaubnis einzuholen, ist ein wahrer Zeitfresser. Wenn also die Einwilligung in "Fotos auf Schulveranstaltungen", die am Schuljahresbeginn ausgefüllt wird, nicht mehr ausreicht - was sie wahrscheinlich nicht tut, denn sie muss sich ja auf den konkreten Fall beziehen - dann wars das mit Fotos für mich...

    Ich habe das Ref als stressiger empfunden, die Jahre danach waren bzw, sind eine Wohltat, weil man täglich an der Schule war und sich den Psychoterror im Seminar ersparen konnte.

    Allerdings ist es tatsächlich nicht so, dass man mit bestandener Prüfung jeden Stress los ist. Da kommen Unterrichtsbesuche (bei uns ebenfalls unangekündigt), man will die Verbeamtung auf Lebenszeit so schnell wie möglich haben... Dann zittert man am Schuljahresende, welche Klassenstufe man im nächsten Jahr bekommen oder ob man als Mobile Reserve eingesetzt wird. Man hofft, dass der Stundenplan einigermaßen gut sein wird, und dass man angenehme Klassen bekommt, um es mal so auszudrücken. Also vieles, was man im Ref erlebt, nämlich zum Beispiel Abhängigkeit von der Entscheidung anderer und zu einem gewissen Grad auch Willkür, erlebt man im Schulalltag auch.

    Haha, ja, da stimme ich dir zu. Gruselig trifft es schön. Man soll bitte alles beachten und sich rechtskonform verhalten, aber genaue Anweisungen, was nun erlaubt oder verboten ist, gibt es irgendwie nicht.

    Am besten, man macht gar keine Fotos mehr, dann hat man dieses Problem nicht.

    Danke, das hatte ich auch schon gefunden, trotzdem bleiben offene Fragen:

    - wenn ich auf Ausflügen Fotos mache, dann lasse ich sie für ein Erinnerungsalbum für die Schüler entwickeln (das sind keine privaten Zwecke, wie der Artikel vermutet) oder sie werden im Schulhaus aufgehängt. Fotoerlaubnis der Schüler liegt natürlich vor.

    - hier wird nicht wirklich das Smartphone als Kamera-Ersatz verboten, sondern nur darauf hingewiesen, dass Eltern Fotos etc. auf sozialen Netzwerken teilen könnten und das ein Problem sein könnte. Klar, sehe ich auch so. Würde ich als Lehrer natürlich sowieso nicht tun.


    Also: Smartphone okay oder nicht? Ich bin immer noch unsicher. Vielleicht stehe ich aber auch auf dem Schlauch.

    Hallo liebes Forum,

    bezüglich des Datenschutzes stellen sich meine Kolleginnen und ich die Frage, ob es erlaubt ist, Fotos von den Schülern mit dem Smartphone zu machen (z.B. bei Ausflügen oder Bundesjugendspielen).

    Der Knackpunkt sei wohl, dass die Fotos, wenn sie auf dem Smartphone gespeichert sind, in die Cloud hochgeladen werden können (???) und das sei datenschutztechnisch verboten, eben im Gegensatz zu Fotos auf einer regulären Kamera.
    Andererseits befinden sich die Fotos im Smartphone ja ohne die Schülernamen dabei. Also jetzt mal im Gegensatz zu einer Notenliste, die per Mail versendet wird, bzw. nicht mehr versendet werden darf.

    Ich habe schon im Internet gesucht, aber bezüglich dieser speziellen Frage noch keine Antwort gefunden. Weiß da jemand etwas ganz Genaues?

    August / September.
    Warum? Weil man dann den Juli hier genießen kann, und wenn es wieder kühler wird, hat man frei und kann in ein wärmeres Land verreisen - Sommer dauert länger.


    Du?

    Ich würde es auch machen. Sehe darin eigentlich nur Vorteile. Die Zeit geht schnell vorbei (rückblickend), du sammelst wertvolle Unterrichtserfahrung und lernst viel dazu, und hinterher hast du einen Abschluss und kannst, wenn es in Spanien doch nicht so klappt wie du es dir wünscht, nach Deutschland zurückkommen und als Lehrer arbeiten.

    2. Idee: Die Kinder dürfen im Rahmen einer Stationenarbeit mehrere der alten Gegenstände handelnd erfahren. Mir fallen aber nur zwei Dinge ein, die realistisch sind: Schreiben in Sütterlin auf der Schiefertafel (davon habe ich 6 Stück) und Schreiben mit einer Feder und einem Tintenfass. Man bräuchte aber sicherlich noch zwei Stationen mehr, damit da eine runde Sache daraus wird.

    Abgesehen davon, was die anderen schon gesagt haben:

    Zweitklässlern gelingt es sicher in den allerwenigsten Fällen, in Sütterlin auf Schiefertafeln zu schreiben, und das Schreiben mit Feder und Tintenfass gibt es Riesengekleckse. Überleg dir besser was anderes, das könnte im Chaos enden.

    Also bei uns im Schwimmbad besteht keine Duschpflicht ohne Textil. In keinem der hiesigen Bäder. Man soll vorher duschen - ja. Das kann man aber durchaus auch in Badebekleidung tun. Tun die meisten.

    Es wird hier echt bizarr!

    Der einzige Grund, den ich gelten lassen würde, ist, dass es sich im nassen Burkini am Beckenrand sehr ungemütlich wartet. Mit Schrecken erinnere ich mich an meine Schulzeit. Da wurde kalt geduscht (übrigens nicht textilfrei), dann ab auf die Bank, und es wurden Übungen vorgemacht. Selten so gefroren!!! Nun glaube ich aber, dass der Schwimmunterricht heutzutage anders abläuft und man nicht ewig nass am Beckenrand sitzen muss. Aber DAS wäre ein Argument gegen den Burkini, was Sinn macht. Und selbst da würde ich einmal einen Elternbrief rausgeben und z.B. auf die Gefahr einer Blasenentzündung hinweisen, und wer dann meint, er will weiterhin im Burkini schwimmen, der hat das frei entschieden.

    Gründe wie Schwimmgeschwindigkeit sind keine echten Gründe (dann sind sie halt langsamer, so what?). Ich glaube auch nicht, dass man mit Burkini untergeht. Die Dinger sind erstens schon relativ eng anliegend und zweitens fürs Schwimmen / Baden gemacht.

    Dass eine Schule Burkinis anschafft halte ich für falsch. Aber für ebenso falsch halte ich es, wenn eine Lehrerin ihre eigene Einstellung unbedingt durchdrücken will und Schülerinnen zwingt, Badeanzüge zu tragen, wenn sie sich dabei unwohl fühlen oder, im schlimmsten Falle, sich dann eben gar nicht zum Schwimmkurs anmelden. Denn dein Kurs scheint ja freiwillig zu sein. Jungs gehen da ja auch nicht rein, hast du geschrieben.

    Und nochmal: Meine Aussagen spiegeln nicht unbedingt meine Meinung zu Burkinis wieder. Ich find die Dinger nicht toll. Nur ich kann mir nicht vorstellen, dass wir als Lehrer das Recht haben, sie zu verbieten. Denn die Gründe dafür sind keine echten Gründe.

    Noch mal: Es sollte unser Ziel sein, unsere SuS zu mündigen, selbstbewussten Erwachsenen zu erziehen. Ihnen erklären, wie sie in unserer westlichen Welt ihre Ziele erreichen können, oder auch schon nur aufzeigen was möglich ist.

    Ihnen viel über Freiheit, Gleichberechtigung und Mündigkeit vermitteln - aber sie zu zwingen, im Bikini oder engen Badeanzug zu schwimmen, denn das Schwimmen im Burkini passt nicht zu unseren Werten (Freiheit etc)?
    Das widerspricht sich doch etwas, wie ich finde.


    Wenn man Gespräche führt und Mädchen, die keinen Burkini tragen wollen, dabei unterstützt, ist das eine Sache.
    Andere Mädchen, die aus irgendwelchen Gründen, sei es Glaube, Druck seitens der Familie, Tradition, oder einfach weil sie noch nicht so weit sind, lieber im Burkini schwimmen möchten, quasi die Pistole auf die Brust zu setzen, ist ungünstig. Zumal Burkinis in Schwimmbädern ja nicht verboten sind. Mit welcher Begründung also verbietest du die? Ich würde mal denken, wenn Eltern sich darüber vehement beschweren würden, wärst du im Unrecht. Rein rechtlich gesehen.

    Ja Miss Jones, aber deine Privatmeinung jetzt mal hintangestellt, wo sind die Argumente? "Wer einen Burkini tragen will, kann ja nach Saudi Arabien gehen" wird als Begründung wohl nicht ausreichen.
    Und ich sage gar nicht, dass ich deine Einstellung nicht nachvollziehen kann. Nur finde ich, das tut hier nichts zur Sache.

    Wassermenge, Hygiene, alles bessere Argumente als dein verbaler Rundumschlag gegen Burkini-Trägerinnen.

    Dass die Schule allerdings die Burkinis kauft und zur Verfügung stellt, das zeigt als eine deutsche Schule vielleicht doch ein falsches Signal...

    Die große Frage ist ja, wie wirkt das auf aufgeklärte Moslems und setzen wir als Schule aufgeklärte Familien unter Druck?

    Ich habe mal einen riesen Krach in der Schule gehabt, weil ein türkisches Mädchen erzählte, dass sie nun auch einen kleinen Weihnachtsbaum hätten. Auf die Familie wurde massiver Druck der anderen Moslems ausgeübt.

    Interessant auch das Wahlergebnis für Erdogan hier in Deutschland... Ich fühle mich so als wenn wir mit Burkinis solche Eistellungen und Politik unterstützen. :S

    Ich finde es einen großen Unterschied ob die Schule dir Dinger auch noch kauft, oder die Eltern privat. Schwimmen ist verpflichtend und kann durchgesetzt werden. Da braucht es keine Burkinis.

    Ja aber mit welcher Begründung verbietest du die Burkinis? Klar ist schwimmen verpflichtend, aber es steht doch nirgends geschrieben, dass es nicht in Burkinis erfolgen darf.
    Verbietest du dann auch Kopftücher?

    Würd mich echt interessieren.

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