"Die Besoldung richte sich aber nicht nach der Ausbildung, sondern nach der Tätigkeit, sagte Bildungsministerin Britta Ernst im Landtag."
Und beides sollte ein Argument sein. Ganz ehrlich, wenn ich Abiturprüfungen einreichen muss (das ist eine Höllenarbeit), Abitur korrigieren muss, viele Oberstufenkurse mit entsprechenden Klausuren und Vorbereitung habe, dann ist die Arbeit einfach nicht mit Grundschule zu vergleichen. Würde ich nur Unterstufe unterrichten wäre das ein ganz anderer Schnack. Da ist die psychische Belastung zwar zugegeben auch hoch, aber die Anforderung an mich was Vor- und Nachbereitung, Klausuren und so weiter angeht ist verglichen ein Witz.
Ich empfände es als maßlose Frechheit, wenn dem nicht Rechnung getragen würde, dass Gymnasiallehrer eben auch Oberstufe unterrichten mit all den Anforderungen, die da hinter stecken.
Ja, Lehrer sind vermutlich in allen Schulformen unterbezahl, aber warum sollte man nur in den Grundschulen darauf reagieren? Gymnasiallehrer sollten im selben Zuge dann flächendeckend A14 bekommen.
Euer erhöhter Aufwand sollte wahrscheinlich dadurch als ausgeglichen gelten, als dass ihr nur 24 (oder?) Wochenstunden unterrichtet, Grundschullehrer aber 28.
Ich verstehe aber natürlich deine Argumentation mit den Oberstufenkursen und Abiturkorrekturen.
Grundschullehrer müssten aber nach Ansicht von Britta Ernst (s.o.), wenn sie Förderschüler in der Klasse haben, A13 bekommen - denn dann verrichten sie ja die Tätigkeit der Förderlehrer.
Diese Diskussion ermüdet mich, ich bin raus.
A 13 nur für NEU ausgebildete Grundschullehrer ist eine total dubiose Idee, mal kurz zurück zum Anfang geschwenkt. Über alles andere kann man reden und reden und reden und man dreht sich im Kreis und es ändert ja sowieso nichts.