Beiträge von Kathie

    Also auch in München Stadt sind die Hauptschulen / Mittelschulen besser als ihr Ruf. Am Land sieht es bestimmt nochmal besser aus, da bin ich sicher. Ich kenne im Umfeld einige Familien, deren Kinder die Hauptschule besuchen oder besucht haben und einige davon haben,auch ohne den Quali geschafft zu haben, einen Ausbildungsplatz erhalten. Andere haben es in den M-Zweig geschafft und da dann die Mittlere Reife gemacht. Diese Schwarzmalerei, was Hauptschüler betrifft, schürt die Ängste der Eltern und hat zur Folge, dass der Druck vor dem Übertrittszeugnis in der 4. Klasse unvorstellbar groß wird. Das ist tatsächlich die Horrorklasse für viele Kinder und Eltern. Warum? Weil man ständig von allen Ecken und Enden liest, wie grottig schlecht die Hauptschulen sind - dabei stimmt das gar nicht.

    So. Nun zum Kauf eines Eigenheims. Ich spreche wieder nur für München, weil ich mich da auskenne.
    Aber hier kostet eine 100qm Wohnung derzeit ca. 600000€. Der normale BMW-Arbeiter oder Busfahrer wird sich das niemals leisten können, ganz egal, ob die Frau ebenfalls arbeitet oder nicht. Kita-Platz für unter 3jährige kosten ca. 600€ im Monat, je nach Einrichtung und Buchungszeiten.
    Ihr habt vorhin hochgerechnet, wie lange ein Beamter mit A12 abzahlen müsste. Nun, welcher Schüler mit mangelnder Lesekompetenz (um die geht es ja schließlich) wird das schaffen? Fast keiner, sag ich jetzt mal.

    Lehramtsstudent, bevor du jetzt wieder kommst mit: Dann halt ab aufs Land... In der Großstadt sind die Ausbildungsplätze und die Jobs!

    Es ist ein bisschen wie ein Teufelskreis.


    Aber die mangelnde Lesekompetenz entsteht ja nicht erst im Teenageralter, sondern wir beobachten das ja bereits in den ersten Jahren der Grundschule. Und da denkt noch kein Kind dran, ob er sich später ein Eigenheim leisten könnte oder möchte. Da sind die Kinder meist motiviert, lesen aber trotzdem schlechter als vor 10 Jahren oder so. Warum??? Ein paar Erklärungen hatte ich vor einigen Seiten versucht zu finden. Aber es scheint mehrere Gründe zu geben und das spielt sicherlich alles zusammen.

    In Bayern scheint es andersrum zu sein.
    müssen viele in den Großstädten arbeiten, die da gar nicht hin wollen. Für Singles aus Franken geht es nach dem Ref meist einige Jahre nach München. Das Land braucht man hier nicht attraktiver zu machen, es werden so viele Versetzungsanträge aufs Land gestellt, dass teilweise jahrelang gewartet werden muss, bis man endlich aus der Großstadt wegkommt.

    Und manche wollen, können aber wirklich nicht. Es gibt durchaus auch Kinder mit intrinsischer Motivation, bei denen es aber nie zum Abitur reichen wird. Denen so einen Spruch wie "Entweder du bist gut in der Schule, oder du kannst als Putzfrau arbeiten" reinzudrücken, fände ich echt daneben.

    Und übrigens: manche werden glücklich als Friseurin oder Verkäufer oder Fahrrad-Mechatroniker.


    Ich sehe es aber schon auch in der Grundschule, dass die Leistungsfähigkeit und sehr oft auch die Anstrengungsbereitschaft geringer wird. Bei den Kleinen liegt das bestimmt nicht an der Motivation, denn die sind größtenteils hochmotiviert, wenn sie in die Schule kommen!
    Problematisch aus meiner Sicht sind
    - die Selbstüberschätzung (wer sich einfach super findet, strengt sich weniger an),
    - der Medienkonsum (nachmittags konstante Berieselung),
    - die schnelle Bedürfnisbefriedigung (wer immer alles sofort bekommt, hört schneller auf zu arbeiten, weil er es nicht gewohnt ist, mal an einer Sache dranzubleiben)
    um nur einige zu nennen.

    Und dann die Lehrpläne. In Bayern lernt man in der 2. Klasse nicht mehr das ganze Einmaleins auswendig. Da werden nur einige Reihen plus die Kernaufgaben gelernt, alles andere ist ja erschließbar. Dauert halt ewig jedesmal ;-).

    "Die Besoldung richte sich aber nicht nach der Ausbildung, sondern nach der Tätigkeit, sagte Bildungsministerin Britta Ernst im Landtag."

    Und beides sollte ein Argument sein. Ganz ehrlich, wenn ich Abiturprüfungen einreichen muss (das ist eine Höllenarbeit), Abitur korrigieren muss, viele Oberstufenkurse mit entsprechenden Klausuren und Vorbereitung habe, dann ist die Arbeit einfach nicht mit Grundschule zu vergleichen. Würde ich nur Unterstufe unterrichten wäre das ein ganz anderer Schnack. Da ist die psychische Belastung zwar zugegeben auch hoch, aber die Anforderung an mich was Vor- und Nachbereitung, Klausuren und so weiter angeht ist verglichen ein Witz.
    Ich empfände es als maßlose Frechheit, wenn dem nicht Rechnung getragen würde, dass Gymnasiallehrer eben auch Oberstufe unterrichten mit all den Anforderungen, die da hinter stecken.
    Ja, Lehrer sind vermutlich in allen Schulformen unterbezahl, aber warum sollte man nur in den Grundschulen darauf reagieren? Gymnasiallehrer sollten im selben Zuge dann flächendeckend A14 bekommen.

    Euer erhöhter Aufwand sollte wahrscheinlich dadurch als ausgeglichen gelten, als dass ihr nur 24 (oder?) Wochenstunden unterrichtet, Grundschullehrer aber 28.
    Ich verstehe aber natürlich deine Argumentation mit den Oberstufenkursen und Abiturkorrekturen.

    Grundschullehrer müssten aber nach Ansicht von Britta Ernst (s.o.), wenn sie Förderschüler in der Klasse haben, A13 bekommen - denn dann verrichten sie ja die Tätigkeit der Förderlehrer.

    Diese Diskussion ermüdet mich, ich bin raus.

    A 13 nur für NEU ausgebildete Grundschullehrer ist eine total dubiose Idee, mal kurz zurück zum Anfang geschwenkt. Über alles andere kann man reden und reden und reden und man dreht sich im Kreis und es ändert ja sowieso nichts.

    Grundschullehrer lernen im Studium viel, und ja, Oliver, wir können Individualzeugnisse schreiben und tun das regelmäßig. Wir können differenzieren, und leistungsstarke Schüler in einer Klasse aufs Gymnasium vorbereiten sowie leistungsschwache Schüler soweit bringen, dass sie später eine Mittelschule (Hauptschule) erfolgreich besuchen. Die Bandbreite ist groß und die Klassen haben oft eine Klassenstärke von ca. 28 Schülern.

    Nun soll man zusätzlich noch Schüler mit diversen Förderschwerpunkten aufnehmen, für diese Kinder gezielte Förderpläne schreiben, individuelle Lernzielkontrollen entwerfen, mit HPTs, Therapeuten, Eltern kommunizieren, etc pp. Das ist meiner Meinung zwar sehr zeitraubend, aber machbar.

    Aber, und hier kommt wirklich ein großes aber: Die Zeit, die ich während des Unterrichts zur Verfügung habe, ist begrenzt. 45 Minuten pro Unterrichtsstunde. Wenn ein Schüler mich in jeder Stunde auch nur 10 Minuten braucht, haben die anderen Schüler nur noch 35 Minuten meine ungeteilte Aufmerksamkeit (alle anderen 28 zusammen! Da gibt es übrigens auch schwache Schüler mit Problemen, die gerne mal eine Lehrer neben sich hätten, um ein neues Rechenverfahren zu verstehen oder ähnliches).
    Inklusion per se ist nicht schlecht. Ob es immer und für alle ein Gewinn ist, nun ja... Zum Wohle aller, und insbesondere auch zum Wohle der restlichen Klasse, die ebenso ein Recht auf Unterricht hat wie die Förderschüler, wäre es zumindest hilfreich, wenn hin und wieder mal Unterstützung in der Klasse wäre.

    Ich "schreie nicht nach Sonderpädagogen", ich weise darauf hin, dass es oftmals besser wäre, einen dabei zu haben ;-).
    Ich bin sehr gespannt, wie du dann als fertiger Lehrer darüber denkst!

    Da kann ich gerade auch nur an Herrn Wocken verweisen. Auf dem letzten Inklusionskongress in Köln hat er auch ähnlich argumentiert. Ganz kurz gesagt: damit es bezahlbar bleibt, ist er für Erzieher in den Klassen (für die Doppelbesetzung) und für die Diagnostik, Beratung etc. sind die Sonderpädagogen zuständig.Klang ganz interessant (trotzdem noch teuer + Personalmangel?!) - für mich persönlich als Sonderpädagogin nicht so toll. So hat man sich den Beruf NICHT vorgestellt. Aber vielen Regelschulkollegen geht es wohl ähnlich! Die Inklusion ändert auch die Berufsbilder...

    Hier noch ein Artikel zum Thema, falls es jemanden näher interessiert:
    http://www.hans-wocken.de/Texte/Dilemma-Text.pdf

    Naja, vielleicht reden wir auch aneinander vorbei. Ich meinte nämlich nicht, dass die Erzieher die Sonderpädagogen ersetzen sollen! Aber es gibt Schulen (Regelschulen) an denen Förderschüler mit unterrichtet werden, und zwar komplett ohne zusätzliche Stunden einer Förderlehrerin. Da wäre es einfach nett, wenn jemand helfen würde, denn dass Förderschüler mehr Hilfe brauchen als Regelschüler ist ja klar. So meinte ich das. Ich wollte jetzt nicht deinen Beruf abschaffen ;) Ich schrieb ja, dass es meiner Meinung nach mehr Förderschulen bräuchte.

    Es müsste viel mehr Plätze an der Förderschule geben. Leider hört man hier oft, dass die Förderschulen voll sind, was dann bedeutet, dass die Schüler eben an die normale Grundschule gehen, wo sie in Klassen mit 25 anderen Kindern von einer (nicht speziell dafür ausgebildeten und schlechter bezahlten) Grundschullehrkraft unterrichtet werden.

    Erzieher an der Förderschule: würde aus oben genannten Gründen sicherlich nicht funktionieren.
    Was ich mir aber vorstellen könnte: Erzieher als Doppelbesetzung an Grundschulen, die inklusiv arbeiten. Da könnten sie gut mal mit in der Klasse sein und mit dem ganzen Drumherum helfen. Wer schon einmal Kunst oder Sport mit einer 1. Klasse gemacht hat, weiß, wovon ich rede. Das wäre ein Traum. Aber nachdem sowieso ein Erziehermangel herrscht, wird das wohl ein Traum bleiben ;-).

    @ O.Meier:
    Ach komm schon. Darf Arbeit also gar keinen Spaß machen? Du würdest also lieber einen Beruf ausüben, der gar nichts mit deinen Interessen zu tun hat? Würdest lieber Fächer unterrichten oder als AG anbieten, denen du nichts abgewinnen kannst? Das ist doch unlogisch. Natürlich, und das ist ja auch das Schöne am Lehrerberuf, sucht man sich im Rahmen des Lehrplans Unterrichtsinhalte und AG-Themen, die einem zusagen. Das hat nichts damit zu tun, nach ökonomischen Aspekten sein Leben auszulegen, wie du behauptest - jedenfalls nicht im negativen Sinn. Sondern man macht sich die Arbeit (und das Leben) damit schöner. Womöglich haben dann auch die Schüler mehr davon, wenn dem Lehrer sein Job Spaß macht. Ist das dann verwerflich? Du klingst fast so. Verstehe ich nicht. Ich finde es eher schlau, so zu handeln.

    Und die Kritik, die von Morse kam, der anscheinend im Beruf unzufrieden ist, weil er ein Problem mit dem Kapitalismus hat: Ich verstehe es schlichtweg nicht. Sorry. Das ist so fernab meiner Denkweise, ich kann tatsächlich den Zusammenhang nicht erkennen. Kapitalismus = schlecht (Gegenfrage: wo würdest du gerne leben und deinen Lebensunterhalt verdienen?), deshalb stresst dich dein Beruf? Oder wie ist da der Bezug zur Ausgangsfrage?

    Also in der Sek I machen wir das auch nicht mehr mit dem Anrufen. Bei rund 1000 Schülern und einer entsprechenden Fehlquote mit verpeilten Eltern hätten die Sekretärinnen da aber auch viel zu tun ;)

    In der Grundschule erwarte ich das aber schon als Mutter. Falls meinem Kind auf dem Schulweg etwas zustößt möchte ich das sofort erfahren und nicht erst um 15.30, wenn es normalerweise nach Hause kommt.
    Bei so kleineren Strukturen und mit Klassenlehrersystem ist das aber auch einfacher.

    Ich erwarte das als Mutter übrigens auch von den Lehrern meiner Kinder in der Sek 1. Fände es nicht witzig, wenn meinem Fünftklasskind auf dem Schulweg in den öffentlichen Verkehrsmittels etwas passieren würde und ich würde davon erst nachmittags erfahren. Zumal der Schulweg zur weiterführenden Schule ja auch meist länger und gefährlicher ist als die paar Meter zur Grundschule. (Großstadt jetzt)

    Zum Glück ist das bei uns aber kein Thema, da wird selbstverständlich auch in den weiterführenden Schulen nachgeforscht, wo ein Schüler ist, wenn er unentschuldigt nicht auftaucht. Ablauf: Wie bei Caro. Nicht besonders schwer zu organisieren, wie ich finde.

    Ausschluss aus dem Unterricht im Sinne von "Zuspät gekommen, Pech gehabt, warte bitte eine Stunde lang vor der Türe" ist in Bayern zum Glück tatsächlich verboten. Die Aufsichtspflicht kann da ja gar nicht mehr gewährleistet sein!
    Ausschluss aus dem Unterricht als Ordnungsmaßnahme gibt es, aber angekündigt, von daher kein entsteht Aufsichtspflichtsdilemma.

    Das klingt für mich, nach einem Problem, dass sich nicht durch Arbeitsorganisation lösen lässt. Vielleicht muss da ein Fachmann mal bei kucken.

    Lustig, dass du hier auch das Strandthema nochmal aufgreifst. Wie alt sind deine Kinder? Meine helfen mir dann beim Sammeln oder probieren Kunstprojekte gern mal zuhause vorher.
    Aber wie gesagt, ich denke nicht aktiv dran, es kommt mir halt einfach in den Sinn, und es belastet mich und die Familie nicht. Vielleicht ist das der Unterschied.

    Warum sind die Gemüter so erhitzt? Es kann doch jeder machen, wie er mag.


    Ich arbeite schon seit Jahren, bin aber nach Proben trotzdem immer immens gespannt, was so rauskam und korrigiere daher sofort. Machen muss ich es ja eh, neugierig bin ich auch, außerdem stört mich das Korrigieren nicht - da mache ich es gleich. Das stresst mich nicht.
    Ich arbeite gern "alles weg", also schreibe ich Zeugnisse auch bald und bin dann fertig.
    Sachen liegenzulassen würde mich mehr belasten als Sachen abzuarbeiten. Aber dennoch (oder gerade deshalb?) bin ich am Wochenende meist entspannt und habe nicht allzuviel zu tun - von so Hochphasen des Stresses mal abgesehen.

    Und ich bin mit dem Kopf zwar nicht dauernd bei der Schule, aber wenn mir am Strand beim Spazierengehen die Idee kommt, in Kunst was mit Muscheln oder Sand zu machen, dann wird gesammelt und abgefüllt. Wenn mir im Buchladen ein schönes Buch zu einem Schulthema in die Hände fällt, kaufe ich es. Ich denke nicht immer aktiv an die Schule, aber gute Ideen kommen mir oft in der Freizeit.

    Meine Frage nach deinem Vorschlag, wie man dem Lehrermangel in den MINT-Fächern begegnen soll, ist noch immer offen.

    Da wird jetzt auch keine Antwort von mir kommen, denn ich kenne mich damit nicht gut genug aus. Es interessiert mich ehrlich gesagt nicht besonders, und ein Mangel an Mint-Lehrern war hier auch nicht Hauptthema. Ich bin nur kurz drauf eingegangen, weil wir dieses "Ich hatte ein anspruchsvolleres Studium - ich brauche mehr Gehalt" schon öfters hatten. Ursprünglich ging es hier um Grundschullehrer und ob ungleiches Gehalt für den gleichen Job okay ist oder nicht.
    Dann kamst du mit deinen Studienerfahrungen und wolltest finanziellen Ausgleich oder leichtere Prüfungen.

    Lehrermangel gibt es nicht nur in den Mint-Fächern. Wie würdest du dem Lehrermangel an Grundschulen begegnen?

    Und ja, du hast recht, außer finanziellem Ausgleich (den erwähnst du durchaus!) schreibst du schon auch noch von angepassten Prüfungsanforderungen. Habe gleichzeitig gelesen, geantwortet und telefoniert, Multitasking hat nicht 100% funktioniert. ;)

    Ich fasse deine Aussagen jetzt mal zusammen:
    Die Lehramtsstudierenden sind ungleich verteilt, Nawi ist viel schwieriger zu schaffen als LA Grundschule, Förderschule oder wahrscheinlich auch Deutsch/Englisch auf Gymnasiallehramt, also forderst du mehr Verdienst. Was das mit der Ungleichverteilung zu tun haben soll, ist mir allerdings nicht klar, vielmehr sehe ich dann das Risiko, dass noch mehr Leute diesen Weg einschlagen und scheitern.

    Gegenvorschlag. Man bezahlt Mint-Lehrern weniger. Dann werden nur die Leute das studieren, sie WIRKLICH dafür brennen, und die bestehen es dann auch vielleicht. *Ironie off*.


    Ach, immer wieder schön, wie hier jeder denkt, dass er auf jeden Fall mehr verdienen sollte als die anderen.

    Weil du flexible Arbeitszeiten nennst: Die Arbeitszeiten sind zwar in der Regel familienfreundlich (Ferien, Nachmittage oft frei), aber alles andere als flexibel.

    Erster Schultag des eigenen Kindes, rate mal wo ich war? Nicht beim Kind, sondern bei 23 fremden Kindern.
    Beerdigung einer Bekannten, rate wo ich war? Nicht am Friedhof, sondern in der Schule.
    Die eigenen eigenen Kinder hatten später Schule, auch da konnte ich nicht mal eben daheim bleiben und sie fertigmachen, das hat mein Mann übernommen - denn der hat halt wahrhaftig FLEXIBLE Arbeitszeiten.


    Unsere Arbeitszeiten sind super, ganz klar. Aber nicht ganz so flexibel wie man denkt.

    Ich glaube langsam, Lehramtsstudent, du vergisst immer wieder, mit wem du hier schreibst. Anders kann ich mir nicht vorstellen, dass du als Student tatsächlich so dreist bist, gestandenen Lehrern mitzuteilen, dass du bei Einstellung natürlich mehr Gehalt verdient hättest als sie. Für den gleichen Job wohlgemerkt. Den eine Vielzahl erfahrener Lehrer mit Sicherheit besser ausführt als eine Vielzahl der gerade neu verbeamteten Referendare. Aber schon klar, dass du A13 willst. Und wenn es alle haben, ist es gleich nicht mehr so schön, wie?


    Das System in Bayern, von Caro erwähnt, mag ein Ansporn sein, kann aber auch viel Missgunst in ein Kollegium bringen. Die Schulleitung schreibt die Beurteilungen. Manchmal ist das nicht ganz objektiv ;-). Am gerechtesten wäre einfach gleiches Gehalt für alle Lehrer. Wenn das nicht möglich ist, gleiches Gehalt für alle Grundschullehrer.

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