Oh, das ist eine schöne und simpel umzusetzende Übung. Hast du noch andere Sachen in der Art, die du machst?
Ich muss allerdings sagen, wenn ich von eurer Geduld lese, dass ich selbst nicht der Typ für ständige Stilleübungen bin
Aber ich trainiere weiter, man will ja auch sein eigenes Repertoire stets erweitern...
Edit:
This! Das Gefühl habe ich auch, liegt offenbar nicht nur am Förderbedarf...
Leider nicht wirklich außer dem altbekannten Spiel "Die Stadt schläft", auch bekannt als "Daumendrücken". Ich erkläre es kurz für eventuelle Neue:
Die Kinder legen auf das Kommando "Die Stadt schläft" ihren Kopf auf ihren Tisch und schließen die Augen. Sie strecken einen Arm vor und heben den Daumen. Vier Kinder schleichen herum und jeder drückt bei einem "schlafenden" Kind den Daumen runter. Dann stellen sie´ch die vier Kinder vorne auf, ich sage "Die Stadt erwacht" und die Kinder, bei denen gedrückt wurde, stellen sich hinter das Kind, von dem sie vermuten, dass es bei ihnen gedrückt hat. Stimmt das, sind sie in der nächsten Runde dran, stimmt es nicht, ist das andere Kind nochmal dran.
Ich hatte mal eine Klasse, die wollte immer das Spiel "Toter Fisch" spielen, das ist extrem simpel. Keine Ahnung, ob sie das selbst erfunden haben, oder ob das ein bekanntes Spiel ist. Alle liegen am Boden, ohne sich zu bewegen, wie ein toter Fisch. Wen ich beim Bewegen erwische, der scheidet aus und muss sich wieder auf seinen Platz setzen.
Eine schöne Stille- und Achtsamkeitsübung ist auch, gemeinsam ein Mandala auf den Boden zu legen, ohne sich zu besprechen. Man legt Materialien (Stifte, Bauklötze, Rechenplättchen etc) bereit und die Kinder sitzen im Kreis. Ohne zu sprechen kommt ein Kind nach dem anderen dran, eine Sache in den Kreis zu legen. Sie sollen, wenn möglich, ein schönes Muster oder Mandala gestalten.