Beiträge von Kathie

    Meinungsvielfalt bedeutet, dass ich behaupte 2 + 2 = 5, auch wenn ich es besser weiß? Ich nenne dies eher trollig.

    Meinungsvielfalt ist manchmal einfach Dummheit. Vielleicht haben empathische Menschen manchmal einfach dieselbe Meinung, möchten z. B. in einer Demokratie leben und nicht im Machtbereich Russlands?

    Geisterfahren findest du also immer prima, hat die Person doch eine eigene Meinung und folgt nicht dem Mainstream? :autsch:

    Meinungsfreiheit (und damit einhergehend -vielfalt) ist ein hohes Gut, und dass sich die Ansichten zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine unterscheiden, ist ja sogar innerhalb unserer Regierung der Fall.

    Du sagst ja mit deinem Beitrag, dass es nur eine richtige Meinung gibt und alle, die eine abweichende Meinung haben, dumm sind. Das sehe ich nicht so.

    Liebe Forums-Mitglieder,

    vielen Dank, dass ihr Euch einen Moment für das Lesen meines Anliegens nehmt. Es geht um den Fachbereich DaZ in der Grundschule. Ich unterrichte als Grundschullehrerin eben auch dieses Fach und mir drückt der Schuh bei folgender Sache: Oft kaufe ich für ca. 30 Kinder mit DaZ-Bezug individuell abgestimmte Arbeitshefte in Vorkasse (~ oft summiert sich da ein Betrag von 300-400 Euro). Bislang habe ich dann entsprechende Einträge in das Hausaufgabenheft der Kinder geschrieben (z.B. "N.N. hat heute ein neues DaZ-Arbeitsheft bekommen (Jandorf DaZ 1). Bitte geben Sie dafür 2,90 Euro mit. Vielen Dank! LG Frau XY"). Zu einem großen Teil bekomme ich den Betrag eben in Münzform kleckerchenweise zurück.

    Ich sammle zu Beginn des Schuljahres, am ersten Elternabend, nach einer Vorankündigung per Elternbrief, von allen Schülereltern einen gewissen Betrag ein (30€ meistens). Davon bezahle ich die von mir vorab gekauften Arbeitshefte für die Kinder, und was übrig bleibt, wandert in die Klassenkasse. So brauche ich während des Schuljahres nicht nochmal extra einsammeln, wenn wieder ein Arbeitsheft besorgt wird, oder wir einen Ausflug machen und Eintrittskarten kaufen.

    Am Ende wird abgerechnet und die Eltern bekommen etwas zurück, oder müssen nachzahlen. Ich halte das sehr transparent und die Klassenkasse wird von einem Elternteil verwaltet.

    Dass die Eltern teilweise 30€ nicht haben, ist mir klar, und da lege ich das Geld dann schon auch bis zum nächsten Monatsanfang aus. Es betrifft so wenige Familien, dass ich das verschmerzen kann, und ich habe bis jetzt nie länger als bis November auf mein Geld warten müssen.

    30€, oder ein anderer gerader Betrag, ist natürlich dankbarer einzusammeln als ständig 2,90€-Minibeträge. Das Geld, das die Arbeitshefte gekostet haben, zahle ich dann auf einen Schwung bei der Bank ein, in der Klassenkasse verbleibt meist nur ein Mini-Rest.

    Vielleicht hilft dir dieses Vorgehen ja auch?

    Interessant!

    Ich hatte mich an dieser Website orientiert:

    https://www.km.bayern.de/lernen/schular…-besonderer-art

    Da wird auch für Hollfeld nur Jgst 5-10 angegeben.

    An der Gesamtschule München kann man den Gymnasialzweig besuchen, und geht dann ab Klasse 11 auf ein Gymnasium und besucht dort die Oberstufe. Ist das in Hollfeld alles unter einem Dach?

    (Geht jetzt zwar vom Thema weg, interessiert mich aber. Die Gesamtschule in München ist übrigens recht beliebt)

    Stimmt nicht ganz: Es gibt noch die Senefelder-Schule in Treuchtlingen und die (allerdings städtische) Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg.

    In BW müssten es auch drei sein, auch vom Schulversuch übrig geblieben.

    Ich ergänze das noch um die Gesamtschule in München.

    In Bayern gibt es insgesamt fünf bestehende Gesamtschulen, alle haben eins gemeinsam: Sie gehen nur bis Klasse 10. Wie man dort also eine 11. Klasse unterrichtet haben will, bleibt ein Rätsel ;)

    Bin ja Grundschullehrerin, aber habe ältere eigene Kinder, und die wären zu ihrer Schulzeit in der Oberstufe da schon drauf abgefahren. Es gibt übrigens auch so Sticker, die Memes sind, oder Stempel, die man sich machen lassen kann, so mit dem Spruch "Frau ... findet das cool" oder sowas. Zum Beispiel:

    https://www.amazon.de/AUCEKO-Aufkleber-wasserdichte-Motorrad-Skateboard/dp/B09XTXN4S3/ref=pd_day0fbt_d_sccl_2/261-9314836-7937768?psc=1&tag=lf-21 [Anzeige]

    Sowas findet doch wahrscheinlich jede*r Jugendliche witzig.

    Das durfte auch damals nicht sein, es war ja eine "allgemeine deutsche Hochschulreife" und auch wenn Bayern das oft anders sieht, gehören sie zu Deutschland. Ich denke, da hatten irgendwelche Mitarbeiter etwas heiß gebadet.

    Dann schreib doch nicht, es sei eine von vielen bayerischen Unverschämtheiten, wie sie mitgeteilt hatten, dass sie Berliner Abizeugnisse nicht anerkennen, wenn es ganz offensichtlich bei deiner Schwägerin ein Fehler war (oder wie darf man das mit dem "heiß gebadet" verstehen) und keine allgemeingültige Regelung. Dieses ständige latente Bayernbashing hier nervt mich echt ungemein.

    Abgesehen davon teile ich deine Meinung zur Ausgangsfrage hier im Thread.

    Ein bisschen schade finde ich die reine Fixierung auf zertifizierte Bildung in einer bestimmten Zeit. Wir sind zwar in einem Lehrerforum, aber ich hätte nicht erwartet, dass jetzt einige einen Aufenthalt in den USA ausreden wollen, "weil das Bildungssystem"...
    Auch in den USA wird die Rolle der Eltern beim Begleiten (und aufpassen, dass die Pubertät nicht alles kaputt macht) wichtig sein.
    Es geht jetzt nicht um einen mehrjährigen Aufenthalt in einem Land, wo die Mehrheit der Kinder nie zur Schule gehen, 10jährige zum ersten Mal in eine erste Klasse gehen und mit Lederstreifen bestraft wird, wenn die 50Kinder in dem Raum mit 15 Doppelbänken aus der Reihe tanzen...

    Ich denke, die Eltern haben sich bestimmt was dabei gedacht, die Restfamilie will die Enkel / Neffen halt ungern weit weg wohnen haben (auch verständlich) und macht sich Sorgen (auch verständlich), aber ich würde das den Eltern einfach zutrauen, für die Familie die richtige Entscheidung zu treffen.

    Vielleicht ist der Verdienst übermäßig gut und sie können sich richtig was ansparen in der Zeit,

    vielleicht genießen sie es, dass sie dort in einem Haus mit Garten wohnen können, was in Deutschland evtl nicht der Fall wäre,

    vielleicht haben die Kinder und Eltern mittlerweile sehr gute Sozialkontakte und wollen die noch ein paar Jahre aufrecht erhalten,

    vielleicht machen sie den Auslandsaufenthalt absichtlich jetzt und nicht erst in 5-7 Jahren, wenn es an die Schulabschlüsse des Großen geht.

    Mein Bruder hat einfach die nächst beste genommen und hier liegt sicher das Problem.

    Wenn sie zurückkommen wird der Schock groß sein und die Defizite ebenso.

    Ich unterrichte u.a. Mathe. Der Große hat jetzt schon massive Lücken.

    Die nächste beste was? Grundschule? Highschool ja wohl nicht, wenn der Junge erst 10 ist.

    Und du unterrichtest Mathe (in der Grundschule). Wo hat er denn massive Lücken? Vielleicht ist das Vorgehen dort einfach anders? Oder vielleicht ist er einfach nur nicht so gut in Mathe (und wäre es auch in Deutschland nicht)? Kann sowas sein?

    Wenn sie zurück kommen, wird der Schock natürlich groß sein, so wie bei vielen Expats, die zurück kommen. Und zwar ganz abgesehen vom Schulsystem. Es ist nicht einfach, sich wieder einzufinden in den deutschen Alltag. Hier spreche ich auch aus Erfahrung.

    Dennoch denke ich, dass du die Situation deiner Neffen überdramatisierst, und dass der Auslandsaufenthalt generell eher ein Gewinn für sie ist. Meine Meinung.

    Die Kinder sind 5 und 10. Gibt eigentlich kaum ein besseres Alter, als jetzt, um im Ausland zu leben.

    Wenn sie zurückkommen, ist selbst der Große ja maximal 14, wie es heißt. Da hat er ja immer noch ein paar Jahre am Gymnasium vor sich, bevor es ans Abi geht. Und man muss bedenken, dass regelmäßig auch Schüler von Mittel- und Realschule aufs Gymnasium wechseln und dort am Ende Abi machen, also wenn die das schaffen, dann sollte es ein 14jähriger, der in den USA zur Schule ging, wohl auch schaffen, vorausgesetzt natürlich immer, das Gymnasium ist die richtige Schulform für ihn. Zur Not eben mit einem Wiederholungsjahr, da kräht am Ende doch kein Hahn danach.

    Für den Kleinen, der jetzt 5 ist, ist es ja völlig egal. Der ist dann 9, wenn er zurück kommt.

    Danke für den Artikel, der, wie ich finde, das Thema ganz gut von mehreren Seiten beleuchtet.

    Sie sagte "oft", das stimmt, aber wenn man den Satz mal in Gänze liest, dann bedeutet er doch eigentlich, dass die Lehrer Sinti und Roma systematisch benachteiligen. So kam er jedenfalls gestern bei mir an. Besser hätte ich es gefunden, sie hätte gesagt "Manche Lehrer und Lehrerinnen trauen Sinti und Roma keine Leistungen zu", weniger verallgemeinernd. Kris und Zauberwald berichten hier ja auch beide, dass sie eher früher diese Erfahrungen gemacht haben.

    Wenn du Kinder hast und in Elternzeit warst, kann es sein, dass sich die Altersgrenze nach hinten schiebt, aber ich bin mir nicht sicher. Das könnte jemand aus Bayern wissen. Kathie oder DeadPoet

    Dazu weiß ich leider nichts, nein.

    Die Verbeamtung bringt dir natürlich finanzielle Vorteile.

    Ich würde also erstmal herumtelefonieren und versuchen, herauszufinden, ob diese Altersgrenze bei dir verschoben werden kann.

    Wenn nein, würde ich versuchen, herauszufinden, ob du das Ref am Gymnasium machen kannst, dann verbeamtet wirst und danach an eine Grundschule wechseln kannst. Wir hatten in den letzten Jahren einige Gymnasiallehrkräfte an Grundschulen, die im Gymnasium nicht reingekommen sind, und die Grundschulen sind momentan unterbesetzt. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für dich.

    Ich habe gestern in der Tagesschau einen Ausschnitt der Rede von Bärbel Bas in Auschwitz (Gedenktag der während des Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma) gehört.

    Eine Aussage hat mich doch ziemlich irritiert "Und Lehrer und Lehrerinnen trauen Sinti und Roma oft keine Leistung zu." Das erlebe ich nämlich so absolut nicht, und ich frage mich daher schon, was Frau Bas zu dieser Behauptung bringt. Gibt es dazu irgendwelche Studien? Oder ist es einfach mal so dahergeredet?

    Habt ihr den Ausschnitt zufälligerweise auch gesehen und wie habt ihr ihn empfunden?

    Demnächst gibt's neue Schülerinnensprecherinnen, gewählt aus der Schülerinnenschaft.

    Ja. Da sollen sich die männlichen Schülerinnen einfach mit angesprochen fühlen.

    Dürfte kein Problem sein, andersrum wird das ja auch verlangt (vorwiegend von Männern).

    Können wir das Lehrerforum eigentlich mal umbenennen in Lehrerinnenforum? Einfach mal ein paar Wochen? So als Experiment und der Gerechtigkeit wegen.

    Das wird sowieso ne richtig kurze Vorstellungsrunde. Wenn sich 130 Leute vorstellen, kann man sich erstens nicht merken, wer wer ist, und zweitens dauert es, wenn jeder nur 15 Sekunden spricht, immer noch 32,5 Minuten, bis die Vorstellungsrunde fertig ist. Also ich glaub auch, dass du dir da viel zu viel Stzress machst. Wahrscheinlich muss man nur kurz seinen Namen sagen.

Werbung