Beiträge von Kathie

    Dem stimme ich zu.

    Es ist auch für die Kinder kein Problem, sich auf unterschiedlichen Anlauttabellen zu orientieren, von daher wäre es komplett egal, welche die Schule nimmt. Bzw. wäre es vielleicht sogar besser, man hat zuhause eine andere, denn die ganzen Spielchen mit der Tabelle, die man in den ersten Schulwochen macht (Finde die Maus, mit was für einem Laut beginnt Maus? Finde die Schere...) sind dann auch für diese Kinder noch interessanter.

    Ich konnte mit vier Jahren auch lesen. ich erinnere mich nicht mehr, aber laut meiner Mutter habe ich es mir anhand der Snoopy Bücher beigebracht, dort standen die Wörter alle in Großbuchstaben. Die einzelnen Buchstaben habe ich immer wieder erfragt, und dann konnte ich die Wörter lesen.

    Nochmal das Wichtigste, es wurde aber auch schon angesprochen: Nenn dem Kind die Buchstaben in Lautform. Also B statt Be, Ts statt Zett. Selbst wenn es das Kind am lesen lernen nicht hindern sollte, würde es in der Schule angemerkt bzw verbessert werden (Ich sage dann immer: viele Erwachsenen sagen Be, bei uns sagen wir B), und das kann für Kinder auch ein bisschen frustrierend sein.

    Entweder lässt du sie einfach nur paar Wörter wie Auto, Papa und Mama schreiben (das "richtige" Schreiben kann man dadurch aber natürlich nicht) oder du übst gezielt mit ihr ihr das Schreiben. Wenn du Option 2 wählen solltest empfehle ich dir es langsam anzugehen.

    Deshalb. Das klingt mir etwas zu verschult. Gezielt das Schreiben üben... Warum nicht lieber offene Angebote machen (Schreibtabelle) und das Kind darf dann selbst entscheiden, ob und wieviel es schreiben will? Ich sehe u.a. die Gefahr, dass das Kind die Lust verlieren könnte, wenn man quasi ein gezieltes Übungsprogramm macht. Vielleicht war es aber auch anders gemeint, der Beitrag oben.

    Davon würde ich abraten.

    Schaut Bilderbücher an, und wenn sie nach Buchstaben oder Worten fragt, dann sag sie ihr. Straßenschilder, Autokennzeichen, man findet so viele Buchstaben in der Lebenswelt des Kindes, die man benennen kann, wenn gefragt wird.

    Wenn sie kleine Briefe schreiben will, kannst du ihr eine Anlauttabelle geben und sie ihr erklären, und dann kann sie damit schreiben. Und zwar, was sie möchte, und das muss am Anfang auch nicht richtig sein. Wenn sie für "Schwimmbad" schafft, ein SCHMD aufzuschreiben, dann ist das wunderbar. "Kuh" wird natürlich KU sein, auch gut.

    Aber gezielt Lehrmaterialien (außer der Anlauttabelle bzw. Schreibtabelle) zu kaufen und daheim quasi Unterricht mit ihr zu machen, würde ich echt vermeiden.

    Danke. Das gibt doch schon mal nen Anhaltspunkt.

    Er bekommt Bücher geschenkt auf denen "1. Klasse" drauf steht. Auf keinen Fall könnte er die bereits lesen, weshalb ich das ein bissl verwirrend fand und mich dann eben frage, wie weit er denn schon sein soll. Ich hätte von Erstlesebüchern erwartet, dass sie auch von Leseanfängern lesbar sind.

    Die 1. Klasse ist ja ein wahnsinnig langer Zeitraum. Leseanfänger sind die Kinder auch im Februar oder Mai noch, nur haben sie dann die meisten Buchstaben gelernt und in der Regel das Zusammenlesen verstanden. Dann können sie auch Erstlesebücher lesen. Nach 6 Wochen Schule ist das doch ein bisschen viel verlangt für die meisten Kinder.

    Eigentlich müsste auf Büchern, die dein Sohn jetzt lesen kann, draufstehen "Kommt gerade frisch aus dem Kindergarten" und nicht "1. Klasse". ;)

    Ich habe das Gefühl, dass du dir zu viele Gedanken machst. Du warst bei der Lehrerin, es kam nichts raus bei dem Gespräch, scheinbar ist alles also im Rahmen. Zusatzaufgaben zuhause können den Kindern ziemlich schnell die Lust verderben, wenn sie ständig von den Eltern initiiert werden. Dann sind sie kontraproduktiv. Hat dein Sohn denn Lust darauf und fordert es von alleine ein, oder musst du ihn dazu überreden?

    Wortschatz erweitern geht übrigens ganz wunderbar durch vorlesen. Kuschelt euch abends zusammen hin und dann lies du ihm etwas vor.

    Davor habe ich tatsächlich auch ein wenig angst.

    Dieses Problem hatte ich mit meinen lesenden Schulanfängern tatsächlich noch nie. Sie sind in der Regel so sehr mit den ganzen neuen Abläufen, dem sozialen Miteinander und allem anderen, was eben Schule bedeutet, beschäftigt, dass es eigentlich ein Vorteil ist, wenn sie mit dem Lesen keine Probleme haben. Natürlich differenziert man dann, sie dürfen vielleicht schonmal was Kleines vorlesen und bekommen andere Lesetexte wie die Klassenkameraden, aber dass es langweilig ist, weil man etwas schon kann, hat bei mir wirklich noch niemand gesagt.

    Naja, dann aber scheinbar nicht verstanden, denn da stehen doch weit mehr als nur Ü60jährige drin und viele von uns gehören auch zu den aufgezählten Gruppen.

    Diese Behauptung ist eine Frechheit. Ich habe viele andere Gruppe wörtlich zitiert, und dann die Quelle verlinkt. Also wer hat hier Verständnisprobleme?

    Weil es nicht, auch nicht sinngemäß das gleiche ist.

    "Natürlich sollte man sich nicht gewollt infizieren" - schrieb ich.

    "Also möglichst viele Kontakte mit Infizierten und das ungeschützt ist nicht sinnvoll" - schriebst du.

    "Es ist so, dass der Körper durch Erregerkontakte oder Impfungen eine Immunität aufbaut" - schrieb ich

    "Impfungen ja, aber Infektionen helfen nicht unbedingt" - schriebst du.

    Wobei das "nicht unbedingt" einfach eine Behauptung ist, dass eine Infektion nicht hilft.

    Die von RKI offenbar anders gesehen wird als von dir, oder warum werden Auffrischungsimpfungen nur Menschen empfohlen, die in den letzten 12 Monaten nicht infiziert waren? Man kann sich, wenn es ganz blöd kommt, übrigens auch unmittelbar nach einer Impfung anstecken.

    Komisch, dass aber im Ausland die Masken auch aktuell noch getragen werden. Komme nämlich gerade aus Frankreich und da werden und wurden auch noch Masken getragen und auch dort waren noch Aufkleber dran, die darum baten und dort wurde aktuell gerade wieder um regelmäßiges Händewaschen gebeten, aber klar, kannst du dir vermutlich alles nicht vorstellen.

    Achso, Österreich gibt auch jetzt noch an, dass Infektionen auch durch Händeschütteln und Berührung mit verunreinigten Gegenständen passieren kann, aber das ist vermutlich auch alles falsch, weil du das anders siehst.

    Hm, wir waren letztes Jahr sowohl in Paris als auch in Wien, und da war nix mit Masken...

    Okay, das las sich weiter oben anders.

    Bzgl. Training: das Immunsystem sollte antrainiert sein, es sollte also wissen, was es tun muss, damit es auf den "Gegener" vorbereitet ist, Dieses Antrainieren sollte / muss auch mal wiederholt werden. Siehe z.B. die Tetanus-Impfung alle 10 Jahre. Aber das Immunsystem muss nicht dauernd / regelmäßig im Kontakt mit dem Erreger stehen, um gegen ihn gewappnet zu sein.

    Danke. genauso ist es. Insofern ist der Spruch "Das Immunsystem ist kein Muskel" teilweise irreführend. Denn das Immunsystem braucht schon hin und wieder Kontakte mit dem Erreger oder einer Impfung, um Antikörper zu bilden, und dann ist es besser gewappnet für Folgeinfektionen.

    Impfungen ja, die Infektionen helfen aber nicht unbedingt dabei (man kann sich ja auch zweimal direkt nacheinander infizieren) und vor allem ist das Risiko von Folgeschäden da viel zu hoch.
    Also möglichst viele Kontakte mit Infizierten und das ungeschützt ist nicht sinnvoll.

    Du willst einfach diskutieren, oder warum antwortest du auf ein Zitat von mir mit sinngemäß den gleichen, was ich schrieb?

    Lies es nochmal:

    Aber es ist doch so, dass der Körper durch Kontakte mit dem Erreger oder durch Impfungen eine Immunität aufbaut. Natürlich sollte man sich nicht gewollt infizieren, aber klar helfen Erregerkontakte / Impfungen dabei, Antikörper zu bilden. (Deshalb impft man ja)

    Und wir wiederholen noch mal: Das Immunsystem ist kein Muskel, den man trainieren kann.... Man sollte auch als jüngerer tunlichst versuchen nicht zu infizieren.

    Aber es ist doch so, dass der Körper durch Kontakte mit dem Erreger oder durch Impfungen eine Immunität aufbaut. Natürlich sollte man sich nicht gewollt infizieren, aber klar helfen Erregerkontakte / Impfungen dabei, Antikörper zu bilden. (Deshalb impft man ja)

    Aber zu denken man bekäme das gleiche Geld… naja …find ich schon speziell. Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass das jemals so gewesen sein soll .

    Ich hab es auch nur vom Hörensagen, also keine Ahnung... Dass es mittlerweile nicht mehr so ist (sollte es je so gewesen sein) wissen hier im Thread doch alle - und der TE hat ja auch nur nachgefragt.

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