Beiträge von Kathie

    Also sobald du weißt, welches Kind positiv ist: alle ungeimpften / ungenesenen Sitznachbarn (vorne, hinten, rechts, links) zuhause lassen, das GA wird die Quarantäne anordnen. Ob sie sich nach 5 oder 7 Tage freitesten dürfen, musst du ja heute noch nicht unbedingt wissen.

    (Edit: Oder seid ihr an der Förderschule so weniger Schüler pro Raum, dass ihr durchgehend den Mindestabstand einhalten könnt?)

    Bezüglich Omikron, da könnt ihr nur warten, bis euch mitgeteilt wird, ob es das ist. Vielleicht mal beim GA nachfragen, wenn ihr morgen die Meldung macht, hoffentlich kommt ihr durch!

    Oder ist das wieder von Landkreis zu Landkreis verschieden, je nach Gesundheitsamt? *grübel*

    Also mein Rat bleibt trotzdem: Frag deine Schulleitung. Das musst du nicht allein entscheiden, es ändert sich ja auch alles ständig, aber die Schulleitungen bekommen diese Änderungen ja als erstens mitgeteilt.

    Aus gegebenem Anlass: weiß jemand, ob in BY an Schulen schon die neuen Quarantäneregeln angewendet werden (keine Quarantäne für Geboosterte, SuS können sich nach 5 Tagen freitesten)?

    Unser Pool ist positiv. :schreien:

    Wir reden über Kontaktpersonen, nicht die infizierte Person, ja? Nur, dass wir uns nicht missverstehen.

    Stand 10.01. galt noch: Freitesten nach 7 Tagen. Keine Quarantäne für geimpfte und genesene Kontaktpersonen (Schüler). Bei einem bestätigten Omikron-Fall müssen die allerdings auch in Quarantäne.

    Da würde ich definitiv nochmal bei der Schulleitung nachfragen, ob bis heute was Aktuelles bezüglich des Freitestens nach 5 Tagen dazu kam, und mich nicht auf die br-Seite verlassen.

    Ich hätte mich als geimpfte Person ruhig verhalten, nichts gesagt und wäre trotzdem nach Hause geflogen. Zwar mit FFP2 Maske und ggfs fiebersenkenden Mitteln, aber ich hätte mich nicht im Ausland im Quarantänehotel einschließen lassen.

    Wahrscheinlich gilt das für die meisten Reisenden. Ehrlich gesagt, hätte es einen selbstbezahlten Schnelltest vor und nach dem Flug geben müssen. Davon war aber nirgendwo etwas zu sehen.

    Geht's eigentlich noch?!!!

    Ich hoffe mal, dass sich die meisten Reisenden anders verhalten würden! Ich würde es zumindest tun! WENN man in den Urlaub fliegt während der Pandemie (was wir auch bereits getan haben, wohlgemerkt aber, als die Zahlen hier und im Urlaubsland sehr niedrig waren), dann sollte einem klar sein, dass ein gewisses Risiko besteht, bei einer Covid-Infektion eben NICHT zurück fliegen zu können. Alles andere ist unsozial, unverantwortlich, egoistisch und gefährdet andere Menschen. Ich find's unmöglich.

    Ich habe schon vor Monaten gesagt, dass nicht der Urlaub an sich, sondern die Art des Urlaubs ausschlaggebend sind.

    Damals war mein Beispiel, meine ich, Anreise mit dem PKW zu einem Ferienhaus in Italien und Aufenthalt vorwiegend in der freien Natur bzw. an wenig überlaufenen Strandabschnitten

    versus

    Zugfahrten innerhalb Deutschlands in verschiedene Großstädte, Hotelaufenthalte und Besuchen in Indoor Spielplätzen / Kinos / Museen / Spaßbädern.

    Fazit gilt immer noch. Man kann durchaus risikoarm ins Ausland reisen, wenn man sich dort vernünftig verhält (also dem Infektionsgeschehen angepasst sozusagen).


    Schön, dass ihr euch alle nicht infiziert habt, plattypus! Da sieht man mal wieder. Auch gut, dass es die alte Dame durch ihre Impfung so gut weggesteckt hat!

    Für die Verstorbene tut es mir trotzdem leid.

    Die Erfahrungen kommen daher, dass andere sich schon viertimpfen lassen. Ich hoffe, du denkst daran.

    Ich glaube nicht, dass du mich in irgendeiner Weise belehrend oder schief anreden musst, weil ich abwarte, bevor ich jetzt sofort ins Impfzentrum einfalle und eine vierte Impfung will.

    Du kannst natürlich gerne hoffen, dass ich daran denke, dass Erfahrungen bezüglich der Impfstoffe unter anderem auf Studien beruhen, zu denen es selbstverständlich Teilnehmer geben muss - aber was bringt dir diese Hoffnung? Warum genau hoffst du das eigentlich?

    Ich wundere mich auch, dass hier so selbstverständlich über Impfung Nummer 4 geredet wird.

    Persönlich werde ich damit noch warten, und erstmal schauen, ob demnächst ein angepasster Impfstoff (Omikron) kommt. Ich bin einer vierten Impfung nicht abgeneigt, denke aber nicht, dass ich persönlich sie sofort nach Ablauf der 3 Monate nach der Boosterimpfung brauche und werde da noch ein paar Expertenaussagen / Erfahrungen abwarten.

    Zwei Sachen:

    1. Natürlich können Erstklässler im Freien essen, also wir haben das gemacht und werden es wieder tun, wenn es das Wetter einigermaßen zulässt. Kinder essen auch am Spielplatz, warum sollten sie es in der Pause nicht schaffen? Man geht mit ihnen etwas früher raus, bleibt gemeinsam in einer "Zone", isst im Freien und danach werden die Brotboxen irgendwo zusammen hingestellt und es wird normal Pause gemacht, das heißt: gespielt oder getobt. nach der Pause nimmt jeder seine Brotbox wieder mit in die Klasse.

    Ein warmes Mittagessen ist eine andere Situation.

    2. Natürlich sind Grundschullehrer und Förderschullehrer Lehrer und keine Kinderbetreuer, aber der Betreuungsaspekt ist definitiv schon gegeben. Nicht ohne Grund haben die Grund- und Förderschulen eine Notbetreuung angeboten, wenn Distanzunterricht war.

    Ich suche mal meine Quelle, die diese Zahlen genannt hat, warte. Es war eine englische Seite, glaube ich. Auf die Schnelle habe ich nur diesen Artikel gefunden, wobei merkur.de wahrlich nicht meine liebste Quelle ist:

    https://www.merkur.de/welt/impfstoff…k-91215517.html

    Nach der Boosterimpfung hat man nach 10 Wochen nur noch 40-50% Schutz vor symptomatischer Ansteckung.

    (Aber es deckt sich doch mit deinem Focus-Artikel: 9 Wochen nach Booster hat man bis zu 70% Schutz vor Ansteckung. Nach 10 Wochen nur noch etwa 50%.)

    Hier noch etwas dazu:

    https://www.echo24.de/welt/booster-i…r-91207246.html

    Die Artikel berufen sich alle auf die englische Studie, die ich im Original jetzt irgendwie nicht mehr parat habe, aber es ist ganz klar, dass der Impfschutz vor einer symptomatischen Erkrankung nach ca. 10 Wochen schon ziemlich deutlich abnimmt.

    Ich habe es im Internet gelesen, finde es aber nicht mehr. Ich meine, es war in China. Da soll die Quarantäne von 10 auf 12 Tage angehoben werden.

    Ich glaube, Taiwan war das.

    https://www.taiwannews.com.tw/en/news/4393548

    Ich selbst gehe dem Coronavirus immer noch sehr vorsichtig entgegen, besonders nachdem die Boosterimpfung a nach einigen Wochen nicht mehr wirklich gut vor Infektionen schützt (Biontech zu 35%, Moderna zu 45%, in etwa) und ich doch einige Geimpfte kenne, die sich infiziert haben und schon auch ziemlich krank waren.

    Ich bin mir leider ziemlich sicher, innerhalb der nächsten Wochen im Klassenzimmer angesteckt zu werden, alles, was ich tun kann, um dies zu vermeiden, tue ich. FFP2 Maske durchgehend auflassen, lüften, lüften, lüften, zum Schutz der Kinder aber auch: Frühstückspause nur noch auf dem Pausenhof. Trotzdem glaube ich, irgendwann kommen wir nicht mehr drum rum. Wir haben deshalb in der Familie jetzt mal einen Plan gemacht, wer in welche Zimmer geht und wie wir es organisieren würden / werden, sollte sich einer von uns anstecken.

    Und ich würde mich wirklich freuen, wenn ich falsch läge und wir es ohne Infektion durch den Winter schaffen.

    Es ging aber nicht wirklich um Familien, die betroffenen Kollegen hier waren Singles, oder nicht?

    Und klar kann man das als Eltern auffangen, wie so vieles, und mal wieder das Beste aus der Situation machen. Klar würden wir das machen. Trotzdem ist es Kacke und nicht toll. Und als Single einen Fernsehabend alleine auf dem Sofa statt einem Weihnachtsessen mit der Familie, auf das sie sich wahrscheinlich gefreut hatten, dann großartig schönzureden, naja... Man kann auch einfach sagen: Ist Mist.

    Wenn sie nur in Quarantäne, aber nicht erkrankt sind, werden sie sich einfach gemütlich einmummeln, ausruhen, viele Weihnachtsfilme und Serien anschauen und womöglich am Ende ein total gemütliches Weihnachten und Silvester mit ihren Kernfamilien verbringen, das sie sich vielleicht jetzt noch nicht vorstellen können.

    Also ich fände das Beschriebene absolut deprimierend und würde es "Weihnachten fällt aus" nennen. Weihnachten ist bei uns ein Familienfest (alle geimpft / geboostert und vorher getestet), wir planen das wochenlang und es ist immer wunderschön. Ein Abend mit Netflix vor dem TV ist wohl kein Ersatz, sowas kann ich nämlich an jedem -beliebigen Tag auch machen. Klar kann man sich alles schönreden, aber das ist ja nun mal eine richtig blöde Situation, besonders wenn man die zwei Wochen dann als Single komplett alleine verbringt - und die wenigsten Leute haben eine Garten.

    Ich wünsche dir gute Besserung, liebe CDL!!!

    In diesen Weihnachtsferien würde ich aufgrund der aktuellen Lage keine Flugreise machen, aber das tut eigentlich nichts zur Sache, weil es die Frage vom Ausgangspost nicht beantwortet.

    Kommen wir also zum Thema. Logisch ist doch Folgendes:

    Ich darf jederzeit in den Urlaub fahren oder fliegen, solange es nicht verboten ist. Moralische Überlegungen anderer sind da erstmal nebensächlich.

    Sollte ich bewusst in ein Virusvariantengebiet einreisen, also wissend, dass ich danach in Quarantäne muss, muss ich meinen Urlaub eben so legen, dass die Quarantäne noch innerhalb der Ferien stattfindet, ansonsten habe ich ein Problem.

    Reise ich aber in ein Gebiet, das erst während meines Aufenthalts zum Virusvariantengebiet erklärt wird, dann sieht die Sache anders aus. Dann habe ich, zumindest nach meinem Gerechtigkeitsempfinden (und andere schrieben das ja auch bereits), eben kein Problem, selbst wenn die Quarantäne dann während der Schulzeit liegt.

    Bezüglich Flugreisen: Auch wir sind in den letzten zwei Jahren mit dem Flugzeug gereist, ein PCR-Test für alle Passagiere war Pflicht, das lag am Zielland und der Airline. So gesehen war diese Reise also sicherer als irgendwelche Bahnfahrten innerhalb Deutschlands. Und ja, Deutschland hat schöne Ecken. Aber ich sehe es wie Schokozwerg.

    Seh ich anders.

    Die Kinder haben auf so vieles verzichtet. Auf so viele gemeinschaftliche Erlebnisse. Auf Ausflüge, Klassenfahrten, in viele Grundschulklassen kam dieses Jahr nicht einmal der Nikolaus.

    Ich überlege also nicht, wie ich die Zeit totschlagen soll, sondern ich überlege, wie ich den Kindern schöne Erlebnisse und Erinnerungen schaffe, wie ich ihnen gemeinschaftliche Aktivitäten biete, eben wie man den letzten Schultag gewinnbringend gestalten kann. Ich finde nicht, dass Weihnachtsbücher lesen oder Bastelarbeiten herstellen jetzt "Zeit totschlagen" wäre, und je nach Filmauswahl ist auch das sinnvoll genutzte Zeit. Sicher sinnvoller, als am letzten Schultag, wenn die Grundschüler sowieso zappelig vor Aufregung sind, noch einen ganz normalen Unterrichtstag einzuplanen.

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