Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie es in höheren Klassen läuft, aber in einer ganz neuen ersten Klasse ist das Maskentragen schon ein Problem:
- schüchterne, leise sprechende Kinder versteht man so gut wie gar nicht mehr,
- wenn Kinder ratschen, tut man sich schwer, zu lokalisieren, woher das Störgeräusch kommt,
- man kann nicht wirklich beurteilen, ob Laute richtig artikuliert werden, wenn man den Mundbereich nicht sehen kann,
- die Masken sind nach wenigen Stunden nass, schmutzig und sitzen ohnehin eher schlecht als recht.
Von daher empfinde ich es als eine Erleichterung für die Erstklässler (die ja in den Kitas bis Anfang August auch komplett maskenfrei waren, und das sogar ganz ohne Tests). Die Eltern dürften mittlerweile alle geimpft sein oder dürften sich bewusst gegen eine Impfung entschieden haben. Bleibt das Argument, dass Kinder selbst vor Infektionen geschützt werden sollen, und da gehe ich schon auch mit. Infektionsschutz ist wichtig! Die PCR-Tests sind da ein guter Weg, finde ich. Bei der Maskenpflicht am Platz muss man Vor- und Nachteile gut abwägen, theoretisch hätte man auch sagen können, man lässt die Maskenpflicht ab Klasse 5 bis 7 bestehen, da es dort keine PCR-Tests und keine zugelassene Impfung gibt und die Klassen in den weiterführenden Schulen auch oft voller sind als in Grundschulen.
Nun gut. Mal sehen, was passiert. Wenn man merkt, dass es verstärkt zu Infektionen in Klassenräumen kommt, muss man wieder nachjustieren, mit Sicherheit.
Ich hoffe ja immer noch auf Luftfilter!