@heliax: darf ich nach Deinem Hintergrund fragen?
In einer schwierigen Förderschulklasse Lernen (vermutlich mit esE) zu unterrichten ist sicherlich für ein 'Greenhorn' eines der schwierigsten Sachen, die unser Schulsystem zu bieten hat. Ich les da Sachsen als Bundesland, liest sich so an, als ob an Eurer Schule auch jeder für sich kämpft und institutionalisierte kollegiale Kooperationen nur sehr schwach ausgeprägt sind (auch kein Trainingsraum und so). Ist halt v.a. in den östlichen Bundesländern außerhalb von Modellschulen so...
Klasse 9 auf jeden Fall nicht mit Kinderkram ankommen (die Tipps hier beziehen sich offensichtlich auf untere Jahrgangsstufen, Fabeln in der 9 z.B. nicht mehr richtlinienkonform).
Das Mathe besser klappt als vieles Andere ist übrigens nicht ungewöhnlich...(liegt an der Struktur der Inhalte)....Tja, konstruktiv werden kann ich jetzt nicht so richtig, ist eine heftige Aufgabe, vor allem, wenn kaum klassenübergreifende Strukturen existieren sollten.
Edit: Na, doch noch was. In Deiner theoretischen Ausbildung wirst Du vermutlich viel mit Inklusionspädagogik konfrontiert werden. Die ist an Förderschulen 'Lernen' in vielen Fällen kaum anwendbar - Methodenvielfalt und kooperatives Lernen sind oftmals Gift für die SuS (sowas kann vor allem oftmals nur durch die Klassenlehrerin eingeführt werden). Beweg Dich im klassischen Spektrum der Didaktik des FSP Lernen - 'direkte Instruktion'....