NeleAbels schreibt
Zitat
Wobei irgendwelche akademische Sekundärliteratur für Oberstufenlektüren wirklich sinnlos ist. Ich würde mir als Anfänger die didaktischen Handreichungen der Schulbuchverlage anschauen, um mal erste Eindrücke zu sammeln, wie man so einen Unterricht angehen kann.
Selbstredend nele, die sind aber größtenteils ja auf nem beachtlichen Niveau (einFach deutsch Bände von Schöningh z.B. müsste es auch inner UB geben - die eignen sich auch sehr gut, um das fachliche Allgemeinwissen aufzufrischen)
Sinnvoll zur Vorbereitung wäre im Didaktikbereich noch: Hilbert Meyer: Was ist guter Unterricht? (ist häufig feste Seminarlektüre, auch einfach nen gutes Buch - die Methodenbände von ihm sind eher nicht zu empfehlen, da eine spezifische Perspektive eingenommen wird). Aber es wird eh alles etwas anders sein dann im Ref. als man sich das vorher vorgestellt hat...(wie man so 'Unterricht angeht' und welche Probleme es dabei gibt, kriegt man dann im Ref. schon mit...)
Nen gewisses Problem ist es in meiner Wahrnehmung mittlerweile schon, dass viel Refs von Beginn des Studiums an die Perspektive 'Lehrer studieren' für sich gesehen haben und das sehr klausurenorienterte BA/MA-Studium per Creditpoints 'abhaken' absolviert haben (ohne tieferes fachliches Interesse). Okay, dafür sind sie am Beginn rhetorisch (und allgemein) sicherer, die jetzige Refgeneration ist ja auch schon von der eigenen Schulzeit her gewöhnt, permanent Referate und Präsentationen zu gestalten und vorzutragen. Aber man kann sicher nichts verallgemeinern..
Mitunter macht sich dann aber ne fehlende fachliche Tiefe bemerkbar, weniger in der Vorfürstunden, sondern vielmehr im Unterrichtsalltag....Daran im Ref. z arbeiten ist sehr schwer, da man dort sich natürlich i8mmer auf die nächte Hürde/Lehrprobe konzentriert und damit vollkommen ausgelastet ist...und längerfristige Vorgaben verständlicherweise nicht angeht (und z.B. in Geschichte fehlendes chronologisches Wissen aufzuarbeiten ist gar nicht so einfach)