Beiträge von raindrop

    Oh, erklär's mir bitte. Ich hab mein Abi ja in Bayern gemacht, da läuft das sicher anders als im Rest der Republik.

    Und das ist jetzt wie viele Jahre her? Lies dir doch bitte noch mal diesen Thread durch, wenn du ernsthaft diskutieren willst. Du hast von einigen Stimmen in diesem Thema Gegenwind bekommen und hast nicht besonders gut abgeschnitten, bist teilweise sehr pampig geworden. Da bin ich zu anderen Themen von dir einen besseren und kooperativeren Diskutionstil gewohnt. Sehr schade, da es ein spannendes Thema ist. Ist für mich hier abgeschlossen, du kannst gerne das letzte Wort haben.

    Aber Du bestätigst mit Deinem Beitrag eigentlich nur genau meine Meinung zu diesem Thema.

    Das klingt irgendwie sehr undifferenziert und überheblich. Vielleicht ist das Problem, dass du über das Schweizer Schulsystem sprichst und wir über das deutsche, von dem du scheinbar keine Ahnung hast. Du hast Recht, belassen wir es bei den lilalummer Vorschlägen. Diese Diskussion macht mit dir keinen Sinn.

    die steile Hypothese aufgestellt, dass für die Studierfähigkeit exklusiv die gymnasiale Oberstufe zuständig sei und ein Teil des systemischen Problems sei, dass vor allem die Sek I (aber scheinbar auch zumindest einige Individuen in der Primar) ständig meint hier auch schon rumwursten zu müssen.

    vielleicht ist das ein Problem exklusiv in der Chemie? In Mathe werden die Grundlagen für Studierfähigkeit nicht erst in der Oberstufe gelegt.

    Als Sek-II-er kommt man irgendwie gar nicht auf die Idee kleinen Kindern das Rechnen beibringen zu wollen, man geht halt einfach davon aus, dass die das schon gelernt haben

    Du gehst einfach davon aus. Das ist süss. Genauso müssen sie auch viele Dinge in der Sek I gelernt haben, die in der Oberstufe vorausgesetzt werden, damit du dort andocken kannst, um die Kompetenzen bis zum Abi zu erarbeiten. Sind diese nicht da, bekommst du sie auch nicht in 2-3 Jahren in einen studierfähigen Zustand. Ein wichtiger Teil für die Studierfähigkeit sind meiner Meinung nach die prozessorientierten Kompetenzen. Diese musst du schon beginnend mit der Grundschule, über die SekI bis zur Oberstufe lernen. Das bringst du den Kindern nicht in 2-3 Jahren bei.

    Diagnostik ist ja nicht immer gleich.

    Tatsächlich gehört zur Ausbildung wie auch zum Alltag, dass man durchaus Schülerleistungen nicht nur bewertet, sondern sie auch zur Diagnose nutzt. Das fängt für mich schon im Kleinen an ... und bei den sehr kleinen SchülerInnen oder vor der Einschulung.

    Das ist einer der wichtigsten Punkte, der in der universitäten Ausbildung oft viel zu kurz kommt. Der diagnostische Blick auf das Kind, was kann es, wo soll es als nächstes hin, welche Lernfortschritte sollte das Kind dafür machen.

    Dafür ist viel fachliches Wissen notwendig und auch ein Wissen über die Diagnosemöglichkeiten, gerade auch da wo es Stoplersteine geben könnte.

    Ich hatte das Glück an einer Universität ausgebildet zu werden, die in der Mathe-Ausbildung die Studentinnen dafür am Anfang gut abgeholt und begleitet hat. Es gab gute Möglichkeiten sich auch über Randthemen wie Rechenschwäche ausbilden zu lassen.

    Im Deutschbereich dagegen, null Unterstützung von Seiten der Dozenten, keine relevanten Kurse für die Unterrichtspraxis.

    Dann können die SuS mit den iPads Fotos machen und in die Cloud hochladen (per Webbrowser). Alles andere erscheint mir wenig zielführend zu sein, maximal vielleicht noch sowas wie Anton oder so - wobei das ja auch per Browser funktionieren sollte (weiß nicht, ob Anton das auf dem iPad blockt - aber auch das lässt sich sicherlich umgehen).

    Das sehe ich genauso. Das zusätzliche draufspielen von Apps wird ohne überlegtes Konzept nichts bringen. Anton läuft über den Webbrowser auch auf dem Ipad. Wir nutzen Anton und Antolin. Zum Austausch von Dateien oder E-Mails mit den Kindern nutzen wir IServ. Das sollte eure Schulcloud eigentlich auch hergeben. Zusätzlich nutzen wir an unserer Schule noch Padlet, geordnet nach Fächern können wir dort Aufgaben, Videos, etc. hinterlegen. Es können auch Ergebnisse der Kinder dort publiziert werden. Das läuft ebenso über den Webbrowser.

    Eben. Man weiß es noch nicht. Etwas früh, um gegen eine Impfpflicht zu sein.

    Ich bin nicht gegen eine Impfpflicht. Meine Aussage bezog sich nur auf den Schutz des anderen, der evtl. nicht durch die Impfung gegeben ist.

    Ich persönlich habe nur "Bauchschmerzen" bei einer Impfpflicht für einen neuen Impf-Stoff, bei dem noch nicht klar ist, welche stärkeren Nebenwirkungen er haben könnte. Es ist eine Abwägung von Nutzen und Schaden. Momentan sieht es gut aus. Letztendlich wird uns die Entscheidung momentan abgenommen, da überhaupt nicht alle geimpft werden könnten.

    Wir bilden Referendare in 18 Monaten aus - da behaupte ich mal, dass Gymnasialkräfte, die sich auf eine Stelle im Primar- oder Sek I-Bereich einlassen, nicht zwingend SO ein Problem sind.

    Du vergisst, dass die Grundschullehrkräfte vor dem Referendariat doch tatsächlich auch noch in der Richtung jahrelang an der Uni studiert haben. Das holen Gymnasialkräfte in 1-2 Jahren nicht nach. Meine Erfahrungen mit Gymnasialkräften sind da sehr ernüchternd. Wenn sie offen sind zu lernen und fragen, müssen wir im Nachgang, wenn diese Kräfte dann wieder veschwinden, nicht so viele Scherben aufräumen. Bei einem Großteil macht es keinen Unterschied ob sie Gymnasialkräfte, Seiteneinsteiger oder Quereinsteiger sind.

    Bluebrixx ist in der Vergangenheit auch an manchen Stellen dadurch aufgefallen, dass sie es mit dem Urheberrecht von Modellbauern nicht so genau genommen haben. Es scheint momentan aber besser zu laufen und sie bemühen sich um Einigungen mit den Ideengebern, bevor sie prodzieren lassen.

    Einige von den neueren Gebäuden von Bluebrixx (Mittelaltersetting) sehen ziemlich cool aus, sind aber eher nicht so die Spielsets.

    Ob da etwas wiederholt wird oder die Änderungen immer wieder Moden unterworfen sind? Dass es Lehrkräfte ohne D/Ma in der GS schwer haben, hätte aber vermutlich jede gestandene Lehrkraft vorab angemahnt.

    vermutlich hast du Recht, dass es gewissen Moden oder Sparzwängen unterworfen ist und sich daher auch wiederholt. Es ist nur so Praxis-untauglich, was mich am meisten aufregt. Die Kinder können es ausbaden und die Lehrkräfte sind damit am Anfang ja ebenfalls überfordert, bis sie sich dann nach Jahren in die Hauptfächer eingearbeitet haben müssen.

    Ich warte darauf, dass auch dem Ministerium auffällt, dass die Begrenzung auf 2 Fächer dazu führt, dass es gerade in den kleinen GS schwierig ist, für alle Fächer wenigstens eine Fachlehrkraft an der Schule zu haben.

    Ich finde es immer wieder erschreckend wie dumm und nicht lernfähig die Ministerien sind. Es ist ja nicht so, das dieser Gedanke so wahnsinnig neu ist. Als ich vor über 20 Jahren meine Ausbildung in NRW gemacht habe, waren es 3 Fächer: Deutsch, Mathe und ein weiteres Wahlfach, eines davon als Schwerpunktfach. Kurz nach dem ich fertig war wurde auf die 2-Fach-Ausbildung umgeschwenkt. Ach war das ein Spaß mit den Kolleginnen zusammen zu arbeiten, die entweder kein Mathe oder Deutsch studiert hatten. Dann wieder der Richtungswechsel hin zu der 3-Fach Ausbildung, mit Deutsch und Mathe. Zumindest hatten sie aus dem Versuch gelernt. Und jetzt machen andere Bundesländer die gleiche Dummheit einfach nochmal. :autsch:

    Das stimmt zwar, aber die Relationen bleiben ja bestehen.

    Wenn jemand ein Fach studiert und unterrichten soll, was er erstens nicht mag und zweitens nicht kann, vermute ich mal, dass so jemand auch keine gute Lehrkraft in diesem Fach wird. Dann ist es fast besser, du hast jemanden, der es nicht studiert hat, sich aber mit Begeisterung in dieses Fach einarbeitet.

    Vor 20 Jahren war jemand mit SU auch weniger stark gesucht als sagen wir mal Musik.

    Vor 20 Jahren wurden einfach gar keine Lehrkräfte eingestellt oder hauptsächlich über das Listenverfahren, da spielte die Examensnote eine größere Rolle, nicht die Fächerkombination. Die schulscharfen Ausschreibungen kamen erst später, als sie feststellten, dass doch einige Fächer unterbesetzt sind.

    Am meisten interessiert mich Sachunterricht (aber das wählen ja auch sehr viele...).

    Nimm das, alles andere macht dich nicht glücklich. Es gibt keine Sicherheit eine Stelle zu bekommen. Vor 15-20 Jahren mit SU zu studieren, bedeutete für viele Arbeitslosigkeit oder den langen Weg über Vertregungsstellen bis zur Festanstellung. Für die nächsten Jahre sehen die Prognosen eher so aus, das es Lehrermangel an den Grundschulen geben wird.

    Wie meinst du das, mir fehle das 2. Fach? Ich habe es so verstanden, dass man Deutsch, Mathematik und (Sachunterricht) zu gleichen Teilen studiert..?

    zu gleichen Teilen, darüber kann man sich streiten, aber ja, es sind die Pflichfächer Deutsch und Mahte und dazu ein frei wählbares Fach aus einem fest stehenden Kanon Sachunterricht, Kunst, Musik, Englisch, Religion oder Sport

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