Beiträge von raindrop

    ich würde dir auch eher raten, dich mal umzuhören, ob es in deiner Nähe Einrichtungen gibt, die besondere Förderungen für Hochbegabte anbieten.

    An sich gibt es die Möglichkeit, die Kinder in höheren Klassen mitarbeiten zu lassen, damit habe ich auch schon mal gute Erfahrungen gemacht oder den Stoff der höheren Klasse entsprechend in deinem Unterricht mit einzubauen für dieses Kind.
    Eine andere Möglichkeit ist es den Stoff deiner Klasse für dieses Kind mit gehaltvolleren Aufgaben anzureichern. Dies ist meiner Meinung mit den bestehenden Materialien bedingt machbar.
    Guck doch mal, ob es zu eurem Lehrwerk Knobelboxen oder Forderhefte gibt, das wäre zumindest ein Anfang. Es gibt fast zu jedem Lehrwerk solche Materialien. (ich nutze da einen ziemlichen Mix aus diversen Heften, die ich an den Stoff meiner Klasse anpasse: Forderhefte Denken und Rechnen, Aufgaben aus dem Zahlenbuch oder aus Mathematikus, Mathe für kleine Asse).

    Es gibt ein gutes Buch zu dem Thema:
    "Mathematisch besonders begabte Kinder als schulische Herausforderung" von Andrea Peter-Koop und , Peter Sorger, dass auch noch einiges an Anregungen und Grundsätzliches bietet.


    Sudokus halte ich für unsinnig. Sie sind eine nette Beschäftigung für die Kinder und durchaus anspruchsvoll. Bieten aber keinerlei tieferen mathematischen Gehalt und darum geht es doch. Auch diese Kinder haben ein Recht was dazu zu lernen und nicht nur beschäftigt zu werden.

    schönen Gruß

    Nicht nur Bekannte auch die anderen Lehrkräfte, die einem manchmal so richtig über die Hutschnur gehen, die könnten dann ja auch alle in den geschützten Bereich.
    Ausser: Ich bin dafür, dass sich alle Neuen mit Foto und Lebenslauf bewerben müssen und alle die jetzt schon im Forum angemeldet sind, dürfen ein Veto einlegen, falls es einer der "lieben" Kollegen ist.
    Ok, vielleicht ist einer meiner "geliebten Kollegen" ja schon in diesem Forum. Mist, scheint ein unlösbares Problem zu sein ;)

    Das Baumdiagramm "entdecken" zu lassen, halte ich für schwierig. Es ist ein strukturelles Werkzeug zur Darstellung der Lösungen unter vielen, nicht etwas auf das man direkt beim Nachdenken über die Thematik stösst.

    Ich würde für die "guten" Kinder eher die zusätzliche Fragestellung rausgeben, dass sie sich mal überlegen sollen, wie ihre Lösungen so dargestellt werden können, sodass man erkennt, ob auch alle Lösungen gefunden wurden oder doppelte aussortiert werden können.
    Darüber könnte man dann man die Darstellung des Baumdiagrammes vorstellen, evtl. gibt es bei den Lösungsansätzen der Kinder ähnliche Strukturen.

    Zitat

    Wer nach dem Referendariat die Möglichkeit hat, an einer normalen Schule unterzukommen, greift zu. Wer zu schlechte Noten hat, geht als Angestellter an eine Privatschule - mit deutlich geringerem Gehalt und obendrein noch einer Menge von Sonderaufgaben.

    Na na na, ist das nicht etwas zu pauschal und oberflächlich? ;)
    In meinem Umfeld sind eine handvoll Lehrer an private Schulen gegangen, die durchaus im 1er Bereich lagen.
    Es waren Schulen mit kirchlichem Träger oder auch andersartige private Schulen, die ein besonderes Konzept hatten.

    Nun, etwas überspitzt formuliert, was ist das denn für eine Chance, aus dem sozialen Kontext rausgerissen zu werden und den gleichen Mist nochmal lernen zu müssen, den man vorher schon nicht verstanden hat, ohne weitere Fördermaßnahmen, die vielleicht an den Ursachen des Lernproblems ansetzen.

    Und etwas weniger überspitzt: für einige ist es bestimmt gut, noch etwas Zeit zu haben, den Lernstoff durchzukauen und zu verstehen, optimal ist das auch nicht. Sie bräuchten in beiden Systemen einfach mehr Förderung. Die gibts aber leider nicht, denn das kostet Geld. Also lässt man die Kinder Klassen wiederholen, die Kosten sind dann einfach versteckter oder anders formuliert: Die Lehrer arbeiten doch sowieso, dann sinds halt nur mehr Kinder in der Klasse.

    sehe ich genauso wie meine beiden Vorposter. Es wird darauf hinauslaufen, dass wir das Modell dann in der Praxis erproben dürfen. Natürlich mit den gleichen Randbedingungen wie jetzt. Vielleicht sogar mit noch schlechteren, denn das Modell ist ja so toll, das läuft von selber...

    Ich denke es wäre andersrum viel klüger und sparsamer:
    mehr Prävention fördern und Anreize schaffen diese auch zu nutzen, dann werden die Krankheiten eher nicht so kostenintensiv ausbrechen (z.B. Rückenleiden).
    Daher haben zumindest die gesetzlichen einen Anreiz, Anreize zu schaffen, dass die Mitglieder sich Fit halten ;)

    Man könnte es bestimmt in einer anderen Art schriftlicher Addition rechnen, allerdings müsste die anders definiert sein, als die "normale" schriftliche Addition im 10er Zahlensystem.
    Das Problem dabei wäre allerdings, dass es nicht nur einheitlich in einem anderen Zahlensystem gerechnet werden müsste, sondern in fast jedem Stellenwert müsste man ein anderes Zahlensystem nutzen.

    Ich würds lassen ;)
    Es einfach als schriftliche Addition aufzuschreiben ist zumindest falsch.

    Hallo lúa,

    wie die beiden anderen Poster, ist es schwierig in die Zukunft zu blicken.

    Zitat

    1. Natürlich wäre für mich die wichtigste Frage, ob das Lehramtsstudium hinsichtlich des demographischen Wandels überhaupt sinnvoll ist. Immerhin würde ich den Beruf dann ca. 40 Jahre ausüben, also wäre für mich die Zukunftsfrage und eure Meinung darüber sehr interessant.

    Lehrer wird es wohl auch in Zukunft brauchen, auch wenn es weniger Kinder geben wird, was aber vielleicht auch bedeutet, das in Zukunft weniger Lehrer werden, äh oder so ähnlich, also keiner weiss es, mach es einfach, wenn du dich dazu berufen fühlst.

    Zitat

    2. Es gibt ja weiterhin Mängelfächer. Mein Physiklehrer sagte beispielsweise, dass Physiklehrer noch lange sehr gefragt sein werden.
    Da für mich eigentlich nur die Kombinationen Physik/Informatik oder Mathe/Informatik (beide + evtl. weiteres Fach, wenn das irgendwie möglich ist) infrage kommen, würde mich natürlich speziell die Meinung dazu interessieren.
    Ich habe übrigens Physik, Informatik und Deutsch als LKs, aber dafür im GK Mathe regelmäßig 13/14 Punkte. Daher weiß ich nichtmal, ob ich die "fachliche" Qualifikation für Mathe überhaupt mitbringe.

    Diese Fächer waren schon immer irgendwie Mangelfächer, sind halt Fächer, die von nicht so vielen Leuten studiert werden wollen. Daher sind diese Fächer, wenn es denn auch deine Fächer sind, keine so falsche Wahl.
    Zumindest bietet das Studium der Mathematik und Physik noch gute Chancen in der Wirtschaft, falls es denn mit dem Lehrerberuf nicht so klappen sollte.


    Zitat

    3. Ich hatte letztes Jahr einen Beratungstermin beim Arbeitsamt und habe explizit zum Lehramt Fragen gestellt. Dort wurde mir geraten, dass ich entweder Berufsschullehramt studieren sollte oder den Quereinstieg wagen sollte. Ist der Quereinstieg wirklich eine gute Alternative zum Studium?

    Das muss ein lustiges Exemplar gewesen sein. So viel ich weiss, braucht man für den Quereinstieg zumindest ein abgeschlossenes Studium, mit dem man irgendwelche Fächer in der Schule abdecken könnte. Also wäre es keine richtige Alternative zum Studium, sondern eher ein anderer Einstieg in den Lehrerberuf.

    Zitat

    4. Hätte man mit einem Lehramtsstudium überhaupt Chancen in der freien Wirtschaft oder müsste man dann ggf. nochmal studieren? Ich kenne genau eine Person, die mit Lehramtsstudium (aber ohne Ref) in der freien Wirtschaft arbeitet und das nicht in ihrem Studienfach.

    Das ist schwer zu beantworten. Mit Mathe oder Physik, welche man nach dem neuen Studium doch auf Master studiert, könnte ich mir es vorstellen (aber mit dem neuen Bachelor/ Master System kenne ich nicht wirklich aus).
    Aber als Mathematiker oder Physiker gibt es viele, die nicht in ihrem Studienfach arbeiten.


    Viel Erfolg

    Hallo Elaria,

    ich hatte vor einiger Zeit mal eine Mathe-AG angeboten, für mathematisch Interressierte Kinder.
    Ein bisschen zur Theorie hatte ich aus Zeitschriftenartikel und dem Buch "Mathe für kleine Asse" von Käpnick gezogen.
    Auch die Handbücher von Schipper, Radatz usw und die Handbücher von Wittmann haben mir einige Anregungen für Aufgaben gegeben.
    Ich habe mir dann aus diversen Quellen (Handbücher, Zeitschriftenartikel, Karteien oder auch Forderhefte von verschiedenen Schulbüchern) pro Stunde oder Woche, je nach Aufwand, eine Knobelaufgabe ausgesucht, diese den Kindern präsentiert und wir haben gemeinsam über das Problem ausgetauscht, dann haben die Kinder alleine oder in Gruppen, wie sie wollten an der Lösung weitergearbeitet.

    Die Kartei von Flex und flo finde ich als Ideengeber ganz nett. Nicht alles ist davon geeignet. Es kommt halt wie immer auf deine Lerngruppe an.
    Allerdings finde ich es bedenklich, die Kinder alleine mit einer Kartei vor sich "hinwursteln" zu lassen. Es ist ja ganz nett, wenn die Kinder sich durch Karteikarten durcharbeiten können. Aber besonders bei den mathematisch Begabten ist es wichtig, dass ein Austausch angeregt wird, Lösungen verglichen werden, abgewogen werden, wie effektiv diese sind und auch diese Lösungen zu präsentieren.

    Daher würde ich mir von verschiedenen Quellen Aufgaben aussuchen und diese mit den Kindern zusammen entdecken und erabeiten. Auf welche Aufgaben deine Kinder eher ansprechen, wirst du bestimmt im Laufe der Zeit mit den Kindern entdecken. Vielleicht wäre auch die Bearbeitung von Projekten zu verschiedenen Themen, was für deine Kinder.

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