Beiträge von Eva

    Seit ich einen eigenen Kopierer habe (einen Lexmark X215), hat sich mein Vorbereitungsstress DEUTLICH reduziert - ist tatsächlich so. Mein kleiner Lexi ist inzwischen das wichtigste Gerät in meinem Heimbüro.


    Je nachdem, wo du ihn kaufst, kostet er neu so zwischen 329.- und 399.- Euro. Viel Platz nimmt er nicht weg, man kann ihn auch auf den Schreibtisch oder ein kleines Extratischchen daneben stellen. Er hat neben dem traditionellen Kopierfenster einen Einzelblatteinzug (gut für Kopien auf Folie) und einen automatischen Blockeinzug (wenn man mal einen ganzen Ordner auf einen Satz kopieren will). A3 kann er nicht, aber skalieren und verkleinern geht. Zuätzlich enthalten sind ein SW-Scanner und ein Faxgerät.


    So sieht er aus: [Blockierte Grafik: http://www4.avitos.com/gifs/products/xl/20042734.jpg]


    LG
    Eva

    Liebes Finchen,


    *tröst*


    Ich kann verstehen, dass es dir richtig mies geht mit der Situation. Hast du denn die Möglichkeit, kurzfristig aus der Sache auszuscheiden? Ich glaube, in dieser verfahrenen Situation bringt die Hausaufgabenbetreuung auch nicht mehr viel. Die Schüler legen es offenbar nur noch darauf an, dich zu provozieren und als Ventil für andernorts entstandenen Frust zu nutzen.


    Lass es nicht zu nahe an dich heran! Du hast als Hausaufgabenbetreuerin wenig Möglichkeiten, die Schüler zu disziplinieren, und der Wurm scheint in der ganzen Sache ja schon länger drin zu sein. Versuche, deine Tätigkeit zu einem guten Abschluss zu bringen, und dann schau nach vorne.


    LG
    Eva

    Zitat

    strubbelsuse schrieb am 01.06.2006 19:18:
    Alleskönner sind mir genauso suspekt wie Allesreiniger.
    Nein, ernsthaft, gut, vielleicht liegt es an meiner Putztechnik, aber Allesreiniger hinterlassen doch stets diese super schmierigen Streifen.


    Dochdoch, der Soda Allzweckreiniger von Frosch war super, der beste Reiniger überhaupt, der putzte alles weg ohne die kleinsten bisschen Streifen zu hinterlassen. Leider gibt es ihn nicht mehr, er wurde sofort wieder aus dem Sortiment genommen, weil er wohl etliche gefährliche Inhaltsstoffe enthielt.


    Woraus jetzt eventuell zu schließen wäre, dass beim Allzweckreiniger oder beim Alleskönner auch nicht alles Gold ist was glänzt, die Wirkung nur aufgrund gefährlicher Inhalte möglich wird, das äußere Versprechen der Sicherheit und des Schutzes nicht zur real vorhandenen Gefährdung des Nutzers passt, und die Dauer solcher Erfolge überhaupt nur äußerst begrenzt ist. Oder wie auch immer. Der geneigte Leser suche sich das passende heraus. :D


    LG
    Eva

    Ich empfinde die neue und ruhigere Atmosphäre im Fachbereich als angenehm. Es gibt jetzt halt zwei Forenbereiche: Einen für die Allgemeinheit und ein Fachforum.


    Ich denke, dass sich das ganz gut einspielen wird und dass sich keiner ausgeschlossen fühlen braucht. Man schreibt ja auch als Nicht-Arzt in keinem Fachforum für Ärzte mit, sondern nutzt dort den allgemeinen Bereich.


    LG
    Eva

    Hallo ihr Lieben,


    ich möchte mal einen Sammelthread starten mit hilfreichen Tipps für das Referendariat. Schließlich gibt es hier einen riesigen Fundus an Erfahrungen, den man einmal bündeln könnte.
    Der Einzelne kann sich dann rauspicken, was zu ihm passt und womit er etwas anfangen kann. :)


    Hilfreich für mich war:


    - Der Ausspruch einer Freundin, sich am besten als Azubi zu fühlen (das nahm viel Spannung und zu hohe Eigenansprüche raus)
    - Mir schon im Vorfeld alte Schulbücher zu besorgen und durchzulesen (half unglaublich dabei, zu sehen, wie Stoff für Schüler aufbereitet wird, an welchen Stellen reduziert wird, und worin die Unterschiede zwischen dem an der Uni Gelernten und den schulischen Erfordernissen bestehen)
    - Der Tipp eines ehemaligen Lehrers, das Ref als kurze, harte, aber vorübergehende Zeit zu betrachten
    - Mir nicht zu viel vorzunehmen, immer nur das gerade Anliegende sorgsam zu erledigen, und die Anforderungen nicht als riesigen Gesamtberg zu sehen.


    Ergänzungen herzlich willkommen! :)


    LG
    Eva

    Hallo Biene Maja,


    hilfreich zur Schaffung eines positiven Klassenklimas finde ich alle Formen des Miteinander-Arbeitens und Miteinander-Erlebens. Also z.B. außerschulische Lernorte, Ausflüge, Spaziergänge als Erlebnisse, und viele Gruppenarbeiten und gezieltes Teamwork unterschiedlicher Schülerpersönlichkeiten als Arbeitsformen.


    Von Klippert gibt es "Teamentwicklung im Klassenraum", da stehen einige gute Ideen drin. Vor kurzem hatte ich außerdem eine FoBi zum Thema, dort gab es Tipps, wie man Gruppen in einer Art und Weise würfeln kann, dass es durchdacht ist und trotzdem Raum für den Zufall bleibt.


    Beispiel: Man schreibt alle Schülernamen auf vier unterschiedlich große runde Scheiben, die in der Mitte geklammert werden, so dass man sie gegeneinander drehen kann. Die Namen, die untereinander stehen, bilden jeweils eine Vierergruppe. Eine Eingriffsmöglichkeit hat man dadurch, dass Kinder, die gemeinsam auf der gleichen Scheibe stehen, auf keinen Fall gemeinsam in einer Gruppe landen. So kann man z.B. am Anfang verhindern, dass zu sehr verfeindete Kinder direkt in einer Gruppe landen, oder kann der Cliquenwirtschaft entgegen wirken.


    LG
    Eva

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe Lust auf was Konstruktives. :)


    Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich im Moment schrecklich viel zu Korrigieren habe und mich gerne durch eine Sammlung positiver Aspekte motivieren möchte. :P


    Was ist für euch das Schöne am Lehrerberuf? Warum habt ihr ihn ergriffen?


    Meine Favorites:


    - Ich genieße es, mit jungen Menschen zusammenzusein, ihre Entwicklung mitzuerleben, ihnen Begleiterin auf einem wichtigen Abschnitt ihres Lebensweges zu sein.
    - Ich liebe meine Fächer und finde es schön, diese Liebe (oder zumindest einen Teil davon) jungen Menschen zu vermitteln.
    - Unterrichten macht Spaß! Es macht Spaß, miteinander schwierige Zusammenhänge zu erschließen, sich vorzutasten auf dem Weg durch komplexe Stoffgebiete, und auch neue Aspekte zu entdecken.
    - Schule bietet wunderbare Erfolgserlebnisse. Immer wieder überspringt ein Schüler eine ihm vorher unüberwindbar scheinende Hürde, immer wieder wächst eine Klasse in einer Sternstunde über sich selbst hinaus.
    - Es wird nie langweilig!
    - Ich habe das Gefühl, etwas wirklich Sinnvolles zu tun. :)


    LG
    Eva

    @ dacla @ Dejana


    Vielen Dank für eure tolle Beiträge! Jetzt konnte ich mir ein ziemlich umfassendes Bild machen. Den Thread habe ich ausgedruckt und an meine Freundin geschickt. Außerdem war es auch für mich sehr spannend, eure Erfahrungen aus erster Hand zu lesen. Super! :)


    LG
    Eva


    P.S.: Wäre schön, wenn ihr hin und wieder mal schreibt, wie es euch weiterhin ergangen ist. Gerade weil ich selbst hierzulande das Ref. gemacht habe, finde ich den Vergleich sehr interessant.

    Hallo,


    eine weitere Sprache kann meine Freundin leider nicht, bzw. halt nicht gut genug (Schulkenntnisse in Französisch, aber völlig eingerostet) - sie setzt voll auf Deutsch und hinterher halt Englisch.


    Dass Deutschlehrer in E. gesucht seien, hat ihr der Typ von der Stelle erzählt, wo sie sich beworben hat. Mal abwarten, was daraus wird. Ich kann es schwer beurteilen, ich habe mich mit der Materie nie ausgiebig beschäftigt (habe auch kein Englisch als Fach), und bin jetzt eigentlich nur wegen ihrer Schilderungen neugierig geworden.


    Studiert hat meine Freundin im weitesten Sinne etwas mit Mode. Also nun wirklich was gaaaanz anderes als Lehramt.


    LG
    Eva

    Hallo Dejana,


    danke für deine Antwort!
    Das war noch einmal sehr aufschlussreich, weil viele Infos drin waren, die ich noch nicht kannte.


    Zitat

    Dejana schrieb am 03.04.2006 20:58:


    Das PGCE ist kein Referendariat, sondern ein Aufbaustudium. Das "Referendariat" nennt sich "Induction", dauert ein Jahr und kommt nach dem PGCE.


    Dann ist das Ref. zusammengenommen genauso lange wie bei uns. Weißt du, inwieweit das Nur-PGCE bei uns anerkannt ist?
    Meine Freundin ist sehr euphorisch, seit sie sich dafür entschieden hat, aber ich weiß noch nicht so recht... insbesondere, dass sie Fächer unterrichten will, die sie nie studiert hat, scheint mir doch etwas gewagt.


    Zitat

    Für die Sekundarschule benötigt man einen Erstabschluss in dem Fach, das man unterrichten möchte. Einige Unis akzeptieren auch "ähnliche" Fächer, oder einen Studieninhalt von 50%. (Deutsche Muttersprachler können auch Deutsch unterrichten ohne einen Abschluss in dem Fach...würde ich persönlich aber nicht empfehlen...Deutsch würde ich allerdings generell niemandem empfehlen).


    Yep, genau das hat sie vor. Sie will Deutsch unterrichten, und erhofft sich (oder hat es gehört), dass sie nach ihrer Rückkehr dann auch Englisch unterrichten kann.
    Ich halte das aber doch für ziemlich riskant - dass der Abschluss als "Deutschlehrer" hier anerkannt wird, bezweifle ich im Moment, und der Abschluss als "Englischlehrer" steht ja dann auf noch wackligeren Füßen.
    (Wobei ich es schon für möglich halte, dass unsere Bundesländer, wenn der Mangel da ist und sie die Leute billig kriegen können, die Voraussetzungen sehr weit lockern...)


    Zitat

    Normalerweise werden Lehrbefähigungen europaweit anerkannt. Für Deutschland braucht deine Freundin aber normalerweise zwei Fächer, die sie unterrichten kann. Das PGCE deckt meist nur eins ab, wenn sie auf Sekundarschule studiert.
    Was will sie denn unterrichten?


    S.o.: Deutsch und Englisch. Studiert hat sie allerdings was ganz anderes.
    Hm, mal schauen, was daraus wird. England braucht derzeit wohl Deutschlehrer, für die Bewerbung scheinen die Chancen jedenfalls gut zu stehen.


    LG
    Eva

    N'Abend,


    @ Bolzbold: AK hat recht - mein eigenes Ref. ist schon vorbei, ich war nur selbst zu schlecht informiert, als mir meine Freundin von ihren Plänen erzählte, und wollte erst mal hier nachfragen. Früher waren die Zugänge strikter (noch vor kurzem konnte man z.B. ohne Hochschulstudium nicht Lehrer werden, das wurde bereits gelockert), und deshalb vermute ich, dass es mit einem Ref. im Ausland ähnlich aussieht.


    @ Dudelhuhn: Danke für den Begriff! PGCE, das war's. *freu*
    Jetzt konnte ich nämlich danach googeln und habe ein paar Infos dazu gefunden. Also meine Freundin hat tatsächlich recht, der Abschluss wird anerkannt, man muss lediglich das fehlende Jahr noch dranhängen. Das PGCE dauert nämlich nur ein Jahr, danach ist man in GB schon fertiger Lehrer; in D dann nach einem drangehängten "Anerkennungsjahr". Das PGCE kann man mit jedem Studienabschluss absolvieren, es ist kein Lehramtsstudium mehr nötig. Offenbar kam diese Lockerung durch die Maastricht-Verträge -> meine Freundin erzählte mir sogar, dass es bald den Status eines "EU-Lehrers" geben soll, mit dem man nach der Ausbildung als Lehrer in einem beliebigen europäischen Land zugleich Lehrer in jedem anderen europäischen Land werden kann.


    Das scheint aber erst mal nur in der Planung zu sein, ich habe jedenfalls noch nichts zur Durchführung gefunden.


    Aber eventuell melden sich unsere Kollegen aus GB noch zu Wort und haben ein paar weiterführende Infos.


    Zwei Links von mir, die ich jetzt beim Googeln gefunden habe; eventuell ist es noch für andere interessant:


    http://www.uni-bonn.de/Interna…m/Praktikum/Arbeiten.html (ziemlich weit unten auf der Seite stehen die Infos zu PGCE)
    http://modlan.ucsm.ac.uk/German.html


    LG
    Eva

    Hallo ihr Lieben,


    eine Freundin von mir hat in D studiert (nicht auf Lehramt) und würde jetzt gerne auf Umwegen Lehrerin werden.
    Sie hat mir erzählt, dass es möglich ist, in England eine Art Referendariat zu absolvieren (PGD? oder so ähnlich nannte sie es), das nur ein Jahr geht und das man hinterher hier anerkennen lassen kann. Allerdings war sie sich in Fragen der Anerkennung nicht sicher. Ich mir auch nicht...


    Kennt sich jemand von euch damit aus? Wir haben hier doch auch Forenmitglieder, die in GB unterrichten. Wisst ihr, wie das englische Referendariat abläuft, und inwiefern es später in D anerkannt wird?


    Danke für eure Hilfe!


    LG
    Eva

    Liebe Lina,


    ich würde bei den betreffenden Stellen zunächst anrufen und dann in dem Bundesland, in das du wechseln möchtest, sogar noch einmal persönlich vorsprechen. Es gibt nämlich oft sehr unterschiedliche Bedingungen und Vorgaben, die man erfüllen muss. Die Richtlinie, dass die Staatsexamina gegenseitig anerkannt werden, gilt häufig pro forma, wird aber von einer ganzen Reihe Zusatzbestimmungen unterwandert.


    Also am besten: Anrufen, hinfahren, und sich dann noch etwas Schriftliches geben lassen, dann ist man so gut wie möglich abgesichert und kann weiter planen.


    LG
    Eva

    An der ersten Schule, an der ich war, gab es auch ein festes Kopierkontingent. Jeder hatte ein eigenes Passwort für den Kopierer, ohne Passwort ging gar nichts.


    Die Durchführung war alltagsuntauglich und viel zu stark reglementiert. Prompt musste ich ca. zweimal pro Jahr um eine Erhöhung meines Kontingentes bitten. Bei der ersten Erhöhung musste man zur Sekretärin und dort genau begründen, warum man sie brauchte, bei der zweiten zum Chef persönlich. Ich fand diesen Modus daneben und irgendwo auch entwürdigend. Schließlich kopierte ich für die Schule und die Schüler, nicht für mich selbst!


    Viele Kollegen trauten sich den Gang zum Chef nicht und haben dann lieber auf eigene Rechnung im Copyshop kopiert (das war vermutlich auch der erwünschte Effekt dieser Regelung - es sparte eine Menge Geld). Das kann es aber meiner Meinung nach nicht sein, es handelt sich hier schließlich um Arbeitsmaterial, das eigentlich der Arbeitgeber stellen sollte.


    Eine zweite Möglichkeit bestand darin, Kollegen, die keine extremen "Kopierfächer" unterrichteten, anzuschnorren. Die dritte Möglichkeit war der Passwortklau, weswegen an dieser Schule die Passwörter für den Kopierer gehütet wurden wie Staatsgeheímnisse... 8o


    An meiner jetzigen Schule haben wir Gottseidank keine Kopierbeschränkung und keinen Rechtfertigungsdruck. Dafür wird ein ziemliches Aufhebens um Folien aller Art (OHD- und Laminierfolien) gemacht, aber damit kann ich besser leben.


    LG
    Eva

    Hallo MYlonith ,


    wir haben uns in der Gruppe vorbereitet. Das hatte den Vorteil, dass wir Themen untereinander aufteilen konnte; jeder hat dann ein kurzes Script erstellt, den anderen vorgetragen und kopiert. Außerdem haben wir ständig miteinander Kolloquium geübt, d.h., viel über den Stoff geredet, uns gegenseitig Fragen gestellt und Zusammenhänge erklärt, damit wir verbal fit waren.


    Die Vorbereitung war dennoch deutlich oberflächlicher als für eine mündliche Prüfung an der Uni. In erster Linie wollten die Prüfer die Verknüpfung des theoretischen Wissens mit der Praxis sehen. Du fährst gut damit, wenn du dir eine Reihe Fallbeispiele aus deinen bisherigen Unterrichtserfahrungen notierst und dazu vertiefende Informationen in der pädagogischen und didaktischen Fachliteratur nachschlägst.


    Viel Glück für die Prüfung!


    LG
    Eva

    Hallo sunshine,


    vielleicht kannst du als Einstieg ein anschauliches Dilemma konstruieren, das die Schüler direkt betrifft.


    Idee:


    Du kommst rein, sagst nichts, ziehst nur einen Geldschein aus der Tasche und legst ihn stumm auf den Tisch.


    Kleine Pause zum Erhöhen der Spannung, dann Impuls:


    "Stellt euch vor, ich würde jetzt rausgehen, und ihr seid allein mit dem Geldschein. Wenn ihr euch sicher sein könntet, dass es niemals rauskommt und euch auch keiner dabei erwischt - würdet ihr ihn nehmen?"


    LG
    Eva

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