Nun bin ich in der glücklichen Lage, an einer Schule tätig zu sein, an der Ernährung noch kein größeres Problem darstellt. Und eigene Kinder habe ich nicht. Aber ich muss schlucken bei dem, was sich manche Schulen einfallen lassen. Ich als Elternteil würde mir verbitten, dass man mir in die Ernährung meiner Familie hineinredet. Das heißt nicht, dass man nicht als Schule Informationen über gesunde Ernährung anbieten kann, aber basierend auf dem Stand der Wissenschaft, ideologiefrei.
Bei den von Xiam genannten Vorschriften/Angeboten zum Beispiel ist doch wenig wissenschaftlich Belegbares dahinter, mit Ausnahme der Energydrinks/Limos. Verbot von Glutamat im Essen = Vodoo/Esoterik.
Die Empfehlungen der DGE sind deutlich zurückhaltender. Und selbst wenn Vollkornprodukte wissenschaftlich belegbar besser sind, kommt es auf die Gesamtzusammensetzung der Ernährung an, ob sie gesund ist. Ich selbst mag kein Vollkorn. Ich fände es frech, würde mir meine Schule vorschreiben/mich dazu anhalten, nur Vollkorn zu essen. Und dass Wurst, die als Brotbelag an der "gesunden Schule" verkauft wird, nicht gesund ist, ist im Moment Stand der Forschung.