Beiträge von DFU

    Der Stilbruch und die andere Handschrift sind die Tatsachen, die für die Täuschung sprechen.

    Und, Wolfgang Autenrieth, ebenso wie es genügt, einfach nur zu sagen, der Schüler könnte gespickt haben, genügt es zu sagen, der Schüler könnte es auswendig gelernt haben. Wenn der Schüler aber mit dem Vorwurf konfrontiert wird, widerspricht und beginnt den Text auswendig aufzusagen, dann sind wir bei dieser zweiten Tatsache, die gegen eine Täuschung spricht.

    Die Tatsache, dass andere Personen (Schauspieler, eine Kunst-LKlerin oder ägyptische Schüler einer deutschen Schule in Kairo) es können, genügt alleine nicht.

    Und wenn es tatsächlich auswendiggelernt ist, muss man noch fragen, wer der Urheber des Textes (Plagiat?) ist.

    Ich finde das auch immer etwas seltsam, wenn die Eltern, deren Kinder sich ja schon engagieren und den Spendenlauf laufen / Kuchen backen/ ..., das ganze dann auch noch sponsern / kaufen oder finanzieren sollen.

    Ich kenne eine Schule, da engagieren sich die Schüler jeweils einer 6. Klasse in Projekten (basteln, Tombola,...), die ihre Eltern in ihrer Freizeit für/ mit den Kindern durchführen. Und verkauft werden Bastelarbeiten und Lose dann auf einem Klassenfest nur für die Familien (Eltern und Geschwister) der Schüler aus wieder genau dieser Klasse.

    Da wäre es tatsächlich wesentlich effizienter, einfach bei Kindern und Eltern direkt um (Taschen-)Geldspenden für den guten Zweck zu bitten.

    Aus meiner Sicht diskutieren wir hier das Thema Inklusion mit demselben Resultat wie bisher.

    Ich hatte bisher immer den Eindruck, dass wir uns (fast) alle einig sind: Inklusion ist toll und schadet niemandem, wenn man genug Geld in die Hand nimmt, um kleine Lerngruppen, durchgehende Doppelbesetzungen, ausreichend Räume für Aufteilungen und notwendige Ausstattung zu finanzieren. Unter solchen Bedingungen würden sich vermutlich (fast) alle für Inklusion auch an ihrer Schule aussprechen.

    Unter den Bedingungen, die wir personell und räumlich an vielen Schulen haben, sehen aber viele die Vorteile noch bei Förderschulen mit kleineren Gruppen.

    Trotzdem gibt es natürlich überall auch engagierte Kollegen und Kolleginnen, die bereit sind Inklusion auch bei schwierigen Bedingungen umzusetzen. Oder es umsetzen müssen und das beste daraus machen.

    Genau das Beispiel von Kapa ist doch eines, das zeigt, wann Google auf jeden Fall erlaubt ist: Man weiß genau, wo das ist, weil man schon da war, und muss nur noch den Namen heraussuchen.

    Ich würde nie direkt nach den Bildern suchen und, wenn ich noch weiter mitraten möchte, auch nicht direkt nach den Hinweisen sondern nur nach meinen Erinnerungslücken. Manchmal merke ich dann, dass ich tatsächlich richtig liege. Und ein anderes Mal, dass ich komplett falsch liege.

    Es ist aber nur ein Spiel, bei dem ich auch rätseln kann, wenn ein paar Beträge später die Lösung steht. Dabei darf jeder gerne selbst beurteilen, wie viel googeln er vertretbar findet.

    Beim Abitur gibt es da Vorgaben. Bei uns in BW sind auch dann drei Abituraufsichten (zwei im Prüfungsraum und eine im Flur) notwendig, wenn nur 10 Schüler an der schriftlichen Prüfung teilnehmen. Und ein Kollege ist dann noch als Springer eingeplant, falls eine Aufsicht krank ist.

    Wenn mehrere Kurse schreiben, werden sie in große Räume zusammengelegt, da die zwei Aufsichten nicht pro Kurs sondern pro Raum gestellt werden müssen.

    Es ist wie bei der Inklusion:

    Wenn es richtig gemacht wird, d.h. mit ausreichend Personal und finanziellen Mitteln um ein durchdachtes Konzept umzusetzen, dann ist es toll.

    Wenn es wegen Personal-, Raum- und Geldmangel fast zur reinen Betreuung wird, dann eher nicht.

    Und in offenen Ganztagesschulen, die gemischte Klassen mit Ganztagesschükern uns Regelschülern bilden, ist die Rhythmisierung vorgegeben: vormittags Unterricht und nach dem Mittagessen Lernzeit und Angebote (freies Spielen, Basteln, vorlesen, evtl. ein Sportangebot, wenn Sporthalle verfügbar ist). Wenn man Glück hat, gibt es noch eine Schach-AG oder Blockflötenunterricht.

    Vereine können oft si früh nichts anbieten, weil Sporthallen noch von weiterführenden Schulen belegt sind und Ehrenamtliche nachmittags selbst arbeiten.

    Es gibt so viele Untisfunktionen, da ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Zuständigen diverser Schulen einige Funktionen nicht kennen. Oder zumindest deren Vorteile nicht sehen. Wenn sie sich bereits aktiv dagegen entschieden haben, muss man ja als Außenstehender nicht insistieren.

    Bei uns würde ein solcher Stilbruch als Anscheinsbeweis vermutlich genügen. Und dann kann man dem Schüler in einer mündlichen Prüfung über die Fragestellung (oder eine ähnliche) die Möglichkeit geben, seine doch vorhandenen Kenntnisse nachzuweisen, wenn eine Täuschung abgestritten wird. In Zukunft dann die Aufsicht entsprechend gestalten.

    Wir haben in den Fachräumen nur so kleine Pflasterboxen, keine richtigen Verbandskasten, in denen auch Verbände sind.

    Das gibt es im Sekretariat und bei den Schulsanitätern. Und das Sekretariat hat eigentlich immer auf. Während ihrer Stillarbeitszeit ist der Schülereingang zwar abgeschlossen, Notfälle dürfen aber klingeln.

    Einen Defi hatten wir mal. Der Erwerb wurde in der GLK natürlich sehr positiv dargestellt, er wurde aber stillschweigend wieder abgenommen, so dass es keinen mehr gibt. Bei meinem letzten Erste-Hilfe-Kurs gab es da viele überraschte Gesichter. Ich habe es so verstanden, dass wohl die Schulleitung haftet, wenn er nicht fachgerecht gewartet wird. Und für die Wartung muss Geld da sein, weil unser Defi nur von Fachpersonal gewartet werden durfte.

    Erreichbar war der Defi auch nur dann, wenn die Schule geöffnet war.

    Aber Kris24 ist an einem Gymnasium in BW, denke ich. Ich habe mich auch schon oft gefragt, welche Schule so viel Wahlmöglichkeiten hat. Ich kenne das von den Gymnasien in meiner Gegend nicht so.

    Wobei die Schule natürlich egal ist, ich frage mich eher, was die Schüler da ab der 5. Klasse alles wählen können. Bei uns sind die Schüler einer 5. Klasse nur in kath.Religion /ev. Religion / Ethik aufgeteilt. Vielleicht ist aber auch die Organisationsform a ders und ähnlich zu dem Kurssystem in unserer Oberstufe.

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