Es geht überhaupt nicht um abends. Dass aber Besprechungszeiten nach 15 Uhr bereits als Zumutung empfunden werden, kann echt nur bei Lehrkräften passieren.
Bei Kollegen, die Vollzeit arbeiten, sind Termine bis 17 Uhr Sicher nicht zu beanstanden. Bei Teilzeitkollegen kann das schon anders aussehen. Und gerade deswegen finde ich es richtig, wenn es Konferenztage gibt, die eben auch Teilzeitkräfte als Arbeitszeit einplanen müssen. Auf Zuruf immer einen anderen Tag eine zusätzliche Kinderbetreuung, Pflegehilfe,… zu organisieren, ist da schon schwieriger.
Die Termine im Jahr, die nicht am Konferenznachmittag liegen und nicht um 16.30 / 17Uhr beendet sind, sind überschaubar:
- 3 Nachmittage mit Notenkonferenzen, die sich bis um 19 Uhr ziehen können ( nicht müssen und nicht jeder unterrichtet in den letzten Klassen)
- 3-4 Elternabende (Start 18 Uhr bzw. 20 Uhr), nicht jeder Kollege ist jeden Tag betroffen, bei der zweiten Runde (Tag 3 und 4) fast nur die Klassenlehrer
- Konzerte, Theateraufführungen und sonstige Abendvorstellungen betreffen die Schulleitung und einzelne Fachkollegen im Rahmen ihrer AG, bei den übrigen Kollegen ist die Anwesenheit erwünscht, aber nicht verpflichtend
- gegebenenfalls Klassenfahrten, Schulausflüge und Exkursionen, die aber nicht in jedem Jahr stattfinden.
Einen Elternsprechtag gibt es nicht. Sonstige Elterngespräche werden in Absprache mit den Eltern terminiert. Ich selbst führe sie lieber vor der ersten Stunde vor dem Arbeitsbeginn vieler Eltern, als am Nachmittag oder Abend.
Am Konferenznachmittag finden bei uns nicht jede Schulwochen Konferenzen statt. Ich schätze, ich komme im Jahr auf ca. 7 Nachmittagstermine (Gesamtkonferenzen, Fachkonferenzen, pädagogischer Tag) bis 16 Uhr. Damit es weniger Termine sind, wird sich abgesprochen, so dass mehrere an einem Tag abgehandelt werden kann. So war man bisher als Physikkollege automatisch Mitglied der Fachkonferenzen Ph, BNT, NwT und IMP, da bietet es sich an die Fachkonferenzen mit den Sicherheitsbelehrungen für die Lehrer zu bündeln.