Beiträge von DFU

    Dann kriege ich Vollzeit andere Stunden da rein gelegt. Ich hatte indes gerade mit dem Personalrat gesprochen- ab 18 Stunden hat man grundsätzlich das Recht auf einen freien Tag. Und er meinte, diesen freien Tag hätten auch alle Kollegen. Dann mache ich das doch.:)

    In BW kann man einen Antrag auf Familiengerechte Arbeitszeit stellen. Auch Vollzeitkräfte können da beantragen, dass sie einen unterrichtsfreien Tag bracuhen, wenn beispielsweise der Partner oder die Partnerin an einem Tag wieder anfängt zu arbeiten und sich nicht um das Kind kümmern kann (und dieses nicht in Betreuung ist). Man kann den Tag sogar angeben. Bei einem vollen Deputat sollte man dann natürlich bereit sein, an den anderen Tagen länger als nur bis 12 Uhr zu unterrichten. Es kann abgelehnt werden, es muss aber die Beauftrage für Chancengleichheit eingebunden werden und eine Ablehnung schriftlich begründet werden.

    In RLP müsste es so etwas doch auch geben, oder?

    Ich würde vor dem Stellen des Antrags aber trotzdem den Stundenplaner ansprechen und die Möglichkeiten an deiner konkreten Schule durchsprechen. Vielleicht kann er dir sagen, ob und welche Reduktion siinnvoll ist.

    Mitreferendare, die sich Schulen wie z.B. Laichingen gewünscht haben, hatten keine Probleme. Wer sich Heidelberg wünscht, hat deutlich mehr Konkurrenz und musste abwarten.

    Natürlich hängt es auch von den Fächern und den Noten ab. Haben viele Schulen Bedarf in deinen Fächern und waren die Noten gut, steigen die Chancen auf den Wunschort. Ob ein Ehemann und eigene Kinder oder die Pflege der eigenen Eltern als Gründe berücksichtigt werden, weiß ich gar nicht.

    Prinzipiell rate ich, in die Nähe des Schulortes zu ziehen, wenn es möglich ist. Ich wollte nie direkt am Schulort wohnen, würde aus heutiger Sicht aber mindestens Fahrradentfernung oder zumindest eine sehr gute Nahverkehrsbindung anstreben.

    Immerhin gab es bei euch diese Information. Unsere Tests (ebenfalls BW) waren zwar immerhin bis November 2022 haltbar (bei Ausgabe Mitte Oktober ^^), aber die Info zur längeren Haltbarkeit lese ich gerade zum ersten Mal.

    Wir wurden in einer Gesamtlehrerkonferenz informiert, und Ich habe die Kleber auch gesehen.

    Aber vielleicht war das auch abhängig von der Marke der Tests?

    Ehrlich gesagt könnte ich es im Unterricht nicht entscheiden. Ich habe Kinder die lesen sehr ungern vor..und ob sie dann verstehen was sie lesen??

    Für Leseverständnis im Unterricht brauchst du doch keine Kinder, die laut vorlesen. Das wäre dann ja nur für ein Kind Leseverstehen und für alle anderen Hörverstehen.

    Als Übung im Unterricht kenne ich die Lesespuraufgaben, da sieht man doch auch, welches Kind alleine die richtige Spur findet.

    Dass ältere Schüler ihr Handy in den Pausen nicht benutzen dürfen, finde ich lächerlich.

    Ich weiß nicht, ob ich es schon geschrieben habe, oder doch nicht:

    Bei uns resultiert das Handyverbot daraus, dass die Kamerafunktion von Handys in Toilettenräumen genutzt wurde. Es nur in den Schülertoiletten zu verbieten ist quasi nicht durchsetzbar, wir können die Kinder ja schlecht bis dorthin verfolgen.

    Durch ein allgemeineres Verbot lassen viele Schüler ihr Handy doch komplett aus.

    Ich glaube hier die Nachbarsgrundschule schreibt acht Deutscharbeiten in Klasse 3 (BW).

    Ich finde das auch Sek I/Sek II Sicht auch viel, aber sie haben ja auch sehr viele Deutschstunden pro Woche. In Mathematik sind es weniger Arbeiten und auch weniger Wochenstunden.

    Wie lange noch haltbar?

    In BW gab es dieses Schuljahr im September schon einmal vier Testkits pro Schüler, die waren bei uns noch bis Oktober haltbar. Allerdings kamen dann im Oktober noch viele kleine Aufkleber, mit dem Hinweis, dass diese Tests neuen Studien zufolge noch ein Jahr oder eineinhalb Jahre länger genutzt werden können.

    Was waren wir froh, dass wir die Testkits nicht mehr hatten und nicht mehr auf jeden Test den Aufkleber kleben konnten.

    Wie lange die Testkits haltbar sind, die wir jetzt ausgeben, habe ich nicht nachgesehen.

    Unsere Schulleitung wird die Schwangeren mit den neuen Regelungen (BW) vermutlich nicht in den Präsenzunterricht schicken. Die Pausenzeiten müssen ja minutiös dokumentiert werden und das Einhalten der Regeln (Maske auf bei < 1,5m Abstand, Maskenpausen, Dokumentation) überprüfen.

    Als ich das letzte Schreiben gelesen habe, war ich fassungslos, wie man auf die Idee kommen kann, dass es praktisch umsetzbar ist.

    Unglaublich.

    Bei uns ist die Handynutzung auch in den Pausen innerhalb der Gebäude (mit Ausnahme ausgewiesener Handyzonen ) nicht erlaubt.

    Meines Wissens rührt das daher, dass es in den Toilettenräumen nicht erlaubt werden sollte. Daran würden die Schüler aber oft nicht denken und zu kontrollieren und durchzusetzen ist wäre es dort dann auch deutlich schwerer als ein generelleres Verbot, bei dem jeder Kollege aufgefordert ist jedes Handy, das auf dem Gang genutzt wird, einzusammeln. Genutzt werden darf es im Hof, im Oberstufenaufenthaltsraum und vor Nachmittagsunterricht während ausgewiesener Mittagspausen im Klassenzimmer.

    Ich frage mich auch noch, wie du dir die Zusammenarbeit vorstellst, wenn die Kinder kein Deutsch sprechen? Das bisschen Englisch - und das, was deutsche Grundschüler können - reicht ja nicht zu sehr viel Kommunikation zwischen den Kindern... Oder soll die Kommunikation nur zwischen den Lehrkräften stattfinden?

    An der Nachbarsgrundschule gibt es ein Projekt mit einer japanischen Schule. Die Kinder arbeiten zum jeweiligen Thema an ihrer Schule und tauschen mit den japanischen Kindern englische Steckbriefe oder englische Videonachrichten aus. Wegen der Zeiterschiebung findet viel asynchron statt.

    Sie haben sich aber auch schon einmal freiwillig am Sonntagmorgen/-abend per Videokonferenz getroffen und dort auf Englisch miteinander geredet (z.B. ihrem Lieblingsgegenstand vorgestellt) und gespielt (z.B. „Simons says…“).

    Das kann funktionieren. Es ist aber keine dauerhafte Partnerschaft. Eine Mutter, die Kinder an der Schule hatte, arbeitet an einer PH in der Nähe und letztes Schuljahr hat sie bereits eine Briefpartnerschaft mit einer englischen Schule als Projekt organisiert. Möglicherweise sind das Examensarbeiten von Studenten, die sie betreut.

    Bei uns gibt es den Klassenrat. Das kostet auch immer eine Stunde pro Woche. Wir müssen das nicht so genau einem Fach zuordnen, haben aber eine Klassenlehrerstunde. Das mit der Kindersprechstunde gefällt mir. Vllt. kann man dafür öfter den montäglichen Wochenenderzählkreis ausfallen lassen, wenn man in Zeitdruck wäre. Da kommt oft nicht viel bei rum. Außer man lässt Montagsgeschichten schreiben, das finde ich effektiver.

    Ich kenne auch jemanden, der in der 5. Klasse am Gymnasium in BW die Klassenlehrerstunde nicht nur für Klassenrat, sondern auch für Einzelgespräche nutzt. Allerdings nicht jede Woche. Ich glaube, sie hatte jedes Kind zweimal im Schuljahr eingeladen und dann solche Themen besprochen wie: Was gefällt es dir in der (neuen) Schule? Was wünscht du dir, damit es dir (noch) besser gefällt? usw.

    Bei uns ist die Klassenlehrerstunde zweiwöchig und die Kinder wurden dann teilweise auch in den Zwischenwochen eingeladen.

    Ich denke, solche Gespräche können echt viel nutzen. Aber 150 Deutschstunden ist natürlich auch ein Wort.

    Ist es möglicherweise so, dass man sich zuerst im Browser auf WebUntis einmal anmelden muss, sich danach aber mit den Anmeldedaten auch in der App anmelden kann ohne einen QR-Code zu verwenden? Da bin ich mir aber nicht sicher, weil ich die App so gut wie nie nutze.

    (Außerdem könnte man den erzeugten QR-Code doch auch ausdrucken und dann mit dem gleichen Smartphone wieder einlesen, wenn man einen passenden Drucker hat. Ist aber natürlich nicht einfacher.)

    Edit: Sorry, bin ja im Meckerthread. Da wolltest du vermutlich keine Hilfe, sondern nur dein leid loswerden.

    Auch ich kam erst vor gut 3 Jahren an die Schule und bin eigentlich vom „common agreement“ in der Branche ausgegangen, dass, sofern man es nicht selber anstrebt oder goldene Löffel klaut/als vorbestraft gilt, man auf ewig dort wirken kann.

    […]

    Was bleibt festzuhalten? Pech gehabt… mit den „falschen“ Fächern zum falschen Zeitpunkt an der falschen Stelle?

    Ich kann mir eine Wechsel an eine Förderschule GE für mich auch nicht vorstellen, weil ich dafür nicht ausgebildet wurde. Und ich kann mir nicht vorstellen, dann ohne vorherige Fortbildung/Weiterbildung/Ausbildung/Umschulung/WasAuchImmer sofort wieder guten Unterricht passend für die Schule halten zu können. Aber das kann man lernen.

    Wenn ich nicht beides, also Unterricht für Abiturienten und Unterricht für Förderschüler GE, parallel leisten muss, halte ich es aber auch nicht für unmöglich. Vielleicht gefällt es dir ja sogar, wenn du erst einmal eingearbeitet bist.

    Ich drücke dir trotzdem die Daumen, dass du einen Weg findest, die dir unliebe Abordnung/Versetzung zu vermeiden. Auch wenn ich von dem „common agreement“, dass man nur auf Wunsch versetzt wird, zum ersten Mal etwas höre.

    Verstehe ich nicht so ganz. Wenn man den Unterricht von vorne herein grundsätzlich mit Differenzierung plant, dann hält sich der Mehraufwand für die Förderschüler doch in Grenzen.

    Ich denke, dass eine zieldifferente Vorbereitung bei zu großen Unterschieden darüber hinausgeht. Normalerweise überlege ich mir, welche Ziele ich mit der Unterrichtsstunde (bzw. Unterrichtsreihe) erreichen möchte und wie ich sie durch den Unterricht erreiche. Erst beim letzten Punkt differenziere ich dann.

    Bei zieldifferent zu unterrichtenden Schülern, muss ich ja für jeden Schüler eine eigene Unterrichtsreihe planen, wenn ich dem Schüler gerecht werden möchte. Das macht einfach Arbeit und wenn auf Dauer Inklusion am Gymnasium stattfinden soll, muss diese zusätzliche Arbeitskraft auch in Form von mehr Personal für diese Belange zur Verfügung gestellt werden.

    Ebenso natürlich an allen anderen Schulen, die zieldifferent unterrichten sollen.

    Wie oben bereits geschrieben:

    1. "Bremsklotz" i. S. v.: die anderen SuS lernen dadurch langsamer widerspricht, soweit ich weiß, dem wissenschaftlichen Erkenntnisstand.

    2. Wenn die SuS mehr oder weniger nur daneben gesessen haben, warum habt ihr ihnen keine adäquaten Aufgaben gegeben?

    Da möchte ich zu 2. mal zurückfragen:

    Bist du mit den Schülern in einer Förderklasse so wenig ausgelastet, dass du gleichzeitig mit deiner Klasse noch einen Schüler unterrichten könntest, der erfolgreich ein Zentralabitur ablegen möchte? Am besten noch mit Material, dass die Themen aus den Förderplänen deiner Klasse auf dem E-Niveau des einzelnen Schülers behandelt und auch noch die Bildungsplananforderungen erfüllt. In Mathematik ist die Abiturprüfung in BW inzwischen für die meisten Schüler eine mündliche Prüfung, auch das muss daher ausführlich im Unterricht geübt werden.

    Wäre das für dich wirklich im Rahmen deiner Arbeitszeit möglich?

    Ich weiß nicht, was der offizielle Klassenteiler in Förderklassen ist, lese hier aber öfter von 6 - 10 Schüler in einer Klasse. Wenn also in einer Regelklasse am Gymnasium nur ein Schüler von dreißig durch einen von zehn Schülern ersetzt wird, hat man plötzlich 97% der Regelklasse und 10% einer Förderschulklasse zu unterrichten. Wie soll das mit einer einzigen Person gehen, die schon 97% ihrer Arbeitszeit für die Regelklasse benötigt?


    Ich habe schlicht und ergreifend keine Kapazitäten verfügbar, um meine Unterrichtsstunden immer doppelt zu planen. Es ging während Corona nicht, guten Präsenz- und guten Fernunterricht parallel anzubieten, und es klappt auch in der Inklusion nicht, alles auf zwei Arten vorzubereiten. Jedenfalls nicht im Rahmen der vorgesehenen und bezahlten Arbeitszeit.

    Bei der Abordnung bzw. dann sogar geplanten Versetzung von Gymnasiallehrern an eine Förderschule GE bin ich tatsächlich auch überrascht. Das bedeutet für den Kollegen eine aufwändige Einarbeitung und für die Schüler in der Zeit in der Regel keine optimale Förderung. Machbar ist es vermutlich, aber wenn es so überhaupt nicht den Vorstellungen der Kollegen entspricht, ist es sehr verständlich, wenn sie alle legalen Mittel ausschöpfen.

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