@ TE: Mir wäre es oberpeinlich mit meinen Eltern dort aufzukreuzen und ich hätte Angst einen entsprechenden Ruf weg zu haben (wie Herr Rau bereits sagte). Aber jedem das Seine.
Beiträge von Flipper79
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Hallo Sonnenkönigin,
ich versuche mal deine Fragen zu beantworten:
1. Nein, als Lehrer muss man die Fahrt auch bezahlen. An meiner Schule ist es jedoch üblich, dass Refs z.B. nur die Übernachtungs- aber nicht die Buskosten zahlen müssen. Zudem bekommt man am Ende des Schuljahres - nachdem man ein Formular ausgefüllt hat (Wie viele Tage - Von wann bis Wann (Uhrzeit!) - Wie teuer - ...) etwas Geld erstattet (deckt aber beileibe nicht die Gesamtkosten ab).
2. Zum Patrouille-laufen_ Das hängt komplett vom Jahrgang ab (Alter der Kids und v.a. auch wie anstrengend sind die Kids? Es gibt ja "ruhige" Jahrgänge und eher verhaltensauffällige Jahrgänge). Aber man muss eben aufpassen, dass die Jungs nicht in die Mädchenschlafzimmer rennen und umgekehrt (und dass die Kids ab einer bestimmten Uhrzeit auf ihren zugeteilten Zimmern bleiben und dass kein munteres Zimmer-Wechsel-Dich-Spielchen (auch gleichgeschlechtlich) stattfindet.
3. Wenn ihr eine bestimmte Uhrzeit ausmacht, wo die Kids auf ihren Zimmern sein müssen: Kontrollieren! Achtung: weibliche Lehrkraft nur bei den Mädels, männliche Lehrkraft nur bei den Jungs.
4. Ja - irgendwann kommt man zum Schlafen (wann hängt eben vom Jahrgang ab.)
5. Jup nackt durchs Haus laufen ist nicht.
6. Achtet unbedingt drauf, dass die Eltern unterschreiben, dass sich die Kids bei Freizeitunternehmungen auch in Kleingruppen (Gruppengröße definieren!) bewegen dürfen. Je nach Alter der Kids: Gruppeneinteilung ggf. etwas steuern (Es sollten nicht 5 Chaoten gleichzeitig losziehen und auch nicht SuS, die sich überhaupt nicht ausstehen können)
7. Bei der Zimmereinteilung kann es zu Zickenalarm kommen: Ich will aber nicht mit Beate. Ich will mit Marie, Lisa und Anja ... aber es ist nur ein Zweibettzimmer noch frei.
8. Überlegt euch: Handys erlaubt? MP3 erlaubt? I-pod und Co erlaubt?
9. Notfallhandynummer an Eltern geben (ggf. an SuS, wenn Handys erlaubt): Wenn irgendwas ist ... -
Hallo Peselino,
ich finde es auch ein Unding von der SL dich an einem Sonntag dienstzuverpflichten. Ich würde es auch nicht machen. Auch als Elternteil wäre ich nicht begeistert.
Bei uns an der Schule gehen SuS, die am Theaterjugendring (freiwillig!) dran teilnehmen, wochentags nachtmitags / abends ins Theater. Wären solche Veranstaltungen bzw. Termine nichs für euch? -
Die SpardaBank bietet generell kostenlose Konten an. Ich selbst habe keinerlei Erfahrungen, aber meine Kollegen haben bislan gute Erfahrungen gesammelt (natürlich gibt es immer Trantüten, die das Geld nicht überweisen / zu spät überweisen / nach mehrmaliger Aufforderung überweisen).
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Wenn die Entschiedung über Gelder dementsprechend noch nicht gefallen ist, kann ja auch andersrum kurzfristig die Absage kommen, dass es die Stelle gar nicht gibt, also denke ich schon, dass die Schueln das schon kennen, dass man dann lieber sichere Jobs annimmt.Eben drum ... Außerdem legen die SL dem Bewerber oft nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch ein Formular vor, das der Bewerber gemeinsam mit der SL ausfüllt (Daten des Bewebers etc), das der BezReg zugeschickt wird. Es ist ausdrücklich erlaubt, dass man - wenn man "nur" einen Vertretungsvertrag hat aus diesem heraus zu kommen, wenn man eine feste Stelle bekommt. Die Schulleitungen kennen das Problem, dass Bewerber kurzfristig abspringen oder
z.B. zum Halbjahr die Schule verlassen, um eine feste Stelle anzutreten. -
@ lehrerin s: Ich finde die Mail so ok. Sicherlich wird die SL keine Freudensprünge machen, aber ich glaube so etwas kennen sie (Vertretungslehrer bekommt plötzlich feste Stelle und muss "gehen" etc). Insofern mach dir keine Gedanken.
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@ Dejana: Danke für deine Schilderungen, wie die Arbeitszeiten von Lehrern in anderen Ländern aussehen.
@ Freddi: Dir wurden schon Tipps gegeben, was du gegen deinen Stundenplan machen kannst. Sicherlich ist er nicht optimal, aber versuch das Beste draus zu machen (eben Unterrichtsvorbereitungen oder z.B. auch Klausuren oder ähnliches korrigieren. Ich weiß von Kollegen, die auch Kinder haben, dass sie in der Schule manchmal besser korrigieren können (wenn sie sich in einen ruhigen Raum verziehen) als zu Haus.)
Mein Stundenplan ist auch nicht gut und habe am Anfang geflucht, aber ich versuche das Positive zu sehen (Freistunden können auch eine Möglichkeit geben einfach mal durchzuschnaufen. Ich finde es wahnsinnig anstrengend z.B. 6 Stunden am Stück zu unterrichten und in den Pausen noch dies und jenes zu klären. Dann "lieber" auch nachmittags in der Schule und zwischendurch Freistunden). Und hey: Wenn ich viel Vertretung machen muss, denk ich mir: Irgendwann bekommste Überstundengeld
Und schau dir "normale" Arbeitnehmer an, die bis 16 Uhr oder noch länger im Büro hocken und nur 30 Tage Urlaub haben ... und die haben keine Freistunden dazwischen ...
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@ Susannea: Es geht aber darum, dass unsere Bundesregierung eben auf die deutsche Übersetzung verweist und damit begründet, dass Inklusion in den Schulen stattfinden muss. In Wahrheit aber hat sie sich ihre eigene (falsche) deutsche Übersetzung zurechtgedeichselt und lässt den Bundesbürger darüber im Unklaren. Sie bezieht sich dabei nicht auf die englische Origninalversion, die eigentlich rechtlich bindend ist.
Ergo: Hätte sie sich an die englische Origninalversion gehalten, hätte sie sich nicht der Inklusion annehmen müssen, da nur die engl Orignialfassung bindend ist. Statt dessen beruft sie sich lieber auf die zurechtgezimmerte deutsche Fassung und lässt Eltern, Lehrer und Schüler im Regen stehen. Sie sparen damit Kosten. Die Schulen und die Lehrkräfte müssen mal wieder Versuchskaninchen sein und schauen wie sie damit zurecht kommen. Wenn es nicht klappt sind die Schüler die Leidtragenden. Interessiert es die Damen und Herren der Politik dann? Nein! Immerhin mussten sie es ja machen (lt. ihrer Auslegung) und der Lehrer ist mal wieder Schuld, da ja alle Studien, auf die sie sich dann berufen, das Positive hervorheben und alles reibungslos klappen soll.
Hätte die dt. Bundesregierung sich auf die englische Originalverfassung gestützt, hätten wir das "Theater" nicht.
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Nein, keinesfalls, sie geht nur noch weiter als der englische Originaltext.... aber eben (theoretisch) nicht bindend. Sie hat sich die dt. Fassung eben aus Ersparnisgründen zurecht gefummelt ... zum Leidwesen der Lehrer (der meisten jedenfalls), der (meisten) Schüler, der Eltern (?).
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DAs habe ich sehr wohl gelesen, sieht die Bundesregierung aber etwas anders, auch wenn sie schreibt rechtsverbindlich gegnüber der UN sind nur die Konventionen in den Un-Sprachen (wobei die anderen da ja dann interessant wären, nicht nur die englische), aber sie schreiben auch:Na dass unsere Bundesregierung das so sieht, verwundert mich nicht, können sie doch so Geld sparen.
Zu deinem 2. Beitrag: Dann muss man eben etwas an den Bedingungen ändern ... wo wie viele andere User bereits geschrieben haben, geht es unter diesen bedingungen nicht.
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Ehrlich gesagt finde ich diese Aufklärung nur peinlich, denn nein, nach der UN-Konvention muss allen der ZUgang zum Regelschulsystem ermöglicht werden, ein zwangsweises beschulen in Sonderschulen, weil alle anderen Schulen eine Beschulung verweigern, entspricht nicht der Konvention und das wurde ja bereits angemahnt von Venor Munoz.Falsch Susannae. Im genauen Wortlaut steht nur, dass Kindern mit Behinderungen der Zugang zum allgemeinbildenden Schulsystem gewährt werden muss. Dazu zählen in Deutschland auch Förderschulen. Mit keinem Wort wird erwähnt, dass diese Kinder an einem Gymnasium, einer Realschule, einer Haupt- oder Gesamtschule unterrichtet werden muss. Die Politik liest daraus, dass Kinder eben an allen Schulformen unterrichtet werdern müssen, aber das stimmt so nicht.
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Hier ist sie! *meld*
Es ist in Deutschland leider so, dass Erfolg, Geld und Leistung in der Tat sehr verpönt ist. Die Leistungsträger haben die schwächste Lobby. Selbst bei der Vergabe von Stipendien wir ein Eiertanz gemacht und erstmal geschaut, wer ehramtlich den meisten alten Omas über die Straße hilf und nicht, ob die fachliche Leistung herausragend ist. Das ist ein anderes Thema für sich.
Wenn die Formulierung schlecht war, dann tut es mir leid. Wie soll ich sonst ausdrücken, dass ich empfinde, dass ein Mädchen seelisch ganz schön Probleme haben muss, wenn es den eigenen Kot an die Wand schmiert. Für mich sind das eben Menschen, die es nicht gerade gut im Leben getroffen haben (was auch immer dahinter steckt, kann ja sogar sowas wie Missbrauch sein usw, wer weiß das schon.).
Deshalb sind das für mich "arme Würstchen", war vllt schlecht formuliert, sollte nur ausdrücken, dass ich schon Mitgefühl habe.
Aber das ändert für mich eben einfach nichts daran, dass sie an eine Regelschule trotzdem nicht hingehören.Um diese Kinder zu verstehen (warum sie Kot an die Wand schmieren) ist es wichtig entsprechendes Fachwissen zu haben. Ebenso sollte man Fachwissen haben, wie man mit Lernbehinderten Kindern umgeht, wie sie lernen, wie man sie fördert etc. Dieses Fachwissen habe ich nicht, da ich eine entsprechende Ausbildung im Studium nicht genossen habe. --> Es hat in meinen Augen nichts mit "armen Würstchen" zu tun. --> Punkt 1, warum ich Inklusion unter diesen Umständen ablehne.
ZitatWarum kommt man auf die Idee jemanden, der mit ganz anderen Dingen inhaltlich beschäftigt ist, in meinem Unterricht "zu parken"?
Das finde ich total sinnbefreit.
Klar, Geld sparen, Betreuungskräfte sparen.
Ist es so abwegig, dass man befürwortet, dass im Unterricht bzw. der
Schule nur Schüler sitzen sollten, die prinzipiell dem Unterricht folgen
können und den entsprechenden Abschluss erreichen können?100% Zustimmung. Ich denke auch, dass Kinder mit Förderbedarf auf einer speziellen Schule besser aufgehoben sind. --> 2. Grund, warum ich Inklusion unter diesen Umständen ablehne.
3. Aspekt: President hat es zutreffend beschrieben:
- Auf dem Gym müssen wir auf zentrale Prüfungen hinarbeiten und haben - gerade wegen G8 - schon Probleme den Stoff durch zu bekommen (v.a. wenn man eine eher leistungsschwache Klasse / Kurs hat. In diesen Prüfungen wird Fachwissen abgefragt und am Ende interessiert es niemanden, wenn man das Ziel nicht erreicht hat und die Schüler durchfallen --> Die Eltern und Schüler, die auf gute Noten angewiesen sind und die Wert darauf legen, etwas zu lernen, werden nicht begeistert sein und ggf. klagen.
- Sprachenlehrer haben eine enorme KorrekurbelastungDarüber hinaus:
- Die Vorbereitung im Oberstufenunterricht ist sehr umfangreich
- Was ist, wenn ein Kind, das gröhlend auf dem Tisch steht, Wände mit Kot beschmiert naturwissenschaftliche Geräte zerstört / im Experimentalunterricht Faxen macht? Das ist nicht nur gefährlich (für alle Schüler), sondern kann auch teuer sein.
--> Ich habe keine Zeit für Inklusionsschüler ein extra Arbeitsblatt aufwendig zu erstellen. Zudem ist es mit einem extra Arbeitsblatt nicht getan --> s. Punkt 1 -
Wenn alles so "einfach" ist, wie Susannea es beschreibt "Differenzierung - Arbeitsblatt individuell für behindertes Kind erstellen - frage ich mich, warum es bisher spezielle Studiengänge für das Lehramt an Förderschulen gab.
Mein Zahnarzt führt ja nicht auch eine Blinddarm OP durch.Und ja, wir haben auch die Pläne des Ministeriums, die für eine Doppeljahrgangsstufe ausgelegt sind, aber man muss ja trotzdem die Inhalte / zu vermittelnden Kompetenzen sinnvoll auf die einzelnen Schuljahre aufteilen, ansonsten steht man am Ende der Stufe 6 dort und sagt: "Oh, ich habe die in den Standards formulierten Ziele nicht erreicht." oder man merkt, dass die Schüler bei den Lernstandserhebungen / zentralen Prüfungen schlecht abschneiden. Und in den Prüfungen werden Inhalte und keine sozialkompetenzen abgefragt. Schüler, die ans Gymnasium kommen müssen bestimmte Inhalte beherrschen, da sie ansonsten mit dem Stoff nicht mithalten können. [klar Sozialkompetenzen auch]
Aber manche Kinder mit Förderbedarf haben - wie es in einem anderen Thread gesagt wurde - andere Bedürfnisse (und sei es nur alltägliche Dinge zu lernen / zu lernen, wie man im Leben zu Recht kommt)
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Der Schüler müsste 16 oder 17 sein.
Illegaler Waffenbesitz ist das große Stichwort.
Angeblich aufm Speicher gefunden, er findet das lt. Kommentaren sehr toll
Na dann käme sein Vater oder wem auch immer die Waffen (rechtsmäßig oder untrechtsmäßig) besitzt, ein großes Problem. -
Ich würde es der SL melden (schon allein aufgrund der Amokläufe in den letzten Jahren). Das soll nicht heißen, dass dieser Schüler einen solchen plant, aber ich finde es schon bedenklich, wenn er sich so mit Waffen beschäftigt / ablichtet / welche besitzt. Vll. kann dein SL die Polizei kontaktieren (illegaler Waffenbesitz?) Wie alt ist dieser Schüler überhaupt?
Der Klassenlehrer kann ja ggf. Kontakt mit dem Elternhaus aufnehmen. -
Schau mal hier
http://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/o…tung/index.html
Bei Vertretungstätigkeiten an öffentlichen Schulen gilt: Wenn du seit dem 1.2.2012 ununterbrochen im Schuldienst warst, bekommst du die Ferien bezahlt. Wie es bei Schule in kirlicher Trägerschaft ist, weiß ich nicht.
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Ich sehe es wie coco. Ich würde meine Familienplanung auch nicht abhängig machen von Kollegen / der SL / der Unterrichtsversorgung / möglichen Elternprotesten. Wenn ihr jetzt ein Kind wollt, ist es eure Entscheidung.
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Wenn wir schon einmal beim Thema Disziplin sind, verweise ich gerne auf Bernhard Bueb und sein Buch "Lob der Disziplin" bzw. dieses Interview:
http://www.ard.de/zukunft/kinder…6hsm/index.html
Etwas mehr Disziplin kann manchen Kindern nicht schaden. Diese muss sowohl im Elternhaus als auch in der Schule praktiziert bzw. gelehrt werden.
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Seit wann ist eine definierte Pause ein Privileg?
Jeder Bauarbeiter muss einen Gehörschutz tragen - bei Lehrern kümmert die Lärmbelastung keinen Menschen. Es liegt schon einiges im Argen.Privileg = Geschäftsessen, Dienstwagen etc.
Ich meinte damit keine Pausen.
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