Beiträge von Flipper79

    Unsere "Kleinen" freuen sich immer, wenn die Klassenlehrerin / der Klassenlehrer als Begleitung mit auf Klassenfahrt fährt und nicht ein x-beliebiger Fachkollege.
    Bei uns sind auch immer die KollegInnen gefahren, wenn die Kinder erst 1 Jahr oder 2 Jahre alt waren, ging alles. Zur Not sprangen auch Oma und Opa ein.
    Mit 4,5 Jahren kann man seine Tochter auch mal für eine Woche alleine lassen, zumal der Vater auch noch da ist.
    Von unseren Müttern & Vätern schreien manche Kinder auch wenn Mama / Papa morgens geht / sie zur Kita bringt. Wenn sie dann aber gehen, ist auch schnell Ruhe.

    Und im Sommer schläft Töchterchen vll. auch in ihrem eigenen Bettchen.

    Ich kenne mich in BW nicht aus, aber:

    Kannst du euren Personalrat (schulübergreifend) fragen, ob es noch eine solche Regelung gibt? Bei uns ist der Personalrat gut und kann oft in kniffligen (oder auch nicht kniffligen) Fragen helfen.

    Ich bin (auch als nicht Schwangere) froh, dass bei uns in NRW die Unterrichtsbesuche vorher angekündigt sein müssen (2 Wochen im Vorraus mindestens). Meine Kollegen und ich empfinden so etwas als sehr entlastend (auch wenn sie ansonsten immer sehr guten Unterricht zeigen). Aber es gibt ja auch Stunden, die sind zwar "ok", aber auch nicht "bombastisch", da es sich z.B. um eine "langweilige" Vorbereitungsstunde auf eine Klassenarbeit handelt oder man mitten in einem Projekt steckt, wo die Schüler für sich arbeiten und man sich als Lehrer nicht so präsentieren kann, wie man es gerne möchte.

    Kannst du ansonsten nicht versuchen mit deinem Schulleiter zu sprechen? Offiziell ist es bei uns z.B. so, dass der Schulleiter den Tag, die Stunde und die Lerngruppe festlegen kann. Bei uns ist es so, dass wir uns alles selbst aussuchen dürfen (es müssen nur beide Fächer vertreten sein und es muss einmal die Oberstufe und einmal eine SI - Klasse sein). Und die Besuche dürfen auch schon länger im Vorraus geplant sein. Vll. gibt es eine solche "inoffizielle" Regelung auch? (Muss ja nicht an die gr. Glocke gehängt werden).

    Und ich würde es mir wünschen, wenn man dem TE mit konstruktiven Lösungsvorschlägen helfen würde und nicht sagen würde "Stell dich nicht so an".
    Nicht umsonst genießen werdende Mütter bestimmte Rechte. Warum nicht auch hinsichtlich der Unterrichtsbesuche.

    @ Kekks: Der TE geht es nicht darum NICHT beurteilt zu werden, sondern nur darum, dass der UB NICHT unangekündigt sein soll.

    Hä? Wie selten geht ihr bitte zum Arzt? *staun*

    Bei uns muss man ab dem 4. Tag ein Attest bringen. Könnt ihr echt eine ganze Woche fehlen ohne Attest? Das hab ich ja noch nie gehört.

    Wir müssen auch ab dem 4. Tag ein Attest bringen. Deshalb geh ich - wenn es eh absehbar ist, dass ich mehr als 3 Tage fehle - auch gleich zum Arzt. *Achselzuck* Und wenn ich bereits (z.B. vor Ferien) am 1. Tag ein Attest bringen müsste: So what?

    Auch für meine KollegInnen mit Kindern ist es kein Problem zum Arzt zu gehen und sich die entsprechende Bescheinigung abzuholen, wenn das Kind krank ist (machen sie ohnehin schon im Hinblick auf die Gesundheit des Kindes so)

    nein, eben nicht. wegen einer starken erkältung geht man doch nicht jedesmal zum arzt. was soll der/die auch tun? es gibt keine anerkannten behandlungsmittel, die dir nur ein arzt verschreiben kann für gewöhnliche erkältungen. man schont sich, trinkt tee, schwitzt ein bisschen, nimmt paracetamol und wartet eine woche oder die berühmten sieben tage. ein arztbesuch ändert daran genau nichts, außer dass man sinnlos wartezimmer verstopft, weil man eine krankschreibung braucht und dabei noch munter andere ansteckt.

    Naja. Wenn ich aber eine (starke) Erkältung habe (sodass ich mich nicht in der Lage sehe zu unterrichten), gehe ich nach Möglichkeit am 1. Tag zum Arzt, damit mir dieser eine Krankschreibung geben kann (z.B. für 1 Woche). So stecke ich in der Schule niemanden an. Meiner Verwaltung ist es auch lieber so, wenn sie gleich weiß: Flipper fehlt eine ganze Woche (können den Vertretungsplan dann in aller Ruhe machen) als dass ich mich jeden morgen (oder meinetwegen auch abends) erneut kran melde und die Verwaltung dann morgens auf die Schnelle einen V-Plan möchte.

    Der FA kann durch Untersuchungen auch z.B. Brustkrebs erkennen. Ja gut, ich kann meine Brust selbst abtasten, aber ich hole mir zusätzlich lieber fachärztliche Meinung ein. Auch wenn es Probleme an der Gebärmutter / den Eierstöcken z.B. gibt, kann der FA erkennen und behandeln und zwar bevor ich schwanger werden möchte (Sowas kann ja auch eine Schwangerschaft verhindern).
    Auch eine Grippeschutzimpfung ist sinnvoll bzw. in regelmäßigen Abständen diverse Auffrischungsimpfungen.

    Und wenn ich nicht über die Kostendämpfungspauschale hinaus kommen, so zahle ich für den Arztbesuch lieber selbst.

    Ein Arzt hat eine Kollegin erst einmal für fast zwei Wochen aus dem Verkehr gezogen, da sie eben nicht nur eine Erkältung hatte, wie sie zunächst vermutet hatte.
    Und eine verschleppte Erkältung (wenn man meint, dass sie nach 2 Tagen eh wieder von selbst weggeht) kann (muss nicht) zu einer Herzmuskelentzündung führen. Da lasse ich mich dann - wenn die Erkältung mir zu stark erscheint - lieber krank schreiben.

    Häh? Was hat denn die Kostendämpfungspauschale mit Verhütung zu tun? Das erschließt sich mir nun nicht.

    Da der FA die Pille verschreiben kann bzw. z.B. die Spirale einsetzen kann. Das wiederum kostet. Und wenn es Kollegen/innen gibt, die den Arztbesuch meiden, da es ja die Kostendämpfungspauschale gibt, dann können diese Verhütungsmethoden halt nicht eingesetzt werden. Das Kondom soll bekanntlich nicht immer reichen bzw. Frau möchte sichergehen.

    @ chemikus:
    Das Detail wäre mir relativ egal. Ich möchte gerne auf Dauer mit meinem Schulleiter in einem guten Verhältnis weiterarbeiten. Bevor ich mit ihm diese Grundsatzdiskussion führe, gehe ich - meinetwegen auch zähnenknirschend - zum Arzt und gut ist. Ich nutze die Kraft, die ich für das Aufregen vergeude, lieber zur Gesundung.

    Bei uns sind die Kollegen zum Glück so kollegial, dass sie sich keine GEdanken darüber machen, ob Kollege xy denn nun wegen einem Schnüpfchen oder wegen etwas anderem berechtigt oder scheinbar unberechtigt fehlt. Es gibt sogar Kollegen, die einem raten zu Hause zu bleiben, wenn man selbst verschnupft ist. Da werden keine ärztlichen Atteste angezweifelt.

    Ich weiß nicht wo das Problem ist:

    Der Schulleiter kann auch von der Dreitageregelung abweichen in Fällen, wo er begründete Zweifel an der Erkankung hat. Wenn ich als Lehrer von den Schülern verlange, dass sie am Tag vor den Ferien ein ärztliches Attest vorlegen, dann ist es für mich selbstverständlich, dass mein Schulleiter auch vor den Ferien ein Attest verlangt (egal wie oft ich krank bin). Wenn ich krank bin, kann ich auch zum Arzt gehen und mir ein Attest besorgen. Vll. verschreibt er mir dann sogar ein paar Medikamente, damit die Nase frei wird.
    Wenn ich einen Tag vor den Ferien krank wäre, würde ich schon freiwillig zum Arzt gehen (auch wenn mein SL es nicht verlangt) und mir ein Attest besorgen (schon allein um "Getratsche" zu vermeiden). Mir wäre es zu doof direkt vor den Ferien zu fehlen ohne Attest.

    Und wenn die Kollegen bei einem kleinen "Schnüpfchen" fehlen und keinen Stress bekommen: Was soll der SL machen, wenn ein Arzt die Krankschreibung auspricht? Er ist der Fachmann. Außerdem steckt der besagte Kollege dann auch niemand anderes an.

    Mir tut sie auch nicht leid. Sie hat sich in mehrfacher Hinsicht falsch verhalten: Dass sie den Schulverweis ausgesprochen hat, ist das eine. Dass sie dich aber dazu aufgefordert hat, zu unterschreiben, dass du ihn angeordnet hast, ist das andere. Hinzu kommt, dass sie dir offen gedroht hat und dich per Telefon / Mail belästigt hat. Von den anderen Beschwerden, die gegen sie erhoben wurden, mal ganz abgesehen. Gut, dass ihr der Wind aus den Segeln genommen wurde.

    Krass.

    Ich frage mich nicht nur, was sie mit ihrer Mail an die Schulrätin bezwecken möchte, sondern auch, was sie sich von der Schulrätin erhofft. Diese wird im Gegensatz zu deiner Kollegin das Schulgesetz kennen und sie im Zweifel freundlich darauf hinweisen, dass sie einen Formfehler begangen hat (mal ganz davon abgesehen, dass sie über unverschlüsselte Mails Schülerdaten versendet hat). :ohh:
    Ist sie so von sich überzeugt, dass sie sich von der Schulrätin Unterstützung erhofft?

    Die Frau spinnt doch wohl.

    Und richtig "freuen" wird sich die Schulrätin, wenn DU ihr (wann auch immer) all die Mails etc. vorlegst und du der Schulrätin sagst, dass sie dich schon zig mal per Telefon anruft.

    Ich bewerte die Klausur zwar normal, aber ich lasse anschließend in den Bereichen, wo sie mit Bleistift geschrieben haben (Diagramme und Zeichnungen mal ausgenommen) keine "Einwände" zu nach dem Motto: "Flipper, da steht aber das Richtige". (Sicherheitshalber kopiere ich mir dann aber auch die Klausur)

    Bei uns nutzen Kollegen auch andere Schulbücher bzw. alte (abgewandelte) Abiklausuren, ggf. aus anderen Bundesländern. Aktuelles Material findet sich z.T. auch bei Schroedel Aktuell. So eine Regelung "darf keine alte Abiklausur" sein, kenne ich auch nicht. Wer will das schon kontrollieren? Die Schüler? Nein! Die sind nicht so schlau in der Q1 und schauen sich die alten Abiklausuren an. Die entsprechenden Heftchen kaufen sie sich kurz vorm Abi, wenn überhaupt. Der Schulleiter? Dann hätte er viel zu tun. Die Kollegen? Bei uns nicht und es juckt sie auch nicht woher man seine Aufgaben hat. Irgendwoher haben sie schließlich auch selbst ihr Material.

    In Abiklausuren schreiben SuS vll. mal 20 Seiten, aber in "normalen" Klausuren so gut wie gar nicht. Auch schreiben bei uns im Erdkunde LK oder GK nie 20 SuS Klausur.

    Und von Nov. bis Mai jedes WE Klausuren? Irgendwann ist ja auch mal "Notenschluss". Haupklausurphase in der EF / Q1 sind die Herbstferien bis zu den Weihnachtsferien (wobei man zwischen Klausurphasen "Luft" hat). Dann geht es in der EF und Q2 irgendwann im Februar / März wieder los. In der Q2 ist es ähnlich, wobei z.T. auch Klausuren vor den Herbstferien geschrieben werden. Jedenfalls gibt es auch korrekturfreie Wochenden, selbst bei Deutsch- und Englischkollegen, die echt viel korrigieren müssen.

    Mir ist es auch noch nicht passiert. Ich kopiere die Klassenarbeiten / Klausuren immer passgenau. Wenn ich ein Expemplar übrig habe, muss ein Schüler fehlen. Wenn die SuS abgeben, achte ich immer darauf, dass wirklich alle abgeben, bevor sie den Raum verlassen und zähle sie - nachdem alle SuS fertig sind - auch noch einmal durch. Da kann mir nix durchgehen. Anschließend kommen die Arbeiten / Klausuren in eine Tasche. Da kann auch nix rausfallen.

    Sicherlich ist eine Prognose schwierig, aber in dem Gespräch kann ganz gut ausgelotet werden, warum jemand Lehrer werden möchte. Macht er es nur, da - ich sage es bewusst übersspitzt - dass er
    a) nach Bestehen der Prüfung verbeamtet wird und dann gutes Geld verdient?
    und / oder
    b) er viele Ferien hat
    und / oder
    c) er verquere Ansichten vom Lehrerleben hat.

    Kann er / sie gut einschätzen, woran er noch arbeiten muss und welche Stärken er hat? Hat er vll. schon in irgendeiner Form Unterrichtserfahrung gesammelt? (Vertretungsstellen, Praktika, ...)

    Weiß er, was in den 2 Jahren Ausbildung auf ihn zukommen oder wird schon deutlich, dass er es auf die leichte Schulter nimmt?
    Hat er sich wirklich Gedanken darüber gemacht, warum er Lehrer werden möchte oder "will er mal eben Lehrer werden", ohne eine Einschätzung zu haben, welche Aufgaben ihn erwarten.

    Welchen Gesamteindruck macht der Bewerber im Vorstellungsgespräch? Trägt er zu sehr auf? Sind seine Ansichten realistisch?
    Hat er zwar tolle Zeugnisse / tolle Arbeitszeugnisse, aber leider keine didaktischen Fähigkeiten? Bei den Fragen kann man schon etwas in diese Richtung fragen. Weiß er / sie, welche aktuellen Diskussionen es in Bezug auf die Schule gibt?

    Der Seminarleiter muss auch entscheiden, ob er / sie ausbildungsfähig ist.

Werbung