Beiträge von Flipper79

    Du hättest gar keine Mehrarbeit leisten dürfen
    https://www.tresselt.de/mehrarbeit/
    (Es sei denn es wäre dir eine Stunde im Monat x ausgefallen und du musst genau diese 1 Stunde in einer anderen Lerngruppe (oder der gleichen Lerngruppe) vertreten.

    Falls dieses nicht der Fall war:
    Es hätte in diesem Fall eine Änderung deines Vertretungsvertrages erfolgen müssen
    https://www.bezreg-arnsberg.nrw.de/themen/m/mehra…aefte/index.php


    Noch besser:

    Vergütung Mehrarbeit befristete Vertretungslehrkraft NRW

    Wie Susannea dort schrieb, besteht die Chance, dass dein Vertrag entfristet wird. Ob du diesen Schritt gehst, musst du entscheden. In einem anderen Thread wurde auf die "Risiken" eines solchen Vorgehens verwiesen (man macht sich nicht gerade beliebt).


    Auf jeden Fall an eine Gewerkschaft wenden bzw. den Personalrat bei der BezReg. Danach unbedingt bei der BezReg offiziell melden. Gut, dass du die Belege hast.
    Die werden sich wahnsinnig freuen und dem SL gehörig in den Arsch treten (sorry)

    Zumindest aber sollte dir das Geld ausgezahlt werden.

    Ich frage mich immer wieder, warum Schulleitungen manchmal so wenig Rechtskenntnis besitzen. Meiner SL wurde eingebleut: Vertretungskräfte dürfen keine Mehrarbeit leisten (es sei denn in Monat X ist etwas ausgefallen. Achtung: Es muss im selben Monat verrechnet werden. Wenn also im April eine Klasse auf Wandertag ist und dir 1 Stunde entfällt, darfst du nicht im März oder Juni die Vertretung "nachholen" oder "im Vorraus machen"). Bei uns wurde das gesamte Stundenplan-Vertretungsplanmacherteam darüber informiert. Selbst auf Wandertage, die zu lange dauern durften die Vertretungskräfte nicht teilnehmen (Bsp: Ein Wandertag / eine Exkursion dauert von morgens 8 Uhr bis abends 16 Uhr oder 17 Uhr. Die betreffende Vertretungskraft hat am betreffenden Tag aber nur von 9 Uhr bis 13 Uhr Unterricht. Sie durfte NICHT mitmachen (selbst wenn sie selbst den Wunsch geäußert hat und bereit war unentgeldlich "Mehrarbeit" zu leisten.)

    Oh, fein. Das ist gut für dich! :)
    Nix sagen, den Dienst weisungsgemäß vor dem im Vertrag festgelegten Termin antreten und dich damit dann über den mit deinem Arbeitseinsatz geschlossenen unbefristeten Anstellungsvertrag freuen. :D Noch am Ende August gehst du dann zu einem passenden Anwalt und klagst dich in eine Festanstellung ein.

    Die Düsseldorfer Dienstrechtler werden der SL sowas von den Arsch aufreißen, weil er das verbockt hat, obwohl auf ausnahmslos allen Formularen, Handreichungen etc. fett aufgedruckt steht, dass genau so nicht gehandelt werden darf, weil damit konkludent ein unbefristeter Arbeitsvertrag eingegangen wird. :rolleyes:

    P.S. Warum Grundschulleitungen eigentlich so oft rechtskenntnisfrei?


    Nicht nur Grundschulleitungen sind rechtskenntnisfrei.

    Ich kann mich Meerschwein Nele nur anschließen und: Auf jeden Fall mir das ganze auch schriftlich geben lassen, dass du dort unbedingt hin musst. Zur Not unter einem fadenscheinigen Grund hinmailen von wegen du möchtest wissen wie lange das Aufräumen dauern soll, da du noch einen Anschlusstermin hast oder: Ich möchte unter dem Punkt "Sonstiges" auf der Tagesordnung etwas sagen (und wenn es die Frage nach einem Kollegiumsausflug oder irgendeine unwichtige Orgasache ist). Auf keinen Fall irgendwas in der Hinsicht sagen: "Muss ich echt dahin, da mein Vertrag erst am 29.8. beginnt". Immer hübsch umschreiben. :P Wenn dann nämlich irgendwas zurückommt wie "Das Aufräumem dauert bis ..." oder eben nix zurückkommt (bzgl. der Mitteilung, die du machen möchtest), hast du es quasi schriftlich (denn bei der LK hätte man dich ja auch ausladen können)

    Ansonsten redet sich die SL noch raus: "Ben musste doch nicht hin. Die Einladung für die LK (und das Aufräumen) war an alle gerichtet, wir haben ben nur vergessen aus dem Verteiler zu nehmen".

    Am Besten im August einen Gewerkschaftsvertreter (Personalrat) anrufen und nach einem passenden Anwalt fragen. :)

    Du sprichst meine Gedanken aus.
    Oder man könnte noch was beitragen :angst:

    Naja ... vll. hat der TE auch Angst, dass der Fachleiter / Kernseminarleiter / Schulleiter / ... hier mitliest und dann sieht:
    "Mhm ... das Stundenthema und eine entsprechende Fragestellung habe ich doch schon auf Lehrerforen.de gelesen und da kamen sehr gute Vorschläge, die *Trommelwirbel* zumindest in Teilen mit den Vorschlägen der User übereinstimmen." :pfeifen:
    Also löscht man lieber den Beitrag, sodass sich die FL & Co mehr zusammenreimen müssen und es nicht so schnell merken. Vll. setzt man auch darauf, dass die Mods den Thread komplett löschen (da er keinen Sinn mehr macht) und die FL & Co merken gar nichts. :pfeifen:

    Ich weiß nicht wie es bei euch abläuft, aber bei uns läuft es wie folgt:
    Wenn ein Elternteil mit ärztlichem Attest einen Nachteilsausteilsantrag stellt, tagt bei uns sofort eine kleine Konferenz (geht i.d. Pause) mit allen Kollegen, die das Kind unterrichten. Gemeinsam wird dann beschlossen (auf Grundlage des Attestes / dem Antrag), inwiefern der Nachteilsausgleich gewährt werden kann: z.B. längere Schreibzeit in Klassenarbeiten, alternative Aufgabenformate wenn es in den Bereich der Geometrie geht und das Kind aufgrund seiner Behinderung nur schwer Geometrieaufgaben lösen kann. Der Beschluss wird dann dem Schulleiter vorgelegt, der dann offiziell entscheidet (es im Endeffekt absegnet). An diese Absprachen müssen sich dann alle Kollegen, die es betrifft halten.
    Wenn der Sportlehrer nicht angemessen auf ihren I-Status eingeht: Habt ihr einen Inklusionbeauftragten oder ähnliches (den haben wir)? Dieser ist in Sachen Inklusion fit und kann dann ggf. auch mit dem Kollegen Kontakt aufnehmen oder euch Tipps geben. Alternativ könntet ihr euch auch an die Klassenleitung wenden und eure Bedenken anbringen.

    Ich würde auch mit dem Sportlehrer reden, ob deine Tochter nicht z.B. ein Referat oder eine schriftliche Ausarbeitung z.B. am PC getippt abgegeben / halten kann. Vll. hat der Sportlehrer nicht im Hinterkopf gehabt, dass deine Tochter ein I-Kind mit einem Nachteilsausgleich ist.

    Ein LK spontan zu übernehmen ist sicherlich nicht toll, aber als S'II Lehrkraft muss man damit rechnen. Und ein LK hat den Vorteil, dass man mit 5 Stunden in dem Kurs ist und die SuS schnell besser kennenlernt. I.g. hat man so weniger Lerngruppen, was den Zeitaufwand auch minimieren kann. Ich habe lieber 5 Lerngruppen (mit 3 oder 5 stündigem Unterricht) als 10 Lerngruppen mit 2 stündigem Unterricht (selbst wenn es z.T. Parallelkurse sind).
    Und im Gegensatz zu einem Q2 GK muss man i.d.R. auch nicht so viele mdl. Abiprüfungen abnehmen (manche Fächer sind für mdl. Prüfungen ja prädestiniert).
    Außerdem ist es doch auch schön mal eine neue Herausforderung (einen LK) zu bekommen, mit dem man auch mal auf einem fachlich höheren Niveau arbeiten kann und im Idealfall auch motiviertete SuS hat als in einem GK (die z.B. Physik nur als "Notlösung" haben (besser als Chemie oder Bio, aber eigentlich null Interesse am Fach haben). Und etwas Neues zu machen ist doch auch genial.

    Unser Personalrat hier im Hause taugt leider nichts. :( Er kann Grillfeste organisieren, Parkausweise erstellen und sich um Kleinigkeiten mit der SL streiten.

    Ich meine nicht den Personalrat an deiner Schule, sondern den übergeordneten. Wir haben für Gymnasien für meinen Regierungsbezirk mehrere Personalräte, die an anderen Schulen tätig sind und gleichzeitig in einer Gewerkschaft. Die Telefonnummern der Personalräte kann man bei uns auf den Seiten der Bezirksregierung nachlesen. Mehrmals in der Woche haben sie direkt bei der Bezirksregierung auch Sprechstunde (man muss sich vorher nur kurz anmelden).

    In NRW wird uns geraten uns mit dem Personalrat in Verbindung zu setzen, da dieser bei Versetzungsentscheidungen zugegen ist und sich für den Kollegen einsetzen kann. Bei uns kann sich aber auch die BezReg über die Entscheidung des SL hinwegsetzen. Vll. hilft auch ein ärztliches Attest bzw. eine ärztliche Bescheinigung.

    Ich kann den anderen nur zustimmen: Beim Friedrich Verlag gibt es schon solche Zeitschriften.
    Ich finde aber Onlinematerial (gibt es beim Friedrichverlag bei diesen Zeitschriften dazu) ohnehin viel praktischer. Da kann ich die Arbeitsblätter direkt editieren ...
    Man kann sich heute so gut eine Homepage basteln und dort Material hochladen (gibt es auch schon). Wer mag kann dann Lösungen, didakt. Material etc. als Premiumzugang etc. (bezahlt) anbieten. Solche Quellen finde ich viel besser als Zeitschriften. Ich kann so direkt von der Schule aus zugreifen, kann das Material editieren und mache mir nicht die Schränke mit den Zeitschriften voll. Dazu kann man im Idealfall noch eine Onlinesuche nach einem bestimmten Thema integrieren und muss nicht in zig Zeitschriften blättern. Wie gesagt ... total komfortabel. Mach doch sowas ... und weniger Risiko als eine Zeitschrift zu publizieren ohnehin. (Der Verlag sahnt dabei ja auch einiges ab. Was tatsächlich bei dir ankommt, weiß man nicht unbedingt bzw. ist ggf. gering). Wenn du einen Bezahlzugang legst, kommt das Geld eher bei dir an (und ggf. auch mehr).

    Sowas haben unsere Schüler auch ... nennt sich Schultimer. Sie können es von der SV für kleines Geld kaufen (optional). Unsere 5er bekommen es als Einstandsgeschenk.

    Für Mathe und Physik sollte ein Heft kariert sein, für Arbeiten sollte es einen weißen Korrekturrand haben, wobei für Physik ein Schnellhefter praktisch ist mit karierten Zetteln.
    Für Fächer, wo man schreiben muss, sollte es liniert sein (in den Arbeiten wiederum ein weißer Korrekturrand)
    Selbst für Grundschüler gibt es zahlreiche Hefte, mit denen erfahrene Lehrer zufrieden sind
    In der Oberstufe bevorzuge ich Korrekturbögen.
    Fremdsprachler bevorzugen für Vokabel ein Vokabelhelft.

    Meine Schüler kaufen beim Aldi & Co ihre Hefte ein, ggf. noch im Schreibwarenhandel.

    Sie erfüllen ihren Zweck.

    Wozu braucht es da ein neues Heft? :dollar: Es muss nicht aus Büttpapier sein und auch keine farbigen Blätter enthalten und auch ein llila weiß karierter Elefant muss nicht auf den Blättern sein und auch ein Wasserzeichen mit einer lila Kuh ist nicht möglich.

    Wobei: Ein Heft aus Schoki oder mit Schokieinlage hätte was. Da kann ich dann reinbeißen, wenn Schüler Quatsch schreiben ... nur im Sommer sollte man sich was überlegen .... da Schokihefte schnell schmelzen. Für SuS, die erkältet sind, vll mit Desinfektionseinlage. Einmal berühren und schon ist die Seite desinfiziert ...
    Schüler würden sich vermutlich ein heft, wo sie mit Zaubertinte reinschreiben können, wünschen: Spicker und so ... Am Besten ein Heft, wo mit normaler Tinte geschrieben wird und die SuS können einen Code eingeben ... und schwupps ist das Geschriebene nur für sie selbst lesbar ... da ist dann nur eine Spezialbrille von Nöten, das dem Heft beliegt. Um die Brille zu aktivieren ist der gleiche code wie eben nötig ... DAFÜR würden die SuS bestimmt viel Geld ausgeben ... und ich für das Schokiheft und das Desinfektionsheft einen angemessenen Preis zahlen. :essen:

    Bei Nachprüfungen (ich beziehe mich hier auf die reguläre Versetzung) ist es so, dass ein Schüler in dem Fach, wo er "mangelhaft" steht, die Prüfung "ausreichend" machen muss (schriftlich + mdl.) Die Note auf dem Zeugnis interessiert nicht. Vermutlich muss dein Schüler in der Nachprüfung in der Prüfung i.g. eine 3 machen.
    Nele hat Recht: Die Prüfungskom. nennt dem SL die Note(n). Er nennt dann ggf. unter Hinzuziehung des Mittelstufenkoordinators das Ergebnis. Der Prüfer darf dem Schüler bzw. den Eltern nie selbst das Ergebnis nennen. Natürlich trifft der Prüfer bzw. die Prüfungskom. die Entscheidung welche Note sie für angemessen hält.

    Und dann ist es egal, ob es richtig oder falsch ist?
    Ja, man kann sagen, dass Comic Sans für bestimmte Anwendungen falsch ist. Ebenso wie Broadway, Copperplate oder Lucida Calligraphy.


    Das kann man so pauschal nicht sagen, sondern beruht auf der Gesamtsituation (wie gut können die Kids mit solchen Veränderungen umgehen? Welche Kinder hat man vor sich? Wie führt man die andere Schriftart angemessen ein? Wie erklärt man den Kids es? Sind die eigenen Arbeitsblätter immer in der gleichen Schriftart? ...) Solange derjenige, der diese für die Kids zunächst ungewohnte Schriftart einführt, sich Gedanken dazu gemacht hat (und ich gehe davon aus, dass der kleine grüne Frosch das nicht aus irgendeiner Laune heraus gemacht hat) und er damit gute Erfahrungen gemacht hat, kann es für seine Gesamtsituation angemessen sein. Schlecht wäre es hingegen, wenn man bei jedem Arbeitsblatt eine andere Schriftart nutzt. Das verwirrt die Kids, keine Frage. So aber können sich die Kids an die ARbeitsblätter und an die Schriftart vom Frosch gewöhnen (Wiedererkennungswert). Ein anderer Kollege kommt in einer vergleichbaren Situation ggf. zu einem anderen Ergebnis.
    In den Erslingsleswerken werden auch unterschiedliche Schreibschriften bzw. Schriftarten genutzt ...

    Ich unterrichte zwar nicht in der Grundschule, sehe aber bei dem großen I einen eindeutigen Unterschied zum kleinen l.
    Wenn der kleine grüne Frosch mit seinen ersten Klassen gute Erfahrungen mit der Schriftart gesammelt hat, dann soll er sie bei seinen Kids weiter verwenden und seine Meinung hier äußern dürfen. Es sind seine Erfahrungen, die nicht unbedingt dem MainStream entsprechen müssen. So what? Was der TE daraus macht, bleibt ihm überlassen.
    Manche meiner Kollegen gestalten ihre Arbeitsblätter auch aufwendig, ich lege eher Wert auf den Inhalt. Ich rede meinen Kollegen aber nicht rein wie sie ihre Arbeitsblätter zu gestalten haben, ebenso wenig würde ich mir verbitten, wenn man mir vorschreiben würde: Du musst die und die Schriftart wählen und die Arbeitsblätter personalisieren. Ähnlich sieht es bei anderen did. Entscheidungen an. ICH habe mir darüber Gedanken gemacht und finde es gut. Genauso hat sich der kleine grüne Frosch oder andere User hier über die in ihren Augen richtige Schriftart gemacht. Den kleinen grünen Frosch nun so anzugehen ist nicht gerade nett. Wir verlangen von den Kids gegenseitigen Respekt und gestehen ihnen eine gewisse Indiviudalität zu. So sollten wir uns hier auch verhalten. Wenn der kleine grüne Frosch mit seiner Methode schlechte Erfahrungen gesammelt hätte, hätte er es sicherlich schon wieder geändert.

    (By the way: In der SI benutzt man in der Physik für das Formelzeichen Rho in der Druckschrift einen griechischen Buchstaben, der so ähnlich aussieht wie das deutsche kleine p. An der Tafel nutze ich aber ein "Schreibschriftrho", das man so besser von deutschen kleinen p unterscheiden kann. (Wurde uns im Seminar sogar so empfohlen. Man erklärt es den SuS und gut is ...)

    Eigentlich ist die Sache doch ganz einfach:

    Wer sich nicht impfen lässt, weil ihm die Risiken zu hoch sind, profitiert von der Herdenimmunität derjenigen, die das Risiko auf sich genommen haben und sich haben impfen lassen.

    Also ist Impfverweigerung ein zutiefst egoistisches Verhalten und passt damit perfekt in die heutige Zeit!

    Gruß !

    Richtig!
    Wobei: Aufgrund der teilweise ungenügenden Impfbereitschaft (aus welchen Gründen auch immer) können sich Masern in der letzten Zeit leider zu gut ausbreiten.
    Wenn man bedenkt, dass manche Kinder dann auch an Meningits erkranken können (selbst solche, die noch gar nicht geimpft werden können aufgrund des Alters), so ist das Verhalten der Eltern, die ihr Kind nicht gegen Masern impfen lassen, extremst egoistisch und die aktuelle Trend gefährlich und bedenklich.

    Aber es passt zu dem allgemeinen Bild, das gerade "gebildete" Menschen auf den Unfug mit giftigem Aluminium und so reinfallen. "Ungebildete" Menschen scheinen öfter Expertenmeinungen zu akzeptieren. Passt zu dem Bild, was man von "gebildeten" Eltern der Schüler hat.

    Vll. liegt es auch daran, dass die "ungebildeten" keine Zeit haben sich um irgendwelche "Nebensächlichkeiten" (wie z.B. giftiges Aluminium) zu kümmern, da sie z.T. neben ihrem Hauptjob noch einen Zweit- und Drittjob haben und / oder sich keine Haushälterin & Co leisten können während "gebildete" Menschen mehr Zeit haben sich um jeden "Furz" zu kümmern.

    Mir wäre - auch als "gebildeter" Mensch - meine Freizeit zu schade um mich mit irgendwelchen Studien zu beschäftigen, die ganz eventuell gegen irgendwelche Impfungen sprechen (das heißt nicht, dass ich nix hinterfrage. Wenn mir jedoch etwas als logisch erscheint (gesunder Menschenverstand), verlasse ich mich auf das Urteil meines Arztes (bzw. den Empfehlungen der Impf-Kommission). Wie sagte doch eine Kollegin? Sie "liebt" es, wenn die Eltern auf dem Elternsprechtag sagen: "Zu Hause hat Mäxchen das aber alles gekonnt. Ich habe mit ihm die Grammatik extra geübt".

    Den Notarzt / Arzt im KH verklagen, da man ja an einer Nebenwirkung hätte sterben können oder an einer Nebenwirkung hätte leiden können.
    Am Besten hätte der Arzt erst die Angehörigen fragen sollen, ob die Impfung erwünscht ist. Wenn der Angehörige nicht erreicht wird oder die Folgen aufgrund einer fehlenden Impfung gravierendere Folgen gehabt hätten: Egal.

    :D

    Ich finde verpflichtende U's absolut sinnvoll, auch von Kinderärzten, die für das Kind fremd sind. Alle Ärzte haben studiert und verfügen über Berufserfahrung (bzw. die Arzthelferinnen über eine entsprechende Ausbildung), sodass sie durchaus beurteilen können, ob eine Entwicklung normal verläuft oder eben nicht. Auch grobe Misshandlungen sollten auch in 2 Minuten auffallen. Wenn ein Kind mit blauen Flecken erscheint, ist es halt auffällig, auch wenn ein Kind extremst untergewichtig ist.
    Bei mir ist damals aufgefallen, dass ich nicht richtig schauen kann. Da das kindliche Auge Fehlsichtigkeiten bis zu einem best. Grad ausgleichen kann, wäre es meinen Eltern so nie aufgefallen (ist es auch nicht).
    Ich würde schon im Sinne meines Kindes regelmäßig zu einer U gehen, ob nun bei meinem Stamm-Kinderarzt (nicht Hausarzt) oder bei einem fremden Kinderarzt, wäre mir egal. Wenn dann eine bestimmte Fehlentwicklung nicht auffällt (die zu dem Zeitpunkt leicht therapierbar ist), muss ich mir zumindest keine Vorwürfe machen: "Wäre ich mal ..." Gleiches gilt für das Impfen: Wenn mein Kind an irgendeiner Erkrankung leiden würde und es nicht geimpft worden wäre, würde ich mir gr. Vorwürfe machen. Ebenso würde ich mir Vorwürfe machen, wenn mein Kind, das nicht geimpft ist, seinen Kindergartenfreund ansteckt.

    Und wenn es so leicht wäre, dass ein normaler Hausarzt auch Kinder untersuchen und heilen könnte, frage ich mich, warum es extra einen Studiengang für Kinderheilkunde gibt. Es ist so ähnlich wie bei Lehrern: Ich bin ausgebildet, um Gymnasial- oder Gesamtschüler zu unterrichten, nicht um Grundschulkinder zu unterrichten (auch wenn ein Gymnasiallehrer neuerdings auch in die Grundschule darf. Ich sehe mich hierfür nicht adäquat ausgebildet ...)

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