Beiträge von gosford

    Liebe Kolleg_innen,



    als Anfänger mit einer 8. Klasse stehe ich gerade vor der Aufgabe Zusammen- und Getrenntschreibung zu unterrichten.


    Nicht nur, dass ich mir selbst erst einmal die seit 2006 gültigen Regeln erarbeiten muss...ich fühle mich gerade auch ein bißchen überfordert bei den ganzen Kann-Regeln


    z.B.
    aufgrund / auf Grund
    in Kraft treten / inkrafttreten
    Staub saugen / staubsaugen


    1) Wie gehe ich mit diesen Regeln um, wenn die Kids klare Regeln für die G/Z-Schreibung hätten?
    Selbst Sprachwissenschaftler streiten immer noch über die Gründe, den Sinn und Unsinn von bestimmten Festlegungen.
    Mir ist angst. Ich habe Angst. Du hast Recht/recht usw.


    Die Erklärung "...wenn das Substantiv in seiner Bedeutung verblasst ist" ist für meine SuS viel zu theoretisch...


    Ihr könnt das so oder so schreiben, finde ich auch gerade etwas hilflos...
    Schreibt einfach nach Gefühl??? Häh...


    2) Dazu kommt, dass mein Deutsch-Buch als Prinzip die Regeln induktiv erarbeiten lässt. Es kommt also immer die Aufgabe. Lies einen Text blabla und formuliere dann eine Regel, wie Verbindungen aus z.B. Verb und Verb geschrieben werden.


    Ich finde das total unglücklich, beinahe würde ich sagen, gerade die Kann-Regeln lassen sich NICHT induktiv erarbeiten.


    Also doch, Ausnahmen diktieren in Merksätzen?? z.B. kennenlernen etc??


    Also ich fühle mich gerade ein bißchen überfordert und hoffe auf Ratschlag von den erfahrene Kolleg_innen..


    Danke schön!
    gosford

    Hallo


    können vielleicht Lehrer aus HH (Gymnasium) hier mal schreiben, wieviele Unterrichtsstunden sie geben müssen.
    Habe selbst Musik / Deutsch und würde mich sehr dafür interessieren, wieviele Pflichtstunden ich in HH zu unterrichten hätte. (Sind nur Circa-Werte, ich weiß, aber als Orientierung würde es mir schon reichen)


    Danke schön!
    gosford

    Hallo!


    Vielen Dank für die netten Glückwünsche!


    Die Party war auch gut :rauchen:


    arabidopsis
    Hab 9 Sem. studiert, also fast 5 Jahre mit Prüfungszeitraum


    Ich hoffe ich bekomme gleich ne Stelle fürs Ref. im Februar ist der nächste Einstellungstermin.


    Gruß
    gosford

    Hallo,
    lerne grad fürs 1. Stex und da fällt mir doch spontan ein:


    1) Sprachpurismus, Fremdwortpurismus, Sprachrassismus, Sprachnationalismus im 19. Jh


    2) Stigmatisierung von jüdischen Namen und Namenspolemik im 19. Jh.
    Dazu z.B. Namenkunde, Familiennamen im Deutschen, Namen, Appellativa, Namenvergabe unter Juden, "jüdische" vs. "christliche" Namen


    Beides passt zeitlich auch ziemlich gut zu Fontane. (Schwerpunkt 19. Jh)


    VG
    gosford

    Den Ansatz des Modells finde ich gut.


    Wie es im Einzelnen ausgestaltet werden soll, darüber muss sicher noch diskutiert werden.


    Schaarschmidt ist Herausgeber und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Thema Lehrergesundheit und Burnout, war bis vor kurzem Prof. für Psychologie in Potsdam und hat dort auch hat ein Testverfahren arbeitsbezogenene Verhaltens- und Erlebensmuster (AVEM) entwickelt.


    Abgesehen davon, dass aus finanziellen Gründen das Modell unwahrscheinlich ist (Bereitstellung von Arbeitszimmern für Lehrer, etc.), wie denkbar ist es, das das Modell z.B. in Anlehnung oder in Konkurrenz zum Hamburger Arbeitszeitmodell getestet oder diskutiert wird von den Bildungsministerien?

    Hallo...


    ich habe eine Frage an alle Lehrer und Lehrerinnen hier im Forum, die schon im Lehrer-Beruf tätig sind.


    Ich möchte später (nach dem Ref oder nach ein paar Jahren Berufseinstieg) eventuell nochmal ein Weiterbildungsstudium machen, einen Master z.B. draufsetzen
    Das wird bei uns an der Uni als Fernstudium angeboten.
    In der Beschreibung des Studienganges steht


    "Das Fernstudium dauert 4 Semester. Pro Semester werden zehn Präsenztage (jeweils freitags und sonnabends) mit je acht Stunden durchgeführt"


    Mich interessiert, wie eine Weiterbildung / ein Fernstudium vom Dienstherr unterstützt oder gefördert wird bzw. behindert wird.
    Habt ihr selbst Erfahrungen gemacht oder kennt ihr Kollegen, die schon mal etwas in der Richtung gemacht haben?


    In normalen Arbeitsverhältnissen der privaten Wirtschaft gibt es ja Bildungsurlaub.


    Wie ist das, wenn man Beamter oder Angestellter im öffentlichen Dienst ist?


    Man muss sicherlich mit dem Schulleiter sprechen und fragen, ob so ein Präsenztag am Freitag eventuell in der Studentafel berücksichtigt wird.
    Wahrscheinlich sind diese Lehr-Veranstaltungen ja auch eher abends, nehm ich mal an. (zumindest freitags)


    Wäre schön, wenn ihr mir weiterhelfen könnt.
    Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.


    Gosford

    Hallo Alias,


    ich bin noch nicht so geübt mit dem Forum und kann daher nicht so schön zitieren wie du, deswegen kopiere ich es einfach mal raus:


    "Darum geht es doch gar nicht. Im Gegenteil. Gerade alle Begabungen und Talente sollen gefördert werden. Der Arbeitsplatz für Gymnasiallehrer wird doch nicht dadurch abgeschafft, dass man den Titel des "Oberstudienrates" durch den eines "Lehrerkollegen" ersetzt. Auch die SekII wird dadurch nicht abgeschafft.


    "Die pädagogische Forschung hat jedoch seit langem erkannt, dass in leistungsheterogenen Gruppen besser -und sozialer- gelernt wird, als in "homogenen" Gruppen. Dabei ist von der GEW ja nicht geplant, dass im Leistungskurs Algebra der gymnasialen Oberstufe Schülern der Förderstufe die Volumenberechnung gekrümmter Körper vermittelt werden soll."


    Ich habe die Weisheit zwar nicht mit Löffeln gefressen, eines möchte ich aber zu bedenken geben. Es gibt nicht DIE pädagogische Forschung.
    Sondern es gibt bestimmte Strömungen und Richtungen, mal gibt es einen Boom für eine bestimmte Position, dann kommen wieder Veröffentlichungen, die etwas daran kritisieren oder gar in eine andere Kerbe schlagen.


    Die GEW möchte ja gerade eine Einheitsschule, in der NICHT nach Kursen binnendifferenziert wird.
    Es ist absurd zu glauben, dass ein Lehrer mit 26-Std-Deputat und 30 Schülern in der Klasse jeden nach seinen Fähigkeiten und Begabungen fördern kann. Da sitzen dann Schüler, die kaum analytisch ausgeprägte Fähigkeiten haben neben Schülern, die schon wissenschaftspropädeutisch arbeiten möchten und natürlich eine Masse von Schülern in der Mitte, irgendwo auf dem Kontinuum zwischen beiden Extremen.
    Das ist grotesk.


    Ich frage dich, ich frage die Vertreter der Einheitsschule, wie soll das bitte gehen?


    Es könnte funktionieren, wenn die Politik 100te Millionen Euros in die Schulen pumpt. Klassen mit maximal 20 Schülern oder Team-Teaching wäre wichtig...Anständige Klassenzimmer, Räumlichkeiten zur Erholung, eine Schulverpflegung für alle, auch Ganztagsschulprinzip und und und
    Ich wäre froh, wenn ich NICHT meinen Arbeitsplatz zu Hause hätte, sondern nach Feierabend um 16 Uhr WIRKLICH Feierabend hätte.
    Dazu müssten Lehrerarbeitsplätze in den Schulen geschaffen werden...
    Puh, aber das kostet...da braucht es viele Kopierer, Drucker, Scanner, Regale, PCs mit Internetanschluss...


    Ja, es wäre zu schön...
    Das ist aber nicht realistisch....
    und das will NIEMAND bezahlen....So traurig es ist.


    Und deshalb kann unter den gegebenen Umständen eine Einheitsschule nicht funktionieren. Wohlgemerkt OHNE Kursdifferenzierung, wie sie z.B. die Gesamtschulen anbieten.


    Aus diesen Gründen wehre ich mich vehement gegen die Einheitsschule und positioniere mich ganz klar als Verfechter des Gymnasiums und des Berufsstandes des Gymnasiallehrers. Ich bin nichts Besseres aber ich kann nunmal andere Dinger besser als ein Sek1-Lehrer, und ein Realschul-Hauptschullehrer kann Sachen, da würde ich mir nur die Karten legen.


    Grüße
    gosford



    PS: Ich möchte noch etwas ergänzen zu dem Punkt, den Titel Oberstudienrat durch Lehrerkollegen zu ersetzen.
    Aus pragmatisch-praktischen Gründen spricht wohl nichts dagegen, doch ich möchte mal meine ganz persönliche (ideelle) Sicht dazu schreiben.
    Ich komme aus einer Familie, einem kleinen Angestelltenhaushalt. Wir mussten nie Not leiden, aber niemand in meiner Familie war Beamter oder Lehrer oder sonstwie privilegiert. Ich habe mich als zweitbester meines Abijahrgangs gegen die Wirtschaft entschieden und für eine Laufbahn als Gymnasiallehrer. Sowohl die Tätigkeit an einem Gymnasium einerseits, die Verbeamtung als auch die damit verbundenen Amtsbezeichnungen andererseits sind meine ganz persönlichen carrier-steps. Das mag jeder anders sehen, und evtl. als überholtes Standesdenken abtun. Mir persönlich ist es aber nunmal wichtig.


    PPS: Beim Lesen meines PS musste ich an einen Beitrag von Meike denken, wie sie einmal beschrieben hat, dass sie die jungen, männlichen, karrierefixierten Kollegen "aber so richtig gut" leiden kann...das hat mir dann noch ein Schmunzeln entlockt:)

    Guten Abend,


    ich möchte gern etwas zur Ausgangsfrage schreiben.


    Ich bin (noch) Mitglied der GEW.
    Der Grund für den Eintritt war hauptsächlich, dass ich die vielen Beratungs- und Informationsangebote auf ihren Internetseiten sehr nützlich finde.
    Da in Berlin momentan die Lehrer sowieso nur als Angestellte in den Schuldienst kommen, schien es für mich auch sinnvoll, mich einer Gewerkschaft anzuschließen, die besonders auch die Angestellten im Blick hat.
    Es gibt auch eine Junge GEW für Referendare und Berufsanfänger.
    Die Mitgliederzeitung fand ich auch sehr interessant.


    Die Position der GEW zur Gemeinschafts/Einheitsschule kann ich im Groben so bestätigen, wie sie hier wiedergegeben ist.


    Da es ja auch eine Fachgruppe Gymnasium gibt, fühlte ich mich trotzdem vertreten.


    Nun hab ich in der letzten Ausgabe der Mitgliedszeitung einen Artikel gelesen, der mich sehr zum Nachdenken bringt und ich überlege nun,aus der GEW auszutreten (und in den Philologenverband einzutreten, denn ich halte das Gewerkschaftliche Engagement für wichtig, außerdem hat man da auch Berufsrechtschutz).


    In dem Artikel wurde wirklich sehr polemisch über das Gymnasium und die Gymnasiallehrer hergezogen. Frei nach dem Motto, die sollen sich mal nicht so anstellen, sondern lieber für die Einheitsschule eintreten.


    Schon in den vergangenen Mitgliedszeitungen habe ich ähnliche Stellungnahmen zur Einheitsschule gelesen...Immer mit Bauchschmerzen...aber nun habe ich mich wirklich angegriffen gesehen und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl gehabt: Okay, du bist nicht in der richtigen Gewerkschaft.


    Ich möchte nicht in einer Gewerkschaft sein, die meinen Arbeitsplatz abschaffen will und die alle Begabungs- und Talentunterschiede, die es zwischen den Menschen gibt, egalisiert.
    Ich bin nunmal kein Grundschul oder Sek1-Lehrer, sondern Gymnasiallehrer.
    Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Kollegen an Haupt- oder Realschulen, und ich könnte ihren Job dort nicht machen...Ich ziehe den Hut vor Ihnen....chapeau!


    Aber ich weiß, was ich kann und was ich will...und dass ist das Unterrichten in SekI/II am Gymnasium.


    Deshalb werde ich jetzt wohl in den Philologenverband eintreten.


    Gute Nacht und viele Grüße
    gosford

    Hallo Mitstreiter,


    ich schreibe grade wie verrückt Stundenentwürfe und ertappe mich dabei, dass ich bei der Bezeichnung der Unterrichts/Sozialform LSG und UG beinahe synonym verwende...


    Das kann doch nicht richtig sein oder? :rolleyes:


    Was für Unterschiede bestehen zwischen den beiden? Oder bezeichnen beide tatsächlich dasselbe?


    Bin dankbar, wenn mir das jemand näher erklären kann.



    Danke und Gruß
    gosford

    Hallo Meike und AK
    vielen Dank für euere Posts...


    Ich habe AKs Ratschlag aufgenommen und werde in der nächsten Stunde auch thematisieren, warum ein Standbild sinnvoll sein kann.


    Das "Es ist sinnvoller in einem Standbild darzustellen" bezog sich auf den Vergleich mit Pantomime...Schüler sind ja keine Schauspieler und ich halte ein Standbild aus didaktischer Sicht für den ersten, einfacheren Schritt , etwas szenisch zu interpretieren...


    ja Heike, ein weiteres Problem könnte durchaus darin liegen, das der LK eben zackzack viel Stoff braucht, und alternativere Methoden schief angesehen werden.
    Im Musik Rahmenplan ist allerdings wirklich vorgesehen "Musik umsetzen in andere künstlerische Ausdrucksformen"....Das kann Tanz, Malerei, Lyrik oder auch szenisch sein.
    Allerdings und das weiß ich ja auch aus eigener Erfahrung, so lange ist meine Schulzeit ja noch nicht her, als Schüler hat man wirklich kaum Berührung mit so einer Methode und die Reffis, die dann manchmal son Budenzauber veranstalteten, wurden auch zu meiner Zeit schon etwas schief angeguckt....


    lg
    gosford

    Hallo Mitstreiter,



    Ich mache mom. mein großes Schulpraktikum und unterrichte schon fleißig ca. 3-5 std in der woche deutsch und musik...


    Sorry, aber ich muß mir das ganze mal von der Seele schreiben und vielleicht hat ja auch noch wer Tipps oder aufmunternde Worte für mich...


    Freitag hielt ich eine Stunde im Musik LK12 (die erste dort), und leider ist mir die STunde am Ende entglitten.


    Stundenziel war es, den Beginn eines Satzes eines Violinkonzert von Dvorak szenisch zu interpretieren in Form eines Standbildes. Dazu sollten sie kleine Rollenkarten schreiben, die und kurz die Beziehungen der Personen untereinder darstellen. (z.B. Petra ist wütend und hat sich grad von Bernd getrennt, Bernd ist totunglücklich und sucht Rat bei seinem besten Freund Paul)


    Die erste Hälfte der STunde haben wir die Sätze uns angehört und musik. Merkmale erarbeitet. ICh gab ihnen auf einem Arbeitsblatt mit umfangreichen Hilfestellungen und Anregungen zur szenischen Interpretation (Sitz, Steh, Liegehaltung, Arme, Beine, Gesicht, Mimik, Gestik, Augen, Hände, usw.)


    Im Kurs sind nur 5 Leute. Ich dachte okay, das werden sie ja hinkriegen.


    Bei der Ergebnispräsentation dann der Knaller:
    2 von 5 haben überhaupt nicht mitgemacht, lümmelten sich auf den Tischen.
    2 von den 3, die mitgemacht haben, haben keine Person, sondern einen Gegenstand dargestellt (Baum, Brunnen) und die Krönung war, dass es kein Standbild, sondern pantomime war...(also in bewegung)...


    Es ist nicht so, dass ich mir keine Schuld gebe....es ist ungewohnt und neu für sie.
    außerdem ist die Hemmschwelle etwas vorzuspielen immer größer, als wenn man ein Standbild macht...es hatte ja seinen Sinn! Denn Gefühle und Emotionen können in einem Standbild genauer dargestellt werden....


    ich hab mir dann meine enttäuschung arg anmerken lassen, war ziemlich sauer...hab gesagt, dass die Aufgabenstellung nicht richtig gelesen wurde und und und
    wißt ihr, ich dachte mir, das ist doch ein leistungskurs. (in den grundkursen, wo ich diese Form der szen. Interpretation durchgeführt habe, hat es wunderbar geklappt!!!)
    und dann sind da im lk leute, die sich für die absoluten cracks halten und mir ins gesicht sagen "standbilder find ich eh scheiße"...


    der lehrer der mich beobachtet hat, meinte, man dürfe sich solche enttäuschung nciht anmerken lassen, ich glaube er hat recht, ich hab das zu persönlich genommen...andererseits habe ich auch literatur gelesen, in der es darum ging ein möglichst authentisches lehrerverhalten zu zeigen...also wenn etwas nicht gut war, das dann auch zu artikulieren...


    ich fürchte nun, der kurs ist nicht gut auf mich zu sprechen, nach dem motto "was will der blöde praktikant denn von uns" und werden trotzig...
    ich weiß, dass man sein wohlbefinden nicht von der zuneigung der schüler abhängig machen soll....aber ich nehm das halt alles noch sehr persönlich
    zumal ich auch der meinung bin, dass ich fehler gemacht habe...
    zum beispiel hätte ich die aufgabenstellung nochmal klar und deutlich machen sollen
    oder ihnen während der ausarbeitungsphase mehr helfen können....


    jetzt überleg ich halt, wie ich in der nächsten stunde das wieder ausbügel
    was haltet ihr davon, wenn ich es direkt thematisiere


    "wie ihr sicher gemerkt habt, war ich in der der letzten stunde nicht ganz so glücklich über das stundenende, und ich glaube, euch geht es auch so.
    woran glaubt ihr hat es gelegen? laßt uns kurz sammeln...
    - missverständliche aufgabenstellung?
    - zu wenig zeit?
    - neu und ungewohnt?
    - keine Hilfestellung durch den Lehrer?
    "
    wie findet ihr das?


    Okay, das war jetzt ne menge text, ich hoffe, mein Problem ist rübergekommen...und vielleicht kann mir der ein oder andere einen guten Rat geben :)


    Schönes Wochenende
    Grüße
    gosford

    Hallo Mitstreiter


    ich weiß "Symbolpappkarten" klingt doof, ich kenne den genauen NAmen nicht


    was ich meine, sind pappkarten, etwa 10x15 cm groß...wo Symbole drauf abgebildet sind..


    z.b. ein Herz, Dollarzeichen, Flugzeug, ein Haus, Kater, Bett, Wecker etc.


    Das Prinzip dieses Kennlernspiels hab ich mal live erlebt und fand es sehr gelungen.
    Die Symbolkarten werden auf dem Boden ausgebreitet. Schüler stellen sich im Kreis darum. Jetzt nimmt ein Schüler 2 Karten.
    "Nimm dir zwei Karten, die für dich etwas darstellen, was dir heute morgen durch den Kopf gegangen ist / was dich bewegt. Zeige uns die Symbole und sag kurz, was es damit auf sich hat" Und dann reihum...


    So ungefähr. Das hat sehr gut geklappt, damals, und ich würde es gern in meinem Schulpraktikum ausprobieren.


    Weiß jemand, wo ich solche Symbolkarten herbekomme?


    Auch andere Tipps nehme ich gern
    :D


    Gruß gosford

    Conni...was du schreibst, läßt einem ja wirklcih ein bißchen die Haare zu Berge stehen...


    Bezgl. Weihnachts- und Urlaubsgeld war meine Info, daß es halt nur son Pauschalbetrag von schlagmichtot 600¤? einmal im Jahr gibt...
    Oder gibt es wirklich GAR NICHTS mehr, wenn man neu in Berlin angestellt wird?



    Übrigens, hier ist ein Artikel, den ich heute (9.05.) in der Berliner Morgenpost gefunden habe. Ich stelle ihn mal hier rein.


    "Kein Platz für Nachwuchs-Pädagogen


    Der Lehrermangel ist zu großen Teilen hausgemacht, sagen Kritiker - Bildungssenator


    Die Personalpolitik der Bildungsverwaltung sorgt weiter für Empörung bei Bildungsexperten, Politikern und Nachwuchslehrern. Für sie ist der Lehrermangel zu guten Teilen hausgemacht. Allein die Kürzung der Referendariatsplätze von 1900 auf 1500 in den vergangenen drei Jahren habe fatale Folgen gehabt, sagt Matthias Jähne von der Lehrergewerkschaft GEW. "Acht Lehramtsstudierende mit dem Fach Mathematik und 30 mit dem Fach Englisch haben im Februar dieses Jahres keinen Referendariatsplatz bekommen."


    In genau diesen beiden Fächern und acht weiteren will der Senat nun Seiteneinsteiger ohne Lehramtsstudium einstellen, falls nicht genügend ausgebildete Lehrer zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Stellenausschreibung ist derzeit in Vorbereitung. Neben Englisch und Mathe sollen sich Hochschulabsolventen ohne Lehramtsstudium noch für Physik, Chemie, Informatik, Latein, Spanisch, Musik, Ethik und Französisch bewerben können.


    Wie Hohn klingt die Ankündigung in den Ohren vieler Nachwuchslehrer, die bisher leer ausgingen. Auch Andrea Zottmann hat sich drei Mal vergeblich für den Berliner Schuldienst beworben. Die 29jährige ist Grundschullehrerin im Fach Deutsch mit der Zusatzqualifikation für Mathematik und Sachkunde. Gegenwärtig arbeitet sie als Ethiklehrerin beim Humanistischen Verband. Sie will es noch ein viertes Mal probieren. Ebenso wie Michaela Meier. Die 31jährige lehrt seit drei Jahren Deutsch an einer türkischen Privatschule. Die Bildungsverwaltung in Berlin winkt allerdings ab: Ihr Fach Erdkunde werde nicht benötigt. Dabei würde sie an der Rixdorfer Grundschule in Neukölln dringend gebraucht. "Ich möchte Michaela Meier unbedingt einstellen", sagt Leiterin Marion Berning. "Mit ihrer Qualifikation ist sie genau die Richtige für unseren Schulversuch zweisprachige Alphabetisierung."


    Viele andere Nachwuchslehrer kehren Berlin dagegen den Rücken. "Hier müßte ich mit 1300 Euro netto auskommen und hätte nur einen Zwei-Drittel-Angestelltenvertrag", sagt ein frisch examinierter Gymnasiallehrer mit den Fächern Mathematik/Physik. "In Hamburg werde ich gleich verbeamtet und bekomme fast 1000 Euro mehr im Monat."


    Die CDU forderte deshalb gestern bessere Einstellungsbedingungen für Lehrer. "Der Bildungssenator greift zur Notbremse, nur daß diese Notbremse den Zug zum Entgleisen bringen wird", kritisierte CDU-Bildungsexpertin Katrin Schultze-Berndt. "Hochschulabsolventen ohne pädagogische Ausbildung können die schwierigen Zustände an Berlins Schulen nicht mindern."


    Bildungssenator Klaus Böger (SPD) nannte die Kritik an seinen Plänen "viel Lärm um nichts". Es sei noch gar nicht klar, ob überhaupt ein Seiteneinsteiger eingestellt werde müsse. Das Ganze sei eine Vorsorgemaßnahme. "Reguläre Laufbahnbewerber haben immer Priorität". Die Quereinsteiger in den Lehrerberuf erhielten zudem berufsbegleitend eine Ausbildung wie Referendare. Aufgrund der Haushaltssituation könne das Land keine Lehrer "auf Vorrat" einstellen. Berlin sei ein attraktiver Standort, sagte Böger. Das Überangebot an Bewerbern habe zur Folge gehabt, "daß wir leider auch fertige Referendare, die in Berlin ausgebildet wurden, nicht übernehmen konnten.""

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