Beiträge von Forsch

    Huihui, ja habt ihr denn noch nie eine "richtige" Bewerbung geschrieben?

    Ich versuch das mal in einer Antwort zusammen zu fassen:
    Grundsätzlich sollte man immer davon ausgehen, dass die Bewerbung die erste Arbeitsprobe ist und man sich mit der Bewerbung gegen andere mit gleicher Qualifikation durchsetzen muss.


    Inhalt:
    - Anschreiben
    - Lebenslauf (mit professionellem Portraitbild)
    - Zeugnisse und andere Nachweise


    Anschreiben:
    Aus dem Anschreiben sollte hervorgehen, warum gerade Du die richtige Person für die Stelle bist. D.h. schau mal in das Schulprogramm, oder was macht die Schule einzigartig bzw. passt zu Dir. Warum bist gerade Du geeignet für die Stelle. Jeder Direx sieht gerne, wenn man sich vor der Bewerbung schon mal etwas genauer mit der Schule beschäftigt hat (Internet, Schulprogramm usw)
    Der formale Aufbau des Schreibens wurde weiter oben schon ganz richtig beschrieben. Allerdings sollte man daran denken, dass alle eine ähnliche Bewerbng schreiben,und man möchte doch ein bißchen auffallen....
    Das Anschreiben sollte den Leser dazu bewegen, sich etwas näher mit der Bewerbung zu beschäftigen. Versuche also eine Verbindung zwischen der Schule und Deinem Lebenslauf herzustellen (über Theater, Musik, Jugendarbeit, Hobbys, usw)
    Hilfreich ist auch der Hinweis, sich vielleicht schon mal vorher die Schhule anzuschauen. Viele Schulen gehen darauf ein und bieten Dir einen Ansprechpartner an, der Dich ein/zwei Stunden durch die Schule führt.
    Absolute Fehlerfreiheit ist natürlich selbstverständlich.


    Lebenslauf
    Tabellarisch, wie es vielfach bekannt sein dürfte.
    Wichtig ist das Bild: portraitfoto vom Fotografen und nix anderes


    Zeugnisse:
    Alle Dinge, die du im Lebenslauf erwähnst müssen belegt sein. Wenn Du Jahrelang Jugendarbeit in einer kirchlichen Organisation gemacht hast, nutzt das nix, wenn Du nicht irgendeine Bestätigung beilegen kannst.
    Zeugnisse sortiert in der Reihenfolge des Lebenslaufes, nur Kopien.


    Das ganze stecke man in eine stabile und halbwegs ansprechende Klemmmappe. Spezielle Bewerbungsmappen für horrende Beträge sind nicht nötig (allerdings keine Schnellhefter, nicht tackern und keine lose Blattsammlung!!)
    Selbstverständlich keine Flecken, Eselsohren usw.


    hope it helps,
    Forsch

    Hi Melosine,


    ich oute mich hier jetzt mal:
    Meiner Meinung nach sind bestimmte Phasen im Referendariat von Menschen nicht zu schaffen (vielleicht von Robotern oder Superhelden...)
    Deshalb behalte ich mir für diese Zeiten zwei Strategien vor:
    1) taktische Krankheit
    2) Vernachlässigung des "anderen" Unterrichts


    und jetzt erwartet der Forsch Prügel ...


    PS: ich bin Seiteneinsteiger und muss zwischendurch noch eine Prüfung in Pädagogik machen (samt Kurs, 18 Wochenstuden und Vorbereitung ...)

    Kirchenkritik und Religiösität sind meiner Meinung nach zwei unterschiedliche paar Schuhe. Es ist deshalb auch überhaupt nicht lächerlich zu "glauben". Auf die eine oder andere Art tun wir das wahrscheinlich alle (und wenn es nur an 6 Richtige im Lotto ist ;-))


    Meiner Meinung nach hat die katholische Amtskirche nur nichts mehr mit einem christlichen Glauben zu tun. Er wird nur noch als Macht- und Unterdrückungsinstrument misbraucht.


    glaubt der Forsch (sic! :-))

    Man erklärt seinen Austritt beim Amtsgericht. Personalausweis reicht, allerdings persönliches Erscheinen.
    Mit dem Pfrarrer hat das nix zu tun.


    Gruß, Forsch

    Nach langem Ärgern über die Ansichten der Amtskirche bin ich nun (schweren Herzens) ausgetreten. Die Institution Kirche hat sich von der Lehre und dem Vorbild des Jesus von Nazareth so weit entfernt, das es mir schwer fällt, noch Grundzüge zu erkennen.


    Benedikt soll tun was er will; mich kriegt er nicht mehr.


    meint der Forsch, der dem Menschen Jesus immer noch anhängt

    Hi gemo,


    ja klar! Natürlich hast Du Recht! Keine Frage!


    Und jetzt kommt das große ABER:
    1) Als Politiker kann man Geld, was nicht da ist, auch nicht ausgeben. Aber man kann beschließen, aus bestimmten Gründen (von mir aus Umweltschutzgründen) weniger Geld einzunehmen.
    Das sind zwei unterschiedliche Dinge.
    2) Schule ist immer noch (meiner Meinung nach: leider, aber das ist eine andere Frage ...) Ländersache. D.h. der Bund kann diese Entscheidung, mehr Geld, Personal, Sachmittel in die Schulen, so garnicht fällen. Unabhängig davon, ob es nun da ist, oder nicht.


    Aber Du hast insofern Recht, dass solche Zusammenhänge schon mächtig frusten können.


    Gruß, Forsch

    Kurze Erläuterung: Ich habe einen Kurs 4 Stunden hintereinander, 1. bis 4. Stunde.
    Wenn ich also vo dem Unterricht Pause haben gehen ca 5 Minuten flöten, dann noch mal ca 5 für's eher raustreiben und noch mal 5 für' s etwas später kommen. Macht (über den Tag) 15 Minuten.
    Das fände ich noch akzeptabel, wenn es nicht immer die gleiche Klasse wäre.


    Die erste Aufsicht beginnt um 7:15 ...

    Sein wir doch mal ehrlich: eigentlich ist das ganze Benotungssystem, wie es sich im Moment darstellt, etwas für die Tonne! Egal, ob Prozent, Punkte, Durschnitt, oder was auch immer.


    Meiner Meinung nach müsste man für jede Arbeit transparente Kriterien festlegen, die zu erfüllen sind. Und dann steht ein Kommentar unter der Arbeit, der die einzelnen Punkte beleuchtet und wertend einschätzt. Und auch Hinweise für den Schüler, wie er sich von seinem jetztigem Stand weiter entwickeln kann.
    Ich sehe es bei meiner lieben Frau, die unter jede Klassenarbeit ausführliche Analysen und Kommentare schreibt und dafür ein vielfaches der Zeit aufwendet als für das Finden der Note (die sich aus solch einem Kommentar wie von selbst ergibt). Der Erfolg gibt ihr Recht: Stück für Stück verbessern sich ihre Kurse.


    Noten haben eine kaum wahrnehmbare Aussagekraft und gehören als sehr ineffektives Mittel der Wertung, meiner Meinung nach, abgeschafft.
    Gruß, Forsch


    PS: Jetzt bin aber auf die Antworten gespannt .... (*Geh in Deckung*)

    Hallo allerseits,


    kurzer Sachverhalt: Mittwochs bin ich für die Pausenaufsicht (vor dem Unterricht und 1. große Pause eingeteilt. Gerade mittwochs ist aber mein "Großkampftag", da ich mich mit verschiedenen Kollegen (mit denen ich in einigen Klassen kooperiere) abstimmen muss. Und natürlich gilt es den alltäglichen Kram zu erledigen (kopieren, Fach gucken, Vertretungsplan, Schwarzes Brett, usw.)
    Leider ist es so, dass einer Klasse ca 15 Minuten flöten gehen, da ich sie eher in die Pause schicken muss, nur um rechtzeitig auf dem Schulhof zu sein. (Unser Stellv. Direx legt da großen Wert drauf)
    Alles in allem bedeutet es, dass ich Mittwochs rund 6 Zeitstunden unter Dauerstrom stehe. Nachmittags falle ich dann in's Bett (rund eine Stunde) danach geht's dann wieder.


    Wer kennt das und wie geht ihr damit um? Welche Strategien gibt's, seine Arbeit sinnvoll zu erledigen (im Laufschritt von Besprechung zu Besprechung?? - Hab ich schon versucht ...)
    Oder ist das halt so, und im nächsten Halbjahr ist jemand anderes dran?


    bin wohl noch ein bißchen unerfahren ....
    Gruß, Forsch (der seinen Frosch mag, und keine Krähe sein will, weil die Frösche fressen .... )

    Hallo,


    hab' ich was verpasst? Warum laufen hier seit ein paar Tagen so viele Raben rum???? (*Wunder*)
    allen Raben ein freundliches Krah! allen anderen viele Grüße,
    Forsch

    Klar hatte ich schon Angst! Wer nicht!


    Hmmm, vermutlich habe ich mich ein bißchen merkwürdig ausgedrückt: natürlich ist das kein Appell für Raffgier ...
    Der Hintergrund ist der: viele Menschen kommen in Situationen, in denen quasi ihr Gehirn versagt. Sie sind vor Angst gleichsam gelähmt ("Um Gottes Willen, was soll ich nur tun!??") . Ich bin davon überzeugt, dass es immer eine Lösung (z.B. für Probleme) gibt. Aber viele drehen sich nur im ihre Angst und bewegen sich nicht mehr.
    Und dahin zielt mein Appell: Wenn man nachdenkt, dann kommt man auch auf die Lösung (oder zumindest eine Lösung)
    Und wenn ich mich vor Angst nicht mehr bewegen kann, dann schon lieber aus "Raffgier" den ersten Schritt in die richitge Richtung tun.


    Ich hoffe, das ist nun klar.


    Gruß, Forsch, der jetzt ne Woche Urlaub macht

    Hi,
    ich denke es gibt einen Unterschied zwischen sorglos und angstfrei. Ich habe keine Angst vor Krankheit, aber ich sorge mich um meine Gesundheit. Das ist ein Unterschied!
    So wie ich das sehe, sind Ängste eigentlich immer hemmend. Kritisches Hinterfragen und sich sorgen (im Sinne von sich kümmern) ist natürlich elementar für ein erfülltes Leben.


    @woman123
    Ich hoffe, Du meinst das in dem Sinne, wie ich es beschrieben habe


    Bablin
    Schade, denn Deine Kollegin hat sich bereits (ihrer Angst) "ergeben." Vielleicht bringst Du sie ja wieder zurück.
    Eine Schnecke hat nicht die Möglichkeit ihre Ängste zu reflektieren und damit umzugehen. Aber dafür sind wir ja Menschen und damit (hoffentlich) durchaus in der Lage dazu.


    Gruß, Forsch

    Hallo allerseits,


    immer wieder treffe ich im Forum auf Beiträge, die sich im weitesten Sinne mit Angst beschäftigen: Versagensängste, Zukunftsängste, Angst vor Krankheiten, Angst vor Lehrn- und Entwicklungsproblemen beim eigenen Kind und viele Dinge mehr.
    Angst ist DIE Triebfeder für das Handeln (oder auch Nicht-Handeln) der meisten Menschen, die ich kenne.
    Deswegen muss ich hier mal einen Appell absetzten:


    Habt keine Angst!


    Vor nichts und niemanden. - Glücklicherweise leben wir in einem sozio-kulturellem Umfeld, dass weitgehende Sicherheitsnetze für uns bereit hält (auch, wenn sie schleichend immer größere Lücken aufweisen...) Lasst also nicht Angst die Antriebskraft Eures Handelns sein, sondern von mir aus Neugierde, Wissensdurst, oder von mir aus auch Raffgier oder Wut. Aber niemals Angst.


    Selbst die Angst vor Tod oder tödlicher Krankheit sind (meiner Meinung nach) irreal. Machen wir uns nix vor: wir sterben alle irgendwann.
    Das ist natürlich kein Aufruf sorglos durch das Leben zu baseln. Aber das Gegenteil von Sorglosigkeit ist nicht Ängstlichkeit sondern Sorgfältigkeit. - Also: seit sorgfältig, was Euer Leben angeht, aber nicht ängstlich!


    das meint der Forsch, der die Angst in seinem Leben (recht erfolgreich) bekämpft, wo immer sie auftaucht

    Hi Lasaja,
    hmmm, schau doch mal in Deinen Vertrag. Eigentlich sollte es dort ja auch Regelungen zum Auflösen des selben geben. Und wenn Du tatsächlich eine "richtige" Stelle annehmen möchtest, wer oder was kann Dich im Zweifelsfalle davon abhalten? Ohne Dich zum Vertragsbruch anstiften zu wollen, es wird Dich niemand polizeilich bei Deiner Klasse an der Feuerwehrstelle vorführen ...
    Gruß, Forsch

    Aufgerollte Fußnägel bekomme ich, wenn Eltern ihre Kinder "Melody Mercedes" oder "Jaqueline Grace" nennen. Die armen kleinen heißen dann "Kniependeckel" oder "Bommelsdorf" mit Nachnamen. Und auf den Spielplätzen meiner Heimat schallt es dann über die Schaukeln und Wippen: "JAKKELIENE, komma wacker bei die Mama bei!"


    (Sprachkundige kennen nun Forschs Heimat ... ;) )


    mit kaltem Schauder grüßt der Forsch, der einen alten germanischen Namen trägt und damit auch nicht wirklich glücklich ist ... :rolleyes:

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