Beiträge von Plattenspieler
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Des Weiteren gibt es natürliche Aufgaben mit natürlicher Differenzierung: offene Matheaufgaben, freie Schreibanlässe, ...
Außerdem würde ich dir empfehlen, ein System für individuelles Lernen (z. B. Lernwege, Wochenpläne, Portfolios, ...) zumindest am Anfang relativ konsequent umzusetzen, wenn du eine sehr leistungsheterogene Klasse hast.
Gute Möglichkeiten zur Differenzierung noch "oben" und "unten" bieten außerdem viele Apps auf digitalen Medien.
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Schreibberechtigung?
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Ich hab ihm auch erklärt, dass ich das Latinum an der Uni in 6 Monaten nachgeholt habe, wofür es an der Schule mehrere Jahre braucht, aber das interessiert das Kind nicht.
Ich nehme an, wer 5, 7 oder 9 Jahre kontinuierlich Latein in der Schule gelernt hat, hat für das Leben deutlich mehr davon als derjenige, der das Latinum im Schnellkurs an der Uni nachgeholt hat.
Ich würde mich an deiner Stelle freuen, dass dein Kind Latein lernen will, und es ermutigen, als dritte Fremdsprache noch Altgriechisch hinzuzunehmen.
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wenn er gerne liest, ist vielleicht auch die Cicero - Trilogie von Robert Harris (Titan, Imperium, Dictator) anzuraten
Ich habe den ersten Teil als Oberstufenschüler gelesen. Fand ihn gut. Weiß allerdings nicht, ob es schon für Fünft-/Sechsklässler passend ist? Aber erinnere mich jetzt auch nicht mehr im Detail.
Warum will Kind denn Latein nehmen? Hat das überhaupt etwas mit dem alten Rom zu tun? Vielleicht will Kind Heilberuf ergreifen? Biologie oder Juristerei studieren? Tüftelt gerne?
Für Heiberufe oder Naturwissenschaften braucht man jetzt ja weniger Latein. Die Fachterminologie kann (muss) man auch so lernen. Für Geisteswissenschaften ist es sehr sinnvoll und teilweise noch erforderlich.
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Sorry, ich unterrichte ja weder Mathe noch an der GS, daher kenne ich mich damit nicht aus und habe logischerweise auch noch nie in die entsprechenden Lehrpläne geschaut.
Kein Problem, war nicht böse gemeint.
Konnte mir nur so auf Anhieb nicht vorstellen, was es da groß zu diskutieren gibt...

- Lösungsstrategien / Rechenwege
- Fachbegriffe / Fachsprache
- Anschauungsmittel / Darstellungsformen
- mathematische Zusammenhänge
- Sachaufgaben / Lebensweltbezug sowieso
Natürlich gibt es auch reine Übungsstunden, in denen nicht diskutiert wird. Aber die gibt es wohl in den meisten Fächern (Ethik, Politik u. ä. vielleicht ausgenommen - da kenne ich mich jetzt zu wenig aus).
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Mathe in der Grundschule?
In den Bildungsstandards der KMK für die Primarstufe (und entsprechend in den Lehr-/Bildungsplänen der Länder) finden sich neben den "inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen" folgende "allgemeine mathematische Kompetenzen":
- Problemlösen
- Kommunizieren
- Argumentieren
- Modellieren
- Darstellen
Kommunizieren und Argumentieren stellen ja gerade diese Diskursfähigkeit dar, nach der ich fragte; die anderen drei Punkte hängen zumindest eng damit zusammen.
Wen es näher interessiert: 2004_10_15-Bildungsstandards-Mathe-Primar.pdf (kmk.org)
Bei mir wird im Mathematikunterricht der Primarstufe viel diskutiert (so gut unsere SuS es halt können, aber genau deshalb müssen sie es lernen).
Aber ohne Fishbowl.

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Die Methode eignet sich gut für Themen oder Fächer, bei denen man diskutieren kann und unterschiedliche Standpunkte vertritt.
Gibt es Fächer, bei denen man nicht diskutieren und keine unterschiedlichen Standpunkte vertreten kann?
Argumentations- und Diskursfähigkeit sollte meines Erachtens in allen Fächern Lernziel sein.
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Zu Blutwurst gehört auch Leberwurst.
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Ja, ich kenne durch Diagnostik/Beratung auch Grundschulklassenzimmer. Die sind natürlich nicht alle so komfortabel wie bei uns, aber so gravierend, wie es hier beschrieben wird, habe ich noch nicht bewusst erlebt. Wie macht ihr denn Bewegungsphasen in solchen Klassen?
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Bei Plattenspieler glaube ich, dass er nur einfach provozieren will. Das mit dem Klassenraum würde doch kein Lehrer schreiben.

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Und was gibts zur Wurst dazu? -> Kartoffelsalat (Original Song) - YouTube
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Dann sind eure Räume zu klein oder eure Klassen zu groß ...
Also im Ernst: Beeinträchtigt das nicht auch - völlig unabhängig von Corona - die Lern- und Arbeitsatmosphäre (für Lernende und Lehrkräfte), wenn man die ganze Zeit so dicht zusammengedrängt ist?
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Außerdem wird die Lüftungssituation bei den Berechnungen auch nicht berücksichtigt. Ich denke, im Unterricht haltet ihr euch alle daran und lüftet eher zu viel als zu wenig?
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Das sehen wir hier im Forum, das sehe ich an meiner Schule.
Ist das nicht anekdotisch?
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Du hast nur 20 Minuten Unterricht und an den nächsten Tag frei? 10 % sind bei dem Szenario extrem viel.
10 % in dem Szenario gelten nach dem Artikel für Ungeimpfte!
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Vor allem, da in dem Text steht, dass schon das Maximale Risiko ermittelt wurde und die Wahrscheinlichkeit in der Realität wohl noch kleiner ist.
Denke ich doch auch. Es gibt ja auch Infizierte, die gar nicht selbst infektiös sind.
Vor allem ist im Text zu lesen:
Zitatdas Infektionsrisiko, die von einem Infizierten ausgeht, wenn er auf einen ungeimpften Nicht-Infizierten für die Dauer von 20 Minuten trifft
Abgesehen von Grammatikfehler: Es geht um die Gefahr für Ungeimpfte, sich zu infizieren. Für Geimpfte und vor allem Geboosterte dürfte die Wahrscheinlichkeit erheblich niedriger liegen.
Anders ist z. B. nicht zu erklären, dass in vielen Familien sich nicht alle infizieren, wenn man bedenkt, dass der Artikel für einen Kontakt ohne Masken eine Infektionswahrscheinlichkeit von 99 % (bei 20 Minuten) angibt.
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