Beiträge von Plattenspieler
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Ich glaube, es geht um fünf prinzipiell wählbare entsprechende Fächer, nicht um fünf parallel wählbare.
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Es gibt eine ganze Reihe von guten Gründen für Latein. Ich finde es unter anderem auch wichtig für das Verständnis von Fremdwörtern im Deutschen. Auf diesen Artikel zu einer Studie zum Leseverständnis von Studenten habe ich irgendwann schon einmal verwiesen. Zentral für mich ist aber, dass man ohne Lateinkenntnisse die über zweitausendjährige europäische (politische, kulturelle, religiöse, ...) Geschichte eigentlich nicht verstehen kann.
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Ich finde ja nach wie vor, dass zum Abitur verpflichtend Latein gehören sollte.
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Wo siehst du einen Widerspruch? Ich sage, es gibt Situationen, in denen man es einschränken kann, und manche Einschränkungen waren sicher auch richtig. In der aktuellen Situation finde ich es aber tatsächlich fraglich, ob die noch bestehenden Einschränkungen verhältnismäßig sind.
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Natürlich sollte man sich mit gesunder Ernährung, Umwelt, Nachhaltigkeit etc. auseinandersetzen. Aber in den Details, in dem das SuS, die einen Bildungsgang mit entsprechendem Schwerpunkt und Leistungskurs belegen, tun, ist es m. E. tatsächlich Spezialwissen. Sich einmal mit Goethe, Shakespeare, Cicero usw. befasst zu haben, gehört hingegen zum Allgemeinwissen. Nicht umsonst haben diese Inhalte ja Eingang in den Kanon des Allgemeinbildenden Gymnasiums gefunden.
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Sie findet das Gelaber, dass die Grundrechte (angeblich) beschränkt werden, nervig.
Grundrechte werden nicht angeblich beschränkt, sondern wurden oder werden tatsächlich beschränkt:
Zum Beispiel: Versammlungsfreiheit, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Freizügigkeit, freie Berufsausübung, freie Religionsausübung, ...
Und ich sage ja nicht einmal, dass man das nicht einschränken dürfe. Nur bitte immer verhältnismäßig. Und da ist halt die Frage, wie verhältnismäßig das bei den aktuellen Neuinfektionsfällen noch ist.
Mit jemandem, der offensichtlich gar nicht weiß, welches Glück er hat in D zu leben, brauche ich wirklich nicht zu diskutieren.
So jemandem rate ich gerne, nach Russland oder China auszuwandern (DDR geht ja leider nicht mehr).
Aha, dein Demokratieverständnis also: Wer sich erdreistet, Kritik an der Regierung zu äußern, solle nicht hier leben. Man muss also, was unsere Regierung beschließt, bejubeln, sonst ist man "undankbar" ...
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warum ist ein Englischabi mit American Dream und Shakespeare denn allgemeiner als eins mit gesunder Ernährung und Gender roles, oder Umweltprobleme und Nachhaltigkeit?
Weil das eine Allgemeinwissen ist und das andere Spezialwissen? Weil man ihm Rahmen der wissenschaftspropädeutischen Orientierung des Abiturs auch etwas von Klassikern der englischen Literaturgeschichte gehört haben sollte?
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Ach so, ich dachte, das bezöge sich primär auf das berufliche Schwerpunktfach. Wenn am BG aber in allen Fächern so ein starker Bildungsgangbezug hergestellt wird (siehe auch die Beispiele aus dem Englischunterricht, die jemand hier beschrieb), dann frage ich mich, mit welcher Berechtigung die SuS dadurch eine Allgemeine Hochschulreife erlangen ... ?
Soll keine Kritik sein, bin nur ernsthaft interessant, habe in diese Systeme ja selbst kaum Einblick ...
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@MrJules Die Frage ist, ob es halt wirklich fachlich „einfacher“ ist oder der Stoff halt „einfacher“ erscheint weil er dort anders vermittelt wird. Wenn ich Abiturprüfungen vom AG und BG in Mathe vergleiche, kann ich jetzt z.B. keinen Unterschied im Niveau erkennen...
Blöde Frage vielleicht, aber warum wird dann nicht die gleiche Prüfung geschrieben?
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Plattenspieler: er findet nicht das "Gelaber" über Grundrechte nervig, sondern das Gelaber, dass die Grundrechte beschränkt werden.
Aber es ist doch so? Ich sage ja gar nicht, dass man das nicht dürfte, aber wenn du sagst, dass wir die Lage soweit im Griff haben, dann gibt es doch keinen weiteren Anlass mehr dafür?
Maskenpflicht gilt in Schulen übrigens überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann und man sich nicht in seiner festen Gruppe befindet.
Zitat -
Dieses ewige Gelaber mit den Grundrechten. Meine Fresse.
Ich bin froh, dass wir in Deutschland das Grundgesetz und die Grundrechte haben. Da du es als "Gelaber" bezeichnest, dass man darauf hinweist, scheinst du das anders zu sehen?
Und: Trump scheint zu implizieren, dass alles an deutschen Schulen wieder normal läuft, ohne Probleme. Und das stimmt nicht (nur halbe Klasse, Mindestabstand, Masken usw.).
Bei sind bis Klasse 4 alle SuS da und der Mindestabstand ist aufgehoben. Eine Maskenpflicht gibt es nach dem KM an Schulen nicht (so der aktuelle Stand).
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Wenn wir die Sache soweit im Griff haben, warum werden dann unsere Grundrechte immer noch so stark eingeschränkt?
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Dass die Sache in den USA nicht im Griff ist, ist mir klar. Dass das an Schulöffnungen liegt oder durch diese verschärft würde, halte ich für ein Gerücht.
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Trump hat recht.
Nicht nur in dieser Frage, sondern auch sonst mit vielem.
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Ganz andere Schulform und Fächer. Trotzdem:
Für das Classroom-Management fand und finde ich "Störungen in der Schulklasse" von Nolting gut. Sinnvolle Mischung und Verknüpfung von Theorie und Praxis. Theoretische Grundlagen, aber keine wissenschaftliche Abhandlung; Praxisorientierung, aber keine einfachen 'Rezepte', sondern viele Anregungen zum Weiterdenken.
In die Mathematik und ihre Didaktik musste ich mich nach dem Ref. fachfremd einarbeiten. Da fand ich Bücher aus der Reihe Mathematik Primarstufe und Sekundarstufe I + II hilfreich.
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Das stimmt so aber auch nicht zwingend. Ich hab für mein Teamteaching immer die vollen Stunden angerechnet bekommen.
Ja, wir sind ja auch oft doppelt gesteckt, da müssten wir ja massig Stunden in der Woche machen, wenn das immer nur 50 % zählen würde.
Deshalb war ich bei Ummons Beschreibung ja auch so schockiert und musste nachfragen, ob ich das nicht vllt. falsch verstanden habe.
Edit: Oh, samu hat auch schon das gleiche geschrieben. Aber ihr versteht es dann auch so wie ich?
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Teamteaching mit zwei Kollegen in einem Raum ist in jedem Fall ein schlechter Deal, deputatsmäßig.
Die Klasse hat das Fach 4 Stunden, beide Kollegen bekommen jeweils 2 Stunden, sind aber alle vier Stunden zusammen drin.
Verstehe ich richtig: Wenn ihr zu zweit in der Klasse seid, wird das bei euch jeweils nur als halbe Deputatsstunde gerechnet?!

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Also ich mache das nicht formalisiert im Rahmen von angekündigten Rechenkonferenzen, aber Lösungswege erklären, beschreiben, vergleichen, bewerten etc. stellt schon einen wesentlichen Anteil meines Unterrichts in Mathematik dar. Klar ist es oft nicht leicht, aber gerade das müssen unsere SuS ja lernen. Mit der Zeit merkt man auch Fortschritte.
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