Ich finde ja nach wie vor, dass zum Abitur verpflichtend Latein gehören sollte.
Beiträge von Plattenspieler
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Wo siehst du einen Widerspruch? Ich sage, es gibt Situationen, in denen man es einschränken kann, und manche Einschränkungen waren sicher auch richtig. In der aktuellen Situation finde ich es aber tatsächlich fraglich, ob die noch bestehenden Einschränkungen verhältnismäßig sind.
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Natürlich sollte man sich mit gesunder Ernährung, Umwelt, Nachhaltigkeit etc. auseinandersetzen. Aber in den Details, in dem das SuS, die einen Bildungsgang mit entsprechendem Schwerpunkt und Leistungskurs belegen, tun, ist es m. E. tatsächlich Spezialwissen. Sich einmal mit Goethe, Shakespeare, Cicero usw. befasst zu haben, gehört hingegen zum Allgemeinwissen. Nicht umsonst haben diese Inhalte ja Eingang in den Kanon des Allgemeinbildenden Gymnasiums gefunden.
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Sie findet das Gelaber, dass die Grundrechte (angeblich) beschränkt werden, nervig.
Grundrechte werden nicht angeblich beschränkt, sondern wurden oder werden tatsächlich beschränkt:
Zum Beispiel: Versammlungsfreiheit, freie Entfaltung der Persönlichkeit, Freizügigkeit, freie Berufsausübung, freie Religionsausübung, ...
Und ich sage ja nicht einmal, dass man das nicht einschränken dürfe. Nur bitte immer verhältnismäßig. Und da ist halt die Frage, wie verhältnismäßig das bei den aktuellen Neuinfektionsfällen noch ist.
Mit jemandem, der offensichtlich gar nicht weiß, welches Glück er hat in D zu leben, brauche ich wirklich nicht zu diskutieren.
So jemandem rate ich gerne, nach Russland oder China auszuwandern (DDR geht ja leider nicht mehr).
Aha, dein Demokratieverständnis also: Wer sich erdreistet, Kritik an der Regierung zu äußern, solle nicht hier leben. Man muss also, was unsere Regierung beschließt, bejubeln, sonst ist man "undankbar" ...
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warum ist ein Englischabi mit American Dream und Shakespeare denn allgemeiner als eins mit gesunder Ernährung und Gender roles, oder Umweltprobleme und Nachhaltigkeit?
Weil das eine Allgemeinwissen ist und das andere Spezialwissen? Weil man ihm Rahmen der wissenschaftspropädeutischen Orientierung des Abiturs auch etwas von Klassikern der englischen Literaturgeschichte gehört haben sollte?
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Ach so, ich dachte, das bezöge sich primär auf das berufliche Schwerpunktfach. Wenn am BG aber in allen Fächern so ein starker Bildungsgangbezug hergestellt wird (siehe auch die Beispiele aus dem Englischunterricht, die jemand hier beschrieb), dann frage ich mich, mit welcher Berechtigung die SuS dadurch eine Allgemeine Hochschulreife erlangen ... ?
Soll keine Kritik sein, bin nur ernsthaft interessant, habe in diese Systeme ja selbst kaum Einblick ...
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@MrJules Die Frage ist, ob es halt wirklich fachlich „einfacher“ ist oder der Stoff halt „einfacher“ erscheint weil er dort anders vermittelt wird. Wenn ich Abiturprüfungen vom AG und BG in Mathe vergleiche, kann ich jetzt z.B. keinen Unterschied im Niveau erkennen...
Blöde Frage vielleicht, aber warum wird dann nicht die gleiche Prüfung geschrieben?
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Plattenspieler: er findet nicht das "Gelaber" über Grundrechte nervig, sondern das Gelaber, dass die Grundrechte beschränkt werden.
Aber es ist doch so? Ich sage ja gar nicht, dass man das nicht dürfte, aber wenn du sagst, dass wir die Lage soweit im Griff haben, dann gibt es doch keinen weiteren Anlass mehr dafür?
Maskenpflicht gilt in Schulen übrigens überall dort, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann und man sich nicht in seiner festen Gruppe befindet.
Zitat -
Dieses ewige Gelaber mit den Grundrechten. Meine Fresse.
Ich bin froh, dass wir in Deutschland das Grundgesetz und die Grundrechte haben. Da du es als "Gelaber" bezeichnest, dass man darauf hinweist, scheinst du das anders zu sehen?
Und: Trump scheint zu implizieren, dass alles an deutschen Schulen wieder normal läuft, ohne Probleme. Und das stimmt nicht (nur halbe Klasse, Mindestabstand, Masken usw.).
Bei sind bis Klasse 4 alle SuS da und der Mindestabstand ist aufgehoben. Eine Maskenpflicht gibt es nach dem KM an Schulen nicht (so der aktuelle Stand).
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Wenn wir die Sache soweit im Griff haben, warum werden dann unsere Grundrechte immer noch so stark eingeschränkt?
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Dass die Sache in den USA nicht im Griff ist, ist mir klar. Dass das an Schulöffnungen liegt oder durch diese verschärft würde, halte ich für ein Gerücht.
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Trump hat recht.
Nicht nur in dieser Frage, sondern auch sonst mit vielem.
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Ganz andere Schulform und Fächer. Trotzdem:
Für das Classroom-Management fand und finde ich "Störungen in der Schulklasse" von Nolting gut. Sinnvolle Mischung und Verknüpfung von Theorie und Praxis. Theoretische Grundlagen, aber keine wissenschaftliche Abhandlung; Praxisorientierung, aber keine einfachen 'Rezepte', sondern viele Anregungen zum Weiterdenken.
In die Mathematik und ihre Didaktik musste ich mich nach dem Ref. fachfremd einarbeiten. Da fand ich Bücher aus der Reihe Mathematik Primarstufe und Sekundarstufe I + II hilfreich.
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Das stimmt so aber auch nicht zwingend. Ich hab für mein Teamteaching immer die vollen Stunden angerechnet bekommen.
Ja, wir sind ja auch oft doppelt gesteckt, da müssten wir ja massig Stunden in der Woche machen, wenn das immer nur 50 % zählen würde.
Deshalb war ich bei Ummons Beschreibung ja auch so schockiert und musste nachfragen, ob ich das nicht vllt. falsch verstanden habe.
Edit: Oh, samu hat auch schon das gleiche geschrieben. Aber ihr versteht es dann auch so wie ich?
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Teamteaching mit zwei Kollegen in einem Raum ist in jedem Fall ein schlechter Deal, deputatsmäßig.
Die Klasse hat das Fach 4 Stunden, beide Kollegen bekommen jeweils 2 Stunden, sind aber alle vier Stunden zusammen drin.
Verstehe ich richtig: Wenn ihr zu zweit in der Klasse seid, wird das bei euch jeweils nur als halbe Deputatsstunde gerechnet?!

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Also ich mache das nicht formalisiert im Rahmen von angekündigten Rechenkonferenzen, aber Lösungswege erklären, beschreiben, vergleichen, bewerten etc. stellt schon einen wesentlichen Anteil meines Unterrichts in Mathematik dar. Klar ist es oft nicht leicht, aber gerade das müssen unsere SuS ja lernen. Mit der Zeit merkt man auch Fortschritte.
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ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lerngruppen nach der Arbeut Toiletten und Schulhaus putzen.
Lebenspraktische Bildung und Berufsvorbereitung sind auch wichtig.
(Oh, sorry, wir sind nicht im Galgenhumor-Thread.)
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Ich bin auch für den Erhalt von „h“s und den anderen griechischen Überbleibseln, sonst schreiben wir demnächst „Füsick“🤣
Erinnert mich hieran (gibt es in verschiedenen Varianten im Internet):
ZitatAlles anzeigen5 Vorschläge zur Vereinfachung der deutschen Rechtschreibung
Bitte durchlesen und schon mal an die Zukunft gewöhnen:
Erster Schritt: Wegfall der Großschreibung
einer sofortigen einführung steht nicht mehr im weg, zumal schon viele grafiker und werbeleute zur kleinschreibung übergegangen sind.
zweiter schritt: wegfall der dehnungen und schärfungen
diese masname eliminirt schon di gröste felerursache in der grundschule, den sin oder unsin unserer konsonantenverdopelung hat onehin nimand kapirt.
driter schrit: v und ph ersetzt durch f, z ersetzt durch s, sch verkürzt auf s
das alfabet wird um swei buchstaben redusirt, sreibmasine und setsmasinenen fereinfachn sich, wertfole arbeitskräfte könen der wirtsaft sugefürt werden.
firter srit: g, c und ch ersetst durch k, j und y ersetst durch i
ietst sind son seks bukstaben auskesaltet, di sulseit kann sofort fon neun auf swei iare ferkürtst werden, anstat aktsik prosent rektsreibunterikt könen nütslikere fäker wi fisik, kemi oder auk reknen mer kepflekt werden.
fünfter srit: wekfal fon ä, ö, ü-seiken
ales uberflusike ist ietst auskemertst, di ortokrafi wider slikt und einfak. Naturlik benotikt es einike seit, bis diese fereinfakung uberal riktik ferdaut ist, fileikt ein bis swei iare. Anslisend durfte als nekstes sil di fereinfakung der nok swirikeren und unsinikeren kramatik anfisirt werden.
Ps: mein ansats fur den 6. srit: wekfal der lerseiken dadurkspartmanfilplaz
https://www.lustige-texte.com/5-vorschlaege-…ibung-1104.html
Einer meiner Dozenten im Studium pflegte dazu immer zu sagen, Orthographie sei ein Service des Schreibenden an den/die Leser.
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Unsere Bürodamen haben in den Klassenräumen auf jeden zweiten Tisch einen Zettel mit der Aufschrift "Platz frei halten wegen Mindestabstand" geklebt. Meine MSAler haben jeden einzelnen Zettel korrigiert, nur, um mir eine Freude zu machen.
"Ein allein stehendes, stark gebeugtes Substantiv im Singular bleibt im Allgemeinen ungebeugt"
https://www.duden.de/rechtschreibun…glich#grammatik
Ich habe das Gefühl, dass der deutsche Wortschatz kleiner wird.
Die Anzahl der im Duden verzeichneten Wörter steigt kontinuierlich. Da sind aber natürlich auch viele englischsprachigen Ursprungs dabei, die du evtl. auch aus ideologischen Gründen ablehnst?
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