Man muss das ganze hier als Schrift einer [...] Zeit betrachten [...], in der bestimmte "Hygieneregeln" [...] noch Sinn machten.
Eben.
Man muss das ganze hier als Schrift einer [...] Zeit betrachten [...], in der bestimmte "Hygieneregeln" [...] noch Sinn machten.
Eben.
Der Typ, der das geschrieben hat, hockt in der Nachbargummizelle von dem, der das erste geschrieben hat.
Einen so flapsigen Kommentar halte ich nicht nur für christenfeindlich, wie er vermutlich gemeint war, sondern da schwingt für mich auch etwas Antisemitismus mit, die Heilige Schrift des Judentums so zu verunglimpfen.
Auch Luther ist für mich als Katholik natürlich nicht die erste Wahl bei der Frage der Bibelübersetzung. Aber sei's drum, passt scho, und außer einem nicht näher definierten Echauffiert-Sein habe ich kein Problem. 
Es geht um die wissenschaftliche Anerkennung der Textgrundlage und vor allem der Übersetzung, nicht um eine Korrektheit der Inhalte im Sinne eines neuzeitlich-positivistischen naturwissenschaftlichen Verständnisses.
Dass es aber verschiedene Bibelübersetzungen gibt und diejenige der Zeugen Jehovas nicht unbedingt die wissenschaftlich anerkannteste ist, ist dir bewusst?
[...]
Aus der Bibelübertragung der Zeugen Jehovas zu zitieren und vielfach darauf zu verlinken zeugt natürlich von großer Seriosität und Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Thematik ...
Ich meine zwar mich zu erinnern, dass "die Beine zusammenzuhalten" bereits Teil deines an anderer Stelle geäußerten Konzeptes war aber bitte: Was verstehst du unter "vernünftiger Sexualaufklärung" und inwiefern ist die sichere Anwendung von Kondomen kein Teil davon?
Als "die Beine zusammenhalten" habe ich das sicher nie betitelt. Aber ja, ein Teil des Aufklärungsunterrichts sollte meines Erachtens sein, dass Sex in eine stabile und langfristige Beziehung (bzw. Ehe) gehört und man nicht mit jedem Dahergelaufenen ins Bett springt. Hältst du das für überholt?
Über Kondome (und andere Verhütungsmethoden, auch natürliche Empfängnisverhütung) muss selbstverständlich ebenso aufgeklärt werden, da bin ich dabei. Nur erstens bieten auch diese keine hundertprozentige Sicherheit. Zweitens sind sie nicht für alle geeignet. Drittens brauche ich für diese Aufklärung nicht die "praktische Demonstration" am Holzpenis. Zum einen ist das ein sehr intimer und unangenehmer Eingriff in das Schamgefühl vieler SuS, zum anderen ist das Üben an derlei Objekten auch nicht mit der Realsituation vergleichbar.
Ihr müsst in einer Kommune arbeiten, die die Schulen mit Geld überschüttet. Andernfalls kommt ihr in eurem Unterricht mit Buch, Tafel und Stift aus und setzt genau da die Grenze: Man hat ja keine Arbeitsmittel, deshalb kann man eben nur mit Buch und Stift arbeiten.
[...]Es ist schön, wenn deine Schule so großräumig ausgestattet ist.
Bei uns ist nicht die Kommune der Schulträger, sondern der Landkreis, und als sonderpädagogische Einrichtung haben wir natürlich auch gewisse Vorteile.
Dass nicht alle Schulen diese Vorteile haben, ist mir natürlich bewusst.
Dass deine Schilderungen hier dem Regelfall entsprechen, kann ich mir jedoch auch nicht vorstellen. Zumal ich auch immer wieder Einblicke in andere Schulen haben.
Oh, unser lieber Kollege Plattenspieler ist ein großer Infragesteller, wie man leicht feststellt, wenn man hier eine Weile mitliest. Evolutionstheorie, Klimawandel, Selbstbestimmung / Gleichberechtigung der Frau, you name it...
Jetzt bitte Butter bei die Fische: Wo habe ich die Evolutionstheorie infrage gestellt? Wo habe ich den Klimawandel infrage gestellt?
Auch die Selbstbestimmung oder Gleichberechtigung der Frau habe ich natürlich nie infrage gestellt, aber hier ist mir klar, worauf du hinaus willst, nämlich dass ich mich für den Schutz des menschlichen, auch des ungeborenen Lebens einsetze.
Wenn man nicht regelmäßig zu Hause arbeiten muss und keine umfangreiche Sammlung von Arbeitsmaterialien lagern muss, braucht man in der Regel kein Arbeitszimmer - und fühlt auch nicht das Bedürfnis danach.
Muss man als Lehrer regelmäßig zu Hause arbeiten? Gut, wenn man mit Schulschluss um 12.00 Uhr (oder wann auch immer) direkt im Auto sitzt, ja, aber dazu zwingt einen ja keiner. Ich finde Vor- und Nachbereitung in der Schule sehr wohltuend auch im Hinblick auf die Trennung von Beruflichem und Privatem.
Muss man als Lehrer eine umfangreiche Sammlung von Arbeitsmaterialien lagern? Der Großteil meiner "Sammlung" ist digital. Und was ich an haptischem Material benötige, lagert in der Regel in der Schule, wo es ja auch zum Einsatz kommt.
Sehe ich das richtig: Du bist gegen Abtreibungen, aber auch gegen eine vernünftige Sexualaufklärung
Nein, das siehst du nicht richtig. Ich bin für eine vernünftige Sexualaufklärung. Die Differenz unserer Sichtweisen besteht vermutlich in der Frage, was eine vernünftige Sexualaufklärung beinhaltet.
Ich weiß nicht, wie eng oder weit du 'unterrichten' fasst, aber an unserer Schule gibt es einige Lehrkräfte, die viele Stunden in der Frühförderung, im Sonderpädagogischen Dienst und in der Diagnostik haben, wodurch sich der Anteil der Verpflichtung an 'klassischem' Unterricht reduziert. Vielleicht wäre so etwas eine Option?
Zudem die Kosten für die Werkzeuge und Produktionsmittel, die in der Industrie von der Firma gestellt werden, die du als Lehrer jedoch selbst bezahlen musst: Medien, Bastelmaterial, Kopierpapier, Kosten für den selbst zu finanzierenden Arbeitsplatz Zuhause, ... Das Finanzamt hat mir bei der Steuerfestsetzung 4035 € Werbungskosten (=beruflich bedingte Ausgaben) anerkannt. Das sind nochmal monatlich 330 € weniger Netto.
Wenn du in der Industrie auf Fortbildung / Weiterbildung geschickt wirst, bezahlt dir das der Arbeitgeber. Als Lehrer geht das auf deine Kappe und findet zudem vermehrt außerhalb der regulären Arbeitszeit am Freitag / Samstag statt.
Ich habe in BW bislang keine Schule kennengelernt, an der man als Lehrer Kopierpapier, Bastelmaterial oder Medien selbst zahlen müsste.
Bringst du auch dein eigenes Klopapier mit in die Schule?
Einen 'Arbeitsplatz' zu Hause brauche ich nicht; ich habe in der Schule genug Möglichkeiten zu arbeiten und falls ich mal etwas zu Hause fertig mache, reicht mein Computer, der sowieso hier steht.
Fortbildungen von den Akademien (bzw. jetzt ZSL), Schulämtern etc. sind kostenlos. Reisekosten werden erstattet. Wenn man denn mal auf eine private kostenpflichtige Fortbildung will/soll, kann man einen Antrag auf Übernahme der Kosten stellen. Wird der nicht genehmigt, geht man halt nicht hin.
Fortbildungen am Samstag habe ich auch noch nicht erlebt. Kann man sicherlich nicht - ohne zeitlichen Ausgleich - zu verpflichtet werden.
Kleinere Sachen kaufe ich mir gelegentlich auch privat, wenn ich sie exklusiv für mich haben will und/oder keine Lust habe, bis zur Genehmigung bei der nächsten Konferenz zu warten. Aber bei über 4000 € im Jahr würde ich mich schon fragen, was da falsch läuft.
Wandertag war heute!
ot: Habt ihr keine Ferien?
Müsste die Beförderungsstelle nicht A14 sein?
Sind Schwangerschaften etwas so Schlimmes?
Da findet man unter anderem Links, wo man einen "Demonstrationspenis" oder ein "Penisholzmodell" bestellen kann, "Probiersets" für Tampons und "Kondome zur praktischen Demonstration im Unterricht" (wtf?!). Nennt mich altmodisch, aber ich kann durchaus verstehen, dass Facebook so etwas blockiert.
In dem zitierten Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes geht es um Intersexuelle, also Personen, deren Geschlecht biologisch nicht eindeutig Mann oder Frau zugeordnet werden kann. Das betrifft also explizit die Kategorie "Sex", nicht die Kategorie "Gender".
Was hast du denn davon, so vehement gegen den demokratisch gewählten Präsidenten eines unserer wichtigsten Verbündeten zu polemisieren? Ein paar Likes, etwas Aufmerksamkeit, ... ? Herzlichen Glückwunsch.
Allerdings muss sich auch ein katholischer Religionsunterricht hierzulande grundsätzlich an die Werte halten, die das Schulgesetz/Grundgesetz als Rahmen vorgeben.
Ich konnte bislang weder im Grundgesetz noch im Schulgesetz den Terminus "Gender" finden.
Es gibt aber noch mehr als heterosexuelle Familien auf der Welt und sein Geschlecht und sexuelle Neigungen sucht man sich nicht aus, die hat einem der liebe Gott mitgegeben.
Eben.
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