Seiteneinstieg und wieder gesetzlich krankenversichert

  • Hallo,


    ich starte in diesem Monat als Seiteneinsteiger und lande mit BAT IIa im Jahresgehalt etwa 350 € unter der Beitragsbemessungsgrenze. Das sind etwa 30 € pro Monat. Derzeit bin ich privat krankenversichert und muss nun meines Wissens nach in die Gesetzliche zurück, was mich dann pro Monat etwa 200 € mehr kostet.


    Hat jemand die gleiche Erfahrung gemacht ? Gibt es irgendwelche Tricks oder Ideen, wie etwa Hausmeister als Nebenjob mit 30 € pro Monat ?


    Vielen Dank für Eure Hinweise. Wenn das im Forum bereits aufgetaucht ist bin ich für einen link auch dankbar, habe nichts gefunden.
    einsteiger

  • hallo einsteiger, wenn du damit rechnen kannst, in nächster zeit wieder über der beitragsbemessungsgrenze zu verdienen, bzw. verbeamtet wirst, kannst du zumindest die private KK als Ruheversicherung/Anwartschaftsversicherung weiterlaufen lassen, d.h. du musst jetzt zwar weiter in der getzlichen bleiben, kannst danach aber ohne erneute Gesundheitsprüfung in die Private zurück (kleine Anwartschaft/paar Euro im Monat) oder auch mit Berücksichtigung des damaligen Eintrittsalters in die Private KK ( große Anwartschaft, ca. 25% des normalen privaten Tarifs). Erkundige dich mal bei deiner privaten KK

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  • Behaupte doch einfach entsprechend viele Nachhilfestunden ! Lass Dir diese - egal welche - Nebentätigkeit genehmigen, wenn Du ganz vorsichtig sein willst.
    Musst Du zwar versteuern - aber vielleicht gibst Du sie ja sowieso.
    Hast Du Einkommen aus Vermietung und Verpachtung, Zinsen?


    Es war die politische Rede davon, dass dies mitgezählt werden soll!??


    Grüße, Georg Mohr

    Glückliche Kinderaugen machen glücklich !
    "Lehren" = beim Lernen unterstützen + "Erziehen" ist noch wichtiger als "Stoff" vermitteln.

  • Ich gebe nach vielen Telefonaten und Gesprächen mal den aktuellen Stand durch:


    Ich liege unter BBG und bin damit pflichtversichert. Ohne wenn und aber. Um meine angesparten Jahre bei der privaten KK nicht zu verlieren zahle ich die große Anwartschaft unter der Annahme in zwei Jahren als Beamter dort wieder Mitglied zu werden.


    Alle Nebenjobs dieser Welt würde scheinbar nichts helfen, da lediglich der hauptsächlich ausgeübte Beruf (also der, der maßgeblich zum Lebensunterhalt beiträgt) auf die BBG angerechnet wird.


    Mittlerweile glaube ich sogar daran dass es für mich keine Alternative gab. Die Ansprechpartner meiner Versicherung haben natürlich versucht mit zu halten, haben aber keine Möglichkeit gefunden. Dumm für mich, da mich der Spass monatlich inkl. Anwartschaft etwa 170 € kostet.


    Ein Tip noch für Nachahmer : Die Anwartschaft bei der privaten KK kann man für den Beamtentarif berechnen lassen, denn wenn man zurückkommt, dann wohl als Beamter. Dadurch wird es etwas günstiger.

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