Erweiterungsfach, Einstellungschancen und effizientester Weg

  • Verehrte Schwarmintelligenz,

    ich brauche dringend Hilfe. Ich stelle im Winter mein Studium in Baden-Württemberg fertig: Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaft für das gymnasiale Lehramt. Von Seiten des Seminars habe ich leider mehrfach zu hören bekommen, dass die Einstellungschancen mit meiner Kombination im Grunde nicht existieren. Entsprechend wurde mir zu einem Drittfach geraten. Mein Masterstudium habe ich verkürzt, ich werde also nach dem kommenden WiSe fertig statt wie geplant nach dem SoSe27. Entsprechend könnte ich, weil nur noch das SPS fehlt und die entsprechenden Leistungen rechtzeitig verbucht werden können, bereits ab 2027 in den Vorbereitungsdienst. Ich bin offen für Stellen an Gymnasien und an GMS, berufliche Schulen stehen mir ob meiner Fächerkombination leider nicht offen. Meine Frage ist folgende:

    Ergibt es mehr Sinn, im Winter in den Vorbereitungsdienst zu gehen (ich wäre dann frisch 22), mich nach dessen Abschluss um eine Stelle zu bewerben und falls das nicht gelingt ein drittes Fach anzuhängen, oder sollte ich direkt ein Drittfach studieren und dann erst 2029 (dann bin ich frisch 24) in das Referendariat starten?

  • Dazu würde ich zwei Fragen klären:

    1. Wird das nachträgliche Studium in deinem Bundesland problemlos als Lehrbefähigung anerkannt?
    2. Möchtest du etwas studieren, wo du Mathematik brauchst und damit eine Pause von 2 Jahren schädlich ist?

    Falls die Antworten auf 1 Ja und auf 2 Nein lauten, würde ich persönlich erst ins Ref gehen. Dann kannst du dich bereits während des Nachstudiums bewerben und das ggf. abbrechen.

    Dein Alter ist relativ egal. Selbst wenn du noch 8 Jahre weiter studieren würdest... ;)

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