Zur Versetzung kann ich dir nichts sagen, da anderes Bundesland.
Ansonsten aus der Erfahrung von jemandem der an einem Brennpunkt arbeitet. Ja die pädagogische/soziale Arbeit ist wesentlich mehr und absolut notwendig, damit der Rest auch klappt. Wenn man das kann, ist die Arbeit an einer Brennpunktschule besser als ihr Ruf. Sie hat auch viele Vorteile, z.B. dass du weniger mit den Anwaltseltern zu tun hast und die Kinder aufgeschlossener sind, wenn du die Beziehungsebene hinbekommst. Naturwissenschaften sind da eigentlich auch ganz gute Fächer, da man den Unterricht interessant und handlungsorientiert machen kann, was diese Klientel besonders braucht.
Persönlich würde ich aber auf mein Bachgefühl hören.
Du hast folgendes was dagegen spricht:
- Schlechtes Bauchgefühl
- Schule vom Wohnort entfernt. Besonders mit Kindern relevant
- Sorge vor der sozialen/pädagogischen Arbeit
- Niveaupassung (Auch wenn das ehrlich gesagt eine Illusion ist. Es wäre überraschend, wenn dich das Niveau an anderen Schulstufen wirklich mehr fordert. Klar es erfordert eine Umgewöhnung.)
Dem gegenüber steht 'nur' die Verbeamtung.
Nur was bringt die dir, wenn du dann hinterher unglücklich bist? Die Frage musst du für dich klären.