Beiträge von kodi

    Hamburger Behörde warnt vor Corona-Fernheilung

    Postkartensendungen, die in den vergangenen Tagen vermehrt in Hausbriefkästen der Innenstadt aufgetaucht sind.


    Ich wette hier in NRW hätten Laschet und Gebauer das sofort bestellt. Aber nur wenn die 100€ für alle Lehrer des Landes zusammen sind. :P

    • Macht es Sinn die Schulen, in meinem Fall Berufskollege, direkt anzuschreiben und nach vakanten Stellen zu fragen?

    Ja, das macht bei Physik in allen Schulformen insofern Sinn, als das das Fach manchmal nicht ausgeschrieben wird, weil man zu wenige Bewerber erwartet.

    Direkt eine feste Stelle wird die keine öffentliche Schule anbieten können. Das geht nur per Ausschreibung. Allenfalls ist eine Vertretungsstelle drin.

    Es ist aber möglich, dass die Schule dann bei der nächsten Ausschreibung Physik ausschreibt, wenn klar ist, dass du dich bewerben wirst. Hängt von der Schulleitung und dem Bedarf ab.


    Der Hintergrund bei beiden Fragen: Ich finde kaum Ausschreibungen auf mein (vermutliches) Erstfach Physik. :/

    Im Moment ist die Zeit zwischen den Ausschreibungen.

    Es gibt ein paar Nachrückerstellen zum 01.11.20 aber die Mehrheit der Einstellungen findet zum 01.02. und zum 01.08. statt. Die Stellenausschreibungen dafür kommen in der Regel im November bzw. Mai/Juni.

    Wieso wurde das Bachelor-/Master-System nicht entsprechend eingeführt?

    Ich kann da nur für meine alte Uni sprechen. Dort herrschte damals die Meinung, dass das alles Mist ist und es wurden die damals schon modularisierten Staatsexamensstudiengänge mehr oder minder 1:1 in den Bachelor/Master übersetzt. Ziel war möglichst wenig Veränderung. Das wurde auch unverhohlen so gesagt.

    Größte Veränderung waren die nun konsekutiven Prüfungen statt der großen Staatsprüfung am Ende.


    Damit wurden natürlich sämtliche Chancen des Bachelor/Master-Systems verschenkt.


    Wenn ich mir die Studiengänge an anderen Unis so ansehe, dann scheint es dort nicht viel anders gelaufen zu sein.

    Gibt auch anderes zum Stressabbau.


    Ich lese zum Beispiel gerne oder arbeite mit meinen Bienen.


    Letztendlich eignet sich alles, was man gerne macht und in das man sich vertiefen kann.

    Ergänzung:

    Du kannst auch mal bei den Universitäten schauen. Ich weiß, dass z.B. die Universität Köln den Maschinenschein früher auch mal angeboten hat.

    Damals bot das dort die Holzwerkstatt an, die im Keller der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät war. Ist aber über 10 Jahre her, also keine Ahnung, ob es die noch gibt und ob die noch Sicherheitskurse anbieten.


    Erster Ansprechpartner sollte aber Dezernat 46 deiner Bezirksregierung sein.

    Deine Bezirksregierung bietet die an.


    Derzeit habe ich nur folgende Angebote gefunden:

    Detmold

    Arnsberg


    Falls du zu einer anderen Bezirksregierung gehörst, soll deine Schulleitung im Dezernat 46 anrufen und darum bitten, dass eine entsprechende Fortbildung angeboten wird oder abklären, dass du an einer der Fortbildungen der Bezirksregierung Detmold oder Arnsberg teilnehmen kannst.


    Der Schein ist extrem wichtig, damit der Versicherungsschutz besteht!

    ...jetzt mal abgesehen von der generellen Wichtigkeit im Fach Technik sicher zu arbeiten, an den Maschinen fachkundig und eingewiesen zu sein und die Vorschriften zur Arbeitssicherheit für Lehrer und Schüler zu kennen. ;)


    Der Umfang des Sicherheitslehrgangs ist unterschiedlich und hängt von den Themenbereichen ab. Meiner (etwas her) ging z.B. über 5 Tage, deckte dafür aber Holzbearbeitung, Metallbearbeitung und Kunststoffbearbeitung ab. Ich fand die Fortbildung super, da sie (bei mir) nicht nur Theorie sondern auch Praxisphasen umfasste.

    Ja, das ist bitter.

    Zumal ein tolles Ranking noch lange nicht bedeutet, dass es eine tolle Uni zum Studieren ist.


    Dazu kommt in Physik dann noch dazu, dass die Möglichkeiten, die eine Uni bietet, sich nach Spezialisierungsgebiet extrem unterscheiden. Willst du in die Fusionsforschung, gehst du nach München oder Greifswald. Willst du an Quantencomputern forschen, gehst du vielleicht nach Insbruck, Yale oder an die ETH Zürich, etc. Das sind dann aber alles Entscheidungen für die Master- bzw. Promotionsphase.

    Der Schüler könnte 1:1 ich in der 3. Klasse sein. :D


    Vermutlich versteht er nicht, was du von ihm willst.

    Die Geschichten sind für ihn völlig unwichtig und es gibt zu denen aus seiner Sicht nichts zu sagen bzw. schreiben.


    Lass ihn analytisch/technisch an die Sache gehen und gib ihm Kriterien:

    "Eine Erzählung enthält Worte/Satzfragemente um Spannung aufzubauen. Das sind x, y oder z. Davon müssen zwei eingebaut werden."

    "Der Hauptteil hat mindestens 4 Sätze."

    " In der Einleitung erwähnst du den Ort und die Hauptperson."

    So in der Art.


    Oder du gibst ihm eine Prototypgeschichte als Muster, die er immer wieder abwandeln soll/kann. Wie bei Groschenromanen oder Krimis, immer die gleiche Geschichte, aber an unterschiedlichen Orten und mit immer anderen Namen.


    Vermutlich wirst du nie einen Autor aus dem Schüler machen. Eventuell kriegst du ihn mit Sachtextformaten, Erlebnisberichten (des Schülers) bzw. Themen, die ihn interessieren.

    Das Beschneiden der Büsche ist so wenig nachhaltig, dass im Wochenrhythmus nachgeschnitten werden muss.

    Wöchentlich ist doch super!

    Bei uns hat die Laubbläsersaison angefangen...2x täglich mitten in der Unterrichtszeit. :autsch:

    Es könnte ja jemand auf einem gefährlichen Blatt ausrutschen...

    Der Hausmeister hat natürlich das Laubbläsermodell "Jet-Turbine" angeschafft.

    Was kannst du kurzfristig machen:

    • Bitte den Personalrat, dich zu unterstützen, dass du an eine grenznahe Schule im Arbeitsbundesland versetzt wirst, die günstiger gelegen ist.
    • Bitte deine Schulleitung deinen Stundenplan so zu gestalten, dass du die zeitlich kürzeren Verkehrsmittel nutzen kannst. (Du schreibst im ungünstigsten Fall 2 Stunden.)
    • Frag deinen Arzt, ob es eine Medikamentierung gibt, die die Fahrtüchtigkeit nicht beeinflußt. Eventuell Einnahmezeitpunkt verschieben?
    • Versuch eine regelmäßige Fahrgemeinschaft zu finden.

    Zum Ländertausch wurde ja schon was geschrieben. Lass dich da dringend vom Personalrat beraten. Ist vermutlich eher mittelfristig.

    Zweitwohnung am Arbeitsort ist sicher auch eine extreme Lösung und nichts für jeden.

    Du arbeitest in NRW 41 Stunden die Woche, also etwa 164 im Monat. (bzw. 156 mit Altersermäßigung)

    Vollzeitgehalt /164


    Das ergibt je nach Besoldungsstufe, Erfahrungsstufe und Altersermäßigung zwischen 23€/h und 38,5€/h brutto für Lehrer ohne Führungsverantwortung (A12-A14).

    Arbeiten, die du in den 41 Stunden pro Woche nicht schaffst, kannst du da nicht mit hineinrechnen.

    Um mich herum gehen jede Woche 1-2 Schulen in Quarantäne und Testungen. Zum Glück bisher ohne Masseninfektion.

    Insofern ist das Thema bei uns noch von großer Bedeutung. Bisher scheinen die Maßnahmen aber zu Wirken bzw. die Infektionsfälle schnell genug gefunden zu werden. Allerdings sind in meiner Stadt aktuell auch nur 0,02% der Bevölkerung an Corona erkrankt. (Also an bekannt aktuell Kranken... Bekannt bisher jemals Corona erkrankte sind 0,3%)

    Föderalismus ist bei allem gut, wo auf lokal unterschiedliche Ausgangsbedingungen reagiert werden muss.

    Wo es diese auf Bundeslandebene für den Bildungsbereich geben sollte, ist mir völlig schleierhaft. Sie sind allenfalls durch das föderale Bildungssystem künstlich erzeugt. Insofern halte ich Föderalismus im Bildungssystem für den völlig falschen Weg.


    Realistisch gesehen existiert er auch nur deshalb noch, weil den Ländern in der Föderalismusreform sonst fast alle wichtigen Entscheidungskompetenzen entzogen wurde. Das Bildungssystem war der Brosame, der unwichtig genug erschien, um ihn nicht auf die Bundesebene zu verlagern und den Ländern die Illusion zu lassen, es gäbe noch starke föderale Strukturen.

    Wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, da meine Frau bei Quarantäne keine Vertragsverlängerung bekommen. Sie arbeitet zur Zeit noch befristet in einer kleinen Klitsche.

    Ich würde mir eher die Frage stellen, wie wichtig der Urlaub im Hinblick auf das Jobrisiko ist, ob der Job dort eine realistische Perspektive hat und ob es derzeit leicht oder schwer ist, Alternativen zu finden.

    Warum sind so viele Lehrer/innen dennoch immer "einkommensunzufrieden"?

    Sind sie das? Kann ich bei meinen Kollegen nicht beobachten.

    Sie sind höchstens über die Arbeitsbedingungen unzufrieden und zwar primär, weil sie es unmöglich machen, den real leistbaren Unterricht in Einklang mit dem (Selbst-)Anspruch zu bringen.


    Darüber hinaus hinken diese Einkommensvergleiche auch immer am Vergleichsmaßstab.

    Der sieht je nach Bildungsweg und Fächern sicher unterschiedlich aus.

    Wenn deine Berufsalternativen dich z.B. sicher in den oberen 5% positioniert hätten, dann muss der Lehrerberuf schon deutliche andere Vorteile bieten, um das zu kompensieren. Tut er es nicht (mehr), wächst die Unzufriedenheit.


    Schlußendlich stellt sich die Definitionsfrage bei "reich". Kann man bei einem abhängigen Einkommen reich sein?

    Ich persönlich würde das eher verneinen.

    Die Pool-Lösung ist besser als die Befristung, aber auch da trifft es eine relativ "schwache" Gruppe, nämlich frisch eingestellte Lehrer.


    Die Frage ist, ob man diese Pool-Lösung nicht besser generell über alle Lehrer streuen soll, so nach dem Motto alle 10 Jahre macht man ein Jahr Pool.


    Vermutlich täte das auch generell dem Schulsystem gut, wenn dadurch Erfahrungen zwischen den Schulen transferiert würde.

    Für die Schüler wäre es wahrscheinlich auch vorteilhaft, wenn die Vertretungs/Pool-Kollegen erfahrene Kräfte wären, da diese sich dann auf den Unterricht konzentrieren könnten und nicht auf das, was man als Berufsanfänger oder Nichtausgebildeter in der ersten Zeit so alles nebenher noch lernen muss.

    Es ist traurig, dass sich so eine Regelung, die eigentlich Arbeitnehmer schützen soll, gegen sie wendet.


    Auf der anderen Seite ist auch verständlich, dass es seitens des Landes nicht gewünscht ist, unabsichtlich ein mögliches unbefristetes Arbeitsverhältnis zu gründen. Das Problem ist allerdings, dass nicht genug unbefristete Stellen ausgeschrieben werden, um den echten Bedarf zu decken.

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