Beiträge von kodi

    Ich finde es gut, dass die Bezirksregierungen versuchen die Punkteinflation bei den Dienstbeurteilungen einzudämmen. Wenn jeder zweite die Bestwertung bekommt, kann man sich das Verfahren auch schenken.

    Leider gibt es in den Beurteilungen vier sehr unglückliche Konstruktionen, die zu dieser Inflaltion führen:

    • Die Abkürzung der Bewertung in Punkte, die den mittleren Referenzwert für eine durchschnittliche Leistung verschleiert. Dazu muss man die zugehörigen Textstufen lesen.
    • Das weitgehend gleiche Beurteilungsschema für völlig unterschiedliche Aufgaben und unterschiedliche Hierarchie-Ebenen.
    • Die Loslösung der Beurteilungsaspekte von der zukünftigen Aufgabe
    • Das Bestenprinzip, welches durch die allgemeine Struktur der dienstlichen Beurteilung eben kein Bestenprinzip für die konkrete Aufgabe an der konkreten Schule liefert. Um das zu 'heilen' wird dann oft Notentrickserei/-inflation als Notwehr/Ausweg betrieben.

    Letztlich ist der Sicherheitsrat nur ein Prestige-Ding. Solange da Länder mit Veto-Recht und Länder ohne Veto-Recht drin sitzen, ist das für alle Länder ohne Veto-Recht eine reine Show-Veranstaltung.

    Letztlich ist die Konstruktion dieses Gremiums nur dazu da, um die politischen Machtverhältnisse direkt nach dem 2. Weltkrieg einzufrieren. Solange das so ist, ist der Wert ziemlich geschmälert. Da hilft auch kein Gerede von multinationaler Organisation. Das ist ein Allierten-Gremium, welches heute in der jetzigen Form aus der Zeit gefallen ist. Das wird solange so bleiben, wie es das Veto-Recht gibt.

    Zu den Zahlungen:

    Finde ich grundsätzlich ok, solange darauf geachtet wird, dass man einen entsprechenden Gegenwert bekommt... entweder in der Sache, weil es in unserem Interesse ist oder im Rahmen von Einfluss. Alles andere ist sonst Luxus/Hobby, das man sich als Land leistet.

    Wo liegt deiner Meinung nach die größte Herausforderung des Berufes?

    • Zeitmanagement & Abgrenzung
    • Hohe psychische Belastung durch den sozialen Aspekt der Arbeit
    • Stark verdichtete Arbeitsphasen ohne echte Ruhepausen

    Was müsste ein Coaching bieten, damit du daran teilnehmen würden?

    • Es müsste von jemandem durchgeführt werden, der selbst im aktiven Schuldienst ist, dort erfolgreich ist und gut zurecht kommt.

    Ich weiß nicht, wie ihr (noch) medientechnisch ausgestattet seid, aber als normaler Lehrer würde ich bei so einer Beschränkung dann auf die Laserdrucker ausweichen und den Kram scannen und dort drucken. Frei nach dem Motto: "Wenn ihr mich verarscht, verarsche ich euch zurück durch Nutzung jeder Lücke".

    Auch bei den Kopierern lohnt es sich zu gucken, ob ein PC-Druckauftrag unters Kontingent fällt. Oft tut er das nämlich nicht!

    Ansonsten muss eure Schulleitung das Problem mit dem Träger klären.

    Vermutlich abhängig von der Region/Kommune.

    Bei uns ist es auch schwer die Sekretariatsstellen zu besetzen, obwohl wir eine Großstadt sind.

    Das liegt einfach daran, dass die Stellen oft keine Vollzeitstellen sind und meine Kommune die Sekretärinnen als einfache Schreibkraft einstuft und entsprechend wenig zahlt. Entsprechend bekommt man auch quasi keine echten ausgebildeten Sekretärinnen, sondern Leute die irgendwas anderes gelernt haben und jetzt nebenbei etwas arbeiten.


    Zum Thema bei Beschwerden passiert etwas:

    Ja bei einer schlechten Bewertung wird ggf. das Weihnachtsgeld gekürzt. Bei einer unfähigen Sekretärin wird die nach jahrelangen Beschwerden mit Glück an eine andere Schule versetzt. So ist das zumindest bei uns.

    Bei meiner Frage nach Mehrarbeit geht es mir auch darum, abzuleiten, ob es einen hohen Bedarf an extra eingestellten Vertretungslehrern geben könnte.

    In NRW gibt es einen konstant hohen Bedarf an Vertretungslehrern. Die ersetzen aber nur Langzeitkranke und Elternzeiten.

    Je nach Umtriebigkeit der Schulleitung und Zusammensetzung des Kollegiums sind das pro Schule mal mehr oder mal weniger. Bei uns z.B. 5-10% (junges Kollegium mit vielen Eltern, SL die energisch Vertretungsmittel organisiert).

    Die Mehrarbeit für die normalen Lehrerkollegen entsteht hingegen in der Regel durch kurzfristig erkrankte Kollegen.

    So mache ich das für den Technikunterricht:

    Holz --> Holzhandlung

    Werkzeug --> lokalen Industriezulieferer oder Profi-Werkzeugladen für Handwerker

    Farben --> Farbzulieferer für Maler/Lackierer

    Kunststoff --> lokaler Industriezulieferer

    Metall --> lokaler Stahlhandel für die Gewerbebetriebe

    Baustoffe --> Baustoffhandel


    Das hat den Vorteil, dass es erstens billiger ist und zweitens immer ein Kauf auf Rechnung möglich ist, weil gewerblich.

    Bei Bedarf kann ich auch eine Anlieferung buchen (und natürlich bezahlen).


    Der Grundfehler ist, auf die Privatkundengeschäfte zu setzen. Auch wenn das verständlich ist, weil man die aus dem privaten Bereich kennt.

    Falls du in der Elternschaft Gewerbetreibende hast, frag die mal, wo ihre Betriebe einkaufen. Eventuell spenden die sogar eurer Material.

    Ich sehe da ehrlich gesagt keine schlimmen Änderungen in der ADO.

    Klar, an einigen Stellen begrenzt es das Schaukeln in der Hängematte. Das ist aber auch nicht neu und war bisher auf die individuelle Führungsebene verlagert. Von daher ist es gut, dass das in der ADO konkretisiert wurde.

    Persönlich sehe ich da einige Anstöße Richtung Professionalisierung in den Bereichen Fortbildung, Personalführung, Qualitätssicherung/ Weiterentwicklung von Unterricht, Dokumentation und Arbeitsorganisation. Das ist auch überfällig.

    Ich würde meine Fächer wieder so wählen. Die sind super und auch mein Job ist klasse.

    Allerdings ist so ein Rückblick schwierig. Aus heutiger Sicht würde ich vermutlich doch Medizin studieren (wegen weltweiter Arbeitsmöglichkeit) oder Maschinenbau mit Schwerpunkt - Abfallentsorgungstechnik. Das liegt aber primär daran, dass es etwas Neues wäre, was ich bisher noch nicht gemacht habe. Das Kapitel Physiker, Mathematiker, Lehrer kenne ich ja nun schon.

    a) Unterricht von 8-13:30 Uhr ohne Pause, dann von 14:00-19:00 Uhr Elternsprechtag. Am nächsten Morgen um 07:30 Uhr Frühaufsicht. Dann wieder 6h Unterricht zzgl. Mittagspausenaufsicht.

    Zählen wir mal auf Grundlage der strengeren Arbeitszeitverordnung nach:

    Pausen sind grundsätzlich keine Arbeitszeit. Sie dürfen aber in 15min-Blöcke gestückelt werden.


    8:00 - 13:30 Uhr sind 5:30h - Da drin steckt mit Sicherheit mindestens eine große Pause, die in der Regel auch mindestens 15 min umfasst. Interessant ist später wie lang die 2. große Pause ist.

    13:30 - 14:00 Uhr - 30min Pause

    14:00 - 19:00 Uhr 5 Stunden


    Arbeitszeit insgesamt darf 10h nicht überschreiten. Du kommst auf 10:30h davon sind aber noch die großen Pausen abzuziehen, deren Länge wir nicht kennen. Vermutlich ist die Regelung erfüllt mit der 2. großen Pause im Vormittag?

    Arbeitszeit > 9h --> 45min Pause. Das ist erfüllt mit deiner großen Pause + der Mittagszeit

    Arbeitsende 19:00 Uhr, Arbeitsbeginn am Folgetag 7:30 Uhr --> 12:30 Uhr Ruhezeit. Das sind mehr als 11h also ok.


    Kein schöner Tag, aber sehr wahrscheinlich im Rahmen der Arbeitszeitverordnung. Die Konformität ist spätestens mit der Blockung eines Leertermins entsprechender Länge während der Elternsprechtagszeit herstellbar.

    Das ist ja auch ein bisschen was anderes.

    Ich glaub wir sind uns alle einig, dass der Asia-Backpacker in der DU in keinster Weise der Normalfall ist, sondern so ein forentypisches Extrembeispiel. Die meisten DU-Kollegen würden sich unglaublich freuen, wenn es ihnen dafür gut genug ginge! Ganz abgesehen davon, dass sie liebend gerne wieder dienstfähig wären, wenn sie dafür gesund wären!

    Sorry, aber muss man in Sack und Asche gehen, nur weil man nicht erwerbsunfähig sondern "nur" berufsunfähig ist?

    Nein, muss man nicht. Aber man sollte schon im Hinterkopf behalten, dass man als Beamter eben kein normales Arbeitsverhältnis hat. Dies bedeutet auch, dass man durch private Aktivitäten das Ansehen des Beamtentums nicht schädigen darf bzw. das Vertrauen der Bevölkerung in jenes. So schwammig und antiquiert das auch sein mag, zieht das doch eine Grenze, die man mitbedenken sollte.

    Ein DU-fähiger Beamter, der dann fröhlich in Südostasien tourt und das vielleicht auch noch öffentlichkeitswirksam präsentiert, dürfte sich dieser Grenze sicher annähern. In der Vergangenheit sind darüber auch schon Beamte gestolpert. Wenn ich mich recht erinnere zum Beispiel dieser Kochshow-Kollege.

    Habt ihrs schon gelesen? Kollege Julian H. sitzt gerade mit Berufsverbot zu Hause, weil er sich privat aber öffentlich über den von ihm so bezeichneten Genozid in Gaza und wie auch immer gearteter Israelkritik geäußert hat.

    Hat den inzwischen gelöschten Beitrag jemand gesehen? Finde ich durchaus interessant.

    Man ist halt als Beamter nie völlig privat. Wer das nicht kapiert ist naiv bis dumm.

    Für alles andere leben wir zum Glück ja in einem Rechtsstaat, sodass man solche Entscheidungen überprüfen lassen kann. Das tut er ja auch.

    Ob man sich da nun vorher als Opfer stilisieren muss... naja. Warten wir mal ab, was das Gericht entscheidet.

    ich bin ein logisch denkender Mensch und auf der Schwelle zum Beamtentum gibt man diese Denfähigkeit fast vollständig ab, hört auf Fragen zu stellen und verrät Kollegen, scharwenzelt um die Leitung herum, sticht Nachrichten an die Leitung durch um sich zu profilieren... wie auf dem Bazar...

    Und trotzdem willst du in dem Umfeld arbeiten?

    Das Problem kannst du für dich mit einem einzigen Schreiben lösen. ;)


    Und ja, angestellter Lehrer ist derzeit meistens ein blöder Deal im Vergleich zur Verbeamtung. Trotzdem ist es für die meisten dann offensichtlich doch noch attraktiv genug im Vergleich zu ihren persönlichen Alternativen.

    Da mir in der geforderten Bescheinigung des „Arbeitgebers“ aber bescheinigt werden soll, wie lange genau ich in welchem Bildungsgang tätig war/bin, bin ich davon ausgegangen, dass nur die Schulleitung so genaue Übersichten hat und nicht etwa eine übergeordnete Instanz.

    Genau so ist das bei diesen Detailfragen auch. Das Arbeitszeugnis macht zwar die Bezirksregierung, aber die fragt dann bei der SL die fehlenden Daten an. Insofern wird deine SL zumindest erfahren, dass du ein Arbeitszeugnis angefordert hast.

    Die Apps sind super!

    Foto, Abschicken - Zack fertig.


    Ich reiche bei der Beihilfe sofort ein und sammel für die PKV in einem Körbchen bis ich den Betrag der Beitragsrückerstattung überschritten habe. Dann geht das gesammelt per App an die PKV.

    Anschließend hefte ich das Papier ab.

    Für meine eigene Übersicht notiere ich mir auf der Rechnung zusätzlich immer das Überweisungsdatum.

    Hallo,

    der Brandschutzbeauftragte war an unserer Schule (eine neue Person) und er war mit quasi der gesamten Innenausstattung der Schule nicht zufrieden, da nicht brandschutzkonform.
    Es müssten alle Möbel, Bilder in Rahmen (also ältere Rahmen: >12 Jahre, Alu, aber MDF Platte), Plakate und Leinwände abgehängt werden: also eine leere Schule.

    Wie handhaben das eure Schulen? Vor allem auch Kunstwerke, Rahmen und Leinwände? Hängt bei euch nichts mehr?

    Wir sind ein wenig deprimiert und ratlos.

    Viele Grüße

    Rein formal haben die Recht.

    Praktisch sucht man dann eine tolerierbare Lösung. Im Zweifel zieht ihr aber den Kürzeren, wenn der Brandschutzbeauftragte pedantisch ist.


    Wie geht ihr jetzt damit um:

    Wartet den schriftlichen Bericht ab. Alles was drinsteht entfernt ihr. Mit dem Bericht geht ihr zur Stadt und sagt, "die Bilderrahmen und Möbel müssen neu angeschafft werden, wegen Sicherheit/Brandschutzauflagen" und schickt denen gleich den Bericht mit. Das sollte in der Regel dann mit der Neuanschaffung klappen. Als Gymnasium habt ihr da auch den unschätzbaren Vorteil, dass die Verwaltung/Politik bei euch sensibler reagiert und das Ganze in der Regel leichter bezahlt wird. Für die anderen Schulformen heißt es hartnäckig sein.

    Dann sind es halt die Bilderrahmen für 100€ das Stück und die Möbel für 5000€. Letztendlich sind die Anforderungen ja auch nicht ganz unberechtigt.

    Noch eine Bemerkung zu den Möbeln, damit ihr fürs nächste mal nicht das nächste Problem habt:

    Stehen die in/neben den Fluchtwegen, müssen die auch noch festgeschraubt sein.

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