Beiträge von kodi

    Bei den Grundschulen ist der Mangel doch klar:

    • relativ schlechtes Gehalt für den Umfang an Arbeit
    • wenig Entlastungsstunden
    • zum Teil kein Konrektor vorgesehen
    • keine durchgehend besetzten Sekretariate
    • Karriere/Status-Typen fehlen im potentiellen Bewerberpool, da die eher nicht im Bereich GHR unterwegs sind.
    • aufwendiges Bewerbungsverfahren (NRW)


    Zum Gehalt für GS-Schulleitungen:

    A14 ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber immer noch eine Unverschämtheit, wenn man sich die Arbeit und die Verantwortung anguckt und die geringen Entlastungsstunden und das kleine oder nicht vorhandene Leitungsteam mit bedenkt....vor allem auch im Vergleich mit anderen Schulformen. A12Z oder A13 wie früher in NRW bei kleinen Grundschulen war völlig daneben...

    Um ehrlich zu sein, habe ich auf ein weiteres Fach nicht wirklich Lust und möchte das Studium nur noch so schnell es geht zu Ende bringen, möchte aber später nichts bereuen.

    Im Grunde ist das doch die Antwort.


    Wenn du dich doch für ein drittes Fach einschreibst, würde ich persönlich das in deiner Situation nur ohne Druck tun. In einem Jahr wirst du Mathe sicher nicht als Drittfach zu Ende studieren können, vermutlich Erdkunde ebenso nicht. Es wäre dann also mehr ein Credit-Punkte-Sammeln falls du es später zu Ende machen willst.

    Angesichts der Tatsache, dass die Beurteilungsbeiträge seit der Änderung nun 3 Jahre Gültigkeit besitzen und innerhalb dieses Zeitraums erneut für eine dienstliche Beurteilung herangezogen werden können, ist es absolut notwendig, dass realistisch beurteilt wird. Insofern ist es schon in Ordnung, dass die Bezirksregierung nachfragt, wenn es gehäuft zu Bestbewertungen kommt.

    Strenggenommen dürfte ich die Stunden nicht mal nachholen müssen. Darauf würde ich natürlich nicht bestehen, weil die Zeit im Referendariat ja zur Ausbildung dienen.

    Die Stunden vielleicht nicht. Die Inhalte musst du dann hinterher aber trotzdem können. Die Freistellung ist kein völliger Freifahrtsschein.

    Ich glaub das Problem ist das Zusammenwürfeln von Schulpsychologie und Schulsozialarbeit.


    Zumindest hier in NRW ist das etwas völlig anderes.

    Die Schulpsychologen bearbeiten den "medizinischeren" Blickwinkel, was man z.B. daran sieht dass sie auch Diagnosen nach ICD-10 stellen, standarisierte Tests durchführen etc.

    Die Schulsozialarbeit/Sozialpädagogen bearbeiten die pädadogischen und sozialen Aspekte.


    Die Arbeitsbedingungen der Schulpsychologen sind in NRW primär in so weit schwierig, dass es zu wenige an den Schulämtern gibt. Das ist ja generell ein Problem im psychologischen Bereichen. Mir sind da keine prekären Arbeitsbedingungen bekannt.


    Bei den Sozialpädagogen schwankt das hingegen ziemlich, von freien, prekär beschäftigten Mitarbeitern bis hin zu normalen Dauerbeschäftigungen. Insgesamt scheint mir das Jobumfeld der Sozialpädagogen eher von problematischen Beschäftigungsformen dominiert zu sein.

    ...Unverständlich, aber die meisten wollen aus mir sich nicht erschließenden Gründen am ein Regelgymnasium.

    Ich glaub das liegt daran, dass die meisten Lehrämtler BK und WBK nicht kennen.... das Regelgymnasium hingegen aus der eigenen Schulzeit schon... zumindest vermeintlich.

    Zur Not einmal beim Gericht bitten, dass die mal bei der Seminarleitung freundlich anrufen.
    Ich garantiere, dass man die zusammenschlagenden Hacken hören kann ohne dem Telefonat persönlich beizuwohnen.

    Klar. Die Karte kann man ziehen.

    Dann wird auch alles besonders nach den Buchstaben des Gesetzes und der Verordnungen laufen.

    Ob es dann besser läuft.... Wenn da einer auf Krieg umschwenkt, dann gibt es jede Menge unterschwelliger und nicht justiziabler Möglichkeiten um dich zu benachteiligen und dir das Ref schwer zu machen.


    Die pragmatischste Lösung ist in meinen Augen, die Sachbearbeiter bei Gericht zu bitten, auf deine Seminartage Rücksicht zu nehmen und mit deiner Seminarleitung zu sprechen, dass du dieses Amt hast, darum gebeten hast, dass die Seminartage ausgeklammert werden, dies aber letztlich nicht in der Hand hast und gleich abzusprechen, in welcher Form du die verpassten Inhalte nachholen kannst.

    Früher hat sich manches dadurch ergeben oder weitergegeben, dass es im Jahr allgemeingültige Sperrmüll-Termine gab. Da fuhren Sammler den ganzen Abend umher und suchten alles, was noch brauchbar oder reparierbar war, zusammen, bevor es in der Schrottpresse landen konnte.

    Das waren noch schöne nachhaltige Zeiten.

    Heute bekommst du eine Anzeige, wenn du was aus dem Recycling-Kontainer auf dem Recyclinghof nimmst. Mindestens aber Mecker, wenn man fragt... ;(

    Mal so aus der anderen Perspektive eines Zeugnisdruckmenschens:


    Das ist irgendwie auch eine Sache der Gegenseitigkeit.


    Wenn die Kollegen reihenweise verhackstückelte und fehlerhafte Zeugnisse aus einer funktionierenden Vorlage erzeugen, dann hat man nur zwei Möglichkeiten zu reagieren:

    1. Zentralisierung und Beschneiden der Bearbeitungsfreiheiten. (Schild-Formulare oder total gesperrte Wordformulare)

    2. Den Zeugnisdruck an die Ersteller delegieren und so ein Eigeninteresse an fehlerfreien Zeugnissen erzeugen.


    Das heißt jetzt nicht, dass das auf dein Kollegium so zutreffen muss, aber es gibt schon einen Anteil an Kollegen, die ein Maß an mangelnder Professionalität bei der Bearbeitung digitaler Dokumente an den Tag legen, das sie sich in keinem anderen Bereich erlauben würden.

    Um dann welchen Zeitraum zu nehmen?


    Vielleicht geht es weniger um das Rotieren und mehr darum, dass BY allen anderen die anderen Zeiträume diktiert?

    Naja, da Bayern sich aus den Absprachen verabschiedet hat, brauchen die anderen Bundesländer im Prinzip ja auch keine Rücksicht auf Bayern zu nehmen und können ihr Zeiten legen, wie sie wollen.


    Die Hälfte des "Bayern-Problems" ist die mangelnde Souveränität der anderen Länder mit den ständigen Sonderwegen umzugehen.

    Wir straffen den Unterricht entsprechend. Es erfordert ein etwas mehr Vorausplanung... vor allem, wenn man dann noch das Pech eines einstündigen Fachs an den Feiertag geplagten Donnerstagen hat.


    Letztlich ist aber zumindest an meiner Schulform die Idee, dass alle Schüler an Stichtag X die gleichen Kompetenzen erworben haben, sowieso illusorisch.

    Unser Kinderarzt hat irgendwann seine Kassenzulassung abgegeben und behandelt nur noch Privatpatienten

    Das ist tatsächlich ein echter Vorteil als Privatpatient. Man hat eine größere Auswahl an Ärzten, da man auch zu solchen gehen kann, die keine Kassenzulassung haben.


    Manchmal beschert auch das schnellere Termin in Gemeinschaftspraxen, wenn z.B. die 2 Kassenärzte bereits ausgebucht sind, der dritte Arzt aber mangels Kassenzulassung noch nicht.

    Wie schon andere schrieben, wäre es für dich wichtig zu wissen, weshalb du bei deinen Praxisstudien durchgefallen bist.


    Ein Psychologiestudium mag bei Teilbereichen des Lehrerberufs helfen, aber eher selten bei Defiziten in der praktischen Umsetzung. Du wirst vielleicht einige Aspekte besser verstehen, wenn du dich gut in Sozialpsychologie auskennst, aber das ist alles ziemlich von der Unterrichtssituation abstrahiert.


    Insofern macht ein Wechsel zu Psychologie in meinen Augen nur dann Sinn, wenn du dich grundlegend verändern willst, oder einem weiteren Interesse nachgehen willst, aber eher weniger um Defizite in deines Lehramtsstudium aufzuarbeiten.


    Bezüglich der Idee Schulpsychologe zu werden, würde ich mir anschauen, was dafür die Voraussetzungen sind, wie viele Stellen es da bei euch so gibt und das Mitbewerberfeld mir angucken. Hier in NRW wäre das kein besonders planbares Berufsziel.


    Ich würde mich an deiner Stelle auf jeden Fall nicht von vorne herein gedanklich auf Schulpsychologie festlegen, wenn du ein Psychologiestudium anhängst. Damit eröffnen sich nämlich auch viele andere interessante (schulfremde) Bereiche.

    Ich finde das ein anmassendes und vollkommen übertrieben polemisches Statement. Soll doch auch jeder der irgendwo hin in den Urlaub fliegen will den Test aus eigener Tasche bezahlen, ne? Was steht es Dir zu darüber zu urteilen, welches Freizeitvergnügen für wen wie wichtig ist? Regst Du Dich nicht auch regelmässig über das allgemeine Unverständnis bezüglich Fitnessstudio auf?


    Ich finde es absolut richtig, dass die Tests bei uns schon lange der Bund bezahlt, sogar für Menschen, die in der Schweiz gar nicht krankenversichert sind.

    Wieso soll ich dafür zahlen, wenn jemand bewusst ein vermeidbares Risikoverhalten an den Tag legt? Das finde ich anmaßend.

    Solange ich dafür zwangsweise zahle, steht es mir tatsächlich auch zu, darüber zu urteilen, dass ich sowas mitfinanzieren muss.

Werbung