Beiträge von kodi

    In den meisten Bundesländern gilt die rechtliche Regelung, dass Kuren im Regelfall zu 50% in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen sind.

    Das wird einem hier in NRW bei der Beantragung der Freistellung für die eigene Kur auch gesagt.

    Letztlich schlägt medizinische Notwendigkeit bzw. eine Bestätigung über nicht vorhandene Ausweichtermine aber eh immer alles.

    Ich habe hier bei uns auch noch nie davon gehört, dass eine Kur zu beruflichen Nachteilen geführt hätte. Wieso auch? Ist ja sowas wie eine Reha. Wäre auch noch schöner, wenn Leute für die aktive Arbeit an ihrer Gesunderhaltung bestraft würden.

    Unsere Amtsarztuntersuchung ist allerdings auch vor der Probezeit.

    Wir hatten einen analogen Fall chilipaprika.

    Wir halten das bei uns auch alle für rechtswidrig und es widerspricht auch früheren Aussagen.

    Vielleicht teilen wir uns eine dusselige Schulformsachbearbeiterin. ;)

    Die Frage ist halt, welche Mühe man aufwenden will, um das zu klären. Ich glaube, das in ein Klageverfahren laufen zu lassen, lohnt nicht, solange das Ganze rückwirkend korrigiert und das Gehalt nachgezahlt wird.

    Besonders interessieren uns momentan die Themen:

    • Lehrergesundheit / Umgang mit Belastungen im Schulalltag

    Der Gesundheitstag von BGPrevent kam bei uns ganz gut an.

    Das Programm besteht aus einer kleinen individuellen Vorsorgeuntersuchung, einem Workshop zum Stressmanagement und einem Workshop zur Rückengesundheit. Der Tag ist für die Schule kostenlos. Es gibt aber nur eine begrenzte Anzahl von Terminen.

    Ich würde wegen der aktiven Workshops dringend empfehlen, ihn in Präsenz durchzuführen.

    Der Aufwand bestand in ein paar Telefonaten, dem Stellen von beheizten Räumen und darin, dass die Kollegen eine Yoga-Matte und eine Decke mitbringen mussten. Wer keine Yoga-Matte hatte, bekam eine Gymnastikmatte aus der Sporthalle.

    Ich hab keine Empfehlung, aber ich würde auch noch ein (Funk-)Mikro mit einplanen. Man weiß ja nie, was für Veranstaltungen man da so in der Zukunft machen wird.... Ich hab zum Beispiel kürzlich Elterninfo-Veranstaltungen in mehreren Grundschulen in deren Musikraum gemacht. Da war das Mikro hilfreich.

    Wenn die Anlage eh Bluetooth können muss, reicht ja vielleicht auch ein Bluetooth-Mikro.

    Hallo ihr lieben,

    Ich habe für das ref im November für gymge das zfsl Minden bekommen, 80km,1h Fahrt entfernt. Die Schule wäre 35km und knapp 35 Minuten entfernt. Montags ist immer Seminartag.
    Meint ihr das ist zu viel Fahrtzeit? Ein Umzug kommt nicht in Frage, da mein Partner wohnortgebunden ist.
    Hat außerdem jemand Erfahrungen, wie viel man in der Regel so in der Schule ist bzw. Wie lang die Tage sind? Ich habe einen Hund und muss natürlich recht viel Fahrzeit einplanen etc. und versuche zu schauen, ob es machbar ist.

    Vielen Dank!

    Persönlich halte ich das für machbar.

    Die Seminartage sind sicher anstrengend und teuer mit der Fahrstrecke. Das ist aber nur einmal in der Woche.

    Die 35min Fahrt zur Schule sind ok. Ich hatte eine minimal kürzere Fahrzeit, allerdings städtisch. Es war für mich eine gute Zeit zum Abschalten und um noch einmal den Tag zu reflektieren. Das hat mir hinterher gefehlt, als ich dann nur 10min Fahrzeit hatte.

    Bezüglich deines Stundenplans rechne mit verstreutem Unterricht an jedem Tag (außer dem Seminartag). Die reine Anwesenheitszeit unserer LAA in der Schule bewegt sich zwischen der einer halben Stelle und der einer Dreiviertelstelle. Wie schon andere schrieben, wird der Stundenplan, jenseits des unterrichtsfreien Seminartags mit 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht auf dich angepasst werden. Organisier dich wegen deiner Fahrzeit so, dass du auch digital in der Schule arbeiten kannst. So kannst du Wartezeiten effektiv nutzen.

    Vor allem, wo ist das Problem. Die Minusstunden werden dir nicht vom Gehalt abgezogen. Sie werden in meinen Bundesland nicht über das Monatsende übertragen. Sie werden innerhalb des Abrechnungszeitraums allerdings mit Mehrarbeit verrechnet.

    Im Endeffekt also nicht schlimm.

    Eigentlich ist das nicht intransparent, wenn man sich die Mühe macht sich in die Vorschriften einzulesen und seine Rechte wahrnimmt.

    Du hast drei Töpfe an Entlastung:

    1. Schulleitungsentlastung (für normale Lehrer in der Regel uninteressant und darauf hast du keinen Einfluss)
    2. Externe Entlastung, die aufgabengebunden ist, z.B. für LAA im BdU oder SV-Lehrer, etc
    3. Entlastung für die ständige Wahrnehmung besonderer schulischer Aufgaben, etc.... den sogenannten Lehrertopf

    Über die Grundsätze der Verteilung von 3 entscheidet die Lehrerkonferenz auf Vorschlag des SL. Die genaue Verteilung obliegt dann der SL. Entsprechend müssen die Grundsätze in der Lehrerkonferenz abgestimmt und die Verteilung dann kommuniziert werden.

    Für die Funktionsstellen gibt es auch schulformspezifische Beschreibungen der möglichen Bereiche. Für das Gymnasium z.B. hier.

    Es ist allerdings richtig, dass die genaue Ausgestaltung von all dem zum Teil schulspezifisch ist. Das macht auch Sinn, weil unterschiedliche Schulen auch unterschiedliche Schwerpunkte haben.


    Die Miesere für die alten Lehrer im normalen ersten Beförderungsamt A13 an Realschulen und Gesamtschulen ist, dass es eben keine Funktionsstellen sind und sie rechtlich nicht mit einer Aufgabe verknüpft waren, auch wenn das in der Praxis dann anders war und anders ausgeschrieben wurde. Deshalb kann sich die Landesregierung darauf zurückziehen, dass keine Tätigkeit vorliegt, die rechtlich zwingend einen Besoldungsabstand zur neuen Einstiegsbesoldung A13 erfordert. In den Fällen wo das rechtlich anders war, den A13 Koordinatoren (Funktionsstelle). hat die Landesregierung eine Zulage beschlossen bzw. beschließen müssen.

    Ich bin Seiteneinsteigerin seit 5 Jahren und mein Unterricht ist komplett auf AB s aufgebaut. Rätsel, Übungen, Mysterys etc. Habe viel Geld in gutes Material investiert und nun das… Ich finde es aber auch eine große Unverschämtheit. Mit den Büchern kam man arbeiten aber jede Stunde 45 min, jeden Tag? Das klingt echt dröge…Puhhh…. Ok smartboard wird hoffentlich repariert, das wäre ein Lichtblick.

    Du unterrichtest zwei Naturwissenschaften, davon eine stark experimentelle. Wenn das wirklich deine Sorge und Konsequenz ist, dann läuft sowieso was grundlegend falsch in deinem Unterricht...

    Klar ist es schöner, wenn man die Möglichkeit hat Kopien auszugeben, aber notwendig sind sie nicht wirklich, um guten naturwissenschaftlichen Unterricht zu machen.

    Warum ist es wichtig, ob der nicht-lehrende, pädagogische Teil des Personals beim Land oder bei der Kommune beschäftigt ist? Das Entscheidende in meinen Augen ist die Führungsverantwortung und die liegt bei der Schulleitung.

    Weil die kommunalen Beschäftigten im System Schule den Launen völliger Hobbypolitiker ausgeliefert sind. Du weißt als Schule nie, ob du deine kommunale Schulsozialarbeiterin nächstes Jahr noch hast. Bei den Kommunen treffen gleich drei strukturelle Defizite aufeinander: direkter Durchgriff völliger Laien-Entscheider, ausufernde Befristung und notorische Finanznot.

    Der Vermögende soll aber verpflichtet werden, immer größere Beträge abzuführen, obwohl er dieses Netz nicht benötigt und keinen Nutzen davon hat. Ich bin bei euch, dass es ihm objektiv ganz sicher weniger weh tun wird, als dem Durchschnittsbürger, aber ich empfinde das Prinzip, jemandem eine Beteiligung aufzuzwingen, der sie nicht will und nicht braucht, einfach als falsch.

    Natürlich hat auch der das Netz nötig und profitiert in Deutschland davon, aber auf andere Art und Weise...

    • Er muss nicht in einer Gated Community wohnen
    • Er muss sein Kind nicht auf eine Privatschule geben
    • Er muss seine Familie nicht den ganzen Tag von Sicherheitsleuten bewachen lassen
    • Er muss keine Sicherheitsfirma für sein Haus engagieren, die 24 Wache schiebt
    • Er und auch die Mittelschicht muss nicht an der Ampfel fürchten überfallen oder entführt zu werden
    • Es gibt keine realen No-Go-Areas, selbst wenn es vielleicht neuerdings gefühlte gibt...

    Man schaue sich mal Länder wie Südafrika, Brasilien und eingeschränkt auch die USA an.

    Letztlich kann man froh sein, dass es diese Ausgleichspauschale überhaupt gibt.

    Dieser Mietstufenkram war nur ein schneller fix wegen eines Urteils, dass die Besoldung in dem Bereich nicht verfassungskonform war. Die Konformität haben sie jetzt wiederhergestellt. (Zumindest nach Sicht der Regierung)

    Entsprechend ist es ein Geschenk/Entgegenkommen, dass die alte Regelung nicht einfach außer Kraft gesetzt wird und überhaupt eine Ausgleichspauschale gezahlt wird. Eine aggressivere Regierung hätte die einfach gestrichen und die Leute dann 15 Jahre klagen lassen....


    Oder andere Perspektive:

    Als Empfänger der Pauschale profitierst du davon, dass du gegenüber einer verfassungskonformen Besoldung weiterhin zu viel Besoldung bekommst. Sieht man das so, lässt sich die fehlende Steigerung vielleicht psychisch etwas besser verschmerzen. ;)

    War ja leider abzusehen. Für die Leute im ersten Beförderungsamt wird sich das wie ein Arschtritt anfühlen und ihnen zeigen, dass Leistung seitens der Politik nicht honoriert wird. In meiner Schulform sitzen in den 1. Beförderungsämtern die Leistungsträger. Ziemlich dumm, so mit denen umzugehen.

    Ich finde es ist auch mehr als feige und nicht gerade von Führungsstärke zeugend, dass sich da jahrelang um eine klare Antwort gedrückt wurde und die nun in einem lapidaren Schlusssatz halb verschleiert erfolgt.

    Unsere Ministerin macht ja vieles richtig, aber an der Stelle muss ich ein klares Versagen konstatieren.

    Was genau ist jetzt euer Problem?

    Kommt ein Obas'ler habt ihr 2 Anrechnungsstunden zu verteilen. Geht ein LAA in den BDU, habt ihr für die Halbjahre mit BDU jeweils eine Anrechnungsstunde zu verteilen. Entsprechend schwankt die Anzahl der Anrechnungsstunden zum Halbjahr bzw. zum OBAS-Einstellungstermin. Da muss man keine Mischkalkulation machen.

    Wie ihr die Anrechnungsstunden dann ausbildungsgebunden verteilt, ist noch einmal eine andere Sache.

    Bei uns gehen die bei LAA an die ABB (Jeder LAA hat eine eigene. Ist nicht in einer Person gebündelt.) und bei OBAS'lern an die Fachmentoren.

    Ja, das ist natürlich richtig. Als Schule sind wir aber zunehmend in der Situation, dass wir Fehlzeiten halt nur noch schulterzuckend dokumentieren können, in Extremfällen weitermelden, und auch dann nur schulterzuckend zur Kenntnis nehmen können dass nix passiert. Schulpflichtüberwachung? Bußgeld? Zuführung? Alter Kram aus dem letzten Jahrhundert, wahrscheinlich schwarze Pädagogik.

    Kann ich überhaupt nicht bestätigen. Das mit den Bußgeldern klappt gut. Man muss halt dass Verfahren einhalten und seine Doku zusammen haben. Dann geht das auch durch. Spätestens beim zweiten Bußgeld gegen Mutter, Vater, Kind, wenn es dann empfindlich teuer wird, ist bei uns noch jeder wieder zur Schule gekommen.


    Zum Eingangsthema:

    Wir diskutieren da nicht herum. Teilnahme ist Pflicht. Jede Andeutung Richtung Trotz-Krankheit zieht eine sofortige Attestpflicht für die Zeit nach sich. Wird das nicht beigebracht, sind bei unseren Klassenfahrten sofort die Tage für ein Bußgeld zusammen.

    Die religiösen Befreiungen müssen ausführlichst begründet werden. Bei ortsnahen Fahrten müssen die Kinder tagsüber gebracht werden.

    Wenn man dann noch bedenkt, dass meine Frau zu den wenigen gehört hat, die sich nicht ab Tag 1 vom Frauenarzt haben "kaputt" schreiben lassen..

    Hast du irgendwelche Anhaltspunkte, die diese Vorwürfe gegen deine Kolleginnen rechtfertigen?

    ... fühlt man sich doch gleich so richtig wertgeschätzt. Urlaub + Überstundenabbau (meine Frau ist bei einer 50% Stelle bei 31h/Woche) entfallen also ersatzlos, da der Mutterschutz fast vollständig in den Ferien liegt. WinWin fürs Land NRW.

    Deine Wertschätzung bekommst du jeden Monat auf dein Konto überwiesen.

    Urlaub + Überstundenabbau (meine Frau ist bei einer 50% Stelle bei 31h/Woche) entfallen also ersatzlos, da der Mutterschutz fast vollständig in den Ferien liegt. WinWin fürs Land NRW.

    Ist doch bei jeder Regelung so. Mal hat man Glück, weil sie vorteilhaft ist, mal hat man Pech, weil sie nachteilhaft ist. Immer noch besser als völlige Willkürentscheidungen.

    Man nimmt solche Entscheidungen zur Kenntnis und passt sein Verhalten für die Zukunft dementsprechend an. Zu größerer Leistungsbereitschaft meiner Frau und mir in diesem System führt sowas auf jeden Fall nicht.

    Vielleicht ist das menschlich. Sachlich begründet ist das nicht. Du arbeitest immernoch in einem System, in dem du über das sonst übliche Maß hinaus gepampert wirst. Überdurchschnittliche Bezahlung für die leichte Zugänglichkeit, starker Arbeitnehmerschutz, hohe Kinderzuschläge, etc. Es hilft, sich das ab und an mal vor Augen zu halten. Wenn man dann trotzdem so unzufrieden ist, dass man keinen Leistungswillen mehr hat und nur frustriert ist, dann ist es vielleicht Zeit das System zu verlassen....

    Am Geburtstag haben wir immer ein Geburtstagslied gesungen, wenn es meine eigene Klasse war.

    Individuelle Geschenke mache ich meinen Schülern nicht. Eine Ausnahme wäre jetzt, wenn jemand sterbenskrank ist.

    Allerdings lade ich meine Klassen in seltenen Fällen (extreme Hitze, Wandertag, Klassenfahrt oder Schuljahresabschluss) zum Eis ein. Das hängt so ein bisschen von der gemeinsamen Beziehung ab.

    Für Schüler mit dieser Krankheit gibt es das AST-Programm. (Videounterricht für Schüler in Abschlussklassen, die nicht in Präsenz am Unterricht teilnehmen können.)

    Vielleicht wäre das auf der anderen Seite etwas für dich, also als Lehrkraft. Ich könnte mir vorstellen, dass das Pacing damit vielleicht leichter umsetzbar ist, als im regulären Schulbetrieb.

    Das letzte Mal asdpc - im nächsten Jahr sollen die Daten ja (zum überwiegenden Teil) direkt aus Schild abgerufen werden.

    Und wie immer frage ich mich: wo kann ich eigentlich die Angaben zu den Schuldaten (Bilingualer Unterricht) etc. ändern?

    Ich frag mich, ob man da in Schild inzwischen 3 Lehrpersonen pro Unterrichtsstunde eintragen kann oder ob das immer noch "keiner braucht", wie mir ein gymnasialer Schildfachberater vor Jahren mal antwortete... :autsch:

    Damit war Schild für die Statistik der UVD bei uns gestorben und wir haben auch auf weiteren Fachberater'support' verzichtet.

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