Beiträge von kodi

    Persönlich verstehe ich das Problem jetzt nicht, aber zur Not würde ich die Nummer blocken und den Spamfilter einschalten.

    Bei einer Festnetznummer in Kombination mit Fritzbox, kannst du die Nummer auch automatisch auf den AB leiten.


    Der erste Schritt sollte natürlich immer sein, dass man mit den Leuten spricht.

    Vermutlich nutzt er Privatmail und Nummer, weil die irgendwo eingespeichert ist und als erstes erscheint.

    Was willst du denn damit erreichen?

    Willst du ein Funktionsmodell bauen oder ein Anschauungsmodell?

    Ok, Funktionsmodell. Ich hab nicht genau genug gelesen.;)


    Guck mal hier. Da gibt es ein paar Anregungen.

    Mir gefällt das Funktionsmodell aus den Holz/Bambusstäbchen und den Gummipuffern (?) ganz gut.

    wir verwenden einen extra starken Müllbeutel, die Schüler werfen die Reste selbst hinein, ich knote es zu (und öffne es evtl. für eine 2. Gruppe in der nächsten Stunde) und werfe es selbst zeitnah in die Mülltonne. Unsere Putzleute kommen erst viel später.

    So ist das bei uns auch.

    Ich frag mich allerdings bei diesem Zuknoten, ob das infektionspräventiv so zielführend ist.


    Aus meiner jahrelangen Erfahrung mit müffelnden Wertstoffsäcken hab ich die Erfahrung, dass beim Zuknoten ein ordentlicher Luftschwall austritt.

    Diese Vorgehensweise mit dem Zuknoten wäre daher jetzt nicht so meine erste Idee zum Umgang mit infektiösem Material gewesen. ;(

    Wie geht ihr eigentlich damit um in die Schule zu müssen?


    Seid ihr gelassen? Seid ihr wütend?

    Habt ihr Angst?

    Sascha Lobo hat es vor einiger Zeit bei Lanz ganz gut beschrieben.

    Ich fühle einen tiefen Groll.

    1. Ich habe durch viele Äußerungen der vergangenen Monate das Gefühl, dass dem Kern meines Jobs, der Wissenvermittlung, der didaktischen und pädagogischen Begleitung von Lernenden eine tiefe Geringschätzung gegenüber gebracht wird und Schule stattdessen von Politikern, Teilen der Elternschaft und Presse als Betreuungs/Verwahrungsanstalt für Kinder gesehen wird.
    2. Ich erkenne bei den politischen Entscheidungsträgern keinerlei Verantwortungsbereitschaft und keine Anzeichen einer langfristigen, rationalen, wissenschafts- und faktengeleiteten Strategie zum Umgang mit der Pandemie und dem Bereich Schule im Besonderen.
    3. Ich sehe den Kern meines Dienstverhältnisses als Beamter "Treue gegen Fürsorge" massiv verletzt.
    4. Ich begrüße explizit die Schülerselbsttests und bin vor dem Hintergrund des kurzen Aussagezeitraums des Testergebnis absolut fassungslos, dass diese nicht jeden Tag durchgeführt werden. Das verleiht mir das Gefühl, dass es bei dieser Maßnahme um eine reine PR-Aktion geht und führt mich zurück zu Punkt 2 und 3.

    Ich möchte gerne meinen Job machen, unter möglichst sicheren Bedingungen und mit dem Fokus auf dem Kern meiner Arbeit!

    Hinterher ist das völlig egal.


    Während des Studiums kann das anders aussehen. Bei manchen Unis läuft Lehramt so nebenher und das Interesse der Profs fokussiert sich auf die Fachstudenten. Da hat man dann natürlich schlechtere Bedingungen, als wenn die Uni einen Lehramtsschwerpunkt hat. (... der nicht nur auf dem Papier steht.)


    Natürlich gibt es auch bei Lehrern, wie in jeder Berufsgruppe, ein paar Typen, die sich etwas auf ihre Uni einbilden. Meiner Erfahrung nach haben die es dann auch oft nötig und es ist eh gesünder um solche Leute einen Bogen zu machen. ;)

    Weil die Ausfallzeit zeigt, dass dort kein Hochverfügbarkeitscluster benutzt wird.

    Stand der Technik wäre es, wenn sie bei einer Wartung innerhalb weniger Minuten auf ein Standby-System umschalten oder einzelne Cluster-Nodes nacheinander warten, sodass die Systemfunktionalität nach außen nicht unterbrochen wird.

    Keine. Sämtliche Koordinationsaufgaben in dem Bereich laufen nebenher ohne Entlastung.


    Es gibt eine Lehrertopf-Entlastungsstunde für jemanden der die Übergangsberatungen Jahrgang 5 koordiniert, also den Kontakt zu den Grundschulen.

    Was habt ihr für Schulleitungen und Kollegien?


    Natürlich kann sich der Stundenplan mal kurzfristig ändern, schließlich gibt es auch kurzfristige Vorfälle in der Schule, z.B. weil ein Kollege plötzlich dauerhaft ausfällt. Wenn dann irgend jemand wegen der Kurzfristigkeit in der 1. Woche des neuen Stundenplans nicht kann, dann wird halt vertreten.


    Wenn ich einen unsensiblen Vertretungsplaner hätte, dann würde ich mich vorher mit einem Kollegen abstimmen, der bereit ist mich zu vertreten.

    Dann ist es für den Vertretungsplaner sehr viel schwerer nein zu sagen.

    Versteh das bitte nicht falsch, aber aus Sicht meiner Schulform ist das ein skuriles Luxusproblem.

    Wir haben auch ~1000 Schüler, jedoch nur S1.

    A15 Abteilungsleiter für Unter- und Mittelstufe + jeweils 1-3 Entlastungsstunden für die wären ein Träumchen. Gibt es aber nicht.

    Wir haben nur einen Schulleiter und 2 Konrektoren.


    Für Schulleitungsrunden gibt es bei uns selbstverständlich keine Entlastung.

    Die SL-Entlastung ist bei uns aufgabengebunden im SL-Team verteilt.

    Naja zum Thema Wahrnehmung der Fitnesstudios als Gesundheitseinrichtung....

    Wenn ich Fitnessstudio in die Google-Bildersuche eingebe, dann habe ich nicht das Gefühl, dass es da primär um den Gesundheitsaspekt geht.

    Zumindest finde ich da bei normalen Fitnessstudios wenig Bilder von Reha-Sport oder ähnlichem.


    Eigentlich müsste man jetzt mal wissenschaftlich auswerten, wie viele Leute sich dort derzeit unter den gegebenen Regeln anstecken

    Wer ist "man"?

    Wäre ich in der Fitnessbranche als Studiobetreiber tätig, dann würde ich tatsächlich versuchen, über meinen Branchenverband so eine Untersuchung zu initiieren. Da die aktiven Studiomitglieder in der Regel auch sehr vom Konzept Fitnessstudio überzeugt sind, könnte ich mir vorstellen, dass es da eine hohe Beteiligungsquote gäbe.

    Andere Möglichkeiten sind Massentests, Grenzkontrollen (ggbf. nur für nicht-NoCovid-Länder, ggbf. nur für Ungeimpfte, die ja laufend weniger werden).

    Ich habe jahrelang in einer Euregio gewohnt.

    Das abschotten zu wollen, ist ungefähr so, als wolltest du deine Stadtgrenze zur Nachbarstadt dicht machen. Ich persönlich sehe das als nicht realistisch an.

    Die Grenzen in Europa sind nur noch psychologischer und politisch/administrativer Natur.


    Wenn es dafür ein gutes Konzept gibt, lasse ich mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Es ist aber einfach unklug, wenn man schon bei 35 ist, nicht auf lokale Ausrottung zu gehen. Das ist ab dem Punkt schnell zu schaffen und verbürgt viel, viel längere einschränkungsfreie Phasen und ist viel sicherer.

    Im Prinzip stimme ich dir da zu und würde mir das in einer idealen Welt auch wünschen.

    Wir sind jedoch ein kontinentales Land, dass wirtschaftlich und personell eng mit den Nachbarländern verpflochten ist.

    Von daher vermute ich, dass eine NoCovid-Strategie wie in Australien oder Neuseeland bei uns nicht funktioniert, wenn sie nicht EU-weit verfolgt würde.


    Gäbe es keine Impfungen wäre das auch in meinen Augen alternativlos.

    Mit den Impfungen haben wir jedoch zumindest mittelfristig die Perspektive auch ohne NoCovid-Strategie die Pandemie in Europa zu beenden.

    Sehr sorgfältig muss man dann aber auch nochmal auf die Situation weltweit schauen, vor allem in den armen Staaten, ersten aus ethischer Sicht und zweitens um kein Reservoir für Reinfektionen und Mutanten zuzulassen..

    Das wäre mein Vorschlag:


    1. Inzidenz > 100: automatischer Lockdown ohne die Möglichkeit, dass Politiker daran herum manipulieren, das verbieten oder abschwächen.
    2. Inzidenz > 35: Nutzung sämtlicher Geschäfte, Veranstaltungen und Co. nur mit tagesaktuellem Schnelltest. Entweder im Testzentrum oder direkt vor Ort. Verstoß mit hohen Geldstrafen für alle Beteiligte belegt.
    3. Inzidenz > 35: Tägliche Schnelltest/Selbsttestpflicht für alle Arbeitsplätze mit Kontaktanzahl > 10. Organisation durch die Arbeitgeber. Verstoß mit hohen Geldstrafen für alle Beteiligte belegt.
    4. Impfaussetzungen nur noch, wenn das Impfrisiko über dem Coronarisiko liegt.
    5. Impfung durch alle Ärzte.
    6. Einrichtung von Wartelisten für kurzfristige Impftermine durch Impfstoffüberschüsse oder kurzfristige Terminabsagen durch andere Impflinge.
    7. Alle Schulen auf. FFP2-Maskenpflicht für alle ohne Ausnahme. Verpflichtender Schnelltest/Selbsttest jeden Tag vor Schulbeginn vor Betreten des Gebäudes für alle (Schüler/Lehrer, sonstiges Personal/Besucher). Gestaffelter Schulbeginn für ganze Schulen innerhalb einer Stadt.
    8. Bundeswehr betreibt weitere Schnelltest-Testzentren, sodass mindestens 1-2 Testmöglichkeiten für jeden jede Woche garantiert sind. (In meiner Stadt aktuell nur für einen von Tausend).
    9. Automatische monatliche Auszahlung von Corona-Hilfen auf Basis der Vorsteueranmeldung ohne weiteren Papierkram. Referenzjahr zu dem die Differenz ausgezahlt wird 2019. Ist das Geschäft jünger, dann Schätzung über den Branchendurchschnitt. Finanzierung über Schulden des Bundes --> also durch alle Steuerzahler.
    10. Verlängerung des Arbeitslosengeldes und Unterbrechung der Anspruchsfrist bis Ende der Corona-Pandemie.
    11. FFP2-Pflicht in allen öffentlichen Innenräumen, inklusive Nahverkehr.
    12. Verlagerung der Katastophenschutzzuständigkeit auf den Bund und dort das BBK. (Keine Candycrush spielenden Ministerpräsidentenrunden mehr, deren Beteiligte dann hinterher etwas anderes machen, als vorher abgesprochen.)


    Zerpflückt und ergänzt es gerne dem Sinn nach. Alle Zahlenwerte sind Vorschläge.

    Ich hab auch kein Interesse an pedantischen/rechtlichen Diskussion um Wortbedeutungen.

    Team Luschi ist auf dem Powertrip. ;(


    Kann man die eigentlich als Klassenausflug besuchen?

    Scheint ja alles easy und kein Problem von der Infektionslage und nach deren Arbeitsoutput der letzten 12 Monate zu urteilen, müssten die ja auch jede Menge Zeit haben.... ;)

    Diese Haltung ist mir bei SchülerInnen der Oberstufe jedoch oft begegnet - mitunter in Verbindung mit dem Spruch, dass die Putzfrauen (sic!) sich ja einen anderen, besseren Job suchen könnten, wenn sie den (mitunter absichtlich verursachten) Dreck der SchülerInnen nicht wegmachen wollen...

    Solche Freundchen liebe ich...


    Die lernen dann alles, was man an raumpflegerischen Tätigkeiten im Klassenraum ausführen kann bis ins perfekteste Detail, sodass das mein Klassenraum zum Lieblingsraum unserer Reinigungskräfte wird.

    Hab ich auch überlegt. Vermutlich kannste bei einer Begehung von 98% aller Schulgebäuden sicherheitsrelevante Mängel finden. Problem ist vermutlich, dass wenn die Mängel einmal dokumentiert sind, sie auch beseitigt werden müssen. Und das muss wieder der Schulträger bezahlen.

    Das ist genau der Weg für die Schulträger.

    Du sperrst die Gebäude wegen möglicher Infektionsgefahr und setzt eine Sicherheitsbegehung mit Auswertung an.

    Dann schickst du die Teilzeitkraft ohne Dienstwagen und Dienstfahrrad zu Fuß los. Schwupps dauert der ganze Vorgang 3 Monate. ;)

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