Beiträge von kodi

    Ich finde es gut, dass jeder selbst entscheiden kann, ob bei den Fotos mitmachen will oder nicht.

    Persönlich sind mir etwas die (konkreten und nicht grundsätzlichen) Argumente dagegen ausgegangen, seitdem in den letzten Jahren die Überwachung in unserer Geselschaft und die Präsenz von Kameras völlig ausgeufert ist. Für alle mir einfallenden Mißbrauchsszenarien ist man leider auch ohne Foto auf der HP schon exponiert.

    Die Sammelkarten halte ich für eine etwas nerdige Bindungsaktion. Irgendwie finde ich das sympathisch...

    Mal ganz ehrlich... Kennt ihr einen Fall krankheitsbedingter Kündigung im Schuldienst?

    Ich ehrlich gesagt nicht. Weder aus meinen Schulen, obwohl wir da etliche Fälle hatten, die die Stammtischexperten sicher sofort gerne rausgesetzt hätten. Noch ist mir das im Personalrat begegnet.

    Ich würde empfehlen, dass du dir noch einmal anschaust, was deine Studie genau untersuchen will und ob deine Fragen dafür zielführend sind.

    Deine Fragen fallen aus meiner Sicht in 2 Kategorien:

    1. Allgemeinplätze, die im Prinzip eine automatische Antwort haben z.B. "Mangelnde Unterrichtsmaterialien würden es mir erschweren, Ernährungsbildung künftig in meinem Unterricht umzusetzen." - ja klar
    2. 'Erwartungsfragen', also Fragen wo man selbst über eine zukünftige Auswirkung spekuliert oder wo man über die Meinung anderer spekulieren soll. Das ist insofern problematisch, als dass deiner Zielgruppe dazu jegliche Referenz/Erfahrung aus der Realität fehlt.

    Hallo zusammen,

    ich spiele mit dem Gedanken, im Ruhestand als Schulbegleitung zu arbeiten. Meine Sorge ist, dass ich das Ganze zu blauäugig angehe. Welche Anforderungen stellt ihr an eure Schulbegleiterinnen und Schulbegleiterinnen? Welche Erwartungen habt ihr? Welche guten oder auch schlechten Erfahrungen habt ihr gemacht? Wie steht ihr zum sogenannten "Pool-Modell"?

    Erwartungen:

    • Kind helfen, ohne ihm Arbeit abzunehmen
    • Diskretion
    • Unterricht nicht stören
    • Professionelle Distanz
    • Selbstständigkeit. Ich brauch kein zusätzliches 'großes' Pflegekind. Einmal am Anfang die Erwartungen klären ist ok.

    Pool-Modell:

    Halte ich für eine dämliche Sparidee. Wer einen Schulbegleiter braucht, braucht den dauerhaft und nicht nur einen punktuellen Besucher.

    3. Nochmal: Kein Mensch, der Portfoliomanagement verstanden hat, hält einen Tag vor seiner Rente eine Aktienquote von 100%.

    Das ist doch eigentlich das Entscheidende. Irgendwann kommt der Punkt im Leben, wo die Rendite gegenüber der Absicherung deutlich unwichtiger wird und man entsprechend umswitched. Darüber sollte tatsächlich mehr aufgeklärt werden. Bei den meisten "Bau deine Alterssicherung mit ETF"-Empfehlungen fehlt dieser Aspekt oder wird sehr stiefmütterlich behandelt.

    Ich würde da jetzt nicht die einzelnen Schritte anklicken wollen, die wir in einer Krisensituation gehen. Bist du vielleicht der Täter, der sich informieren möchte? :flieh:

    Ehrlich gesagt, habe ich auch zuerst dem Autor hinterher recherchiert. Scheint mir seriös zu sein.
    Das was abgefragt wird, ist aus meiner Sicht auch hinreichend allgemein.

    Aber ich gebe dir recht, dass das hier vielleicht nicht der beste Zugangsweg ist.

    Ich würde empfehlen so eine dann doch sensible Umfrage über die entsprechenden Schulministerien an die Schulen senden zu lassen. Dann entstehen solche Zweifel nicht.

    Auch wenn ich das Anliegen in der Sache unterstütze, frage ich mich, ob das der richtige Adressat ist.

    Letztlich hätte man den TdL nicht mit dieser Regelung unterschreiben dürfen. Offensichtlich waren damals aber andere Punkte in der TdL-Verhandlung wichtiger. Das muss man dann beim nächsten mal korrigieren. Dass ein Land sich an den TdL hält und nicht darüber hinaus geht, finde ich ehrlich gesagt nachvollziehbar.

    Wobei dieses Urteil natürlich so eine Art Pyrrhus-Sieg ist. Das EFV ist eine der Erkenntnisquellen für den Leistungsbericht. Das heißt eine Minderleistung im EFV wird auch auf den Leistungsbericht durchschlagen. In welchem Umfang auch immer...

    Es gibt meines Wissens auch keinen Besetzungszwang bei den Stellen.

    In gewisser Weise war die Regelung vorher da schon ehrlicher. Letztlich muss man ja normativ davon ausgehen, dass so ein Verfahren so angelegt ist, dass es auch die erwarteten Kompetenzen prüft. Ob das jetzt in dem Fall der Realität entspricht, steht noch einmal auf einem anderen Blatt.

    Letztlich musst du klären, ob die Unterrichtorganisation mit den Praktikumswochen bei euch am BK so eine Art Blockunterricht ist, also die Abwesenheitsstunden ins Deputat fallen oder nicht. Fallen sie ins Deputat und es handelt sich einfach nur Schülerabwesenheiten, dann setzt der Mehrarbeitserlass enge Grenzen für das Verrechnen von Minusstunden. Fallen sie nicht ins Deputat, weil das so eine Art von Epochalunterricht ist, dann muss/soll das tatsächlich über die Schuljahre ausgeglichen werden.

    Jetzt ist die Unterrichtsorganisation am BK sicher eine spezielle Sache. An den Regelschulen sind die Praktikumswochen normale Schülerabwesenheiten, dh. dein Deputat läuft durch. Entsprechend werden die entstehenden Minusstunden nach Mehrarbeitserlass am Ende des jeweils gültigen Abrechnungszeitraum mit etwaiger Mehrarbeit verrechnet bzw. gekappt.

    Ich hab kein Coaching gemacht und war erfolgreich. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass man das Coaching nicht zwingend braucht.

    Ich habe mir die Übungsformate und die Kompetenzerwartungen als Vorbereitung angeschaut und dann mich darauf fokussiert, das zu zeigen, was in der jeweiligen Übung bewertet wird.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass aus meinem Durchgang nahezu jeder andere (das selbe) Coaching (vom auf Google prominent plazierten Anbieter K) durchlaufen hatte. Letztlich muss jeder selbst überlegen, was er da für ein Typ ist und ob sich die investierte Zeit und die Kosten lohnen.

    Es macht sicher auch einen Unterschied, ob man genau eine einzige SL-Stelle haben 'muss' und dem entsprechend unter großem Bestnoten-Druck steht, oder ob man auch offen für andere SL-Stellen ist.

    Das ist verrückt. Also wenn du Pech hast, dann unterrichtest du regulär 25 Stunden und zusätzlich 5 Stunden in einer Woche? Und das wird dann wie genau vergütet?

    Sobald du einmalig 4 Unterrichtsstunden Mehrarbeit innerhalb eines Monats überschritten hast, werden die Mehrarbeitsstunden in NRW vergütet, wenn kein Dienstzeitausgleich möglich ist. Unter der Grenze wird Mehrarbeit nicht vergütet. Bei Teilzeitkräften gilt das neuerdings auch, aber mit einer anteiligen Grenze.

    Trotzdem stellt sich die Frage, woher die Kanzlei den weiß woher das Bild ist. Denn Bilder von Trump sind doch ubiquitär verbreitet.

    Das Ganze läuft über vollautomatisierte Crawler ab, die eine Signaturprüfung über sämtliche gefundene Mediendateien laufen lassen.
    Ist eine Gelddruckmaschine für die Abmahnbuden. Die unseriösen versuchen abzumahnen ohne Auftrag des Rechteinhabers, die 'seriösen' bieten sich aktiv den Urhebern an und holen die sich Aufträge von den Rechteinhabern aktiv ein. "Abmahnung as a Service"

    Wenn das jemanden trifft, lasst euch bei der Unterlassungserklärung beraten. Da gibt es so Wiederholungsklauseln, die man besser auf genau das betroffene Werk einschränkt und auch den Gerichtsort auf Amtsgericht statt Landgericht (Streitwert --> Kosten) beschränkt.

    Mein Eindruck ist jedoch, dass die SuS mäßig motiviert sind. Das führt dazu, dass ich selbst auch keine Lust habe, stundenlange Unterrichtsvorbereitung zu investieren, wenn wenig zurückkommt.

    So wird das eine selbsterfüllende Prophezeiung. Diese Haltung garantiert nahezu geringe Motivation bei den Schülern. Das merken die in 30s, wenn du in die Klasse kommst.

    Zitat

    Ich habe von Lehrern gehört, die bereits länger im Beruf sind, dass sie ihre Unterrichtsplanung quasi vom Weg Lehrerzimmer - Klassenraum machen. Ja, ist nicht optimal. Gleichzeitig denke ich, dass das okay ist, wenn der Unterricht einigermaßen ist und die SuS etwas mitnehmen - alles würden sie sowieso nicht mitnehmen, egal, wie lange die Vorbereitungszeit.

    Für einzelne Stunden mag das in Einzelfällen mal vorkommen.
    Als grundsätzliche Arbeitshaltung: Beruf verfehlt. Der Unterricht entspricht dann fast immer nicht den Anforderungen.


    Ansonsten zum kompletten Fachwechsel:

    Das macht immer nur dann Sinn, wenn man ein Unterrichtsfach möglichst sicher nicht unterrichten will. (Und selbst dann kann es einen je nach Schulform fachfremd treffen)
    Sobald du allerdings ein Fach abgeschlossen hast, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du es auch irgendwann unterrichten wirst/musst.

    Die Motivation der Schüler hat nicht unbedingt etwas mit dem Fach zu tun.

    Fächer, die automatisch ohne großes Zutun des Lehrers einen hohen Anteil motivierter Schüler erzeugen, sind relativ selten. Sport gehört dazu, sowas wie Technik in der Regel auch... eher die praktischen Fächer. Dass deine Schüler in deinem Praktikum weniger motiviert waren, als du erwartet hast, kann daran liegen, dass du natürlich noch unerfahren bist und der Stellenwert von Praktikantenunterricht bei den Schülern auch nicht unbedingt immer der höchste ist. Grundsätzlich lassen sich nahezu alle Schüler für jedes Fach begeistern, wenn man sie an der richtigen Stelle mit den richtigen Methoden abholt.


    Bezüglich deiner Überlegung Sport und Mathe zu studieren:

    Schaffst du die Sportaufnahmeprüfung (falls die an deiner Uni notwendig ist)

    Schaffst du Mathe? Das ist völlig anders als Deutsch und Geschichte. Falls du in Mathe am Ende des ersten Semesters nicht erfolgreich bist, zieh die Reißleine. Das ist das gute an dem Fach, man merkt sehr früh, ob es mit dem Studium etwas wird oder nicht.

    In den meisten Bundesländern gilt die rechtliche Regelung, dass Kuren im Regelfall zu 50% in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen sind.

    Das wird einem hier in NRW bei der Beantragung der Freistellung für die eigene Kur auch gesagt.

    Letztlich schlägt medizinische Notwendigkeit bzw. eine Bestätigung über nicht vorhandene Ausweichtermine aber eh immer alles.

    Ich habe hier bei uns auch noch nie davon gehört, dass eine Kur zu beruflichen Nachteilen geführt hätte. Wieso auch? Ist ja sowas wie eine Reha. Wäre auch noch schöner, wenn Leute für die aktive Arbeit an ihrer Gesunderhaltung bestraft würden.

    Unsere Amtsarztuntersuchung ist allerdings auch vor der Probezeit.

    Wir hatten einen analogen Fall chilipaprika.

    Wir halten das bei uns auch alle für rechtswidrig und es widerspricht auch früheren Aussagen.

    Vielleicht teilen wir uns eine dusselige Schulformsachbearbeiterin. ;)

    Die Frage ist halt, welche Mühe man aufwenden will, um das zu klären. Ich glaube, das in ein Klageverfahren laufen zu lassen, lohnt nicht, solange das Ganze rückwirkend korrigiert und das Gehalt nachgezahlt wird.

    Besonders interessieren uns momentan die Themen:

    • Lehrergesundheit / Umgang mit Belastungen im Schulalltag

    Der Gesundheitstag von BGPrevent kam bei uns ganz gut an.

    Das Programm besteht aus einer kleinen individuellen Vorsorgeuntersuchung, einem Workshop zum Stressmanagement und einem Workshop zur Rückengesundheit. Der Tag ist für die Schule kostenlos. Es gibt aber nur eine begrenzte Anzahl von Terminen.

    Ich würde wegen der aktiven Workshops dringend empfehlen, ihn in Präsenz durchzuführen.

    Der Aufwand bestand in ein paar Telefonaten, dem Stellen von beheizten Räumen und darin, dass die Kollegen eine Yoga-Matte und eine Decke mitbringen mussten. Wer keine Yoga-Matte hatte, bekam eine Gymnastikmatte aus der Sporthalle.

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