Beiträge von kodi

    ich bin ein logisch denkender Mensch und auf der Schwelle zum Beamtentum gibt man diese Denfähigkeit fast vollständig ab, hört auf Fragen zu stellen und verrät Kollegen, scharwenzelt um die Leitung herum, sticht Nachrichten an die Leitung durch um sich zu profilieren... wie auf dem Bazar...

    Und trotzdem willst du in dem Umfeld arbeiten?

    Das Problem kannst du für dich mit einem einzigen Schreiben lösen. ;)


    Und ja, angestellter Lehrer ist derzeit meistens ein blöder Deal im Vergleich zur Verbeamtung. Trotzdem ist es für die meisten dann offensichtlich doch noch attraktiv genug im Vergleich zu ihren persönlichen Alternativen.

    Da mir in der geforderten Bescheinigung des „Arbeitgebers“ aber bescheinigt werden soll, wie lange genau ich in welchem Bildungsgang tätig war/bin, bin ich davon ausgegangen, dass nur die Schulleitung so genaue Übersichten hat und nicht etwa eine übergeordnete Instanz.

    Genau so ist das bei diesen Detailfragen auch. Das Arbeitszeugnis macht zwar die Bezirksregierung, aber die fragt dann bei der SL die fehlenden Daten an. Insofern wird deine SL zumindest erfahren, dass du ein Arbeitszeugnis angefordert hast.

    Die Apps sind super!

    Foto, Abschicken - Zack fertig.


    Ich reiche bei der Beihilfe sofort ein und sammel für die PKV in einem Körbchen bis ich den Betrag der Beitragsrückerstattung überschritten habe. Dann geht das gesammelt per App an die PKV.

    Anschließend hefte ich das Papier ab.

    Für meine eigene Übersicht notiere ich mir auf der Rechnung zusätzlich immer das Überweisungsdatum.

    Hallo,

    der Brandschutzbeauftragte war an unserer Schule (eine neue Person) und er war mit quasi der gesamten Innenausstattung der Schule nicht zufrieden, da nicht brandschutzkonform.
    Es müssten alle Möbel, Bilder in Rahmen (also ältere Rahmen: >12 Jahre, Alu, aber MDF Platte), Plakate und Leinwände abgehängt werden: also eine leere Schule.

    Wie handhaben das eure Schulen? Vor allem auch Kunstwerke, Rahmen und Leinwände? Hängt bei euch nichts mehr?

    Wir sind ein wenig deprimiert und ratlos.

    Viele Grüße

    Rein formal haben die Recht.

    Praktisch sucht man dann eine tolerierbare Lösung. Im Zweifel zieht ihr aber den Kürzeren, wenn der Brandschutzbeauftragte pedantisch ist.


    Wie geht ihr jetzt damit um:

    Wartet den schriftlichen Bericht ab. Alles was drinsteht entfernt ihr. Mit dem Bericht geht ihr zur Stadt und sagt, "die Bilderrahmen und Möbel müssen neu angeschafft werden, wegen Sicherheit/Brandschutzauflagen" und schickt denen gleich den Bericht mit. Das sollte in der Regel dann mit der Neuanschaffung klappen. Als Gymnasium habt ihr da auch den unschätzbaren Vorteil, dass die Verwaltung/Politik bei euch sensibler reagiert und das Ganze in der Regel leichter bezahlt wird. Für die anderen Schulformen heißt es hartnäckig sein.

    Dann sind es halt die Bilderrahmen für 100€ das Stück und die Möbel für 5000€. Letztendlich sind die Anforderungen ja auch nicht ganz unberechtigt.

    Noch eine Bemerkung zu den Möbeln, damit ihr fürs nächste mal nicht das nächste Problem habt:

    Stehen die in/neben den Fluchtwegen, müssen die auch noch festgeschraubt sein.

    Das ist genau der Punkt. Solange es zu unserer demokratischen Grundordnung passt, habe ich kein Problem.

    Wenn dann aber irgendwas gesungen werden soll, wie die Hohenzollernhymne, was letztlich für eine antidemokratische/antirepublikanische (im ursprünglichen Wortsinn) Grundhaltung steht, geht das gar nicht.

    Persönlich würde ich klarstellen (lassen), dass es keine Schulveranstaltung ist und teilnehmen. Ist doch eine schöne Sache.

    Letztlich ist das wie mit fast allem im Leben. 100% Rechtssicherheit hast du quasi nie. Es ist dann eine Frage der persönlichen Risikoabschätzung. Insofern ist der Hinweis von Kris24 schon hilfreich. Was man dann daraus macht, muss jeder selbst gucken.

    Okay. Das ist dann doch noch mal was anderes und es handelt sich ja auch um andere Größenordnungen, als wenn man in der Teilzeit 2 Stunden rauf oder runtergeht. Wenn die Kollegin dann auf dem Papier eine Vollzeitstelle hat und ins BV geht, müsste ja auch eine Vertretung für eine Vollzeitkraft anrücken.

    Vielleicht spielt die SL dann sogar mit, weil sie mehr Lehrerstunden bekommt???

    Der Zeitraum ist zu kurz. Da wird es keine Vertretungsmittel geben. Selbst wenn er länger wäre, hinge das von der Besetzung der Schule ab.

    Und ja, die SL wird ziemlich sicher mit dem Sachbearbeiter sprechen, wenn jemand im BV seinen Teilzeitantrag zurückzieht. Was die BezReg dann daraus macht, ist eine andere Sache.


    Zu sehr sollte man diese Kollegin ansonsten auch nicht verurteilen. Die Kombi der Finanz/Elterngeld-Optimierung bei zweiter Schwangerschaft im Anschluss an eine erste Elternzeit ist doch relativ häufig. Die Kollegin war halt nur ungeschickt, weil sie Teilzeit beantragt hatte. Aber klar, es hat ein Geschmäckle.

    Bleibt jetzt zu prüfen, ob man die neunmonatige Probezeit irgendwie verkürzen kann, da ich die Stelle ja vorher schon kommissarisch besetzt habe. Ich befürchte jedoch, dass das nicht gehen wird.

    Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der neuen Position.

    Die Probezeitverkürzung geht leider nur, wenn du offiziell von der Bezirksregierung mit der kommissarischen Übernahme der Aufgaben beauftragt wurdest. Die übliche 'interne' Aufgabenübernahme zählt leider nicht.

    Wenn du handwerklich geschickt bist, schaue mal bei Zwangsversteigerungen von Immobilien vorbei.

    Die Frage ist, ob das realistisch ist, wenn man knapp bei Kasse ist und auch nicht voll arbeiten kann.

    Darüber hinaus sollte man dringend klären, dass keine Grundschulden auf der versteigerten Immobilie liegen. Sonst übernimmt man die nämlich mit.

    Aber der Job stresst mich so, dass ich gewisse gesundheitliche Probleme habe im Rahmen von Psyche/Herzkreislauf, wo ich glaube, dass sie von der Arbeit gefördert werden.

    Das solltest du allerdings nicht so formulieren, denn sonst wird dir jeder erst einmal sagen, behebe erst einmal die außerschulischen Ursachen wenn die Schulsituation die Problematik nur 'geglaubt' fördert.

    Stattdessen: Du hast so stressige Arbeitsbedingungen, dass du gesundheitliche Probleme bekommen hast. Diese sind aber vor allem auf den zeitlichen Umfang zurückzuführen, weil blablub Bedingen so und so an eurer Schule und würden durch Teilzeit mit den entsprechenden Teilzeitabsprachen behoben.

    An unserer Schule gestaltet sich die raum-und Schulhofsituation sehr komplex: viele Anbauten, viele verwinkelte Außenbereiche, Zugänge zu öffentlichen Wegen und Verkehrsstraßen sind gegeben. Es kommt gehäuft vor, dass Liefer- oder Handwerkerfahrzeugen den Schulhof befahren, zu den Zeiten, an denen Kinder vor Ort sind. Wie und wo kann ich mich informieren, in wie weit ich bei Aufsichten zur Verantwortung gezogen kann, sollte mit es in Verbindung mit dem Fahrzeugaufkommen zu einem Unfall kommen?

    Meine SL nimmt die Thematik generell auf die leichte Schulter. Wie muss ich vorgehen, um mich abzusichern ?

    Du remonstrierst schriftlich, dass du eine Gefahrensituation siehst und deiner Aufsichtspflicht nicht so nachkommen kannst, dass du Unfälle verhindern kannst, solange der Schulhof zu Pausenzeiten befahren wird.

    Damit bist du dann aus der Verantwortung raus, solange du nicht grob fahrlässig handelst. Der Ball liegt dann bei deiner Schulleitung.

    Es gab in Nds. mal ein Modell -ich glaube in der Region um Stade- wo jede Klasse in der GS eine feste Begleitkraft hat, die fest in der Klasse ist und die Lehrkraft unterstützt. Einerseits als Unterstützung für die Intergrationskinder andererseits aber auch für allgemeine Aufgaben. Die können Kopien erstellen, Hausaufgaben einsammeln, Verwaltungsaufgaben übernehmen etc.. Ähnlich gibt es das -glaube ich- auch in Russland. Ich glaube, dass das am Ende eine sinnvolle Investition ist. Für Kinder mit besonders hohen Betreuungsbedarf müsste es dann natürlich noch eine zweite Kraft geben.

    Letztlich kann es nur auf so ein Modell herauslaufen, wenn man die Lehrer aus den Aufsichten nehmen will.

    Es sollte jedem klar sein, dass man niemanden finden wird, der nur für eine Stunde Mittagsaufsicht zur Arbeit kommt. Vor allem wenn das schlecht bezahlt würde. Jeder der im Ganztagsbereich Einzelstunden über den Ganztagsträger besetzt, kennt das Problem.

    Insofern sind die ganzen Ideen Nichtlehrer in die Aufsicht zu nehmen Traumtänzerei solange man nicht grundlegend den Personaleinsatz in Schulen strukturell verändert.

    Was man sich bei den ganzen Forderungen Lehrer aus dem pädagogischen Bereich herauszunehmen gut überlegen sollte, ist dass dadurch dann sicher Begehrlichkeiten entstehen würden, dass Lehrer im fachlichen Bereich deutlich intensiver und mehr arbeiten. Ich bin mir da nicht sicher, ob da die jetzige abwechslungsreichere Tätigkeit nicht besser ist. Denn eins ist ziemlich sicher: Die Zeiten "Vormittags ein bisschen reinen Fachunterricht und Nachmittags Tennisplatz" kommen sicher nicht zurück.

    Ich hab zwei Anlagen bei Priwatt gekauft. Einmal ohne Speicher vor dem Aussetzen der Mehrwertsteuer und kürzlich eine mit Speicher.

    Ich bin sowohl mit den Anlagen als auch dem Anbieter zufrieden. Ausschlaggebend war damals das Komplettangebot mitsamt Halterungen und Co, sowie die Hilfe bei den rechtlichen Formalitäten. Das ist ja jetzt inzwischen etwas vereinfacht worden.

    Persönlich würde ich immer eine Anlage nehmen, wo man auch einen Ansprechpartner hat, wenn man nicht voll selbst basteln will. Sprich eher nicht von der Palette beim Sonderpostenmarkt. Letztlich ist halt immer die Frage, wie viel man selbst basteln will und wie viel Know-How man selbst einbringen müssen will.

    • Wie wird der Bedarf für Deutsch an beruflichen Schulen aktuell/zukünftig eingeschätzt?

    Das ist generell immer schwer vorherzusagen. Das hängt auch immer von deiner örtlichen Flexibilität ab. Der konkrete Bedarf kann zwischen den Schulen sehr unterschiedlich sein. Ggf. hat dein Bundesland Bedarfsprognosen.

    Grundsätzlich ist es aber so, dass Leute mit Topnoten auch in schwierigen Zeiten eher eine Stelle finden. Von daher würde ich die Überlegung immer auch daran knüpfen, was dir liegt.

    • Gibt es hier WiPäd-Kollegen, die Mathe oder Info "nachgeholt" haben, ohne viele Vorkenntnisse zu haben?

    Mathematik kannst du ohne mathematische Vorkenntnisse studieren. Sie helfen auch nur wenig. Das ist anders als beispielsweise bei Angewandter Mathematik für Ingenieure oder so.

    Du musst allerdings halbwegs intelligent sein, Muster und Strukturen erkennen können und vor allem logisch denken können. Weiterhin brauchst du eine gehörige Portion an Hartnäckigkeit und Durchhaltevermögen. Es ist hilfreich, wenn du kommunikativ zumindest auf dem Level bist, dass du in Lerngruppen arbeiten kannst.

    Das Gute ist, dass du nach dem ersten Semester weißt, ob du es schaffen wirst oder nicht. Falls du da nicht klargekommen bist, wechsel das Fach und verschwende keine weitere Zeit.

    • Worauf würdet ihr rückblickend bei der Wahl mehr achten: Die Freude am Fach im Studium oder die Arbeitsbelastung (Korrekturen) im späteren Berufsalltag?

    Egal, was du studierst, du musst später Freude/Interesse daran haben das Fach 40 Jahre lang zu vermitteln. Kein Fach wird dich (hoffentlich) in der Schule fachlich fordern, wenn du es studiert hast. Entsprechend ist es besser, wenn der Fokus auf das Interesse an der Vermittlung des Fachs liegt.

    Bezüglich der Arbeitsbelastung ist vor allem wichtig keine Doppelkorrekturfächer zu nehmen.... Deutsch/Englisch oder sowas. Das ist bei dir ja eh nicht der Fall. Das heißt jetzt nicht, dass bei anderen Kombis keine Belastung entsteht, aber die Belastung durch zwei Sprachen ist wegen der zeitlichen zusammenfallenden Arbeitsspitzen schon eine andere Nummer.

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