Beiträge von kodi

    Der Deal klingt einfach seltsam. Wieso muss man anbieten, mittwochs 23 Uhr erreichbar zu sein, um samstags in Ruhe gelassen zu werden? Der Mann darf Mittwochnacht UND Samstag frei haben. Das war "verwirrend", denke ich.

    Tatsächlich gibt es auch Notfallkontakte/zeiten ausserhalb der Schulzeiten, z.B. wenn es ein Problem mit dem Gebäude gibt und der Hausmeister nicht erreichbar ist. Dann ruft die Polizeit bei der SL an. Das bekommt man als normaler Lehrer nur nicht mit.

    Das heißt allerdings nicht, dass man da neben dem Telefon sitzen muss, sondern nur, dass im Prinzip ein Anruf kommen könnte.

    Die Schule einer mir nahestehenden Person ist eine Gesamtschule, welche gerade aus dem Aufbau raus ist. War vorher eine Hauptschule. Da wurde jeder die letzten Jahre der irgendwie gerade sitzen kann in die Oberstufe geschoben um die notwendigen Schülerzahlen zu erreichen. Wenn da dann hohe Durchfallquoten entstehen ist es absolut nicht verwunderlich und liegt sicher nicht an den Lehrkräften.

    Natürlich. An wem soll es sonst liegen? Ultimativ sitzen die Lehrer in der ZK-Konferenz und winken die Leute doch bis dahin durch.

    Entweder man nimmt keine ungeeigneten Leute auf oder man muss den Unterricht so anpassen, dass sie das Bildungsziel auch erreichen können. Alles andere halte ich für unehrlich.

    Der Fehler lag darin, dass du telefonisch Kontakt gesucht hast.

    Ein Schriftvorgang ist belegbar und führt in der Regel dazu, dass Beteiligte sich eher so verhalten, dass sie nicht für Unterlassungen belangt werden können.

    Das kann man gar nicht überbetonen.

    Es sichert einen selbst/die Schule ab und die Aktenspur wirkt oft auch wirklich Wunder, vor allem wenn man die auch extrem klar kommuniziert.

    Warum wurde die Ex-Schülerin nicht von der Bühne geholt? Strafanzeige wäre das mindeste gewesen.

    Das ist jetzt nicht die geschliffenste Rede, aber Strafbarkeit sehe ich da persönlich nicht.

    Wenn an einer Schule irgendwo 33% durchfallen, dann gibt es eigentlich auch anderes zu tun, als eine Schülerrede zu verfolgen. Vor allem, wenn es um einen Abschluss geht, für den man quasi zweimal die Zulassung bekommen muss.... erst um überhaupt in die Oberstufe zu dürfen und dann um zur Prüfung zugelassen zu werden.

    Was hat Jura mit 1:1 Auswendiglernen und was hat beides mit dem Thema zu tun? Man muss einfach nur lesen, was da steht und wissen oder nachlesen, wann ein Lebensjahr vollendet ist. Dafür muss niemand Jura studieren oder irgendetwas auswendig lernen.

    Dazu muss man allerdings ein entsprechendes Problembewusstsein haben. Da dieser Geburtstagsspezialfall nur bei einem Datum auftaucht, werden die meisten SL ihr ganzes Berufsleben die Altersermäßigungen richtig setzen ohne sich jemals diese Grenzfalldefinition angesehen zu haben. Insofern kann ich mir durchaus SL-Kollegen vorstellen, die auch den Spezialfall nach Schema F abhandeln, ohne sich da große Gedanken zu machen und dann ggf. falsch liegen.

    Spätestens bei einer Beschwerde des Kollegen oder wenn man feststellt, dass die Statistik-Vorgabedaten abweichen, sollte man dann allerdings nachlesen. Insofern stimme ich dir schon zu.

    Hier ein Video dazu:

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    Ich weiß jetzt nicht wie eng ihr eure SuS am BK betreut, aber es schadet sicher nicht, sich um die etwas intensver zu kümmern und ihnen für den Notfall Ansprechpartner zu geben.

    Vielleicht ist dem Fall ja aber auch alles ok.

    Persönlich würde ich 2-3 ESP32-Kameras an die Tür montieren und die Bücher per Bilderkennung erfassen.

    Die Grundfrage ist allerdings, ob das irgendeinen Mehrwert jenseits der persönlichen Bastelbefriedigung hat.


    Ich vermute jetzt auch mal, dass die Bücherschrank-User eher wenig Bock auf App/digitale Verwaltung haben. Beim Papierbücherlesen ist man heute ja schon mehr oder minder bewusst analog unterwegs.

    Woran hat es gelegen?

    Der Prüfling war nicht gut genug.

    Der Prüfling muss zeigen, was er/sie kann. Irgendwelche Spekulationen über die Prüfungskommission sind nicht zielführend. Ein schlecht vorbenoteter Prüfling hat in der Prüfung 0 Punkte erreicht. Das ist jetzt nicht so überraschend und passt doch ins Bild großer fachlicher Defizite. Die einzige sinnvolle Lösung ist dass der Prüfling nochmal lernt und/oder sich umorientiert und die Zukunftsperspektiven ohne Abi auslotet.

    Zur Versetzung kann ich dir nichts sagen, da anderes Bundesland.

    Ansonsten aus der Erfahrung von jemandem der an einem Brennpunkt arbeitet. Ja die pädagogische/soziale Arbeit ist wesentlich mehr und absolut notwendig, damit der Rest auch klappt. Wenn man das kann, ist die Arbeit an einer Brennpunktschule besser als ihr Ruf. Sie hat auch viele Vorteile, z.B. dass du weniger mit den Anwaltseltern zu tun hast und die Kinder aufgeschlossener sind, wenn du die Beziehungsebene hinbekommst. Naturwissenschaften sind da eigentlich auch ganz gute Fächer, da man den Unterricht interessant und handlungsorientiert machen kann, was diese Klientel besonders braucht.


    Persönlich würde ich aber auf mein Bachgefühl hören.

    Du hast folgendes was dagegen spricht:

    • Schlechtes Bauchgefühl
    • Schule vom Wohnort entfernt. Besonders mit Kindern relevant
    • Sorge vor der sozialen/pädagogischen Arbeit
    • Niveaupassung (Auch wenn das ehrlich gesagt eine Illusion ist. Es wäre überraschend, wenn dich das Niveau an anderen Schulstufen wirklich mehr fordert. Klar es erfordert eine Umgewöhnung.)

    Dem gegenüber steht 'nur' die Verbeamtung.

    Nur was bringt die dir, wenn du dann hinterher unglücklich bist? Die Frage musst du für dich klären.

    Wie würdet Ihr [...] aus Perspektive eines Lehrers [...] handeln?

    [..] damit Sie nächste Woche eine realistische Chance aufs Bestehen hat. [...]

    Schnell mit dem Mathelehrer sprechen, um den Stoffrahmen einzugrenzen und mit professioneller Hilfe intensiv üben und zwar auf Lücke, also mit dem Ziel des Bestehens und nicht mit dem unrealistischen Ziel gut zu bestehen.


    Parallel versuchen den Druck raus zunehmen. Auch mit dem Fachabi kann man viele tolle und interessante Berufe ergreifen und hinterher mit Berufserfahrung dann auch noch fachgebunden an der Universität studieren, wenn man das denn will.

    Auch wenn ich hier definitiv einen Bias hege, da es sich um jemanden aus meinem Bekanntenreis handelt - 0 Punkte wären meiner Definition nach mit einer Prüfungsverweigerung gleichzusetzen.

    Dreh das mal um, um deinen Bias zu überprüfen:

    1 Punkt für das Erscheinen zur Prüfung und den Versuch etwas zu sagen? Das passt natürlich nicht. Auch der erste Punkt sollte schon mit einer fachlichen Leistung hinterlegt sein.

    Solange die Abizeitungsbeiträge halbwegs im Rahmen bleiben, muss man damit Leben. Auch damit, dass dieser Rahmen rechtlich gesehen viel weiter gesteckt ist, als es vielleicht dem eigenen Empfinden als Betroffener entspricht.

    Letztlich muss man sich als System Schule klar machen, dass das ein Ventil der Machtasymmetrie ist.

    Das ist so ein bisschen wie die Lehrer, die im Lehrerzimmer in der Gruppe über die SL möppern.


    Versucht es mit Humor zu nehmen, solange es nicht strafrechtlich relevant wird. Andernfalls verliert man eh immer...

    Korrekt! Der Plan wurde erstellt vom Arzt. Dieser wurde im BEM mit der SL und dem Personalrat der Bezirksregierung kommuniziert und von der Bezirksregierung, auf Grundlag dieses ärztlichen Plans, genehmigt. In dem ärztlichen Attest stand Montag und Dienstag kein Unterricht.

    Ich rufe morgen bei der Bezirksregierung an...

    Wenn das im Schreiben der Bezirksregierung steht, dann ist der freie Tag auch bindend.

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