Aus Sicht eines RS-Kollegens im ehemals dreigliedrigen System rächt sich jetzt bitterlich, dass damals aus Gründen von Arroganz und Überheblichkeit die Kollegen der Hauptschule und ihre Schulform von den anderen Schulformen allein gelassen wurden. Frei nach dem Motto "Ich bin etwas besseres und hab damit nichts zu tun". Das war/ist eine irrige Annahme. Die Folgen treffen jetzt die Realschulen und wenn das nicht grundsätzlich gelöst wird in 10-20 Jahren dann auch die Gymnasien, wenn die Realschulen gestorben sind.
Von daher wäre es jetzt an der Zeit den nichtgymnasialen Bereich so aufzustellen, dass er auch eine Zukunftsperspektive hat. Und ja, dafür wird man diesen Schulen auch Ressourcen zugestehen müssen, die bisher sehr ungleich verteilt und vorzugsweise in die Gymnasien geleitet werden...
Wenn man es wirklich ernst meinen würde, dann müsste man eigentlich bereits in den Grundschulen ansetzen und die so ausstatten, dass sie ihre Ziele gut erreichen können und nicht nur im Notbetrieb sind.Großer Respekt an die Kolleginnen und Kollegen der GS für das, was die mit diesen schlechten Bedingungen erreichen!