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Schule wechseln wegen Schulleiterin
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die Mühe macht sich hoffentlich niemand.
Die Legenden halten sich trotzdem hartnäckig. Wen einmal einen Stundenplan gemacht, weiß, dass das keiner aus reiner Bosheit macht. Aus Unvermögen vielleicht, aber oft sind es eben die äußeren Umstände, die zu solchen Konstellationen führen.
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Richtig. Das hier ist ein öffentlich Raum, in dem ich nichts breittreten werde. Nein, es handelt sich nicht um eine fiese Stundenverteilung (Ich unterrichte gerne LKs! Mit guten Ergebnissen. Und Klassenleitungen mag ich auch!) und auch um keinen gemeinen Stundenplan - die Mühe macht sich hoffentlich niemand.
Nein, die Mühe macht sich niemand. Jemandem absichtlich einen schlechten Stundenplan zu basteln, ist aufgrund der vielen Nebenbedingungen viel zu aufwendig. Und wenn man sich in den Kollegien mal umhört, wird man auch sehr verschiedene Meinungen dazu hören, was eigentlich ein schlechter/gemeiner Stundenplan ist. Was die einen als Zumutung empfinden, begrüßen andere wiederum sehr.
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Auch bei Schulleitungen muss man es mit Daten und Fakten nachweisen. Einfach so zum Personalrat wird wohl nicht viel bringen. Zumindest bei uns muss auch der Dienstweg eingehalten werden. Durch versteht sich nicht mit vielen Kolleg*innen, wird da nichts passieren. Und selbst wenn man ihr etwas ankreiden kann, dann wird sie nicht direkt gekündigt. Sie wird angehört und bekommt natürlich die Möglichkeit sich zu ändern. Sollte sie wirklich versetzt werden (passiert ja manchmal), ist sie auch nicht aus dem System und verbreitet an anderer Ort und Stelle ihr Unheil. Wie schikaniert sie denn Personen?
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Die Legenden halten sich trotzdem hartnäckig. Wen einmal einen Stundenplan gemacht, weiß, dass das keiner aus reiner Bosheit macht. Aus Unvermögen vielleicht, aber oft sind es eben die äußeren Umstände, die zu solchen Konstellationen führen.
Kann ich so nicht unterschreiben weil ich es als schulleitungsmitglied selbst schon erlebt habe das eine stellv. Schulleiterin ganz bewusst Unsinn SL Team angekündigt hat einen richtig bescheidenen Stundenplan für die eine Kollegin zu basteln. Grund war das genervt sein von häufigem Kranksein
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Eben. Es gibt auf der anderen Seite auch besonders schöne Stundenpläne für die privilegierten Kollegen. Oder um Rücksicht auf die persönliche Situation Einzelner Rücksicht zu nehmen. Letzteres ist bis zu einem gewissen Grad auch in Ordnung.
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Und wenn man 10 Wunschstundenpläne gebastelt hat, bleibt für den Rest nur der Rest, das geht durchaus. Das können sich integere Kolleg*innen bloß nicht vorstellen

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Am Stundenplan selbst ist sicher zu viel Arbeit, aber man kann sicher durch die Unterrichtsverteilung jdm etwas reinwürgen. Zwei Kurse in festen Kopplungen, die den Wünschen von jemandem entgegenstehen (immer zur 1. Stunde zum Beispiel). Oder den Kurs, der immer 9./10. Stunde ist, obwohl die Person nicht besonders Lust darauf hat.
Aber ich glaube an Guten bei Menschen in Führungspositionen und eher habe ich das Gefühl, dass einige Menschen durch ihr Verhalten etwas bekommen, statt "bestraft" zu werden (aus Angst, dass sie noch öfters fehlen, oder Ähnliches). -
Dann ist meine Schule vielleicht eine Ausnahme.
Habt ihr denn alle schon mal mitgeplant oder schließt ihr das aus den Plänen der Kollegen? Ich frage deshalb, weil ich auch Kollegen habe, die da gewisse Willkür wittern, aber ich kann das dann mit sinnvollen Begründungen auflösen.
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Man kann ja durchaus die „Freiheitsgrade“ (wie viele Freistunden etc.) für einzelne Personen etwas großzügiger festlegen, was aber nicht unbedingt zu schlechteren Plänen führen muss. Man kann aber beim Durchsehen der Pläne, wenn ein Plan besonders schlecht gerechnet wurde, den so lassen, anstatt noch einmal rechnen zu lassen.
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Kann ich so nicht unterschreiben weil ich es als schulleitungsmitglied selbst schon erlebt habe das eine stellv. Schulleiterin ganz bewusst Unsinn SL Team angekündigt hat einen richtig bescheidenen Stundenplan für die eine Kollegin zu basteln. Grund war das genervt sein von häufigem Kranksein
Das hilft ja dann auch sehr gegen das häufige Kranksein

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Aus eigener Erfahrung mit der Stundenplanerstellung:
Die äußeren Faktoren sind so erheblich, dass ein "fieser" Stundenplan ebenso wie ein "super" Stundenplan erst einmal ein reines Zufallsergebnis sind. Untis errechnet auf der Basis der eingegebenen Daten und Parameter sowie der im Vorfeld erfolgten Unterrichtsverteilung, den Raumkapazitäten, den Stundenkontingenten und den Zeitwünschen bzw. Anforderungen der Teilzeitkräfte und vielem mehr den Stundenplan. Man könnte hier sicherlich bösartig Randstunden, viele Springsstunden etc. bei einzelnen Kollegen provozieren. (Das macht das Programm aber in vielen Fällen auch ohne bösartige Manipulation bei den KollegInnen mit Fächern, die ausschließlich in Schienen unterrichtet werden - beispielsweise die Kombi Französisch/Philosophie - in der Regel ist F die zweite oder dritte FS, also in Kopplung mit anderen Wahlpflichtfächern, dasselbe gilt für (praktische) Philosophie parallel zu Religionslehre.)Danach muss in der Regel händisch optimiert werden. Die Sorgfalt der im Vorfeld erfolgten Dateneingabe, sowie die Optimierungen im Anschluss an die errechneten Pläne machen die Qualität des Stundenplanteams aus.
Und genauso wie sich die Legende hält, dass man eine schlechte Note bekommt, wenn man etwas gegen die Lehrkraft sagt, gilt das mit den entsprechenden Vorzeichen für den Stundenplan. Jede/r meint, eine solche Person zu kennen oder erlebt zu haben, die willkürlich einen schlechten Plan bekommen hat. Über die wahren Motive weiß man oft wenig bis gar nichts. Für SchülerInnen wie für Lehrkräfte ist es einfacher, böse Absicht zu unterstellen, weil man dann eine handfestere Erklärung hat als schlicht nur die äußeren Zwänge oder ein sorgsames Abwägen zwischen verschiedenen gleichermaßen schlechten Optionen für KollegIn A, B, C und D. Alles das erscheint zunächst nicht greifbar. (Und dennoch hat bisher niemand dem Stundenplanteam während der gesamten Arbeit über die Schulter gucken wollen.)Und vielleicht noch etwas am Rande:
Der Stundenplan hat primär eine ganz andere Aufgabe zu erfüllen als den Wünschen der KollegInnen zu entsprechen. Oberste Prämisse ist die Abdeckung der Stundentafel und damit die Versorgung aller SchülerInnen mit dem ihnen zustehenden Unterricht. Das alleine stellt schon eine Herausforderung dar. -
Habt ihr denn alle schon mal mitgeplant oder schließt ihr das aus den Plänen der Kollegen?
Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf. Gemeinsam haben wir bei Kollegen eine Tauschmöglichkeit gefunden, die für alle Beteiligten eine Verbesserung dargestellt hätte. Die Schulleitung lehnte ohne Begründung ab.
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Ja die Stundenpläne. Besonders motivierend ist es, wenn man nach gefühlt 100 Stunden Arbeit, ein geopfertes Wochenende, eine der/die Karen (mit hasserfülltem Gesichtsausdruck) auf dich hastig zukommt und dir erklärt, dass sie die letzten 3 Jahre immer freitags nach der dritten Schluss hatte. „So geht das nicht!“🤣
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Und genauso wie sich die Legende hält, dass man eine schlechte Note bekommt, wenn man etwas gegen die Lehrkraft sagt
Das kommt sicher seltener vor, als Schüler denken, aber natürlich gibt es solche Lehrkräfte. Man muss schon sehr naiv sein und mit Scheuklappen durchs Leben gehen, wenn man ernsthaft glaubt, dass solche Kollegen nicht existieren.
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Aber die Lieblinge werden davon verschont, und da kann ich schon verstehen, wenn einer nicht mehr mag.
Interessant, bei uns haben eher die absoluten Pfeifen keine Klassenleitung.
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Das kommt sicher seltener vor, als Schüler denken, aber natürlich gibt es solche Lehrkräfte. Man muss schon sehr naiv sein und mit Scheuklappen durchs Leben gehen, wenn man ernsthaft glaubt, dass solche Kollegen nicht existieren.
Ja, das will ich auch nicht in Abrede stellen. Die wenigen Fälle haben leider ausgereicht, um nachhaltiges Misstrauen diesbezüglich zu säen.
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Als Personalrat durfte ich jahrelang in den Ferien antanzen und Stundenpläne überprüfen. Es war schon auffällig, dass es bestimmte Kollegen regelmäßig besonders schlecht traf. Das beste Beispiel: ein Kollege hatte einen relativ langen Pendelweg. Dann wies sein Stundenplan am Freitag nur eine einzige Stunde auf.
Da muss man natürlich auch sagen, dass der Arbeitsweg das Privatvergnügen der Kollegen ist.
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Da muss man natürlich auch sagen, dass der Arbeitsweg das Privatvergnügen der Kollegen ist.
Das stimmt einerseits. Wenn es aber aktive, konkrete Entlastungsmöglichkeiten gibt, sehe ich keinen Grund, dies nicht zu ermöglichen. Eine Ablehnung eines Tauschvorschlags durch die SL ohne Angabe von Gründen mutet jedoch merkwürdig an und trägt sicherlich nicht zur Steigerung der Motivation im Kollegium bei.
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Da muss man natürlich auch sagen, dass der Arbeitsweg das Privatvergnügen der Kollegen ist.
Das war dann auch die Begründung der SL. Der Kollege hat sich dann angemessen revanchiert.
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