Beiträge von Sissymaus

    Sollte das 9-Euro-Ticket wirklich kommen, wie steht ihr dann dazu?

    1. Befürwortet ihr das 9-Euro-Ticket oder nicht?

    2. Werdet ihr euch das Ticket für einen/mehrere Monate kaufen?

    3. Werdet ihr (teilweise) auf den ÖPNV umsteigen und das (evtl. vorhandene) Auto öfter stehen lassen?

    4. Werdet ihr mit dem Ticket Familie/Freunde besuchen oder in den (Kurz-)Urlaub fahren?

    1. Ja. Ein winziger kleiner Mini-Schritt in die richtige Richtung und 1000Mal mehr wert, als diese Benzinpreisbremse.

    2. Ja, für alle Monate. Auch wenn ich aktuell 100%-Autofahrerin bin (Kleinstadt, kaum ÖPNV, ich bin auch noch sehr bequem). Ich will es wenigstens versuchen, mehr ÖPNV zu nutzen. Ich habe sonst immer das Argument: zu teuer und keine Verbindungen aka dauert zu lange, bis ich am Ziel bin. Diese beiden Argumente ziehen dann in den Ferien nicht. Damit will ich mich selber zwingen.

    3. Das muss die Anwendung zeigen. Im Alltag ist es aktuell kaum eine Option für mich, aber ich habe es eigentlich auch noch nie versucht.

    4. Ja, sowas habe ich vor. Vielleicht mal einige Tage mit dem Rucksack von einem RE in den anderen und sehen, wo es mich hin verschlägt.

    Diese "Mär" vom heruntergefahrenen Immunsystem kann ich irgendwie nicht glauben. Kann mich mal ein Biologe oder so aufklären? Man impft ja und das Immunsystem erinnert sich meist viele Jahre, manchmal lebenslang. Warum sollte das Immunsystem nun durch das tragen von Masken über eine längere Zeit keine Erinnerung haben? Ich würde her denken, dass bei kleinen Kindern das Immunsystem dann nicht so trainiert werden kann, aber bei Erwachsenen, die schon reichlich Infekte gehabt haben, dürfte das doch kein Problem sein. Hat da jemand verlässliche Infos für mich?


    Ich finde es übrigens ganz toll ohne Maske zu unterrichten, aber ich kann natürlich meinen Schülern auch mit gutem Abstand begegnen und habe nahezu 100% Impfquote. Einige kenne ich tatsächlich nicht ohne Maske und sie sehen ganz anders aus. Für mich war es eine Wohltat, ohne Maske zu unterrichten.



    EDIT: Kris24 Du warst schneller. Danke für die Bestätigung.

    Also, das wiederum kann ich nicht bestätigen. Ich war an dem BK Schülerin, an dem ich heute arbeite und hatte zu meinem Einstieg auch Kollegen, die damals meine Lehrer waren. Mittlerweile sind sie in Pension. Nie hatte ich das Gefühl, dass man mich nicht für voll nimmt. Im Gegenteil.

    Nun, Dir fehlt ein Teil des Studiums. Damit geht es nicht. Warum glaubst du, du erwirbst die Qualifikation durch deine Berufserfahrung? Man kann doch auch nicht sagen, dass man nach 20 Jahren Erfahrung als Industriemechaniker Lehrer werden kann. Mich verwundert immer, warum man erwartet, dass einem der Teppich ausgerollt wird, trotz fehlender Qualifikation. Wenn sie fehlt, muss man sie nachholen und das ist ja in vielen Bereichen möglich am Berufskolleg.

    Ich bestätige das auch noch mal gern. Ich hab mit meinem FH-Diplom Maschinenbau den Quereinstieg gemacht und bin damit nochmal zur Uni. Erst mit dem Uni-Abschluss war OBAS möglich.


    Es ist mittlerweile auch möglich, mit dem Master, der an einer FH erworben wurde, in OBAS einzusteigen. In jedem Fall Kuss aber der Master sein. Und somit erklärt es sich natürlich auch, warum es mit FH-Diplom nicht geht:

    FH-Diplom = 7 Semester

    Bachelor + Master = min. 10 Semester


    Credit-Points gab es ja damals nicht, so dass der Vergleich nicht ganz sauber ist, aber man sieht einen deutlichen Unterschied in der Studiendauer und damit auch im Umfang.

    Ich kann diese Woche nicht alles genau lesen, bin auf Dienstreise, aber nur soviel:

    Wenn du diesen Traum unbedingt wahr machen willst, setze auf die sichere Karte und studiere M.ed. Der Quereinstieg am Gymnasium hat auch mit deinen Fächern ein gewisses Risiko. Bei Maschinenbau würde ich sagen: kein Thema, aber da du nicht an das BK willst, kann das auch in die Hose gehen. Es gibt auch in Mathe oft genug grundständige Bewerber am Gym.


    Ein Quereinstieg am Gym ist ohnehin nicht immer der einfachste und beste Weg. Viele Gymnasien haben wenig oder keine Erfahrung mit Quereinsteigern. Das kann typbedingt tatsächlich zum Problem werden, wenn man da evtl mehr Hilfe benötigt und nicht bekommt. Da sind die BKs einfach wesentlich erfahrener.


    Und: Eventuelle Angststörungen solltest du vor deinem Einstieg in den Job in den Griff bekommen. Die psychischen Anforderungen sind manchmal hoch. Auch am Gymnasium gibt es Klassen, die völlig außer Rand und Band sind. Erlebe ich grad bei meinem Sohn, wo ich die absolute Hilflosigkeit der Lehrer beobachte.

    Auch wenn nicht genug Personal da ist, muss vertreten werden. Alternative wäre nur kündigen.

    Das sehe ich anders. Oder stehen die Stunden bei Euch in einer Verordnung? In NRW stehen 3 pro Monat drin. Und die werden zB bei den meisten Kollegen gesetzt, wenn sie sich nicht selbst eintragen.


    Ich gebe O. Meier da Recht: das ist etwas, was ihr evtl. gar nicht machen müsst. Ich wäre da auch mit amused und würde denen einen Vogel zeigen, wenn ich wöchentlich mein Deputat um 3 oder sogar um 6 Stunden überschreiten müsste. Wenn es verlässliche Schule gibt, dann muss der Dienstherr die Schule mit 110-120% der Lehrerschaft ausstatten, denn so viele fehlen i. d. R. durch Fortbildungen/Krankheiten und sonstiges Gedöns. Oder es muss eben ausfallen.

    Hier gibts viele, die den Quereinstieg gemacht haben. Es gibt die volle Bandbreite der Erfahrungen. Ich hatte es nicht ganz so leicht, die Schule hat wenig unterstützt. Die Kollegen haben mich aber alle gut aufgenommen und waren hilfsbereit. Heute ist meine Schule da sehr viel unterstützender.


    Ich bereue den Schritt keinen einzigen Tag.

    Ich hoffe ihr habt euch was gutes bestellt. Ich habe so eine 4.0-Lernfabrik (Ich kann Industrie 4.0 nicht mehr hören) gesehen. Das war nur Spielerei, genau wie VR/AR-Brillen.


    Ich wüsste nicht was ich damit anfangen soll.

    Wir haben uns mehrere angeschaut und uns mit Schulen beraten, die eine haben. Mein Eindruck war, dass wir genau diese benötigen, da wir da selbst eingreifen können. Alle anderen waren stark verkapselt und hatten zB eigene MES-Systeme. Wir wollten aber mit Industriestandard wie Siemens NX und SAP arbeiten. Schauen wir mal, wie die Praxis aussieht.

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