Beiträge von Sissymaus

    Das ist falsch! Die Qualifikation kann ein Einstellungskriterium sein, aber nicht zur Bestimmung von Entgelthöhe festgelegt werden.
    Wie es erfolgt hat keine Aussagekraft OB es rechtswidrig ist oder nicht.. Die Schulämter erlauben sich so viel, das ist nicht normal.
    Die GEWerkschaften sind natürlich am schlafen!

    Was genau ist denn nun Deine Frage oder Dein Problem?


    Im Grunde ist es im ÖD so: Es gibt Stellen für Lehrer*innen, die nach einer bestimmten Besoldung/entgeltgruppe eingruppiert sind. ZB A12/E12. Dafür ist aber ein master o.ä. erforderlich. Hast Sud as nicht, kannst Du das nicht bekommen, sondern weniger. Wieviel genau, hängt von Deiner Qualifikation ab. Ein Bachelor bekommt mehr als ein Student.

    Du bekommst aber nicht mehr, wenn Du noch 3 weitere Studienabschlüsse + eine Promotion hast. Das ist für die Stelle nicht erforderlich ergo will das Land dafür auch nichts bezahlen.

    Ja, dann ist das wohl so. Schule versagt an vielen Stellen, dann eben auch da. Wie gesagt, das ist ein bildungspolitisches Problem, das muss auch politisch gelöst werden.


    Ich werde deshalb nicht anfangen, Gesetze zu brechen. In so Situationen haben den Nutzen immer andere, den Ärger hat man ganz allein. Nö, nix für mich.


    Wer sagt eigentlich, dass Office-Programme verboten seien?

    In einigen BL ist es das.

    Wenn das ohne vorherige Eskalationsstufen das Standardvorgehen sein sollte, dann wird im Falle eines Widerspruchs eine solche Ordnungsmaßnahme aller Voraussicht nach von der BR "kassiert".

    Gespräch mit der SL zählt zum erzieherischen Einwirken, TK wird bei besonders schwerem Vergehen anberaumt. Das liegt bei Mobbing vor. Was soll da kassiert werden?

    Tut doch nicht so, als könnten wir wegen des Datenschutzes unsere Arbeit nicht machen. Es gehen halt manche technische Spielereien nicht. Lasst uns doch auf das wesentliche konzentrieren. Wie wär’s mal mit anständigem Unterricht? Da haben wir doch alle gute Ideen. Setzen wir die doch um, anstatt uns darüber Gedanken zu machen, dass wir ohne Padlet alle einen grausamen Tod sterben müssen.

    Ich arbeite mit meinen SuS im großen und ganzen ausschließlich digital.

    Die Handlungsprodukte in meinem Berufsfeld sind ohnehin ausschließlich digital (CAD-Datensatz).

    Ich kopiere keine Zettel, sondern gebe meine Unterlagen in One Note frei oder lade sie auf Teams hoch. Ich kommuniziere auch mit ihnen darüber, denn Teams ist als Konferenz-Tool genauso wie OneNote in den Unternehmen etabliert. Daher sollen meine SuS auch lernen damit umzugehen. Für mich gehören solche Tools also dazu, genauso wie die Möglichkeit, dass sich SuS einen anderen Zugang zu Lerninhalten verschaffen, als ich ihnen den bieten kann (LehrerSchmidt als Beispiel, in meinen Fächern sind es eher andere Kanäle). Auch das müssen die SuS lernen. Infos finden, sich mit Medien kritisch auseinander zu setzen usw.

    Wenn nun einer daherkommt und mir YouTube und Office verbietet, muss ich leider sagen, dass ich meine SuS dann nicht mehr zeitgemäß auf die Berufswelt vorbereiten kann. Das ist für mich also mehr als nur eine technische Spielerei.

    Ich kann zu einem Konzept zur Mobbingprävention nichts beitragen, erlebe aber auch die Hilflosigkeit, das Desinteresse, die Gleichgültigkeit am Gymnasium des Sohnes. Dort sind Mobbingfälle aufgetreten und wie mit dem Vorfall umgegangen wurde, war unterirdisch.


    Ich hoffe, dass ihr die Situation zu Eurer Zufriedenheit lösen könnt, aber um meinem Kind dieser Situation zu ersparen, würde ich evtl. über einen Schulwechsel nachdenken.


    An unserem BK erfolgt bei leistestem Verdacht unmittelbar (möglichst am gleichen Tag) ein sehr ernstes Gespräch mit der Schulleitung. Dort werden die möglichen Konsequenzen aufgezeigt, das wirkt oft schon. Meine SL ist da sehr "überzeugend". Bei nachgewiesenem Mobbing gibts eine Teilkonferenz mit Androhung der Entlassung. Bisher hat das nach meinem Kenntnisstand ausgereicht, um die Situation zu verbessern. Oft sind die Klassen auch nur ein Jahr bei uns.

    Sissymaus: Ja, das ist hier anders. Eine Revision gibt es nicht oder der Begriff wird hier nicht verwendet.
    Man wird nach der Probezeit nochmal beurteilt und danach die Aufgaben voll übertragen. Voraussetzung logischerweise eine erfolgreiche Bewerbung auf eine offene Stelle, die etwa monatlich veröffentlich werden.

    Ok, dann musst Du eben diese Zeit abwarten. Dürfte doch nun max. 6 Monate dauern. Warum willst Du klagen? War Dir das vorher nicht klar?

    Dann kapiere ich das nicht. In NRW gibt es ab A15 zuerst eine Stelle, dann eine Bewerbung, dann eine Revision. Ist die positiv ausgefallen, wird man offiziell mit der Aufgabe betraut. Die Probezeit ist definiert. Wenn sie sich dem Ende nähert, wird noch festgestellt, ob man die Probezeit bestanden hat und erhält seine Urkunde sowie die Bezüge.


    Ist das in S-H anders? Und wenn ja: wie? Und wenn nein: An welchem Stand befindest Du Dich?

    Aber wie ist das in S-H mit diesem Bewerbungsverfahren zu verstehen? In NRW wird eine Stelle ausgeschrieben und man kann sich darauf bewerben. Anschließend durchläuft man das wie auch immer geartete Verfahren mit Beurteilung, Revision whatever.

    Nordish90 Du hast Dich doch auf irgendwas beworben und bist damit durch. Was war das denn? Eine Konrektorenstelle OHNE höhere Besoldung?

    Ein Wunder!


    (Wir haben aber auch lange kämpfen müssen, damit SuS z.B. mit massiver Hörbeeinträchtigung auch ab Klasse 11 Nachteilsausgleiche etc. gewährt bekommen. Mittlerweile hat sich das "eingebürgert", wir stellen für die Abiturprüfung langfristig genug Anträge, diese werden geprüft und (mehr oder weniger sinnvoll) angepasst & genehmigt.)

    Ja, es ist ein Wunder!


    Wir geben auch immer alles an, auch Lernen und ESE und sowas. Wir bekommen immer viele Stellen für Integration und Inklusion zugewiesen. Vielleicht, weil wir immer alles angeben.

    An berufliche Schulen gibt es hier weder AG Stunden noch Förderstunden. Das müssen die Lehrer dann privat machen.

    Oder bin ich falsch informiert?

    Nur für geistige Entwicklung können Stellen generiert werden. Alle anderen Förderschwerpunkte sind plötzlich weg, wenn das BK-Schulhaus betreten wird.

    Es braucht keine "Gesundschreibung", um die Arbeit wieder aufzunehmen....und sei es auch nur temporär. Eine Krankschreibung stellt kein Arbeitsverbot dar und selbstverständlich sind Arbeitnehmer auch bei vorzeitiger Wiederaufnahme der Arbeit sowohl unfall- als auch krankenversichert.

    Tatsächlich? Ok, das war mir nicht klar. Danke für die Aufklärung.

    Bei uns dürftest du das Schulhaus nicht betreten. Passiert dann ein Unfall und du verletzt dich (Treppensturz oder so), wärst du nicht versichert. Meine Schulleiterin würde das daher nicht zulassen.

    Leider gab es auch Sprüche von Professoren und später von Kollegen.


    Sorry, aber das als Einzelfall abzutun, finde ich ziemlich daneben. Nach 30 Jahren in der Technik und unzähligen Situationen. kann ich das wirklich nicht so ansehen, als wäre ich nur zufällig an Penner geraten.

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