Beiträge von Sissymaus

    Ich hatte keine Zeit nachzudenken. Ich habe 2 Tage einfach funktioniert. Am Montag mit meiner SL gesprochen und für mich überraschend die Begrenzung auf 2 Tage erhalten und nur weil es rechtlich einiges zu klären gab (Erbschaft, Notar Bank, Versicherungen), ich habe diskutiert.

    Ich war damals erst wenige Jahre im Schuldienst, Internet noch in den Kinderschuhen, ich wusste es nicht und keiner hat es mir gesagt. Zum Gegenteil.

    Genauso dachte ich mir das. Da hilft jetzt gar nicht, dass man die Situation anders gelöst hätte. Vor allem, wenn man gar nicht weiß, ob das auch stimmt!

    Ich habe in den Anfängen meiner Schullaufbahn auch so unnötige bescheuerte Fehler gemacht. Da könnte man mir genauso Naivität /Dummheit vorhalten. Es ist eben schwierig, nach Dingen zu forschen, von deren Existenz man keine Ahnung hat. Wenn der SL sagt, es gibt 2 Tage und mehr ist nicht drin: Wer von Euch als junge KoK hätte ohne Internet sowas hinterfragt?

    Wenn ich manche junge KuK sehe, wie unwissend sie heute noch sind, wundert mich die Situation von Kris24 insgesamt gar nicht.


    Ja, da hast Du einerseits recht, gleichwohl muss man hier anmerken, dass das Verhalten der SL ebenso wenig feinfühlig war.

    Ja, das stimmt. Und auch unfair im Nachhinein betrachtet.

    Als meine Mutter im Sterben lag, schrieb ich eine Mail an Schulleitung und Vertretungsplanung und die erste Reaktion war eine Nachricht von Untis, dass ich für den Rest der Woche und die folgende Woche freigestellt war.

    So geht das!

    Es ist übrigens auch wenig feinfühlig, Kris24 aufs Butterbrot zu schmieren, wie galant hier einige die Situation gemeistert hätten. Aus der Ferne, in der Rückschau und als nicht Betroffene/r lässt sich gut reden.

    ... was sich vermutlich auch irgendwann rächt.
    Das Leben ist Geben und Nehmen. Irgendwann will man nicht nur geben, wenn man zu selten etwas bekommt, dann nimmt man es sich.

    So ist es. Ich verstehe SLen nicht, die kein Verständnis für bestimmte Situationen aufbringen.

    Aber aus der anderen Seite muss man festhalten, dass die Zahlen keineswegs so gestiegen sind, wie einzelne Medien und vor allem die Rechtspopulisten darstellen. Im Vergleich zu den Vorjahren haben wir anscheinend kein grundsätzliches größeres Problem.

    Nein, die Zahlen der angezeigten Taten sind nicht gestiegen. Kein Wunder, wenn Frauen direkt eine Lüge unterstellt wird. Die Situation, die Collin Fernandez ertragen muss, ist für weniger prominente Personen sowas von abschreckend. Ich verstehe jede einzelne Frau, die sich davor scheut, sowas zur Anzeige zu bringen.

    Also, Du Tom123 hast kein größeres Problem. Wir Frauen haben sehr wohl ein grundsätzlich großes Problem, allerdings nicht durch Migranten, sondern -wie eigentlich schon immer- durch Männer.

    Es gibt in NRW 360 Hallenbäder. 2024 wurden 251 Vorfälle in Hallenbädern erfasst. Das ist ein halber Vorfall pro Hallenbad im Jahr. Es gibt in NRW ca. 300 Freibäder, in denen 2024 47 Vorfälle erfasst wurden. Das ist ca. 1/6 Fall pro Freibad im Jahr. Das sind sogar nur erfasste Vorfälle; ob davon jeder auch tatsächlich eine Straftat war, who knows. Sorry, aber wo genau ist der Skandal?

    Das sind nur die erfassten Vorfälle. Jeder einzelne ist für jede Frau einer zuviel. Aber Du kannst ihnen dann ja sagen, es wäre nur 1/6-Vorfall gewesen. Und schon ists nur 1/6 so schlimm.

    Stärker interessieren mich Tätigkeiten in der freien Wirtschaft, insbesondere in Bereichen wie Personalwesen, Recruiting, Projektmanagement sowie andere organisatorische und kommunikative Aufgabenfelder.

    Immerhin kannst Du Englisch. Das ist ja schon mal was. Es wäre daher möglich, in einen Wirtschaftsbachelor mit internationaler Ausrichtung zu wechseln und Dir die Fächer aus dem Lehramtsstudium anrechnen zu lassen.

    Außerdem schaue Dich mal nach Stellen mit dualem Studium um. Da machst Du eine Ausbildung (zB Industriekaufmann/frau) und studierst parallel den Bachelor.

    Ohne wirtschaftliche Ausrichtung gibts das auch im ÖD (Inspektorenstellen).

    Viel Erfolg

    Aber nach Beurlaubung läuft die Frist neu. Aber die Mindestdauer ist ein Jahr.

    Ein Jahr eine Weltreise, und danach mit pauschaler Beihilfe arbeiten, klingt gar nicht so schlecht.

    Wie, die Frist läuft neu? Weil Du in der Zeit der Beurlaubung nicht beihilfeberechtigt bist?

    Allerdings wird es jetzt zum Problem, dass ich derzeit unersetzlich bin.

    Das ist tatsächlich keiner. Aber ob Deinem Beurlaubungswunsch entsprochen wird, ist natürlich auch ein bißchen Glücksache.

    Kannst Du Dir das denn leisten, ein Jahr auszusteigen? Dann wäre das eine Möglichkeit.

    Das ist meine Aufgabe wie eine Behandlung mit Hustensaft. Wenn ich aber einen schwierigen Schüler „an die Hand nehme“, unterstütze, damit er das Schuljahr trotz seiner Belastungen schafft, dann wäre ein Dank angemessen. Nicht, weil es nicht meine Aufgabe wäre, sondern weil dazu noch mehr Zeit, Energie und meine persönliche Kraft einsetze, um diesen Schüler zu unterstützen. Gerade, wenn man im engen Austausch mit den Eltern steht.

    Ist denn den Eltern klar, dass es sich um einen schwierigen Schüler handelt und Du da mehr Energie als üblich reingesteckt hast? Ich glaube nicht, dass Eltern immer so genau wissen, was wir da so insgesamt an Arbeit haben und wo es viel und wo es wenig ist. Die haben auch manchmal echte Pakete zu tragen. Von Päckchen mag ich da gar nicht reden.

    Ich erwarte keinen Dank in meinem Job Von niemandem. Das ist für meine mentale Gesundheit das Beste. Ich werde für meine Arbeit ganz gut bezahlt, das reicht mir persönlich erstmal aus. Es gibt manchmal was zum Abschluss oder am Schuljahresende. Das ist ausreichend für mich.

    Aber ich selbst hab mich vor einigen Jahren entschieden, mich sehr oft zu bedanken. Ich bedanke mich an jeder Kasse und wünsche einen schönen Tag, nach jedem Termin in einer Praxis oder sonst wo. Ich hab den Eindruck, dass es den anderen freut und direkt die Stimmung besser wird. Ich hab auch immer Kleingeld in der Tasche, wenn ich Bahn fahre oder in die Stadt gehe, für diejenigen, die mich auf Kleingeld ansprechen. Es macht für denjenigen den Tag etwas erträglicher und mir tut es nicht weh.

    Die Diskussion schützt aber davor, dass unerfahrene Lehrkräfte, zukünftig mit einer Exeltabelle mit Vor- und Nachnamen, Telefonnummern, Noten, Corona-Tests, Adressen, Diagnosen, etc (ich übertreibe!) am USB-Stick durchs Schulhaus rennen.

    Wie kommen die Daten denn überhaupt auf den Stick? Wir dürfen gar keine Sticks in die PCs stecken, die im Verwaltungsnetz laufen.


    OnTopic: Mir würde im Schulalltag helfen, dass meine KuK ihren Dienst ordentlich machen.

    Lässt hier jemand mit komplizierten Plänen wie zB am Berufskolleg seine Pläne automatisch von Untis erstellen, nachdem alle Rahmenbedingungen eingegeben wurden?

    On Topic: Einsatzplanung kommt ca. 6-8 Wochen vor den Ferien. Stundenplan dann 2-3 Wochen vorher. Endgültig ist der aber erst nach den Ferien, da in den Ferien erfahrungsgemäß noch ein bißchen was passiert.

    Klorollen mit Kolibakterien und Eierkartons mit Salmonellen kontaminiert sind.
    In der Regel passiert nichts. Falls doch, hat man ein Problem.

    Jetzt weiß ich, wen ich verklagen kann, wenn ich mal Durchfall habe: Die Lehrerin meines Sohnes.

    Es gibt Verordnungen für Bildschirmarbeitsplätze, nach denen Laptops eben nicht reichen. Warum wohl? weil alle doof sind? Oder weil Lehrerinnen mal wieder mit wenig zufrieden sind, weil das mehr ist als nichts.

    Ok, ich sitze ja nicht den ganzen Tag am Bildschirm. Mir reicht es daher. Im Büro in der Schule hab ich zwei große Monitore, aber ich arbeite lieber mobil. Ich gebe Dir aber natürlich Recht, dass die Schulträger sich in dieser Hinsicht (Ausstattung, Arbeitsplätze), genauso wie bei der Erfassung der Arbeitszeit gleich mehrere schlanke Füße macht.

    Laptops sind immer technische Kompromisse, aber mittlerweile sehr kleine. Nur in der Schule will man davon nichts wissen, da darf man auf der Bank im Flur den Laptop auf dem Schoß balancieren, weil da besserer WLAN-Empfang ist. Danke, ich hab' schon

    Ich kann mich wirklich nicht beschweren. Unterricht ist für mich mobiles Arbeiten. das geht mit meinem Gerät ganz gut.

    Ja, ein nur formaljuristisch agierender Grundschulleiter braucht nicht mehr Geld, als all die Grundschullehrerinnen, die diese wichtige Aufgabe mit Leib und Seele Jahr für Jahr erfüllen. Aber ihr habt ja angefangen und die Tatsachen verdreht. Wir arbeiten nicht weniger, die Ausbildungen sind angeglichen und die meisten von euch wollten nicht tauschen.

    Und trotzdem muss der/die SL den Kopf hinhalten und Verantwortung übernehmen, wenn was schief läuft. Das Risiko muss auch honoriert werden.

    Hm. Ein Laptop hat immer ein kleinen Monitoremulator statt eines Monitors. Die Tastatur lässt sich nicht verschieben, weil fest. Zu eionem Laptop als Arbeitsgerät gehört eine Dockingstation mit richtigem Monitor (ab 34"), externer, brauchbarer(!) Tastatur, Drucker, der einfach auf Zuruf druckt. Etc.

    Und wenn ich das Gerät zu Hause und in der Schule nutzen soll, brauche ich eben auch zu Hause und in der Schule einen entsprechend ausgestatteten Arbeitsplatz.

    Oder was verstehst du darunter, dass man einen Laptop "zum Arbeiten gebrauchen" könne.

    Wofür soll das gut sein?

    Für mich reicht ein Laptop. Ich habe auch zuhause keine Bildschirme. Er hat auch genug Power, um CAD machen zu können, daher glaube ich, dass wir da ganz gut ausgestattet sind. Ich treffe immer wieder Leute anderer Schulen, die lediglich ein iPad haben. Damit kann man nun wirklich nicht arbeiten und ich finde nicht, dass das als dienstgerät ausreicht.

    Office 365: zur Kommunikation und Arbeit im Unterricht. Ich arbeite ausschließlich in Teams. Dort lade ich das komplette Material hoch. Meine SuS haben auch zu 100% einen PC im Unterricht, da 3D-CAD im Lehrplan steht. Für meinen Unterricht bedeutet das also, dass ich nichts umhertragen muss.

    Hab nun mit meiner SL gesprochen und auch noch weiter recherchiert. Ich bin mir sicher, dass die einen Fehler gemacht haben.

    Hab nun einen Widerspruch formuliert und alles auf dem Dienstweg weitergereicht. Lustig ist auch, dass das Schreiben von Mai ist, der Brief aber erst diese Woche hier ankam. Gut, dass das Büro einen Eingangsstempel draufgesetzt hat.

    ich halte euch auf dem Laufenden

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