Beiträge von Sissymaus

    nee, nicht das Schulgesetz, sondern, dass man den SuS "einen Neustart erlaubt" (sie sind älter und so)

    Das Ermessen wird wirklich stark betont in diesem Kontext. Und das muss auch sehr ausführlich dargelegt werden. Daher: Es kommt darauf an, ob man einen Neustart für sinnvoll erachtet.

    Wir hatten mal einen Schüler, der Waise war, weil sich beide Eltern suizidiert hatten. Der hat allen möglichen Mist gemacht, aber wir haben ihm trotzdem noch ne Chance gegeben.

    chilipaprika Vor lauter Panik, wegen meines müden Aussehens, hab ich nur den ersten Beitrag gelesen. Ich geh schnell suchen. Eventuell ist noch was zu retten!


    EDIT: Gottseidank hab ich in diesem Jahr gleich 2 Chilipflanzen angesetzt, die auch schon Früchte tragen. Leider sind die erst in den Sommerferien reif. Ich bin erledigt.

    Aber nach den Sommerferien! Da bin ich sowas von frisch! Frischer gehts nicht!

    Ist es ein BK-Ding?
    Oder verfallen / können alle Maßnahmen und schriftlichen Missbilligungen auch in der Sek1 verfallen? Und dann kann man nicht mehr den Schüler aus der Klassenfahrt in September ausschließen kann?!
    Panik

    Ich wüßte nicht, dass §53 nur für BKs gilt. Da aber Rechtsvorschriften unterschiedlich ausgelegt werden können, hängt es auch davon ab, wie Deine SL und die BR damit umgehen. Denn letzten Endes verantworten diese auch die Teilkonferenzen. Eins ist aber klar, wenn man vor lauter Sorge, dass etwas verfällt, einfach gar nichts macht, wird die BR am Ende sicher nicht mal eben so einer Entlassung oder einem Ausschluss von Klassenfahrten zustimmen.

    Meine Kenntnis aus einer Rechtsfortbildung ist, dass diese eben nicht automatisch verfallen, aber auch nicht automatisch dazugerechnet werden. Wir immer in Teilkonferenzen wird das Ermessen hoch gewichtet. Wenn sich jemand den gleichen Scheiß im neuen Schuljahr leistet, wie es auch im alten SJ passiert ist, kann das sehr wohl hinzugezogen werden.

    Es heißt aber eben nicht, dass nun automatisch die Entlassung ausgesprochen wird, nachdem im alten Schuljahr die Androhung der Entlassung ausgesprochen wurde.

    Die Fächerstruktur ist eine andere, die Übernahme hinterher scheint auch unterschiedlich zu laufen. Und bei Vertretung sollte man noch berücksichtigen, dass Unterrichtsmaterialien für bestimmte Fächer wesentlich leichter erhältlich sind als für andere.

    Ok, dann ergänze ich mal NRW dazu.


    EDIt: kann man nur noch in einer bestimmten Zeit die Beiträge bearbeiten? Ich kann’s nicht ergänzen.

    1. Wie hoch schätzt ihr die Chancen ein, tatsächlich eine solche Stelle zu erhalten, wenn man zwar einen Hochschulabschluss besitzt, aber kein Lehramt studiert hat?
    2. Sind solche Ausschreibungen ein Hinweis darauf, dass an den betreffenden Schulformen oder Regionen ein akuter Lehrermangel besteht, oder werden solche Stellen routinemäßig ausgeschrieben, unabhängig vom tatsächlichen Bedarf?
    3. Wie oft kommt es vor, dass Personen ohne Lehramtsstudium tatsächlich eingestellt werden?
    4. Würdet ihr jemandem ohne pädagogische Vorerfahrung, ohne Schulpraktika und ohne Unterrichtserfahrung empfehlen, eine Vertretungsstelle anzunehmen?
    5. Wie schwierig ist der Einstieg in den Schulalltag aus eurer Sicht? Ist man als Vertretungslehrkraft eher auf sich allein gestellt oder erhält man in der Regel Unterstützung durch Kollegen und Schulleitung?
    6. Gibt es Unterschiede zwischen allgemeinbildenden Schulen und beruflichen Schulen hinsichtlich der Anforderungen an Quereinsteiger und Vertretungslehrkräfte?
    1. Hoch
    2. Nein, Vertretungsstellen werden (in NRW) wegen langfristigen Krankheitsfällen oder Elternzeiten ausgeschrieben.
    3. Am BK sehr oft
    4. Ja, das rückt den Blick vom Lehramt oft zurecht.
    5. Eine Unterstützung von Vertretungslehrkräften im Sinne eines Mentorings ist nicht vorgesehen. Man ist schon auf sich allein gestellt. In meinem Kollegium kommt man aber mit Fragen gut weiter.
    6. Nein. Aber berufsbildende Schulen sind den Quereinstieg in der Regel seit Jahrzehnten gewohnt und haben mehr Erfahrung.

    ***

    Edit: Sissymaus bezieht sich bei ihren Antworten auf NRW. Edit durch die Moderation, weil das Überarbeitungszeitfenster abgelaufen war. /Chili (Mod)

    Es ist völlig realitätsfern uns als schlecht bezahlte Akademiker zu bezeichnen...

    In einigen Sparten mag das stimmen (MINT), in vielen aber nicht.

    Und dank KI und anhaltender De-Industrialisierung erfahren auch diese Branchen gerade, was es heißt, wenn die Wirtschaft nicht läuft. Diese Sorge haben wir nicht. Sie ist auch für mich mit Geld kaum aufwiegbar.

    Also ein ehemaliger BK-SL-Mitglied war sehr erstaunt, unsere Ausstattung zu sehen, sie würden an der Schule regelmäßig neue Computer bekommen (und dann schnell entsorgen), usw.. es gebe an seiner Schule durch Kooperationen / Spenden einiges von den Unternehmen.
    Wenn ich eine Computer neu kaufen muss, habe ich natürlich mehr Geld für Stifte.

    Kenne ich nicht so. Unserer Träger ersetzt trotzdem schnell die PCs und lässt uns dann nicht mit Alltags-Ausgaben alleine. Aber wir können da einiges auch selbst entscheiden.

    Beim BK gibt es doch keinen kommunalen Träge und zusätzlich dazu gibt es doch gaaaaaaaaaaanz andere Töpfe (Partnerschaft mit den ausbildenden Unternehmen)?

    Nein. Die Unternehmen haben damit nichts zu tun.
    Aber anscheinend gibt’s bei uns insgesamt mehr Geld als an anderen Schulen. Trotzdem hatten wir auch eine Zeit mit begrenztem kopiervolumen. Und ich hab auch viel selbst gekauft. Angeschafft wurde fast nichts. Heute hab ich Einblick in die Finanzen und frage mich immernoch), wo die ganze Kohle damals geblieben ist.
    Ich hab daher schon den Eindruck, dass es Schulleitungen gibt, die das Geld zurückhalten. Warum? Keine Ahnung.

    Aber Quittengelee schrieb ja von 150€ fürs Werken. Das ist ja ein Witz!

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