Was heißt denn „LK“?
Beiträge von Sissymaus
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Mittlerweile ist es doch eher die Norm, dass man erstmal alleine lebt und entsprechend auch den Haushalt selbst machen muss. Bis man dies dann mit einem Partner teilen kann.
Und wieder spreche ich mit der Dorf-Brille: da kenne ich so manche Mama, die bis zur Ablösung durch die Schwiegertochter einspringt.
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chilipaprika ja klar, daran arbeite ich auch stark, aber der Einfluss Anderer ist natürlich auch da, wie deine Verlinkung zeigt. Ich finde das ganz furchtbar.
Zudem haben wir in der erweiterten Familie auch solche Konstellationen aus dem letzten Jahrtausend. Das ist genauso kontraproduktiv wie TikTok und co.
Und im Grunde sieht man erst, was ich so geschafft hab, wenn meine kinder selbst Kinder bekommen und wie sie es dann aufteilen.
Ich selber bin jedenfalls von meiner Mutter sehr stark geprägt worden. -
Das es leider kein Automatismus ist, heißt natürlich dass jeder daran mitarbeiten muss. Wir leben auch ziemlich ländlich, mag aber sicher regionale Unterschiede geben. Hier sind wir als Eltern natürlich in der Pflicht, entsprechend erzieherisch beizutragen.
Bin dabei. Habe in meinem Leben 3 Monate TZ gearbeitet. Ich wirke als erzieherisch durch Vorbildfunktion ein.
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Ohne jetzt respektlos euch gegenüber zu sein (ich weiß, wenn man sowas sagt ist man es meistens), aber das sind alte Denkmuster. Sowas erleben wir heut sicherlich auch noch. Es ist aber nicht mehr so viel wie in "euerer Generation". Von der Parität sind wir sicher noch ein gutes Stück entfernt, die Richtung in die wir uns entwickeln sehe ich aber als ganz gut an.
Hier auf dem Dorf ist es leider immernoch so. Auch in der Generation meiner Tochter. Ist also nicht unbedingt ein Problem „meiner“ Generation.
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Frage: Ohne, dass das falsch rüberkommt, aber ich habe im Schulgesetz nichts dazu gefunden. Gibt es irgendeinen rechtlichen Paragraph, der das belegt?
Es steht in der Regel nicht im Gesetz, was Du NICHT machen musst. Und es steht nirgendwo, dass Du arbeiten musst, wenn Du arbeitsunfähig bist.
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Frage: Bin ich verpflichtet im Krankenstand Materialien zur Verfügung zu stellen und den Schülern Aufgaben hochzuladen und Arbeiten zu korrigieren?
Nein
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Klar, es ist viel besser, seinen Kindern vorzuleben, dass man mit jemandem zusammenbleibt, den man nicht (mehr) liebt, mit dem man sich regelmäßig streitet, und bei dem man sich nicht (mehr) wohl fühlt.
Stimmt.Genau. Das wünscht man sich auch unbedingt für die eigenen Kinder.
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Nein, nicht wenn man Kinder hat.
Als Kind von Eltern, die sich sehr spät scheiden ließen, kann ich nur sagen: DAS sollte kein Grund sein. Meine Eltern hätten sich sehr viel eher trennen müssen.
Bin dann sehr früh ausgezogen. -
Nein, Kibiz NRW schreibt das so vor, das ist in allen Kitas hier so.
Ich habe diese Erfahrung auch gemacht. Da hat man kaum Spielraum.
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Definitiv. Ich frage mich im Übrigen, wie viele Ehen (edit: ich meine sämtliche Lebensmodelle mit Kindern) eigentlich an - ich nenne es provokativ einfach mal "niederen Beweggründen" - scheitern. Also kein Fremdgehen, kein Missbrauch, keine häusliche Gewalt etc. etc..
Zuverlässige Statistiken wird man dafür wohl kaum finden.Warum fragst Du Dich das? Welche Erkenntnis versprichst Du Dir von der Information? Und warum nennst Du das „niedrige Beweggründe“? Das ist ein Mordmerkmal. Ist es denn nicht absolut legitim, jemanden zu verlassen, wenn es einfach nicht mehr passt?
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lle, die bei uns in der Führungsebene sind, sind entweder männlich (und ja: die holde Gattin ist zu Hause oder arbeitet in MiniTZ-Jobs) oder Frauen, die keine Kinder haben. Ausnahmslos
Das ist bei uns tatsächlich anders. Wir sind m/w 60/40 besetzt und nur eine hat keine Kinder.
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Warum spielt es sich denn so ein? Reißen sich die Väter denn alle um die Kinder bei einer Trennung? Nehme ich ganz anders wahr.
Aber gut, ich wohne auch auf dem Dorf. Meine Lebensweise ist da leider auch eher exotisch.
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Und diejenigen, die arbeiten und den Wumms finanzieren, gehen leer aus? Kanns ja auch nicht sein.
Die werden durch die Steuerzahler von morgen finanziert. Wer soll denn unsere Pensionen bezahlen, wenn keiner mehr Kinder bekommt?
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Dennoch würde ich jungen Frauen
Darin liegt womöglich das Problem.
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Kennt deine Frau deine Ansichten auch und achtet auf ihre finanzielle Unabhängigkeit?
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Man muß sich halt entscheiden. Entweder ist die Ehe verbindlich, dann folgt daraus die finanzielle Sorge füreinander, wie sie im BGB in den §1300 bis §1600 (so ganz grob) aufgeführt wird, und "liebt nicht mehr" hat keinen Platz. Oder sie ist nicht verbindlich, dann zählt "liebt nicht mehr" als Argument. Dann sollten im Gegenzug aber auch alle Verpflichtungen, die aus einer Ehe entstehen, aus dem BGB gestrichen werden.
Auf der einen Seite die rechtliche Exklusivität wollen und gleichzeitig auf der anderen Seite nicht bereit sein die notwendige Verbindlichkeit einzugehen, funktioniert einfach nicht.
Wer fordert das denn? Wie kommst Du denn darauf? Es ging hier um Väter, die sich nicht kümmern. Meinst Du die?
Wenn sich ein Vater nicht kümmern will (oder auch ein Elternteil, ist ja eigentlich egal, welches Geschlecht), dann zwingt man diese Person auch nicht mit Gesetzen.
Meine persönliche Einstellung dazu ist: Tangiert mich nicht. Wir haben beide unsere finanzielle Unabhängigkeit bewahrt. Ich will aber nicht "Schuld" sein, weil ich nicht mehr mit jemandem zusammen sein will.
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Die 50er haben angerufen. Sie wollen ihr Jahrzehnt zurück.
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So gesehen müßte man wahrscheinlich doch mal wieder darüber nachdenken, ob eine schuldhafte Scheidung evtl. doch sinnvoll wäre?
Und wer ist dann Schuld, wenn die Frau sich scheiden lässt, weil die Frau den Mann nicht mehr liebt?
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