Es wird hier (von Akademikern!) suggeriert, dass man durch den Ausbau der Berufsorientierung in quantitativ grotesken Maßstäben die Abbruchwahrscheinlichkeit gegen absolut utopische 0% streben lassen kann, wenn man doch nur noch mehr Tage mit BO-Kram vollpackt.
Ah, ok, hatte ich gar nicht gelesen. Wer hat das geschrieben?
Es gibt eindeutig auch noch ein paar Stufen zwischen 0% und den Zahlen, die wir heute haben. Ich wehre mich lediglich gegen die Annahme, dass am Gym KEINE BO stattfinden muss, weil sie ja Abitur machen. Das kam, soweit ich mich erinnere, von Dir FrozenYoghurt Ich wusste auch bisher nicht, dass Abitur ein Beruf ist. Bin halt nur vom BK und hab nicht mal ein Abitur.
Ich sitze an einer Stelle, an der ich sehe, wie orientierungslos die Kids sind und sich nicht trauen, eine Ausbildung anzufangen. Ich sehe auch, dass das duale System unbeliebt geworden ist, obwohl andere Länder uns darum beneiden und das Ganze ein Erfolgsmodell ist. Kids, die von ihren Eltern suggeriert bekommen, ein Studium ist das einzig wWahre, dabei werden sie voraussichtlich nicht dazu in der Lage sein. Es kostet uns Unmengen an Geld, wenn die Kids Jedes Jahr einen neuen Bildungsgang starten, anstatt in die Ausbildung zu gehen.
Und Abiturienten, die erfolglos ein Studium versucht haben, dann zwangsweise in der Ausbildung landen und sagen: Mir war nicht bewusst, was genau duale Ausbildung eigentlich ist und wie sie abläuft. Passt eigentlich perfekt zu mir. Davon habe ich jedes Jahr mindestens einen in nur meinem Beruf (der sehr klein ist!). In anderen Berufen sind das jedes Jahr mehrere. Diese Schleife hat der Gesellschaft reichlich Geld gekostet.
Es geht um Möglichkeiten eröffnen und bekanntmachen. Ein Lösen aus der Blase der Familie. Aber wir können natürlich auch dabei bleiben, dass Hänschen das macht, was sein Vater schon gemacht hat. Traditionen: So wichtig.