Beiträge von Andreas231

    Bei uns geht es in erster Linie um die Schüler*innen. Warum willst du das für die Kinder stoppen oder verlangsamen, wenn die Stadt schon mal Geld in die Hand nimmt?
    Du kannst doch lieber überlegen wie man für die Lehrpersonen einige Geräte anschaffen könnte.

    Hä?

    Vielen Dank für die Reaktionen. 😊

    Na, wenn man Studierende einstellt, um die Vertretungsstunden abzudecken, dann stellt man zusätzlich Personen ein.

    Oder was meinst du mit deiner Frage?

    Ich war an einer Ganztagsschule tätig. Bei uns ist auch keine Stunde ausgefallen. Dafür war das arbeiten viel entspannter, da es sich mehr verteilt hat. Aber das kann jeder anders empfinden. Es zählen ja nur die Unterrichtsstunden. Die Springstunden dazwischen werden nicht mitgezählt.

    Nach § 30 der Allgemeinen Dienstordnung müssen die Schulleiterin oder der Schulleiter in der Regel während der allgemeinen Unterrichtszeit in der Schule anwesend sein. Auch in den Schulferien müssen die Dienstgeschäfte der Schulleitung ausreichend wahrgenommen werden. Werden diese Vorgaben eingehalten, bestehen grundsätzlich keine Bedenken dagegen, wenn Schulleitungen teilweise auch Aufgaben von zuhause aus erledigen. Der Vorschlag ist damit bereits umgesetzt.“

    Das ist zum Glück mittlerweile erlaubt. Die Schulleitung in NRW muss nur in der Regel während der Unterrichtszeit in der Schule anwesend sein. Also, sie dürfte natürlich nicht übermäßig oft im Homeoffice sein.

    Es geht in der Schule um die Schüler*innen. Ich glaube schon, dass sich die Eltern an einer Ganztagsschule auf die Betreuung verlassen wollen. Und klar, ist der Vertretungsunterricht bestimmt nicht so effektiv wie der reguläre Unterricht, aber das als „unsinnig“ zu bezeichnen finde ich schwierig. Wenn du vielleicht auf ein Teil deiner Besoldung oder Gehaltes verzichtet, dann könnten die bestimmt einen Studenten einstellen. Aber warum sollten die das tun, wenn du dafür eingestellt bist. Es werden nie unterschiedliche Schulen oder Schulformen vom Arbeitsaufwand genau gleich sein. Aber ihr müsst doch nicht mehr Unterrichtsstunden machen oder? Dann kannst du doch in den Freistunden andere Sachen abarbeiten. In NRW ist kein vorziehen erlaubt. Die Mehrarbeit kann ab einer gewissen Stundenzahl ausbezahlt werden.

    Das geht wohl. Ich kenne zwei die es erfolgreich gemacht haben. Ob das parallel geht. Puh, keine Ahnung. Das Problem ist, du musst dich mit deiner Ordnungsgruppennote bewerben. Ob die bei der Bezirksregierung dabei sehen, dass du schon im Amt bist. Wenn ich spekulieren müsste, dann würde ich eher nein sagen. Außerdem bekommst du bei der Kündigung ein nettes Schreiben, wo die dir drohen, dass du vielleicht nicht mehr zum Schuldienst zugelassen wirst. Zumindest war das bei einem Beamten auf Probe bei uns so. Ob die das wirklich durchziehen, das wage ich zu bezweifeln.

    Die Schulleitung trägt im Endeffekt immer die Gesamtverantwortung. Es ist sehr schwer einzuschätzen, ob es, wie du es wahrnimmst, auch wirklich so gefährlich ist. Das ist ja subjektiv. Bei uns fahren auch Autos auf das Schulgelände, weil es wegen der Parkplatzsituation nicht anders geht. Ich persönlich habe dabei aber noch nie eine Gefahr gesehen. Und den Personen ist auch bewusst, dass sie halt vorsichtig sein müssen sowie die Kinder wissen auch, sie sollten sich nicht unters Auto legen. Aber wie gesagt, ich kenne eure Situation natürlich nicht. Du kannst es in die Steuergruppe reinbringen. Wenn es mehrere Kolleg*innen so sehen, dann steigt vielleicht der Druck auf die Schulleitung. Um es sicherer zu machen, müssten die Kolleg*innen halt mehr Aufsichten übernehmen. Ob das alle so toll finden? Bis die Stadt irgendwelche Zäune baut, dauert es ja meist Jahre.

    Ich aber schon, deswegen ärgern mich solche Aussagen von Lehrkräften, die nie außerhalb gearbeitet haben schon sehr. Sicher gibt es überall Vor- und Nachteile und entsprechend wählt man sich den Beruf aus.

    Das kann ich auch verstehen, dass einem Aussagen ärgern und ich finde einige Forderungen von Lehrpersonen auch manchmal übertrieben.
    Aber das 1. Beförderungsamt zum Teil abzuschaffen und zwar dort wo es sowieso eigentlich nichts anderes gibt. Das finde ich bedenklich. Die Personen haben ja jahrelang mehr Verantwortung übernommen und sich dazu bewusst entschieden. Wir werden sehen wie die Landesregierung in NRW damit umgehen wird. In ein paar Wochen sind wir schlauer. Die meisten Bundesländer regelten das mit einer Zulage.

    Natürlich kannst du Entlastungen im 1. Beförderungsamt bekommen. Nur nicht die Aufgabe, wegen der du befördert würdest.


    Zum letzten Absatz: oh doch und noch viel schlimmer.

    In NRW war es zumindest so, dass im 1. Beförderungsamt die 1. bis 2. Entlastungsstunde nicht gegeben wird. Die Aufgaben waren nie fest und immer variabel. Das kann die Schulleitung entscheiden und ändern.

    Ich kann jetzt nicht einschätzen, ob es in der freien Wirtschaft besser oder schlechter ist. Aber darum geht es ja auch nicht.

    Das ist doch reine Spekulation und führt zu überhaupt nichts. Ich würde jetzt erst einmal das Gesetz zum Thema A13-Angleichung und Beförderungsämter abwarten. Da kann man dann gut draus ablesen, was kommen wird.

    Bis dahin nutzt es recht wenig, auch wenn man sich in den Osterferien möglicherweise langweilt, sich darüber intensiver Gedanken zu machen.

    Ich dachte eher daran, dass vielleicht Personen aus anderen Bundesländern berichten könnten, ob ähnliches bei ihnen umgesetzt wurde. Und ein bisschen spekulieren macht doch Spaß. 😬
    Dazu nutze ich gerne die Langeweile in den Ferien. 😊

    NRW möchte das Landesbesoldungsgesetz an „aktuelle gesellschaftliche Bedürfnisse“ anpassen und zugleich Bürokratie abbauen. 😂

    Da wir die Landesregierung NRW kennen – Meister*innen darin, kreative Begriffe zu erfinden und Maßnahmen sprachlich zu beschönigen – stehe ich dem ehrlich gesagt eher skeptisch gegenüber.

    Mir ist bislang nicht wirklich klar, was konkret dahintersteckt.

    Geplant ist offenbar, das Zulagen- und Vergütungswesen zu reformieren und durch Pauschalen zu ersetzen. Gleichzeitig sollen die Zulagen oder dann Pauschalen „moderat steigen“. Übersetzt heißt das für mich: Insgesamt sollen die Kosten sinken.

    Mir fehlen allerdings konkrete Vorstellungen, wie das rechtssicher funktionieren soll. Eine pauschale Zahlung für alle Beamtinnen und Beamten wäre aus meiner Sicht verfassungsrechtlich höchst problematisch.

    Habt ihr Ideen, wie so etwas praktisch umgesetzt werden könnte? Dabei müsste man ja davon ausgehen, dass Einsparungen in erheblicher Höhe (ich sag mal mindestens 2 Milliarden) erzielt werden sollen – möglichst ohne, dass es auf den ersten Blick erkennbar ist. 😬

    Wenn eine 0,5 Wochenstunde 1 Zeitstunde sein soll, dann arbeitet die SEK I und GS 56 Stunden pro Woche. Und GY, BK 51 Stunden.

    Mhhhh.

    Na ja, die Landesregierung wird schlau genug sein, sich dazu etwas kreatives auszudenken. Da mache ich mir keine Sorgen. Die können doch einfach sagen, dass eine Unterrichtsstunde am Gymnasium mehr Wertigkeit besitzt, als an einer Hauptschule. Dann ist das halt der Goldstandard-Unterrichtet vs. Discounter-Unterrichtet. 😂 Das wird natürlich mit dem Gesetz der partiell angerechneten Lehrleistung umgesetzt. Außerdem wird auch versprochen, dass die Unterschiede, sobald sich die Haushaltslage bessert, auf jeden Fall bald aufgehoben werden.😉🙈

    Ich bin mal gespannt was die von der Landesregierung NRW sich diesmal einfallen lassen hat.
    Der Herr Optendrenk hat zwar angekündigt, dass die Leitungsämter etc. im nächsten Besoldungsgesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden, falls natürlich eine Veränderung notwendig ist. Aber irgendwie halten die sich ja diesbezüglich alle sehr bedeckt. Sie prüfen ja seit drei Jahren.
    Mein Bauchgefühl sagt mir nichts gutes voraus. Ich tippe auf teilweise Erhöhungen für Leitungsämter. Fachleitungen sowie die Berförderungsstellen im SEK-1- und Primarbereich gehen bestimmt leer aus. Aber wir werden es es bald erfahren.😎

    Wieso bestrafen? Die Reinigung muss nun mal bezahlt werden. Das ist ja keine zusätzliche Strafe.

    Oder einfach den Haufen liegen lassen mit dem Hinweis, dass der Täter es beseitigen soll.

    Und Ausflüge mache ich grundsätzlich nur mit Klassen für die ich die Verantwortung übernehmen möchte. Das wäre bei einer solchen Klasse definitiv nicht der Fall.

    Ist das nicht auch Sachbeschädigung?

    Wieso weiß ich nicht genau. Das müsstest du die Regierung fragen. Aber wahrscheinlich, dass wenn sich einer daneben benimmt, nicht die komplette Klasse darunter leidet.
    Anders kann ich mir diese Entscheidung nicht erklären.

    Nein, dann gäbe es auf der anderen Seite gerade erst "Resterampen"-Schulen, in denen die Probleme konzentriert sind.

    Also, ich kenne mich jetzt nicht in ganz Deutschland aus, aber bei uns in NRW oder mehr im Ruhrpott ist es auch mit Elternwahlrecht schon so, dass sich Kinder, die aus bildungsfernen Familien stammen, auf einige wenige Schulen verteilen. Und diese Schulen sind meist noch am schlechtesten besetzt. Leider kenne ich auch Schulen, die sehr viel Losglück haben. Die Stadt hat uns mal die Verteilung der Kinder mit den einzelnen Schulformempfehlungen gezeigt. Zwei Prozent SuS mit Hauptschulempfehlung an einer Gesamtschule kann eigentlich kein Zufall sein. Aber wer weiß.🤣

    Die werden einige Ämter erhöhen.
    Anders geht es nicht. Früher oder später.
    Klar versucht die Regierung das solange hinauszuzögern wie es geht. Und es läuft für sie alles nach Plan. Der Stundenplan war schon geschickt. Es wird kurz vor der Wahl noch ein paar Geschenke geben.
    Ich denke mal zum 01.01.2027 gibt es mindestens eine Erhöhung für Schulleitungen ab 360 SuS. Es ist in der SEK 1 einfach gesetzwidrig. Ein Schulleiter bekommt an einer Realschule A15 und an einer Hauptschule A14 dazu kann man sich keine Begründung ausdenken. Bei den Grundschulen wird sich wahrscheinlich etwas tun, da dort der Druck sehr groß ist. Nur bei den Beförderungsstellen könnte es schwierig werden. Da man da keine rechtliche Grundlage für hat.

    Und wie funktioniert dies mit alten Gebäuden mit schräg ansteigenden naturwissenschaftlichen Räumen und Kunst- und PC-Räumen unter dem Dach, erreichbar nur über eine sehr schmale Treppe?

    Kurz bei uns ändert sich nichts. Wer kurzfristig Krücken benötigt, springt einbeinig die Treppen hoch.

    Ich kann total verstehen, dass man dem kritischen gegenübersteht. Und klar ist auch auch, dass die Schulen wahrscheinlich nicht ausreichend dafür umgestaltet werden.
    Aber Inklusion bedeutet nicht, dass jedes Gebäude perfekt ist.
    Für mich bedeutet es, wir sagen nicht: „Geht nicht“, sondern: „Wie können wir es möglich machen?“ Es soll doch eine Teilhabe ermöglichen. Wenn mir ein Bein fehlen würde, dann würde ich mir vielleicht wünschen nicht auf eine Körperbehindertenschule zu kommen. Und wenn mich meine Mitschüler*innen täglich die Treppen hochtragen müssen.

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