Beiträge von Andreas231

    Also in NRW erwähnt Frau Feller ganz stolz, wenn es um die fehlenden Schulleitungsstellen geht, dass jede Schule immer besetzt ist.
    Es gibt die Regelung, wenn die Schulleiterin oder der Schulleiter nicht im Dienst ist und es keine Vertretung gibt, die dienstälteste Person automatisch die Aufgaben übernimmt oder halt eine Lehrkraft, die dazu bestimmt wurde. Ich halte das aber in der Praxis für schwierig.

    Ich glaube es war eher als Seiteneinsteigerin in der freien Wirtschaft gemeint. Sie hat ja keine Ausbildung in dem Bereichen gemacht. Und dann hat man natürlich nicht so einen sicheren Job wie in der Schule.

    Ein Kollege hat letztes Jahr bei uns gekündigt, seinen Beamtenstatus aufgegeben und direkt bei der Stadt angefangen. Ich glaube, da gibt es schon einige Möglichkeiten.

    Mir tut es total leid, dass du dich so unwohl fühlst.
    Die schlimmsten Klassen zu bekommen, ist nicht verboten. Ob es fair ist, ist eine andere Frage. Und es ist auch nicht nachweisbar. Das behaupten oft viele Lehrpersonen.

    Warum sollten die anderen denn die schlimmsten Klassen bekommen?


    Welche Grenzen hast du aufgezeigt? Eine Liste mit Klassen, die du nicht beschulen darfst?

    Wir versuchen, Eltern mit kleinen Kindern, die es benötigen, auch die erste Stunde freizugeben. Aber es geht bei uns meistens auch nicht. Wir können nicht einige Klassen nach Hause schicken und somit anderen Eltern unserer SuS verwehren, zur Arbeit zu gehen. Du machst das auch nicht ehrenamtlich. Du wirst dafür bezahlt.


    Ob etwas rechtlich erlaubt ist oder nicht, musst du auch mal selbst nachschauen. Sehr viele Sachen sind gesetzlich festgelegt.
    Warum sollten sie dich an eine andere Schule schicken? Die brauchen deine Arbeitskraft an dieser Schule. Es ist unser Job, auch mal anderen Schulen auszuhelfen, wenn dort ein Mangel besteht.


    Wenn dich, so wie ich es hier herauslese, normale Schulabläufe zu einer Krankschreibung führen, dann ist das nicht die richtige Tätigkeit für dich. Dann solltest du meiner Meinung nach kündigen, dich vielleicht eine längere Zeit um dich kümmern und mit neuer Kraft etwas Neues starten. Die Abläufe, die du beschreibst, gibt es meiner Einschätzung nach an wohl jeder Schule.

    Ich wünsche dir alles Gute für die Zukunft.

    Was bedeutet das? Also wer ist wir in dem Fall und wie bildet ihr selbst aus?

    Das hätte ich vielleicht anders formulieren sollen. Das ist ja eigentlich genau wie mit den Lehramtsanwärtern. Nur, dass die Vollzeit tätig sind. Also ganz normal der Ausbildungsbeauftragte in Zusammenarbeit mit den Auszubildenden und dem Seminar.
    Das ist für uns die einzige Möglichkeit an Personal zu kommen.

    Die meisten Bundesländer haben dafür auch eine Lösung gefunden. Wenn die 2022 in ihr Zukunftsvertrag schreiben, dass „die Besoldung der Fachleitungen und Schulleitungen werden entsprechend angepasst“ schreiben, dann werden die ja wohl auch, zumindest grob, da schon geprüft haben, welche Anpassungsbedarfe es da gibt und was das ungefähr kostet.
    4 Jahre wird nicht geprüft und kann auch nicht noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen. 🤣

    Vielleicht sollten wir einfach, auf jeden Fall gratis, unsere Unterstützung für das intensive Verfahren anbieten, damit die Landesregierung schneller zum Ergebnis kommt.😬

    Sie haben sich dagegen entschieden und schauen jetzt was gemacht werden muss oder was besonders wenig kostet.

    Das musst du für dich entscheiden und das hast du ja auch schon. Ich entscheide Situationsabhängig.
    Ich glaube, wenn du die Schulleitung wärst, dann würde auch nicht wollen, dass sich solche Konflikte verschärfen oder unnötig in die Länge gezogen werden. Dazu hat glaube ich kein Mensch in der Schule Lust. Ich möchte auch keine Vorgaben von meiner Schulleitung für alle Situationen die passieren könnten. Wenn die verlangen würde, dass ich dazwischen gehen muss, dann würde ich es nicht machen. Oder nur, wenn ich mich sicher fühle.

    Die Bezirksregierung Köln ist wohl nicht so schnell. 🙈

    Die FDP hat diesbezüglich im April eine Anfrage gestellt. Sie haben nach der Anzahl der Verfahren, die länger als 12 Monate dauern gefragt. Die Frage konnte oder wollte die Landesregierung nicht genau beantworten. Es sei wohl ein unzumutbarer Aufwand die Anzahl herausfinden. Es gibt dort momentan wohl ein Verfahren, welches nach über 2 Jahren noch nicht abgeschlossen ist.
    Die Landesregierung verweist dann darauf, dass der Prozess ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann. 🤣 Man sei aber bemüht die Stellen so schnell wie möglich zu besetzen. Das kann also schon sein, dass das so lange dauert.

    Pauschalisieren bringt eh nichts und ist auch kein Nachweis dafür, dass das für alle gelten muss. Nur weil jemand meint: „Wenn ich das kann, dann müssen das doch auch alle anderen schaffen“, heißt das nicht, dass das auf jeden zutrifft.

    Ja, ich gebe im Sommer auch mehrfach eine Runde Eis aus. Aber nicht von der Eisdiele, sondern aus dem Supermarkt.

    Ich hatte keinen guten Start ins Ref. Ich fand mich zwar nicht so schlecht, aber die Rückmeldung zu meiner ersten eigenen Stunde war eher ungenügend. 🙈 Ich habe versucht, die Tipps meiner Mentorin und des Kollegiums anzunehmen. Nach kurzer Zeit lief es dann bis zum Schluss sehr gut. Die wollen einem doch alle helfen. Du kannst sie auch fragen, wie man effizienter differenziert.

    Du bist nicht allein. Du schaffst das! Mir hat geholfen, die Dinge nicht persönlich zu nehmen. Das funktioniert vielleicht nicht immer, aber in den meisten Fällen will dir niemand etwas Schlechtes. Und selbst wenn, dann liegt das oft daran, dass die Person irgendwelche Ängste oder private Probleme hat. Warum sollte dich die Schulleitung überhaupt auf dem Schirm haben? Die hat ganz andere Probleme.

    Wenn man den Dreh einmal raus hat, dann kann es ein sehr schöner Job sein.

    Das hat die Kommission festgelegt. Und es wurde noch nicht einmal eine Ordnungsmaßnahme beschlossen. Da ist er, meiner Meinung nach, noch ganz gut bei weggekommen. Ich würde mich da nicht unter Druck setzen lassen. Sollen sie doch klagen. Dann wisst ihr Bescheid, ob es verhältnismäßig war.😊

    Das komplette Schulsystem ist ungerecht.

    Entweder man akzeptiert es oder man wechselt und sucht sich etwas anderes. Aber ich bin mir recht sicher, dass in der freien Wirtschaft nicht jeder im gleichen Beruf gleich bezahlt wird. Alternativ wäre vielleicht auch das Mitwirken in einer Gewerkschaft eine Möglichkeit. Dann könnte man wenigstens selbst versuchen, etwas zu ändern.


    Ich glaube, uns allen ist bewusst, dass es nicht fair ist und wir können eine gewisse Frustration nachvollziehen. Aber irgendwelche Pensionsmärchen hineinzuschmeißen, fördert keinen konstruktiven Austausch. 😊

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