Beiträge von Schmidt

    dass ich zu Schülerzeiten Ferien hatte, in denen ich mich unendlich langweilte, nichts mit mir anfangen konnte und im Prinzip nur darauf wartete bis die Schule wieder anfing.

    Nun bist du aber kein Schüler mehr, sondern ein mobiler Erwachsener mit Interessen, Hobbies, Freunden, Ehrenamt, einer Vorstellung davon, wie du die Welt weiterbringen/besser machen kannst usw. Wenn du eins davon nicht hast, wird es Zeit, es dir zuzulegen.

    Ich schrieb nichts von einer Bürgermeisterwahl, aber ich muss meinen Eindruck hinsichtlich der Komplexität des Wahlprozesses auch nicht verteidigen. Da sind wohl einfach die Meinungen unterschiedlich.

    Du nicht, ich schon.

    Wie hast du es in den Landesdienst geschafft, wenn du zwei Zettel und zwei Umschläge für unglaublich kompliziert hältst?

    Es waren diverse Zettel. Wie ja schon angedeutet wurde, finden teilweise mehrere Wahlen gleichzeitig statt.

    Für die Bundestagswahl sind es zwei Zettel und zwei Umschläge.

    Für die Bürgermeisterwahl bei euch noch mal die selbe Menge Papier; die Wahl funktioniert genauso.

    Was ist daran, vorausgesetzt man kann lesen, kompliziert?

    Schmidt: OT, aber wieso antwortest du auf meine Nachricht, wenn du mich blockiertest? Ich hätte deine Frage per PN beantwortet, da es um ein Detail geht, das ich nicht im öffentlichen Forum schreiben wollte, geht aber nicht.

    Ich habe kein Interesse daran, privat mit dir zu kommunizieren. Wenn du etwas zum Thema beitragen willst, dann tue das hier. Die Frage steht: was ist an zwei Umschlägen und zwei Zetteln umständlich?

    Je nach Bundesland, bei uns ist noch Kommunalwahl. Ich hatte einen Zettel für den Bundestag, zwei für den Senat, einen für die Bezirksverordnetenversammlung und einen für den Volksentscheid. Außerdem den Wahlschein.

    Es war aber alles farbig markiert und mit einer fettgedruckten Überschrift und einem Hinweis über die Anzahl der Kreuze versehen. Außerdem gab es eine bebilderte Anleitung.

    Am Schwierigsten war es, alle Wahlscheine in den kleineren Umschlag zu stopfen.

    Wir haben auch noch Landrat und Bürgermeister gewählt. Die Wahlunterlagen kamen aber in einen anderen Umschlag.


    Es geht hier ja aber nun um die Bundestagswahl. Und für die ist es so, wie ich oben geschrieben habe.

    Ein Familienmitglied hat per Briefwahl gewählt. Der Prozess hat etwa dreimal so lang gedauert wie es bei mir üblicherweise der Fall ist. Das Familienmitglied fand den gesamten Prozess, da viele einzelne Materialien, recht umständlich. Ich als Außenstehender ehrlich gesagt auch. Ich habe zwar weggeschaut als es um das Kreuzchensetzen ging, aber sonderlich geheim war die Wahl so jetzt nicht gerade.

    Es sind zwei Umschläge, der Wahlschein und der Stimmzettel. Der Stimmzettel kommt nach dem Ankreuzen in den kleineren Umschlag, der wird zugeklebt und zusammen mit dem unterschriebenen Wahlschein in den größeren Umschlag gesteck, der auch zugeklebt wird.

    Was ist daran kompliziert oder umständlich?

    Das passt schon. Es gibt keine gesetzliche Impfpflicht. Aber eine moralische schon. Klappt nur leider nicht wirklich.

    "Moralische Pflichten" gibt es nicht. Das suggeriert, dass es einen allgemeinen Konses gibt, was richtig und was falsch ist. Den gibt es nicht. Ich bin geimpft, halte es aber für moralisch verwerflich, Menschen direkt oder indirekt dazu zu zwingen (rechtlich oder durch Manipulation), sich impfen zu lassen. Soviel zur "moralischen Pflicht".

    Wer hat während des Lockdowns nicht zugenommen, der werfe den ersten Stein ^^.

    Sporthalle zu, Langeweile pur und nur Supermärkte bieten Abwechslung. Gefährliche Mischung für meinen Bauch.

    Du hast ein trauriges Leben. Ich habe auch in der Pandemie viel zu tun, treibe Sport, pflege Sozialkontakte und bin nicht fetter geworden. Sieht beim überwiegenden Teil meiner engeren Freunde auch so aus.


    In samus Beitrag geht es aber explizit um Kinder und Jugendliche. Da muss man in Sachen Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Wissen noch nachjustieren. Mündige Erwachsene, die auch noch Lehrer sind, sollten das hingegen im Griff haben.

    Ein schönes Beispiel für diese Pseudoargumentation hat mal Schmidt gebracht, der meinte ich solle mir psychologische Hilfe suchen, weil ich die Welt verlinkte, wo über eine Studie berichtet wurde.

    Nanana. Dass ein Nutzer hier nicht mehr oft online ist, ist keine Legitimierung von Lügen. ;) Du solltest dir Hilfe suchen, weil du dich hier zunehmend panischer gezeigt hast, einzelnen (schlecht und/oder falsch zusammengefassten) Berichten den Status absoluter Wahrheit zusprichst, immer die selben Quellen verlinkt hast und offenbar keine einzige davon verstanden hast (denn du hast sie inhaltlich falsch widergegeben).

    Wenn eine neue Kollegin an die Schule kommt und dann schwanger wird ... freue ich für sie. Der Rest ist mein ... (hm, ja, ich sage mal) "Problem". Wobei das "Problem" nicht die Schwangerschaft ist.


    Nachtrag: wenn ein neuer Kollege kommt und nach einem halben Jahr in Elternzeit geht, freue ich mich auch für ihn. Keine Frage.

    Und wenn du dringend jemanden gebraucht hast, sie einstellst und sie dann zwei Monate später, mitten im Schuljahr sagt, so, wie von Anfang an bei ihr geplant, sie sei dann mal für drei Jahre weg, dann findest du das natürlich total super und fühlst dich nicht mal ein kleines bisschen verarscht. Sicher.

    Was ist, wenn man eine Stelle antritt, aber geplant hat, drei oder vier Jahre später in Elternzeit zu gehen (Mann, Frau, Divers)? Soll man dann auch so viel Rückgrat haben, die Stelle nicht zu nehmen, weil man dann eventuell für 2 Monate bis 3 Jahre in Elternzeit ist?

    Nö. Es geht mir explizit darum, dass jemand von vorneherein nie vorhatte, die Arbeit für die sie eingesellt wurde auch tatsächlich zu erledigen. Ich weiß um ehrlich zu sein nicht, wie oft ich das noch schreiben muss, bis es ankommt. Wenn jemand für ein 1-Jähriges Projekt eingestellt wird, aber bereits schwanger ist, dann kann man das drehen und wenden wir man will, das ist nicht in Ordnung. Wenn sie eingstellt wird, geplant schwanger wird und deshalb entgegen de Versicherung ausfällt, dann ist das mindestens eine Grauzone, aber eigentlich auch nicht in Ordnung. Wenn sie eingestellt wird und ungeplant schwanger wird, dann ist das zwar gerade doof für den AG, aber moralisch offensichtlich kein Problem. Das gehört dann eben zum Leben dazu. Es geht um die bewusste Täuschungsabsicht.

    Schmidt: Du gestehst es dem Arbeitgeber zu, rein zweckrational zu handeln, nicht aber der (möglicherweise bald) Schwangeren. Diese verurteilst du dafür. Das ist argumentatorisch sicherlich begründungsbedürftig.

    Und du verurteilst den rational handelnden Arbeitgeber.

    Eine Stelle zuzusagen, die man gar nicht antreten bzw. wie vereinbart ausfüllen will, ist moralisch nicht in Ordnung. Nachvollziehbar ist das Handeln im Prinzip, könnte ich aber mit meinem Gewissen und meinem Anspruch an Ehrlichkeit nicht vereinbaren.

    Wenn andere das können, muss ich das sicher nicht gut finden.

    Also sollte man als junge Frau im gebärfähigen Alter am besten gar keine Stelle antreten. Könnte ja eventuell in den nächsten 5 Jahren so weit sein. Geld braucht man bis dahin nicht, dafür hat man ja einen Partner.

    Nein, man sollte soviel Rückgrat besitzen, keine Stelle anzutreten, wenn man bereits schwanger oder fleißig am Probieren ist. Dass Schwangerschaften passieren oder jemand wegen Krankheit ausfällt ist vollkommen normal. Man kann sich auch irgendwann umentscheiden. Aber dann doch bitte ehrlich allen Beteiligten über sein. Dazu gehört auch de Arbeitgeber.

    Oh gewiss wird sie das gewusst haben...


    Ich frage mich eher, warum sie das überhaupt gefragt wurde... ja sicher: sie wurde bestimmt nicht gefragt, ob sie schwanger ist (weil: wäre ja nicht erlaubt), sondern "nur", ob sie im nächsten Jahr zur Verfügung steht.....


    Ganz ehrlich: genau wegen solcher Ansichten braucht es die Gesetzgebung.

    Warum fragst du dann, wenn du es verstanden hast?

    Jedem potentiellen Mitarbeiter wurde das Projekt erläutert und der Zeitplan dargelegt. Es gibt Gesprächsleitfäden, die für alle gleich sind. Wenn bei einem regulären Bewerbungsprozess, an dessen Ende eine Frau ausgewählt wurde, schon Diskriminierung geschrieen wird, ist das Feindbild klar.

    Und das tut sie mit Recht und völlig zu Recht, wenn zu befürchten steht, dass sie ansonsten (da sie für das "wichtige Projekt" nicht zur Verfügung stünde) wegen ihrer Schwangerschaft die Stelle nicht erhalten würde - ergo: Wegen ihrer Schwangerschaft diskriminiert würde. Das ist verboten und es ist ihr (gutes!) Recht, sich gegen diese Diskriminierung zu wehren - eben indem sie a) schweigt, oder b) lügt.

    Nochmal: es muss doch für einen rationalen Menschen verständlich sein, dass es aus Arbeitgeberperspektive beschissen ist, in einem langwierigen Prozess einen Mitarbeiter gezielt für ein Projekt auszuwählen, der im Auswahlprozess lügt und von Anfang an gar kein Interesse daran hat, in dem Projekt, für das sie eingestellt wurde auch tatsächlich zu arbeiten.

    mehrfach ... und es ist kein Spaß, das im Kollegium aufzufangen, und ja, nach x Malen nervt es, ...


    ...ABER: WENN das Land das mitbedenken würde, würde es genügend Vertretungen einstellen, dass zumindest entsprechend eines statistischen Wertes Schwangerschaftsvertretungen vorhanden wären - Schwangerschaften bei Lehrkräften gibt es ja nicht erst seit gestern und das Lehrerinnenzölibat wurde auch nicht erst vorgestern aufgehoben.

    Mit der Einführung der Elternzeit hätte man zudem entsprechende Reserven aufbauen sollen.

    Ja, natürlich. Mir ging es jetzt eher um die freie Wirtschaft. Für Lehrer oder generell im öffentlichen Dienst ist das Problem amders.


    Wie schön, dass immer mehr Väter mal, für Schulleitungen unvorhergesehen, Elternzeit nehmen (bei uns sind’s gerade drei Väter).

    Das ist die einzige Möglichkeit, das Problem aufzulösen.

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