Beiträge von Schmidt

    mmm... Dass Frauen aufpassen müssen, ist nicht unbedingt neu.
    Dass die Angst irrational ist, lasse ich eher deine Wertung sein.
    Dass diese Angst der Berichterstattung geschuldet sei, vergisst, dass sie bei Vielen auch der Erfahrung geschuldet ist.

    Männer müssen auch aufpassen. Sie werden deutlich häufiger Opfer von Gewalt. Das meine ich mit irrational. Den allermeisten Frauen ist noch nie irgendetwas passiert, weder tagsüber noch nachts. Und nein, dass ein Mann guckt oder mit einer Frau spricht ist keine sexuelle Belästigung.

    In Frankfurt ist die Stadt am Wochenende nachts voll von verschiedenen Menschen, Männer wie Frauen. Da hat die Angst offenbar noch nicht dafür gesorgt, dass Menschen sich aus abstrakten Vorstellungen aus der Gesellschaft zurückziehen. Dass man generell vorischtig sind sollte bleibt davon unbeschadet.

    Das überrascht dich aber jetzt nicht wirklich? Soweit ab von Gesellschaft kann eigentlich niemand leben, dass er das nicht mitbekommen hätte:gruebel:

    Das ist eine eher neue Entwicklung. Dass Menschen so in Angst leben ist irrational und der zunehmenden Berichterstattung geschuldet.

    Finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Asyl sollte über die Botschaften im eigenen Land angefragt werden können - dann kann der Anspruch geprüft werden und bei positivem Bescheid eine reguläre Einreise auf sicheren Reisewegen erfolgen.

    Das irritierende an dieser Aussage ist, dass du sie offenbar Ernst meinst. Dass bequeme deutsche Beamte keine Vorstellung davon haben, was Asyl ist, scheint aber nicht ungewöhnlich zu sein.

    Dein konkreter Vorschlag wäre also die Neuordnung der afrikanischen Staaten? Das wäre ein Mammutprojekt, aber wenn es für die Afrikaner (!) (m/w/d) die Lebensbedingungen vereinfachen würde, wäre es zumindest einen Versuch wert.

    Dass du selbst nicht merkst, was du da schreibst macht es irgendwie noch unterhaltsamer.

    Und klar gibt es in dem Land auch Regierungsunterstützer, aber in dem konkreten Fall fände ich ein westliches "Wir wissen es besser" verbunden mit konkretem Handeln besser als den aktuellen Ist-Zustand so laufen zu lassen - und zwar nicht um unsere europäischen Moralvorstellungen zu befriedrigen, sondern im Interesse der betroffenen Aghaninnen selbst (siehe UN-Umfrage).

    Vielleicht würde ein Einsatz der Bundeswehr zusammen mit den Amis ja helfen.

    Wieso sollte jemand, der wegen wirtschaftlichen Gründen kommt und diese nicht verwirklichen kann, nicht zurückgehen? Weil er die deutsche Kultur so liebt?

    Weil es in vielen Ländern so beschissen ist, dass es hier besser ist, selbst wenn man im Schlafsaal oder auf der Straße leben muss. Irgendwie scheinst du keine Vorstellung davon zu haben, mit welcher Hoffnungslosigkeit Menschen in anderen Ländern zum Teil konfrontiert sind.

    woher willst du das wissen?

    Woher will ich wissen, dass ein deutsches Paar, das zum Arbeiten nach Irland gezogen ist, wieder nach Deutschland kommt? Weil es so im Ausgangsbeitrsg steht. In der Expat Community ist es die Regel, dass man irgendwann wieder in die Heimat will. Ich habe es genau einmal erlebt, dass ein deutsches Paar mit Kindern im Ausland geblieben ist. Die leben in den USA und sprechen zuhause mit ihren Kindern schon immer Deutsch, weil sie wollen, dass ihre Kinder diese Sprache nicht verlieren. Englisch wird in der Ganztagsschule, mit Freunden, bei Besuch usw. schon hinreichend gesprochen.

    Die Situation, dass die Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben ist doch eine ganz andere.

    Ich spreche ganz passabel Englisch, käme aber nicht auf die Idee, mit meinen Kindern Englisch zu sprechen, wenn wir in einem englischsprachigen Land lebten. Warum auch? Wir sind beide Deutsche mit Deutsch als Muttersprache.

    Ja, SuS, deren Eltern mit ihnen gebrochenes Deutsch sprechen, habe ich auch. Wirklich hilfreich ist das nicht. Dass zuhause, wenn keine Deutschen dabei sind auch Deutsch gesprochen wird, bezweifle ich allerdings.

    je nach Bildungshintergrund ja.
    Ich kenne mehrere, die das so gemacht haben, dass ein Elternteil die Landessprache gesprochen hat oder nach der Rückkehr weiter.
    Ob man es von den Spracherwerbsmodellen gut findet, mag eine andere Sache sein.
    Ich halte es für möglich, wir wissen auch nicht, wie lange die jeweiligen Eltern in Irland lebten (und ich würde ziemlich sicher Deutsch mit meinem Kind sprechen, auch nach einem Umzug nach Frankreich. Ja, traurig, ist aber so).

    Ich kenne keine einzige Familie, die im Ausland mit ihren Kindern die Landessprache spricht. Die Kinder haben alle viel Kontakt mit Muttersprachlern, zum Beispiel über ihre Nanny und lernen die Sprache manchmal auf diesem Weg. Es geht hier ja nicht ums Auswandern, sondern um einen beruflichen Aufenthalt der Eltern, bei dem die Eltern häufig die Landessprache gar nicht beherrschen. Bei Englisch kann es natürlich sein, dass die Eltern hinreichendende Sprachkenntnisse haben. Dennoch ist es Quatsch, mit dem Kind eine Sprache zu sprechen, die man selbst nicht hervorragend beherrscht, die nicht die eigene Muttersprache ist, wenn man so oder so wieder nachhause zieht.

    Das Jahr hat 52 Wochen, die wöchentliche Arbeitszeit beträgt je nach Bundesland 41 bzw. 40 Stunden, der Urlaubsanspruch 30 Tage/6 Wochen, die Arbeitstage sind Montag bis Freitag.

    46 Wochen * 40 Stunden/Woche = 1.840 Stunden

    Will man 12 Wochen Ferien frei haben, entspricht das einer wöchentlichen Arbeitszeit von 46 Stunden bzw. 9,2 Stunden pro Tag.

    Fällt ein Feiertag oder Krankheitstag auf einen der Tage Montag bis Freitag => man schreibt sich selbst 9,2 Stunden gut

    Bei 41 Stunden => 1886 Stunden / 47,15 Stunden / 9,43 Stunden

    Das Runterechnen auf Tage ist nur für die Gutschriftstunden bei Feiertagen/Krankheitstagen notwendig.

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