Beiträge von Schmidt

    Na, mit dem falschen Fuß aufgestanden heute?

    Nicht wirklich.

    Mich regt es nur auf, dass mittlerweile nicht mehr nur Schüler einfach irgendwas aus Chatbots abschreiben ohne die Antworten zu verifizieren, sondern auch Kollegen. Nicht nur du, auch hier bei uns im Kollegium passiert das immer wieder. Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man sich nicht die Mühe macht die Antwort zu verifizieren und wenn das nicht gelingt, wenigstens dazu zu schreiben, dass man die Antwort nicht verifizieren konnte.

    "Blind"? Ich hätte die Liste auch abschreiben können... Die aktuellen Pro-Kopf-Summen, die dort stehen, habe ich auf den offiziellen NRW-Seiten nicht gefunden, sonst hätte ich die Quelle bzw. den Link hier eingestellt. Wer diese Zahlen bezweifelt, kann ja mal tiefer nachforschen. Du vielleicht?

    Ok, du tippst irgendeine Frage in einen Chatbot, kannst die Antwort nicht verifizieren, aber das wird schon passen? Ernsthaft? Lehrer ohne Medienkompetenz sollen Kindern Medienkompetenz beibringen. Na herzlliche Glückwunsch.

    Wahrscheinlich nicht.

    Hey, ich hab noch nie ne Reha gemacht, aber ich kriege richtig Lust, eine zu beantragen und den Termin dann auf die Wochen vor den Winterferien zu legen. Dann komme ich um die Zeugnisschreiberei drumrum und buche gleich im Anschluss einen Ski-Urlaub. Nur weil ich's kann. Also Skifahren nicht, aber Après-Ski geht ja auch so. Herrlich.

    Es ist ja nun nicht so, dass Reha Termine auf Bäumen wachsen oder zusätzlicher Urlaub wären.

    Zu Vorteilen bei Arztsuche, davon merke ich nichts. Zum Gegenteil, wäre ich AOKversichert, hätte ich einen Hausarzt. Auch mit PKV suche ich seit über 20 Jahren vergebens. (Da ich zum Glück gesund bin nicht intensiv.)

    Merkwürdige Region, in der du wohnst. Hier wartet man als GKV Versicherter 8 Monate auf rinen Kardiologen Termin, 4 Monate auf einen MRT Termin und ca. 12 Monate auf einen Termin im Schlaflabor. Als Privat Versicherter kann ich am kommenden Dienstag (übermorgen) bei Ärzten meiner Wahl doppelt so lange wie ein GKV Versicherter mit einem Kardiologen sprechen, ein MRT machen lassen und ins Schlaflabor.

    Für Privat Versicherte gibt es auch eigene Hausarztpraxen, die gerne noch aufnehmen.

    Das ist aber nicht das Problem eines Arbeitgebers, sondern der Familie, die das dann notfalls halt mit bezahlter Betreuung lösen muss. Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht, wieso das ein Grund für einen für den Arbeitgeber nachteiligen Termin sein sollte.

    Warum interessiert dich, was für deinen Arbeitgeber/Dienstherren vorteilhaft ist? Im Ernstfall interessiert den auch nicht, was für dich vorteilhaft ist.

    Das ist deine Unterstellung, woher auch immer du die genommen hast.

    Schau dir den Diskussionsverlauf nochmal an.

    Was Menschen privat machen und sich einbilden ist deren Sache. Du kannst dir auch einbilden, dass 1 l Cola am Tag gesund für dich ist. Wenn du aber anfängst, Kindern zu erzählen, dass 1 l Cola am Tag gesund ist, dass Zucker Krankheiten heilt und das bezahlt haben willst, wird es zum Problem.

    Mein Argument war nicht, dass man alles bezahlen soll, sondern dass man die Nachteile der Evidenzbasierung beachten muss und dabei auch berücksichtigen muss, dass bestimmte Therapien zu wenig erforscht sind.

    Ja, so ist das. Menschliche Zeit und Geld sind begrenzt. Das ist keine neue Erkenntnis.

    Wenn man allein evidenzbasierte Therapien bezahlt, schließt man alle aus, die durch mangelnde Forschung benachteiligt sind, dazu gehören Frauen, Kinder, Erkrankte seltener Krankheiten, aber auch Erkrankte häufiger Krankheiten, die bisher nicht genug beachtet und erforscht wurden - siehe Endometriose und Fatigue.

    Welche Forschung hätte denn deiner Meinung nach länger warten können? Wer darf früher sterben, weil Endometriose erforscht wird, die zwar sicher schmerzhaft sein kann, aber seltennjemanden umbringt?

    Vor Corona war ME/CFS relativ selten. Dass eine Krankheit erst forschungsrelevsnt wird, wenn sir eine hinreichende Zahl an Menschen dauerhaft an der Erwerbstätigkeit hindert, ist im Rahmen unseres Systems normal. Kann man doof finden, aber so ist es eben.

    Forschungsgeld und -zeit ist stark begrenzt.

    Nur weil das in der Forschung bisher keine Berücksichtigung fand, kann man doch diesen Menschen, die eine schwere Erkrankung haben und auch in anderen Belangen durch das Netz fallen, nicht auch noch die medizinische Hilfe versagen und sie auf Forschung in zig Jahren vertrösten.

    Zuckerkugeln sind keine medizinische Hilfe.

    Bei Off-Label Medikamenten, die helfen könnten, sollten die Kassen durchaus über eine Finanzierung nachdenken dürfen. Zumal dann ja in der Regel eine Evidenz vorliegt. Das dürfen sie aber zur Zeit nicht.

    Das ist genau das, was Menschen mit Endometriose oder Fatigue erleben, aber gutheißen oder mit „So ist das im Kapitalismus“ vom Tisch wischen muss man das nicht.

    Ja, ist schlimm. Und jetzt? Es geht nurbdarum, dass man Lebensrealitäten anerkennt. Was genau soll man denn deiner Ansicht nach machen, das zielführend (!) ist?

    Weil ihr euch von Homöopathie triggern lasst, kommt ihr zu Aussagen, die die bisherige Benachteiligung in Medizin und Forschung weiter unterstützen.

    Ne, das ist wirklich zu platt. Niemand lässt sich hier von Homöopathie triggern. Dass Erwachsene irgendwelchen Wunderheilernnauf den Leim gehen ist ja nicht mal etwas Neues. Die Leute, die Homöopathie verkaufen sind einfach gut darin, leichtgläubige Menschen zu verarschen, die dann auch noch danke sagen. Die "nigerianischem Prinzen" können sich da eine Scheibe von abschneiden.

    Da hilft dein Verweis auf den Sportverein gar nicht, den kannst du dir mit Fatigue nämlich entweder sparen, weil du die Energie dazu nicht hast, oder nicht mehr leisten.

    Homöopathie hilft bei Fatigue auch nicht.

    Im Gegensatz dazu hilft der Sportverein aber häufig durchaus bei Rückenschmerzen und depressiven Verstimmungen, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck erst recht.


    Wieso schreibst du über Sportvereine, wenn das von dir gesetzte Thema doch allein Zuckerkügelchen benennt?

    Warum bestimmst du für andere die Inhalte der Diskussion, hältst dich aber selbst nicht an deine Vorgaben?
    Warum kann man die Erkenntnisse zu Placebos nicht lesen und anerkennen, um so mehr, wenn man doch evidenzbasierte Medizin fordert: hat man dann ja. Die Evidenz zeigt die Wirkweise von Placebos.

    Dein Argument ist, dass gefälligst bezahlt werden soll, was der Patient will, wenn er sich einbildet, dass es hilft. Darauf aufbauend stelle ich dir die Frage, warum das nur für Zuckerkugeln, nicht aber für alles andere genauso gelten soll. Dass du die Frage nicht beantworten willst wundert mich allerdings nicht.

    Genau, Zuckerkügelchen gegen bspw. Rückenschmerzen und Durchfall. 😂

    Gegen Rückenschmerzen hilft in vielen Fällen Bewegung und Durchfall muss man unter Zuhilfenahme von viel Chemie (= Wasser) aussitzen. Zuckerkügelchen haben darauf, wie auf den Rest der Liste, genau gar keinen Einfluss.

    Ihr dürft gerne weiter eure Zuckerkügelchen nehmen. Aber bitte auf eigene Kosten. Meine Sportvereine tragen nachweislich zu meiner Gesundheit bei. Deshalb wiederhole ich meine Frage: wo ist fie Grenze? Sollen die Versicherungen jedem die Sportvereine inklusive Ausrüstung, Verbrauchsmaterial etc. zahlen? Oder generell die Freizeitbeschäftigung?

    Placebo-Studien mit positiven Ergebnissen gibt es z.B. zu Reizdarm, Migräne, Schmerzen, Übelkeit, Parkinson, Depression, Bluthochdruck …


    https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/sch…ucken-1.1039470

    https://www.uniklinik-freiburg.de/presse/pressem…r-einnahme.html

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesun…lacebo-114.html

    Placebo ist keine Wirkung. Menschen lassen sich von allem und jedem verarschen.

    Wenn nur wahr sein darf, was erforscht wurde, sollten wir da noch mehr forschen und die Erkenntnisse nutzen,

    Sehr pathetisch 😂 und gar nicht das Thema.

    Der Marktführer der homöopathischen Kügelchen ist die DHU. Auf deren Seite findest du die Anwendungsgebiete, genauso, wie sie u.a. auch das Wirkungsprinizp (Anregung der Selbstheilungskräfte) und die Grenzen beschreibt. So wird es insgesamt von denjenigen, die offen für die Homöopathie sind, gesehen, denke ich mal.

    Ich schreibe das jetzt ganz neutral als Infohinweis, weil du gefragt hast. Ich hoffe, dass ich, indem ich dieses hier schreibe, nicht schon wieder in die Schublade hineingesteckt werde, die schon mehrfach hier angeklungen ist.

    https://www.dhu.de/dhu

    Wo genau stehen da Anwedungsfelder?

    Ich hatte gar nicht über „Zuckerkügelchen“ geschrieben,

    wohl aber darüber, dass die Evidenzorientierung Grenzen hat, die einem bewusst sein sollten.

    Dann muss man Gender-Medizin nicht in Frage stellen und kann anerkennen, dass 2 Personen unterschiedliche Dosen oder auch unterschiedliche Medikamente benötigen.
    Gerade für die Forschung zur Evidenz schließt man eine Menge Personen aus (Frauen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen etc.), überträgt aber die Ergebnisse später auf alle. Und man kann berücksichtigen, dass ggf. Sachen noch nicht erforscht sind, es aber in Zukunft sein könnten.

    Und bis diese Dinge erforscht sind, sollten die Krankenversicherungen sie nicht oder nur in Ausnahmefällen bezahlen. Warum sollten die Versicherungen wtwas bezahlen, von dem sich Menschem nur vorstellen, dass es vielleicht helfen könnte? Und wo ist dann die Grenze?

    Es geht hier um nachweislich unwirksame Zuckerkügelchen, nicht um Medizin, an der noch geforscht wird.

    Weil die Forschung teuer ist, wird gezielt ausgewählt und anderes abgelehnt, - weil es unrentabel scheint - so die Forschung zu Fatigue, die durch Corona mehr Aufmerksamkeit erhalten hat. Manchmal helfen Initiativen, um mehr Aufmerksamkeit zu erhalten und Gelder zu akquirieren: ICE-Bucket-Challange-ALS, Millions Missing -Fatigue, Movember-Depression, bei anderen Erkrankungen fehlt das noch, z.B. Endometriose, Lipödem (ah, da sind ja auch Frauen betroffen, die stellen sich einfach nur an und Medizin ist eine männliche Veranstaltung, nur bei der Pille für den Mann klappt das irgendwie nicht)

    So ist das im Kapitalismus und der freien Marktwirtschaft. Schade, aber daran lässt sich wenig ändern. Es können nicht alle an allem forschen.

    Was die Zuckerkügelchen anbetrifft: Sollen die Leute es doch nehmen, wenn es ihnen hilft, so wie eine Messerspitze Muskat im Essen.

    Klar. Aber dann bitte aud eigener Tasche bezahlen.

    Wenn es das ist und man sich Medikamente, die viel teurer sind und mehr Nebenwirkungen haben, sparen oder reduzieren könnte, ist es doch gut für alle. Wenn es dann nur Einbildung ist, aber so stark hilft, dass es den Personen wirklich besser geht, hat man damit auch mehr gewonnen als geschadet.

    Welche Erkrankungen sollen das sein? Darauf habe ich bisher noch von niemandem eine Antwort bekommen. Entweder ist eine Erkrankung ein Wehwehchen, dass wieder weg geht oder sie ist eine ernsthafte Erkrankung. Im ersten Fall braucht man gar keine Medikamente, weil sie nichts heilen. Im zweiten Fall ist es fahrlässig, Menschen zu sagen, sie sollten die Homöopathie Medikamenten vorziehen.

    Vielleicht ist Homöopathie auch so beliebt, weil sich die Leute gesehen, gehört und besser betreut sehen und dies mehr bewirkt, als man in der Evidenzorientierung messen kann. Am Ende sparen wir am Gespräch, einer gründlichen Anamnese und der Zuwendung zum Menschen, statt dort zu investieren und darüber insgesamt Kosten zu deckeln.

    Natürlich sind dir Verkäufer zugewandt. Die wollen dir wirkungslose Cent Ware für viel Geld verkaufen.

    Ich frage mich also, ob man am falschen Ende spart und ob man mit Sätzen wie „nur evidenzbasiert zählt“ zu vielen Menschen die notwendige Hilfe verwehrt, weil ihre Lobby kleiner ist als die anderer (fehlende Studien), bzw. der Nutzen von Zuwendung nicht anerkannt und umgesetzt wird (fehlende Zeit und fehlende Grundversorgung).

    Wo soll die Grenze sein? Ich bin gern im Verein, der mir Ausgleich, Freude und köroerliche Betätigung verschafft. Soll die Kasse jetzt meinen Vereinbeitrag plus Ausrüstung und Verbrauchsmaterial bezahlen? Immerhin ist die Zuträglichkeit hier sogar nachgewiesen.

    Es ist aufgefallen, dass einige LongCovid-Patient:innen die gleichen Autoantikörper haben, wie Menschen mit autoimmun bedingten Herzinsuffizienz, sodass ein Medikament, das ursprünglich zur Blutgerinnungshemmung und gegen Herzerkrankungen bei Fatigue helfen könnte.

    Das Medikament hat Menschen geholfen, nun werden dazu Studien erstellt.

    Aber damit es zu diesen Studien kommt, muss doch erst einmal jemand auf die Idee kommen oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben.

    Zuckerkügelchen sind nachgewiesen und offensichtlich wirkungslos.

    Ansonsten: es können nicht alle Experimente von den Kassen getragen werden. Die kriegen die Standardleistungen schon kaum finanziert. Wenn man es sich leisten kann, spricht natürlich nichts dagegen herumzuexperimentieren, wenn die Standardlösungen nicht funktionieren. Es wäre mir auch lieber, wenn es anders wäre, aber so ist es eben. Geld wächst nicht auf Bäumen.

    Niedergelassene Ärzte sind beim Thema "Zuckerkügelchen" zwiegespalten. Mein Hausarzt meinte mal: "Es gibt Patienten, die in der Sprechstunde erscheinen und nicht krank sind - oder kurz vor der Gesundung stehen. Sie haben jedoch die Erwartungshaltung, dass sie sich nur dann ernst genommen fühlen, wenn sie mit einem Rezept Nachhause gehen. Da sind Zuckerkügelchen eine willkommene Möglichkeit. Sie helfen nicht, aber sie schaden auch nicht."

    Die Erwartungshaltung von Patienten bzgl. einer Medikamentierung ist generell ein Problem.

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