Beiträge von Schmidt

    Da mag ja was dran sein. Trotzdem möchte ich die Verantwortung gerne bei den Leuten lassen, die mobben. Weil es ist sehr entlastend für alle, dem "Opfer" einen Anteil zuzuschieben, anstatt auszuhalten, dass es quasi jeden "Neuen" treffen könnte.

    Und natürlich hat das Nachwirkungen. Es ist psychische Gewalt.

    Das ändert nichts dsran, dass du nur selbst etwas an der Situation und ihren Nachwirkungen ändern kannst. Für das Mobben ansich trägst du natürlich keine Verantwortung. Dafür, wie du damit umgehst und es mental verarbeitest schon.

    Aber nochmal kurz, an all die die "privat" und "beruflich" so strikt trennen - und auf ihren Privatgeräten keinerlei dienstliche Inhalte zulassen bzw. ausschließlich an vom Dienstherrn gegebenen Geräten arbeiten:

    Das Lesen, Schreiben, Diskutieren hier im Lehrerforum macht ihr von welchem Gerät aus? Diskussionen über Krieg, Wetter und Fußball von Privatgeräten; Diskussionen über Bildungspolitik, Unterrichtsbesuche und Elternabende über Dienstgeräte?
    Wechselt ihr das Gerät, wenn ich hier mal nach einer Anregung für euren Unterricht fragt?

    Auch das Lehrerforum ist Privatvergnügen. Es kann dir doch nicht wirklich so schwer fallen, Dienst/Arbeit und Privatleben auseinander zu halten.

    Wenn ihr im Sportverein seid und dort ein Ehrenamt übernehmt (z.B. Vorstand, Trainer, ...), verlangt ihr dann auch für alles Dienstgeräte vom Verein? Nutzt ihr dann auch kein privates Gerät für die Kommunikation?

    Verlangt ihr auch Wasserflaschen vom Arbeitgeber, damit ihr an heißen Tagen genügend trinken könnt? Oder nehmt ihr auch mal eine private Flasche für dienstliche Zwecke mit in die Schule?

    Unabhängig von meiner Ansicht zu diesem Thema: diese Vergleiche hinken.

    Arbeit und Freizeit sind ganz unterschiedliche Wirkungskreise. Im Verein bekomme ich gar kein Geld für meine Arbeit. Da bin ich absolut freiwillig und stelle meine Arbeitskraft gerne auch ohne konkrete Gegenleistung zur Verfügung. In der Schule tausche ich Lebenszeit und Arbeitskraft gegen Geld (auch, um mir leisten zu können, im Verein ohne Geld zu arbeiten). Erwerbsarbeit ist kein Ehrenamt.

    Wassertrinken ist kein dienstlicher Zweck. Wassertrinken ist notwendig um zu überleben, egal ob ich auf der Arbeit bin oder nicht.


    Was der Rest deines Posts mit der dienstlichen Nutzung des privaten Smartphones zu tun hat, verstehe ich allerdings nicht.

    ich denke eigentlich jeden tag bei dem lärm "oh shit, ich halte das kaum aus". hätte ich einen anderen job und würde das 1x erleben, würde ich bestimmt auch denken: "ich könnte das nicht.". ich kann aber, wenn auch mit sehr viel mühe, und es raubt echt energie für anderes. ich denke, niemand steht in der grundschule und findet es entspannt.

    Das klingt eher nach falschem Job. Aufblühen muss man vielleicht nicht unbedingt, aber wenn man sich jeden Tag dazu duechringen muss, seine Arbeit zu machen, wäre ein anderer Beruf wohl besser gewesen.

    Die Selbstentfaltungsmöglichkeiten hängen natürlich sehr davon ab, in welchem Beruf man tätig ist. Als Künstler (m/w/d) stehen einem mehr Türen offen als einem Beamten (m/w/d) im öffentlichen Dienst. Dennoch ist Madonna ein gutes Vorbild für eine Person, die stets das gemacht hat, was sie wollte und nicht das, was gesellschaftlichen Konventionen entsprach. Ein männliches Gegenstück hierzu wäre vielleicht Udo Lindenberg. Vielleicht gibt es ja auch für dich kleine Freiräume in deinem Alltag, deine innere Madonna nach außen kehren zu lassen, Zauberwald .

    Hast du getrunken?

    ich denke, man könnte sich an jede altersstufe von menschen gewöhnen. man bleibt ja selbst auch nicht gleich alt. das ist mehr wollen als können und man hat oft ein starres bild von sich und möchte sich nicht weiterentwickeln.

    Der Mensch kann sich an vieles gewöhnen. Aber warum sollte er, wenn er nicht muss?

    Wenn die Arbeit mit einer bestimmten Altersgruppe nicht der eigenen Veranlagung/den eigene Fähigkeiten/den eigenen Wünschen entspricht, gibt es keinen Grund, sich dazu durchzuringen. Mit persönlicher Weiterentwicklung hat das herzlich wenig zu tun.

    Aber auch da sind doch die Prozentwerte unsinnig. Ein Risikowert von mehr als 100 % - was soll das sein? Eine weitere Aussage in dem Blog ist sinnvoller „mehr als doppelt so hoch wie der Durchschnitt “.
    Es handelt sich offenbar um einen Faktor. Damit wäre 110% - also 1,1- ziemlich nah am Durchschnitt, m. a. W. „Normal“.

    Es ist etwas ungünstig formuliert, aber 110% des durchschnittlichen Mobbingrisikos ergibt schon Sinn. Besonders spektakulär ist es aber wirklich nicht.

    Wenn im Durchschnitt 10 von 1000 Personen gemobbt werden, wären es bei Lehrkräften ("110%") 11 Personen.

    Und vor allem: Werden alle gemobbt oder mobben alle? (Die 10 % en plus lasse ich mal weg, damit ist’s bestimmt so, wie Humblebee vermutet.)

    Vielleicht gibt es einige, die mobben und auch selbst gemobbt werden. Das würde die 110% erklären. 🤔

    Such dir für deine Spielchen doch bitte einen anderen Nutzer. Viel Spaß.

    Hm? Welche Spielchen? Die "110 Prozent" habe ich mir nicht ausgedacht. Den Quatsch hast du selbst geschrieben und du stehst nach eigener Aussage dazu. Was genau willst du damit denn ausdrücken?

    Was soll mir der wenig aussagekräftige Satz sagen? Ich habe eher das Gefühl, dass du mich offensichtlich missverstehst, An meinen Ausführungen gibt es nichts erneut zu lesen. Dazu stehe ich und es würde mich sehr verwundern, wenn dir das nicht bekannt ist.

    110 Prozent bedeutet mehr als alle. Du sagst also, dass in sozialen Berufen alle Mitarbeiter + 10% gemobbt werden.

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