Beiträge von Schmidt

    Tragisch ist, dass viele Leute auch in unserer Gesellschaft ihrer Propaganda glauben und davon reden, Israel verübe einen "Genozid".

    Das ausgerechnet du anderen vorwirfst unreflektiert Propaganda zu glauben, ist Realsatire. Du bist es doch gerade, der Märchen glaubt und sein Leben danach ausrichtet. Das scheint eine Veranlagung zu sein, die manche Menschen einfach haben. Spannend.

    Das Ding ist, dass wenn man z.B. bei so elnem extremen Beitrag berechtigterweise fragt, ob es nicht ein paar Nummern kleiner geht ("Mitverantwortung für ein [...] Klima [...], das [...] die Jagd auf Nicht-Arier womöglich begünstigt oder gar befürwortet"; "1945""; "Zerstörte Städte, zerstörte Leben, zerstörte Familien" - unter der Beschwörung des 4. Reichs scheint es nicht nehr zu gehen), ja anmerkt, dass es kleiner gehen muss, wenn man irgendwie noch einen nüchtern-sachlichen, daten-, fakten- und argumentbasierten Diskurs haben möchte, weil alles andere, all die Dichotomisierungenen, die enthemmten Verschiebungen des Overton-Fensters auch ins einst demokrarisch-links Unsagbare, die absoluten Freund-Feind-Markierungen, Alleinvertretungsansprüche, Weltuntergangsszenarien u.ä. nicht lediglich 'drüber' und das Gleiche sind, was man der Gegenseite vorwirft, sondern dieser 'Diskurs' selbst irreparable, anomische Effekte zeitigen dürfte, i.S.d. erwähnten Freund-Feind-Dichotomisierung in "Either you are with us, or you are with the terrorists"-Manier fälschlich zum "AFD Sympathisanten" verklärt wird.

    Dass es eine erschreckende Anzahl an Personen es nicht mehr hinbekommt, (sozio-/kultur-)polit. Theorien und Ideen, politics und policies dem korrenten polit. Spektrum zuzuordnen oder ggf. überhaupt zu realisieren, dass bestimmte Theorien und Ideen, politics und policies spektrumsübergreifend sein können, ja überhaupt dass diese Spektren intraspektral extrem heterogene Positionen umfassen können (nur an Rande sei erwähnt, dass genuin liberale Positionen zudem einen extrem schweren Stand haben und konsequent-liberale Mahner von Rechts als Linke und von Links aks Rechte markiert werden - ich sehe das ha bei meinen Einwänden, je nach Ort, wo ich diese einbringe), dürfte ein Übriges dazu beitragen.

    Die Bezeichnung des Ggü. oder seiner Positionen als 'links' oder 'rechts' und mittlerweile auch 'AfD-affin' dient mehr der Abgrenzung, Feindmarkierung und Selbstdefinition. Kontaktschuldpseudoargumente kommen hinzu - Bsp.: Die AfD ist gg. das Gendern, aksi ist das eine AfD-Posituon und wer gg. das Gendetn ist, ist AfD-Sympathisant. Dass bis zu Die Linke ein Gros der Menschen über das gesante polit. Spektrum hinweg gg. das Gendern ist, wird ignoriert.

    tl:dr

    Einfach mal etwas die Ruhe bewahren...

    tl;dr

    Alle doof außer PaPo, jawoll!

    Danke!

    Kann man das anordnen? In jeder Pause? Dann kann das Kind aber gar nicht mehr frei spielen ...

    Das solltest du genau so kommunizieren. Die Eltern müssen dann entscheiden, ob sie ihr Kind in Watte wickeln und es unglücklich machen wollen oder ob sie akzeptieren, dass es Konflikte gibt und ihr Kind offenbar schon gelernt hat, mit diesen umzugehen.

    Das ist doch keine Interpretation sondern die allgemeine Vorstellung von Dienst nach Vorschrift. Wenn jemand im Frust sagt, dass er nur noch Dienst nach Vorschrift macht, meint er genau das Verhalten, das Seph darstellt.

    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er/sie mache jetzt aus Frust nur noch Dienst nach Vorschrift. Ich leiste meinen Dienst nach Vorschrift und fordere auch ein, dass insbesondere unsere Schulleitung das auch tut.

    Der "Dienst nach Vorschrift" ist letztlich eine verdeckte Arbeitskampfmaßnahme und als solche klar unzulässig. Beamte verstoßen insofern auch regelmäßig gegen ihr sich aus §34 BeamtStG (bevor damit jemand wieder vom Inhalt ablenken möchte: oder den entsprechenden länderspezifischen Äquivalenten) ergebende Pflichten.

    Das ist deine Interpretation. § 34 BeamtStG ist auch eine Vorschrift, nach der man sich beim "Dienst nach Vorschrift" natürlich richtet. Über die konkrete Ausgestaltung lässt sich so oder so streiten.

    Diese können kommen, aber hier sagt mir meine Erfahrung aus der Privatwirtschaft, dass man nie interne Gründe für abweichende Leistungen, nach außen kommuniziert. Es gibt einen Unterschied zwischen "transparent sein" und "sich verwundbar machen". Streng genommen ist es auch nicht das Bedürfnis der Eltern, die Gründe für einen negativen Umstand zu wissen, sondern dass dieser Umstand behoben wird. Das können wir als Lehrkräfte nicht beeinflussen, sondern am ehesten noch die Schulleitung, die im Kontakt mit dem entsprechenden Träger steht.

    Deine Beiträge sind unterhaltsamer, als die letzte Staffel Game of Thrones. Mach gerne weiter so.

    Vielleicht ist das Ablehnen der Vorschläge legitim, vielleicht ist es das nicht. Es gibt unfähige und größenwahnsinnige Studenplaner, die sich kein bisschen "reinreden" lassen. Es gibt hervorragende Stundenplaner, die Vorschläge nur aus guten Gründen ablehnen. Das zu beurteilen geht aus der Ferne nicht. Bei deinem ersten Vorschlag kann es durchaus sein, dass du zu wenig Einblick hast, um beurteilen zu können wie viel Einfluss er tatsächlich auf den Ablauf hat. Bei deinem zweiten Vorschlag mit dem Verschieben der einen IT Stunde tendiere ich dazu, dass der Stundenplaner grundlos nein gesagt hat. Aber wie gesagt, ohne Details lässt sich das nicht beurteilen.

    Puh, wenn Du hier nicht schon geschrieben hättest, würde ich das glatt für einen Schülerbeitrag halten vom Duktus her.

    Es hat nicht jeder einen Stock im Allerwertesten und/oder versucht grundsätzlich geschwollen daher zu reden um sich selbst etwas zu beweisen. An dem Beitrag von OP ist wenig auszusetzen.

    Denkbar wäre natürlich, dass der Stundenplaner es nicht besser hinbekam und man nun keine nachträglichen indirekten Hinweise darauf haben möchte, wie es denn besser ginge.

    Ja, manche Menschen sind kindisch.

    Der letzte Satz mit den Direktorinnen klingt für mich sehr kindisch formuliert. Nur so viel: Dass eine Schulleiterin nicht ihrer Stellvertreterin in den Rücken fällt, sollte selbstverständlich sein - und wie die beiden das dann im stillen Kämmerlein klären, ist eine andere Sache.

    Du verwechselst "in den Rücken fallen" und "vermitteln, klären und eine vertretbare eigene Position einnehmen". Das sind individuelle Erwachsene, die auch ertragen müssen, wenn nicht in ihrem Sinne entschieden und/oder ihnen widersprochen wird. Aber so ein kindisches Cliquen-Verhalten ist ja offenbar verbreitet.

    Das Thema mit dem sinnentnehmenden Lesen hatten wir doch schon.... Mich wundert es nicht wirklich, dass Du das nicht nachvollziehen kannst. Seien wir ehrlich. Es ist auch relativ egal, was ich schreibe, oder? Deine Reaktion wird doch jedes Mal gleich sein.

    "Wir kürzen hier und dort, streichen den Ganztag, müssen rumjonglieren um Religion irgendwie abgedeckt zu bekommen, Kollegen machen unbezahlte Mehrarbeiten um wenigstens ein paar Angebote machen zu können." Klar, das klingt danach als liefe bei euch stundenmäßig alles rund. Du redest dir die Mangellage schön. So mags die Politik.

    Das ist zum einen eine ziemliche Verachtung gegenüber Menschen, die ehrenamtlich Zeit aufwenden, um sich das anzutun und zum Zweiten auch falsch, weil die Fachverwaltung das sehr stark berät. In den beiden Städten, in denen ich damit zu tun habe, sind die Schulausschuss-Sprecher der größten Teilfraktionen (NRW, also genau nicht AfD) übrigens Lehrkräfte.

    Ach, unser Bundeskanzler ist doch auch Hobby Politiker. Das ist kein Stigma mehr.

    Also wir reden von 98% offiziell, die 85% in der Praxis sind und das dann noch im Durchschnitt. Welche Realität an den niedersächsischen Grundschulen kennst Du denn? Wie sind deine Erfahrungen? Ich meine ich bin fast jedes Jahr auf den entsprechenden Dienstversammlungen gewesen. Ich kenne zu mindestens für meinen Landkreis, die offiziellen Zahlen. An einigen Schulen bin ich jedes Jahr aufgrund meiner Landestätigkeiten. Wie viele niedersächsische Grundschulen hast Du in den letzten 12 Monaten besucht?

    Nicht der Punkt. Ich kenne unsere Zahlen in Hessen in Theorie und Praxis. Warum sollte das bei euch so grundlegend anders laufen? Eine Versorgung von 95% heißt bei uns, dass es Unterrichtsausfall gibt, wichtige Hilfsangebote nicht mehr stattfinden und Kollegen viel fachfremd vertreten müssen.

    Offensichtlich gibt es ja ein Problem, das von Lehrkräften aus NDS auch erkannt wird. Dass du versuchst, Probleme wie ein Politiker schön zu reden, ändert am Problem nichts. Aber ich weiß, Probleme sind nur dornige Chancen oder so.

    Das ist natürlich die Frage. Nimmt man die offiziellen Zahlen oder die Wahrnehmung einer einzelnen Lehrkraft an ihrer Schule als Maßstab für alle.

    Die "offiziellen Zahlen" müsstest du natürlich verstehen, genauso wie den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Tip: dass eine Schule auf dem Papier eine Versorgung von 95% hat, heißt nicht, dass sie diese Versorgung auch in der Praxis hat. Im Realität wegdiskutieren bist du richtig gut.

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