Beiträge von Schmidt

    Erster Satz: "Ein hoher Zuckerkonsum kann...". Ja, natürlich kann das ein hoher Zuckerkonsum. Das ist etwas ganz anderes als "Oha, ich habe Soße mit Zucker gegessen und deshalb eine Entzündung bekommen." Ich hoffe, dass du den Unterschied siehst.

    Zitat

    Wenn man sich "normal" ernährt, isst man eine ganze Menge Zucker, ohne es zu merken. Das Zeug ist wirklich in allem drin, besonders convenience food. Darauf zu achten finde ich vernünftig.

    Es steht auf den Lebensmitteln, wieviel Zucker enthalten ist. Wie soll man nicht merken, wieviel Zucker in den Lebensmitteln ist, die man kauft? Wenn man nicht weiß, wieviel Zucker man zu sich nimmt, dann will man es nicht wissen (oder man nimmt fast ausschließlich Fast Food zu sich/geht essen).

    Wir ernähren uns übrigens normal und kommen nicht ansatzweise an die empfohlene Höchstmenge Zucker (die so oder so schon sehr hoch ist).

    Der Zusatz von Zucker bringt dir im täglichen Leben eigentlich nur Nachteile. Darauf so gut es geht zu verzichten ist eine gute Idee.

    Grundsätzlich ja, das mache ich auch. Genauso wie wir weitgehend auf Salz verzichten. Aber wenn es zu Weihnachten Braten und Kuchen gibt, dann wird Braten und Kuchen gegessen.

    Wieso ist kein Zucker eine Essstörung?

    Weil das Fixieren auf Zucker ein Problem ist. Zucker ansich kann der Körper gut verarbeiten. Natürlich ist es sinnvoll, auf die Menge zu achten, aber so krampfhaft zu versuchen jedes Gramm Zucker aus dem Leben zu verbannen ist Quatsch. Der Glaube daran, man habe eine Entzündung gehabt, weil man Zucker konsumiert hat, ist genauso unsinnig.

    Ich rede mit meinen Schülern tatsächlich ab und an und wenn ihnen bewusst wird, dass ein Verhalten für andere nicht so witzig war wie gedacht, dann kann eine Möglichkeit sein, sich zu entschuldigen. Es sind Menschen.

    So, wie manche Lehrer glauben, dass eine "Entschuldigung" von Mobbern eine echte Entschuldigung sei? Ja, manchmal entschuldigen sich SuS tatsächlich und meinen es auch so. Wenn sie aber vom Lehrer geschickt werden oder sich entschuldigen sollen, während die Lehrkraft daneben steht, ist das aber erstmal nicht mehr, als das Reproduzieren einer Floskel.

    In einem Lehrerforum vielleicht weniger gewagt, als man meint. Zumindest wenn man unterrichtet, was im Plan steht.

    Hm? Wo ist der Zusammenhang?

    Zitat

    Davon abgesehen, die Aussage, Schullektüren seien für Schüler nicht herausfordernd, ist eben dünnes Eis. Dahinter steckt dann wenig Ahnung von Schülern oder ihren Unterrichtslektüren.

    Wo ist der Zusammenhang zwischen der Aussage, dass Schullektüren in der Regel nicht besonders herausfordernd seien und der Aussage, dass Schüler mit Schullektüren Probleme haben können? Erfahrungsgemäß setzen sich die meisten SuS, die schlechte Noten schreiben nicht genug mit dem Material auseinander. Dass SuS tatsächlich intellektuell überfordert sind, kommt höchst selten vor.

    Gibt auch Schüler, auf die der Nimbus "muss man gelesen haben, weil Bildung" anziehend wirkt, und die auch die Herausforderung suchen. Zumindest habe ich es in Englisch bei Mitschülern und auch als Lehrer schon erlebt.

    Was ist an Schullektüren in Deutsch besonders herausfordernd? Ganz abgesehen davon, dass man gar nichts aus Bildungsgründen muss.

    Ich habe zwar immer immens viel gelesen, fast alle Schul-Lektüren blieben mir aber fern. Auch der Werther oder "die Leiden des jungen W." etc.

    War bei mir ähnlich. Insbesondere den Werther habe ich nie komplett geschafft. Dieses Gejammer ist kaum auszuhalten.

    Und ja: Mit einem Journalismus-Bachelor wird man oft (vielleicht nicht überall) für einen Master Literaturwissenschaft zugelassen, ggf. mit der Auflage, 15 CP nachzuholen.

    Das würde mich doch sehr wundern. Ein Journalismusstudium hat nichts mit Literturwissenschaften oder Germanistik generell zu tun. Da scheitert es schon an den absoluten Grundlagen.

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    solchen Master kann man auch an der Fernuni studieren, weil danach gefragt wurde.

    Falls du diesen Studiengang der FernUni Hagen meinst, so ist das eher ein medienwissenschaftlicher Master, als ein literaturwissenschaftlicher. Den kann man allerdings tatsächlich mit fast jedem geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Bachelor studieren. Ob der dann allerdings für OBAS reicht, wage ich zu bezweifeln.

    Vielleichen brauchen wir lehrerforen in einfacher Sprache?

    Ach, das Verstehen ist nicht das Problem. Wir haben alle studiert, viele sogar Geisteswissenschaften. So ein verschwurbeltes Geschreibsel ist daher bekannt. Die Frage ist nur, warum man in einem Forum im Internet so verschwurbelt schreibt, statt einfach in normalem Umgangston. Vielleicht will er dadurch intelligenter wirken, eine dem Kontext unangemessene Diktion zeugt aber eher vom Gegenteil.

    Ich verstehe sehr gut, dass du deine Situation, vor allem das Ignoriert-werden deiner Wünsche, sehr unschön findest.

    Hm? Wenn ich tot bin, ist mir persönlich egal, was mit meinem Körper passiert. Im Idealfall bleibt davon eh nicht viel übrig, weil ich Organspender bin. Das ist aber gar nicht der Punkt. Ich mute es nur meinen Hinterbliebenen nicht zu, sich damit auch noch beschäftigen zu müssen, wenn ich ihnen die Planerei einfach vorher abnehmen kann.

    Zitat

    gibt immer jede Menge bürokratischen Kram zu erledigen. Das wird auch durch vorherige Absprachen nicht weggenommen.

    Was man vorher regeln kann, sollte man auch vorher regeln. Du kannst das natürlich machen, wie du willst, also kein Grund, sich angefasst zu fühlen.

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