Beiträge von Schmidt

    Ob der Kollege jetzt Cordhosen trägt oder fünf Minuten später in den Unterricht kommt, spielt für mich gar keine Rolle.

    Was interessiert Schüler, was dich interessiert? Die finden es eben witzig, sich zur Kleidung ihter Lehrer zu äußern. Viele Kollegen finden es auch witzig, sich zur Kleidung von Kollegen zu äußern. Wo genau ist das Problem?

    Jedoch "Der Arzt sollte besser nicht praktizieren", ohne einen Hinweis auf irgendwas weckt üble Assoziationen und ist nichts als Rache von einem wütenden Typen.

    Aber was soll daran schlimm sein? Selbst, wenn sie es nicht sagen, werden einige Patienten oder hier Schüler genau das denken. Warum sollen sie das nicht sagen dürfen?

    Ja, klar. Aber Väter KÖNNEN auf die Elternzeit verzichten, Frauen können NICHT auf Mutterschutz verzichten (weder real noch gesetzlich, die müssen nach der Geburt auch mal raus und wer vor der Geburt komplett verzichtet, herzlichen Glückwunsch aber super gesund ist es in vielen Schwangerschaften vermutlich nicht).

    Es ging um die Elternzeit, nicht um die paar Wochen Mutterschutz.

    Vielleicht bin ich von meinem alten Nebenjob im Kinderheim zu geprägt, aber ich würde der Aussage "am Verhalten der Kinder sind (fast) immer die Eltern schuld" uneingeschränkt zustimmen.

    Kinder im Kinderheim sind nur ein kleiner Ausschnitt. Von denen haben die wenigsten überhaupt überdurchschnittlichen Hilfebedarf. Als ich kurzzeitig im Kinderheim gearbeitet habe, hatten die Kinder/Jugendlichen überwiegend keinen bewonderen Förderbedarf. Die meisten waren dort, weil das einzige sorgeberechtigte Familienmitglied ins Gefägnis musste oder weil die Eltern geschlagen und/oder vergewaltigt haben.

    In der Schule hatte ich auch keine Fälle außerhalb dieser Ausnahmen. Ansonsten waren Eltern von Schülern mit problematischem Verhalten ausnahmslos unfähig, unwillig oder beides. Das Jugendamt ist auch maximal überlastet, wenn es nicht um körperliche Gewalt oder sexuellen Missbrauch geht, führen die ein, zwei Gespräche und dann war es das oftmals.

    Eltern dürfen auch überfordert sein. Wenn sogar pädagogisches Fachpersonal in den Schulen überdordert ist, wieso sollte das bei den Eltern anders sein? Woher kommt die Vorstellung, dass sie das nicht sein dürfen? Wenn sie dann auch noch monatelang darauf warten, von irgendwem Unterstützung zu bekommen, sich mit Ämtern auseinandersetzen müssen, was genau sollen Eltern dann machen? Manchmal machen sogar alle Beteiligten alles richtig und am Ende bleibt das Kind trotzdem auf der Strecke.


    Gymshark Und, wie siehts aus? Wieviele Kinder hast du schon angemessen durchgebracht? Wieviele Anträge hast du schon für deine Kinder bei Ämtern gestellt?

    Wie Zauberwald sagt: sie können es sich aussuchen.

    Auch hier: hä? Kinder haben in der Regel zwei Elternteile. Die reden hoffentlich wie Erwachsene miteinander, über Pläne, Ängste, Vor- und Nachteile und entscheiden dann zusammen, wie die Elternzeit aufgeteilt wird.

    Wenn Frauen sich den Schuh anziehen wollen, bitte. Das erlebe ich in meinem Umfeld immer wieder. Es wird nicht miteinander geredet, Frauen gehen selbstverständlich davon aus, dass sie alleine in Elternzeit gehen, ohne mal mit ihrem Partner ernsthaft darüber gesprochen zu haben. Kein Wunder, dass soviele Beziehungen scheitern, soviele Ehen geschieden werden und soviele Menschen in ihren Beziehungen unglücklich sind.

    Offenbar haben es OP und ihr Partner es ja auch geschafft, sich zusammen zu überlegen, wie sie die Elternzeit aufteilen.

    Inwieweit ist das für die Thematik relevant?

    Wenn du davon sprichst, wie unfähig und unwillig Eltern seien, dann hoffe ich doch sehr, dass du das selbst viel besser machst, behördliche Laufzeiten und Hindernisse für Hilfen etc. kennst und das objektiv bewerten kannst. Also: wieviele eigene Kinder mit überdurchschnittlichem Hilfsbedarf hast du denn schon erfolgreich durch das System begleite?

    Tipp: Kinder können sehr große Probleme haben, obwohl Eltern alles richtig machen.

    Kindesmissbrauch ist nicht nur das Zufügen von Leid und Schmerz, sondern auch das Erschweren oder Verwehren der Stillung elementarer Bedürfnisse. Zu letzterem zählt vor allem sowas wie Entzug von Nahrung, Wasser oder Schlaf, aber auch Bildung und Erziehung.

    Jede/r hat das Recht auf Unfähigkeit. Was es zum Missbrauch macht, ist Unfähigkeit in Verbindung mit der Unwilligkeit, Hilfe zu organisieren und somit dem Kind zuzumuten, dieser Unfähigkeit ausgesetzt zu bleiben.

    Wieviele Kinder mit deutlich überdurchschnittlichem Hilfsbedarf hast du denn schon erfolgreich als Elternteil erzogen?

    Ja, andererseits, wenn dann solche Dinge behauptet werden wie: "Hätte besser einen anderen Beruf ergriffen" oder "Weiß selbst nicht, was er/sie redet"... was soll man denn dazu noch sagen bzw. überlegen, ob da was dran ist?

    Wenn du ständig angefressen, überarbeitet und unzufrieden im Unterricht stehst, erweckst du damit den Eindruck, als wolltest du gar nicht da sein. Das kann man schon mal reflektieren und überlegen, ob ein Job, der dich so fertig macht der richtige für dich ist. Auch die andere Anmerkung kann man reflektieren. Drückst du dich überwiegend klar aus? Hast du eine Rückkopplung der Schüler, ob das, was du erzählst auch ankommt?

    Quittengelee
    Anmerkung: Was wäre an einem Zitat aus der Wikipedia oder einem Zeitschriftenartikel genauer als die Aussage der Hersteller selbst?

    Es ist beeindruckend, wie du offenbar wirklich nur copy & paste nutzt und die Antworten gar nicht liest oder sie nicht verstehst. Insofern wäre es egal, woraus du copy paste machst. Du widersprichst deinen eigenen "Quellen". Gut, dass du dieses Negativbeispiel für den Umgang mit KI nicht mehr in die Schule trägst.

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