Beiträge von Schmidt

    Wieso sollte jemand, der wegen wirtschaftlichen Gründen kommt und diese nicht verwirklichen kann, nicht zurückgehen? Weil er die deutsche Kultur so liebt?

    Weil es in vielen Ländern so beschissen ist, dass es hier besser ist, selbst wenn man im Schlafsaal oder auf der Straße leben muss. Irgendwie scheinst du keine Vorstellung davon zu haben, mit welcher Hoffnungslosigkeit Menschen in anderen Ländern zum Teil konfrontiert sind.

    woher willst du das wissen?

    Woher will ich wissen, dass ein deutsches Paar, das zum Arbeiten nach Irland gezogen ist, wieder nach Deutschland kommt? Weil es so im Ausgangsbeitrsg steht. In der Expat Community ist es die Regel, dass man irgendwann wieder in die Heimat will. Ich habe es genau einmal erlebt, dass ein deutsches Paar mit Kindern im Ausland geblieben ist. Die leben in den USA und sprechen zuhause mit ihren Kindern schon immer Deutsch, weil sie wollen, dass ihre Kinder diese Sprache nicht verlieren. Englisch wird in der Ganztagsschule, mit Freunden, bei Besuch usw. schon hinreichend gesprochen.

    Die Situation, dass die Eltern unterschiedliche Muttersprachen haben ist doch eine ganz andere.

    Ich spreche ganz passabel Englisch, käme aber nicht auf die Idee, mit meinen Kindern Englisch zu sprechen, wenn wir in einem englischsprachigen Land lebten. Warum auch? Wir sind beide Deutsche mit Deutsch als Muttersprache.

    Ja, SuS, deren Eltern mit ihnen gebrochenes Deutsch sprechen, habe ich auch. Wirklich hilfreich ist das nicht. Dass zuhause, wenn keine Deutschen dabei sind auch Deutsch gesprochen wird, bezweifle ich allerdings.

    je nach Bildungshintergrund ja.
    Ich kenne mehrere, die das so gemacht haben, dass ein Elternteil die Landessprache gesprochen hat oder nach der Rückkehr weiter.
    Ob man es von den Spracherwerbsmodellen gut findet, mag eine andere Sache sein.
    Ich halte es für möglich, wir wissen auch nicht, wie lange die jeweiligen Eltern in Irland lebten (und ich würde ziemlich sicher Deutsch mit meinem Kind sprechen, auch nach einem Umzug nach Frankreich. Ja, traurig, ist aber so).

    Ich kenne keine einzige Familie, die im Ausland mit ihren Kindern die Landessprache spricht. Die Kinder haben alle viel Kontakt mit Muttersprachlern, zum Beispiel über ihre Nanny und lernen die Sprache manchmal auf diesem Weg. Es geht hier ja nicht ums Auswandern, sondern um einen beruflichen Aufenthalt der Eltern, bei dem die Eltern häufig die Landessprache gar nicht beherrschen. Bei Englisch kann es natürlich sein, dass die Eltern hinreichendende Sprachkenntnisse haben. Dennoch ist es Quatsch, mit dem Kind eine Sprache zu sprechen, die man selbst nicht hervorragend beherrscht, die nicht die eigene Muttersprache ist, wenn man so oder so wieder nachhause zieht.

    Das Jahr hat 52 Wochen, die wöchentliche Arbeitszeit beträgt je nach Bundesland 41 bzw. 40 Stunden, der Urlaubsanspruch 30 Tage/6 Wochen, die Arbeitstage sind Montag bis Freitag.

    46 Wochen * 40 Stunden/Woche = 1.840 Stunden

    Will man 12 Wochen Ferien frei haben, entspricht das einer wöchentlichen Arbeitszeit von 46 Stunden bzw. 9,2 Stunden pro Tag.

    Fällt ein Feiertag oder Krankheitstag auf einen der Tage Montag bis Freitag => man schreibt sich selbst 9,2 Stunden gut

    Bei 41 Stunden => 1886 Stunden / 47,15 Stunden / 9,43 Stunden

    Das Runterechnen auf Tage ist nur für die Gutschriftstunden bei Feiertagen/Krankheitstagen notwendig.

    Womit ich seit einiger Zeit ein Problem habe, ist, dass die Themen der Oberstufe in Englisch zunehmend "Laberthemen" geworden sind, zu denen man sich auch ohne großartige Kenntnisse äußern kann bzw. meint äußern zu können.

    Was sollen das für Themen sein? Jedes Thema kann man entweder labernd oder fundiert besprechen.

    Zitat

    Böse zugespitzt ist die Antwort auf viele der Themen "einerseits gut, aber andererseits nicht so gut" oder "wenn wir Menschen uns alle lieb haben, haben wir eine bessere Welt." Das Ganze muss dann thematisch-argumentativ und sprachlich noch etwas ausgeschärft werden - mehr aber auch nicht.

    Alle Themen haben verschiedene Seiten. Um eine Position beziehen zu können, die nicht nur unreflektierte Meinung ist, muss man diese Seiten zumindest kennen.


    Mir erschließt sich um ehrlich zu sein nicht, was das Problem an den Themen sein soll. Man kann jedes Thema als Lehrkraft so aufbereiten, dass dabei vernünftiger Unterricht zustande kommt und die SuS etwas lernen.

    Nichts davon hab ich jemals gelesen. Ich habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.

    Als Erwachsener kann man das schon mal nachholen. Ich denke zwar auch, dass man nichts verpasst hat, wenn man "die Klassiker" nicht gelesen hat, aber zumindest ein oder zwei Werke der größeren Autoren kann man schon mal lesen, um für sich selbst beurteilen zu können, ob man wirklich nichts verpasst hat. Shakespeare ist überraschend unterhaltsam. Vieles gibt es mittlerweile auch als kostenloses Hörbuch.

    Lies einfach mal selbstkritisch deinen Post #42 - bevor du hier die Rechtslage bemühst oder pampig wirst. Darauf hatte ich mich bezogen. Schmidt schrieb: "Kein Arbeitszimmer für Lehrer, das ist offensichtlich.". Also lass dein "Getrolle".

    Genau, kein Arbeitszimmer mehr für Lehrer. Seit 2023 ist das so. Was hat das damit zuntun, dass du 20 Jahre lang ein Arbeitszimmer angegeben hast? Der einzige, der hier trollt oder einfach nicht versteht, um was es geht, bist du.

    Wie kommt man auf so einen Schwachsinn? Ich kann dir aus dem Bereich Justiz verraten, dass dort inzwischen so wenig nachbesetzt wird, dass einer das Pensum stemmt, was sich vorher 4 geteilt haben. Hört man leider nur höchst selten mal was von (z.B., im Rahmen öffentlicher Empöfung, wenn aus Kapazitätsgründen Verfahren eingestellt werden, die in einem normalfunktionalen Rechtsstaat nicht eingestellt werden sollten).

    Als ob es in andere Behörden besser aussähe...

    Ich kann nur für die hessische Justiz sprechen, aber dort ist das Problem teilweise, dass Stellen mangels Bewerbern unbesetzt bleiben.

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