Beiträge von Schmidt

    Es ist allgemein bekannt, dass der soziale Bereich die höchste Mobbingquote hat, Herr Schmidt. Das hat primär auch damit etwas zu tun, dass sich viele psychisch angegriffene Menschen offenbar selbst therapieren möchten und dann auf andere stoßen und es dann Probleme gibt.

    Manche bringen außerdem eigene belastende Erfahrungen mit und haben den Beruf gewählt, weil sie anderen helfen möchten. Problematisch wird es dann, wenn sie die Erfahrungen vorher nicht bearbeitet haben.

    Lies nochmal genau, was du geschrieben hast und überlege, was "liegt die Mobbingquote bei 110 Prozent" bedeutet.

    Ich bin daran gewöhnt, dass nicht jeder Jura studiert hat und nicht jeder 1:1-Auswendiglerner ist.

    Was hat Jura mit 1:1 Auswendiglernen und was hat beides mit dem Thema zu tun? Man muss einfach nur lesen, was da steht und wissen oder nachlesen, wann ein Lebensjahr vollendet ist. Dafür muss niemand Jura studieren oder irgendetwas auswendig lernen.

    Zudem bin ich ganz froh, dass die mich umgebenden Menschen nicht alle schlicht rational sind. Ich mag auch die Schmetterlinge, die Ernies und die Smörrebröd-Köche.

    Es gibt Situationen, in denen Rationalität hilfreich ist und Situationen in denen andere Denkweisen hilfreich sind. Dass einfachen Anwenden von Definitionen sollte aber für gebildete Menschen grundsätzlich möglich sein. Ist es nicht, ich weiß. Menschen neigen dazu, sich such über ihre beschränkte Denkweise zu definieren. Wer sich für "kreativ" hält, will nicht lernen, in relevanten Situationen rational zu sein. Kenne ich und lässt sich leider nicht ändern. Das zieht sich bei den meisten schon durch die Schulzeit (loses Zitat "Bäh, Mathe, ich bin doch kein Nerd, ich bin total empathisch und kreativ, jawohl!", als seien die Fähigkeit zu Rationalität und zu Empathie/Kreativität ein grundsätzlicher, unüberwindbarer Gegensatz), warum soll es bei Erwachsenen anders sein.

    Sorry, aber in dem Kontext ist "Opi" sicherlich als Beleidigung gemeint. Ansonsten sollte doch jeder selbst beurteilen können, welche Seiten für ihn interessant sind oder nicht. Das man allerdings darauf hinweist, dass es sich um eine kommerzielles Angebot handelt, ist doch schon sinnvoll.

    Die Seite selbst ist frei nutzbar. Dass ein Coaching Geld kostet, dürfte hoffentlich nicht überraschen.

    Was daran verwerflich sein soll, dass ein privates Coaching Geld kostet, erschließt sich mir auch nicht. Manche Menschen möchten gerne eine auf sie zugeschnittene, dedizierte Beratung. Die kostet Geld und am Ende haben alle gewonnen.

    Wenn man Chemie studiert hat, würde die freie Wirtschaft auch attraktiv sein.

    Die freie Wirtschaft hat kein Interesse an Chemie Lehrkräften. Ohne Promotion geht da erstens wenig bis gar nichts und zweitens ist man nach Lehrtätigkeit an einer Schule fachlich komplett raus, selbst, wennan fachlich promoviert hätte.

    Ach naja, vielleicht stelle ich es mir auch dramatischer vor als es ist oder man legt die Abizeitung nach 20 Dienstjahren sowieso nur ungelesen beiseite. Kritik ist es für mich trotzdem nicht, die ist m.E. kriterienbezogen, sondern nachträgliches Abrechnen und schade ist es schon, wenn das Verhältnis offenbar so verkorkst ist.

    So dramatisch ist das wirklich nicht. Es ist auch nicht zwangsläufig ein Indikator für ein generell verkorkstes Verhältnis.

    Seit wann müssen kritische Meinungsäußerungen kriteriengeleitet sein? Für die Äußerung einer Meinung gibt es keine Regeln, das kann jeder individuell machen. Darüber, wie andere ihre Meinung äußern, hat man keine Kontrolle. Über seine eigene Reaktion und die Bedeutung, die man der Meinungsäußerung anderer zumisst, hingegen schon.

    Und die expliziten und impliziten Regeln einer Schule, müssen die auch erst dann respektiert werden, wenn sie sich den Respekt verdient haben?

    Regeln sind keine Menschen.

    Was sollen eigentlich die ganzen sachfremden Konstruktionen? Schüler sind weder Beamte im Interview noch sind Regeln Menschen.

    "Herr Moebius ist unpünktlich und unfähig, er labert nur rum und sollte besser nicht als Lehrer arbeiten" würdest du als Kritik bezeichnen?

    Wo ist das Problem? Wenn die Meinung einen wahren Kern hat, dran arbeiten. Wenn die Kritik einfach nur daher gesagt ist, um Luft abzulassen, was soll's. Ich verstehe nach wie vor nicht, was genau das Problem sein soll. Das sind Schüler, keine Kollegen. Da gelten andere Maßstäbe.

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