Ja, es gibt Menschen, die nur an sich denken und andere, die die Arbeit von Streetworkern und Mittagessen und Betreuung an arme Kinder gut finden.
Finde ich auch gut. Aber warum soll das direkt an die Kirche und die Kirchensteuer gebunden sein?
Ja, es gibt Menschen, die nur an sich denken und andere, die die Arbeit von Streetworkern und Mittagessen und Betreuung an arme Kinder gut finden.
Finde ich auch gut. Aber warum soll das direkt an die Kirche und die Kirchensteuer gebunden sein?
Warum gibt es Kirchensteuern? War ein Vertrag, weil der Staat Grundstücke und Häuser der Kirche eingezogen hat (vor langer Zeit). Könnte man zurück geben.
Könnte man auch einfach als mehrfach abbezahlt gut sein lassen.
Ich habe ehrlicherweise keine Lust auf dieses "sich doof stellen, damit man was zu diskutieren hat". Es ist Zeit für meinen Mittagsschlaf.
Mir ist wirklich nicht klar, warum du nicht über den Bildingsbegtiff nachdenken willst. Gerade als Lehrer müsstest du dafür offen sein. Merkwürdigerweise klappt das bei meinen SuS in der Regel ganz gut.
Da habe ich im sonderpädagogischen Bereich vielerlei andere Erfahrungen gemacht.
Ich spreche vom Gymnasium.
In einem Lehrerforum vielleicht weniger gewagt, als man meint. Zumindest wenn man unterrichtet, was im Plan steht.
Hm? Wo ist der Zusammenhang?
ZitatDavon abgesehen, die Aussage, Schullektüren seien für Schüler nicht herausfordernd, ist eben dünnes Eis. Dahinter steckt dann wenig Ahnung von Schülern oder ihren Unterrichtslektüren.
Wo ist der Zusammenhang zwischen der Aussage, dass Schullektüren in der Regel nicht besonders herausfordernd seien und der Aussage, dass Schüler mit Schullektüren Probleme haben können? Erfahrungsgemäß setzen sich die meisten SuS, die schlechte Noten schreiben nicht genug mit dem Material auseinander. Dass SuS tatsächlich intellektuell überfordert sind, kommt höchst selten vor.
Auch das kannst du in den Curricula nachlesen.
Schulische Curricula mit eibem allgemeinen und universellen Bildungsbegriff gleich zu setzen ist schon gewagt.
Davon abgesehen wird ja keiner zur Bildung gezwungen.
Du meinst, es muss nicht jeder das lesen und lernen, das du als Bildung verstehst. Das kann sich ganz erheblich von dem unterscheiden, was andere Menschen unter Bildung verstehen.
Gibt auch Schüler, auf die der Nimbus "muss man gelesen haben, weil Bildung" anziehend wirkt, und die auch die Herausforderung suchen. Zumindest habe ich es in Englisch bei Mitschülern und auch als Lehrer schon erlebt.
Was ist an Schullektüren in Deutsch besonders herausfordernd? Ganz abgesehen davon, dass man gar nichts aus Bildungsgründen muss.
Ich habe zwar immer immens viel gelesen, fast alle Schul-Lektüren blieben mir aber fern. Auch der Werther oder "die Leiden des jungen W." etc.
War bei mir ähnlich. Insbesondere den Werther habe ich nie komplett geschafft. Dieses Gejammer ist kaum auszuhalten.
Es gibt auch genug Klassiker, die für Jugendliche thematisch sehr ansprechend sein können: Ich denke da an den Werther oder den Faust, ich denke gerade an Dürrenmatt, Brecht, Hesse, ich fand damals auch E.T.A. Hoffmann toll oder Eichendorff.
Du hast länger nicht mit Jugendlichen gesprochen, oder?
Und ja: Mit einem Journalismus-Bachelor wird man oft (vielleicht nicht überall) für einen Master Literaturwissenschaft zugelassen, ggf. mit der Auflage, 15 CP nachzuholen.
Das würde mich doch sehr wundern. Ein Journalismusstudium hat nichts mit Literturwissenschaften oder Germanistik generell zu tun. Da scheitert es schon an den absoluten Grundlagen.
Zitatsolchen Master kann man auch an der Fernuni studieren, weil danach gefragt wurde.
Falls du diesen Studiengang der FernUni Hagen meinst, so ist das eher ein medienwissenschaftlicher Master, als ein literaturwissenschaftlicher. Den kann man allerdings tatsächlich mit fast jedem geistes- oder gesellschaftswissenschaftlichen Bachelor studieren. Ob der dann allerdings für OBAS reicht, wage ich zu bezweifeln.
Vielleichen brauchen wir lehrerforen in einfacher Sprache?
Ach, das Verstehen ist nicht das Problem. Wir haben alle studiert, viele sogar Geisteswissenschaften. So ein verschwurbeltes Geschreibsel ist daher bekannt. Die Frage ist nur, warum man in einem Forum im Internet so verschwurbelt schreibt, statt einfach in normalem Umgangston. Vielleicht will er dadurch intelligenter wirken, eine dem Kontext unangemessene Diktion zeugt aber eher vom Gegenteil.
Ich verstehe sehr gut, dass du deine Situation, vor allem das Ignoriert-werden deiner Wünsche, sehr unschön findest.
Hm? Wenn ich tot bin, ist mir persönlich egal, was mit meinem Körper passiert. Im Idealfall bleibt davon eh nicht viel übrig, weil ich Organspender bin. Das ist aber gar nicht der Punkt. Ich mute es nur meinen Hinterbliebenen nicht zu, sich damit auch noch beschäftigen zu müssen, wenn ich ihnen die Planerei einfach vorher abnehmen kann.
Zitatgibt immer jede Menge bürokratischen Kram zu erledigen. Das wird auch durch vorherige Absprachen nicht weggenommen.
Was man vorher regeln kann, sollte man auch vorher regeln. Du kannst das natürlich machen, wie du willst, also kein Grund, sich angefasst zu fühlen.
Ok. Beantwortest du mir auch noch meine Frage, bitte?
Kann ich nicht belastbar, da ich selbst kein Medizin studiert habe. Anspruchsvoller als die meisten anderen Studiengänge ist Medizin aber sicher. Besonders intellektuell anspruchsvoll ist kein Studiengang; mit Fleiß lässt sich für normal intelligente Menschen jedes Studium schaffen.
Nur die Medizinvorlesungen für Sonderpädagogen (4 SWS + mündliche Prüfung). Hast du?
Also nicht, ok
Nein, habe ich nicht. Ich bin nur Rettungssanitäter, da sind die Ausbildung und das bisschen Praxis, das ich habe, aber schon etwas her.
Du willst aber jetzt nicht sagen, dass das Medizinstudium intellektuell besonders anspruchsvoll sei?
Hast du Medizin studiert?
Wenn ihr euch einige werdet und eben macht, was ihr für richtig haltet, gibt es da nicht mehr zu regeln als mit eindeutigen Wünschen der/des Verstorbenen.
Man muss sich darüber unterhalten, alle haben unterschiedliche Vorstellungen und es ist unnötig anstrengend in einer Zeit, in der man das wirklich nicht gebrauchen kann. Wenn der Verstorbene seine Wünsche, ggf. in vorheriger Absprache mit den Hinterbliebenen, festgelwgt hat, ist das für die Hinterbliebenen einfacher und man kann dem Verstorbenen noch einen letzten Dienst erweisen, indem man seine Wünsche umsetzt.
Ich verstehe, dass man sich nicht mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen will, aber rechtzeitig festzulegem, was gemacht werden soll, ist für die Hinterbliebenen in der Regel einfacher. Meine Frau und ich haben alles geregelt bzw. festgelegt.
Ich würde das nicht so moralisch bewerten.
Wenn man sagt, unbedingt eingeäschert im Wald begraben werden zu wollen und die Hinterbliebenen wollen lieber ein Familiengrab anlegen, dann haben die noch Lebenden den Konflikt. Wenn man also sagt "mir ist es wirklich egal, tot ist tot", gibt man die Freiheit an diejenigen, die damit leben müssen im wahrsten Sinne.
Darüber kann man ja solange man noch unter den Lebenden weilt, miteinander sprechen.
Entschuldige, aber kannst du das mal kurz erklären?Ich dachte, das war früher so, aber mittlerweile bamäße sich die Pension auf den Durchschnitt des erarbeiteten Gehalts (einfach gesagt). Liege ich da falsch?
Das funktioniert bei der Rente so. Bei der Pension sammelst du pro Dienstjahr Prozente. Die Bezugsgröße ist dann die Grundbesoldung der letzten Dienstjahre.
See- oder Gartenbestattungen.
Seebestattungen gibt es schon sehr lange bundesweit.
Inzwischen kann man ja sogar sein Urnengrab neben dem seines Haustieres anmieten... Dafür muss auch niemand konvertieren.
Wo geht das denn?
In NRW (?) kann man inzwischen die Asche des Verstorbenen mitnehmen und hat keine Urnengrabzwang mehr. Ich hoffe, dass andere Bundesländer da bald nachziehen.
Werbung