Beiträge von Schmidt

    Also kann auch jemand, der bei entsprechender passender Verkehrs-/Westerland gerne mal schneller fährt sagen: ich finde eine Geschwindigkeitsbegrenzung sinnvoll. Auch wenn ich passend reagieren und fahren kann.

    Nochmal: jeder (!) behauptet von sich, angepasst und angemessen zu fahren. Auch die Leute, die mit 250 km/h über vermeindlich freie Straßen rasen und die Leute, die mit 70 km/h auf der rechten Spur fahren und die Leute, die kilometer weit mit 90 km/h auf der mittleren Spur fahren. Entweder hält man 120/130 km/h für eine sinnvolle Begrenzung, dann fährt man auch selbst so. Oder man fährt selbst ab und an 150 km/h oder mehr, dann ist es Augenwischerei, für eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung zu sein. Es stellt sich doch kein rationaler Mensch hin und sagt "Ja also, ICH fahre ja immer total angemessen, aber die anderen, das sind die Gefährlichen, die müssen reguliert werden. Und bis die reguliert sind, rase ich selbst weiter vor mich hin. Weil ICH ja immer alles richtig mache und deshalb auch 150 oder mehr fahren kann, ohne jemanden zu gefährden, aber alle anderen nicht."

    Unfälle passieren, weil Menschen sich nicht angepasst verhalten. Auch bei 150 km/h. Die Unfallverursacher denken auch alle, sie führen total angemessen und angepasst.

    Aber: nehmen wir an, dass der Schnellfahrer bei aufgehobener Geschwindigkeitsbegrenzung trotzdem verkehrs- und witterungsangepasst fährt. Andere aber nicht. Und das beobachtet er. Aufgrund dieser Situationen, der unangemessenen Fahrweisen von Leuten ohne Risiko-Abschätzung, schneidet er sich dann gerne durch die Forderung ins eigene Fleisch. Auch wenn er sie nicht bräuchte. Andere aber schon.

    Das ist keine Begründung. Jeder denkt von sich selbst, Situationen genau richtig einzuschätzen, sich und andere nicht zu gefährden usw. usf. Es sind immer nur die anderen, die reguliert werden müssen, nie man selbst. Das ist eine verzerrte, wenn auch menschliche Wahrnehmung. Es fährt auch fast jeder überdurchschnittlich gut Auto, ist überdurchschnittlich intelligent usw. Das, was man von anderen fordert, muss man auch selbst umsetzen, sonst ist das nicht mehr als Gelaber und die Forderung danach, von anderen reguliert zu werden, weil man es selbst nicht schafft.

    Warum sollte ich nicht 150 km/h fahren, wenn die Fahrbahn frei ist und das Wetter mitspielt?

    Weil du eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h forderst, um die Umwelt zu schonen (zum Beispiel). Du hältst es also für sinnvoll, dass Menschen, dich eingeschlossen, langsamer fahren, um die Umwelt zu schonen. Warum muss dir dann ein Staat vorschreiben, dass du maximal 130 zu fahren hast, wenn du selbst davon überzeugt bist, dass das sinnvoll ist? Schaffst du es selbstständig nicht, dich so zu verhalten, wie du es für sinnvoll hältst? Kannst du nicht von dir aus dazu beitragen, die Umwelt zu schonen und maximal 130 km/h fahren? Dann ist die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung mehr, als nur leeres Gelaber.

    Zitat

    Das ist ein großer Unterschied zu irgendwelchen Rasern. Trotzdem kann ich für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sein, weil ich denke, dass es nicht klappen wird, dass alle freiwillig angemessen fahren.

    Du hältst dich ja nicht mal selbst freiwillig an eine von dir geforderte Geschwindigkeitsbegrenzung.

    Und ja, offensichtlich fahren Menschen manchmal nicht angemessen. Deshalb kommt es zu Unfällen.

    Warum bist du eigentlich so sicher, dass gerade du Situationen richtig einschätzt?

    Zitat

    Dazu kommt natürlich, dass man mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung Staus verhindern will. Je langsamer die Autos fahren desto mehr Autos können pro Stunde über eine Strecke fahren. Da hilft es aber nichts, wenn nur ich langsam fahre.

    130 km/h sind nicht "langsam". ;)

    Der Umwelt hilft es schon, wenn du weniger Kraftstoff verbrauchst. Der sweet spot bei den meisten Fahrzeugen ist bei ca. 120 km/h. Darüberhinaus ist der Kraftstoffverbrauch überproportional hoch.

    Zitat

    Und wenn jetzt hier jemand schreibt, dass Rasen gar nicht gefährlich ist. Und man damit ja nur sein eigenes Leben gefährdet, weil eine Fake-Studie rausgefunden hat, dass bei den meisten Unfällen andere nicht verletzt werden. Dann darf dem nicht widersprechen, weil man selber mit 150 über die Autobahn fährt?

    Schon wieder etwas, das hinkt. Weißt du aber selbst. ;)

    Er trägt Maske, wenn es sinnvoll ist.

    Nein, er trägt Maske, wenn er es für sinnvoll hält. So, wie alle anderen mündigen Menschen auch. Eine Maskenpflicht bezieht sich aber nicht darauf, was Menschen für sinnvoll halten, sondern wie bisher darauf, dass in Innenräumen grundsätzlich Maske zu tragen ist. Dafür spricht sich jemand aus, der für eine Maskenpflicht ist. Es geht nicht darum, in irgendeinem Konsens zu irgendeinem gemeinsam akzeptablen Ergebnis zu kommen. Auch nicht darum, dass auf der Arbeit bspw. individuell auch mal auf Masken verzichtet werden kann oder ähnliches. Und das ist der Punkt. Wer jetzt meint, individuell entscheiden zu können, bspw, im Supermarkt keine Maske zu tragen, aber für eine Maskenpflicht ist, will, das "vom Staat" vorgeschrieben bekommen. Das ist Augenwischerei.

    Denk doch mal nach.

    Back at you. ;)

    Es geht um eine Maskenpflicht in allen (!) Innenräumen. Dazu musst du nicht nachdenken. Innenraum => Maske. Das ist ganz einfach und für jeden, der eine Maskenpflicht fordert, problemlos umsetzbar. Wie kommst du auf die Idee, dass sich da Experten zusammensetzen und nach 2,5 Jahren noch mal irgendetwas anderes bestimmen, als wir schon hatten?

    Zitat von Tom123

    Ich hatte dir erklärt, warum ich in den letzten Wochen eine Maske für nicht notwendig gehalten habe. Da ging es nicht um unangenehmen warm. Es ging darum, dass man nach einer akuten Infektion erstmal relativ gut geschützt ist. Das ist ein Fakt.

    Also brauchst du doch jemanden, der für dich bestimmt, dass du grundsätzlich und überall in Innenräumen eine Maske zu tragen hast, weil du Ausreden suchst und es von dir selbst aus nicht schaffst?

    Ich wäre auch durchaus für eine Vermögenssteuer. Deswegen überweise ich aber trotzdem dem Staat nicht jedes Jahr eine freiwillige Spende.

    Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. ;)

    Aber gut zu wissen, dass du offenbar Millionär bist.

    Zitat von Tom 123

    Der Unterschied ist einmal die gesellschaftliche Sicht und einmal die individuelle. Die Maske trage ich momentan, wenn ich der Meinung bin, dass ich mich oder andere gefährde. Gesamtgesellschaftlich wäre trotzdem aus meiner Sicht eine Pflicht sinnvoll. Weil es halt auch genug Menschen gibt, die aus Prinzip keine tragen oder die Situation gar nicht einschätzen können/wollen.

    Inwiefern meinst du, die Situation grundsätzlich besser einschätzen zu können, als andere Menschen? Warum ist deine Deutung die richtige? Merkste, gell?

    Wer für eine gernerelle Maskenpflicht in Innenräumen ist, muss bereits jetzt in Innenräumen konsequent Maske tragen. Sonst ist das nur dummes Gelaber und der, weit verbreitete, Ruf nach einem starken Führer, der die Regeln vorgibt. Das ist unmündig. Nicht mehr und nicht weniger.

    Der Nexus zwischen Klima und Verkehr ist der, dass es hier eine sehr einfache Möglichkeit gäbe, Energie und CO2 zu sparen. Z. B. bei den erwähnten Kurzstrecken. Da ist dann die eigene Zeit, die Angst vor „schlechtem“ Wetter, so wichtig, dass man noch nicht mal Alternativen ausprobiert.

    Natürlich kann man den Energieumsatz auch an anderen stellen beschränken. Aber der motorisierte Individualverkehr ist halt das Posterchild der verpassten Möglichkeiten.

    Das ist doch wieder nur Blabla. Der Energieverbrauch Deutschlands liegt insgesamt bei ca. 13.000 Petajoule. Das ist weniger, als China 1980 (!) verbraucht hat. Heute ist China bei 130.000 Petajoule. Die USA sind bei 96.600 PJ, Indien 30.000 PJ, Russland 28.200 PJ, Japan 18.900 PJ. Tendenz bei den meisten Nationen steigend. Bei uns entfallen ca. 1.500 PJ, also ca. 11,5%, auf den Individualverkehr. Insgesamt verbrauchen Deutsche Haushalte ca. 4.300 PJ. Sorry, aber es brauch sich hier wirklich niemand einreden lassen er/sie sei an der Erderwärmung schuld. Schon gar nicht, wegen der KfZ-Nutzung. Unser Verhalten macht de facto keinen Unterschied (mehr). Zu behaupten, die Reduktion der KfZ-Nutzung von Individuen in Deutschland hätte einen Einfluss auf die Erderwärmung ist bestenfalls blauäugig.

    Unabhängig davon halt ich es aber für sinnvoll, Alternativen zum individuellen Autoverkehr zu schaffen. Weniger Abgase, weniger Autolärm und weniger vollgeparkte Flächen machen Städte lebenswerter. Ich habe gar nichts gegen autofreie Innenstädte (mit P+R und häufiger, kostengünstiger Anbindung). Auch autonomes Fahren mit Elektrofahrzeugen auf Abruf wäre ein deutlicher Fortschritt. Das wird kommen, aber sicher nicht mehr in den nächsten 30 Jahren. Unabhängigkeit von fossiler Energie ist ebenfalls wünschenswert. Weniger versiegelte Flächen, Naturschutzgebiete usw. Abschaffung unnötiger Regulierung von privaten Solaranlagen usw. usf. Es gibt jede Menge Maßnahmen, die Energie sparen, schnell umsetzbar und absolut sinnvol sindl, um die Lebensqualität zu steigern und die Natur zu schonen.

    Wie kommst du eigentlich darauf, dass wir Alternativen nicht ausprobiert haben? Ich bin jahrelang mit dem ÖPNV zur Arbeit gependelt. Das hat mich nahe an einen Nervenzusammenbruch gebracht, weil ständig Züge verspätet sind oder ausfallen, alles dreckig und überfüllt ist, im Sommer viel zu heiß, im Winter nicht beheizt, Leute durch den Zug brüllen und es, im besten Fall, doppelt so lange dauert, wie mit dem Auto. Und teurer ist es auch. Ob ich von meinen Pi x Daumen 613.000 Stunden Lebenszeit arbeitstäglich zwei mehr als nötig im ÖPNV verbringe oder einfach das Auto nehme, ist um ehrlich zu sein ein no-brainer. Die 2km zum Bäcker am Sonntag laufe ich hingegen.

    Bist du eigentlich Veganerin? Weißt du, wie viel CO2 und Methan die Massentierhaltung produziert?

    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich muss nicht vegan leben, um mich von Massentierhaltung fern zu halten.

    Das ist ein beliebter "Diskussionsstil": Alle Menschen müssen vegan leben, weil Massentierhaltung ekelhaft ist.

    Es gibt noch ein paar mehr Optionen, außer diesen beiden Extremen. Für die sind dann schrittweise auch mehr Menschen offen.

    Das ist ein wenig kurz gedacht. Die Hoffnung ist ja, dass eine Maskenpflicht generell zu niedrigeren Inzidenzen führt. Ich muss ja nicht nur für eine Maskenpflicht sein, weil ich mich persönlich schützen möchte. Ich bin für eine Maskenpflicht, weil ich sie für gesamtgesellschaftlich sinnvoll halte.

    Wieso geht man dann nicht mit gutem Beispiel voran und trägt grundsätzlich eine Maske in Innenräumen? Wenn die anderen keine Maske tragen, dann trägt man selbst auch keine weil? Das ist einfach Augenwischerei. Für den Ruf nach einem "starken Staat", der jedem Bürger vorschreibt, was er/sie zu tun hat, ist ein hier nicht mehr aktiver User angegangen und ausgelacht worden. Jetzt soll das auf einmal normal sein?

    Ich habe einen ganz tiefen Husten, belle die ganze Nacht. Die ganze Brust tut weh, ich spucke Schleim, mir geht es bescheiden und meine Beine schmerzen. Ich finde es nicht harmlos und bei vielen im Umfeld ist es auch nicht harmlos.

    Gute Besserung

    Das hatte ich mal vor vielen Jahren von einer Bronchitis. Ist scheiße, geht aber wieder weg.

    Das wird immer wieder geschrieben. Der häufigste Grund ist meiner Erfahrung nach, dass man gar nicht über Alternativen nachgedacht hat.

    Wir haben oft über Alternativen zum Autofahren nachgedacht. Das ist aber in den meisten Fällen kaum praktikabel, wenn die eigene Zeit einen Wert hat.

    Ich kann wohl für eine Maskenpflicht sein, aber trotzdem selbst keine Maske tragen, so lange das nicht verpflichtend ist.

    Das ergibt keinen Sinn. Entweder, man denkt, dass das Tragen von Masken hilfreich ist, dann ist es irrational, selbst keine zu tragen. Oder man denkt, dass das Tragen von Masken überflüssig ist, dann ist man auch nicht für eine Maskenpflicht und trägt auch selbst keine. Oder man wägt individuell nach der akuten Situation ab, ob man eine Maske tragen möchte oder nicht; auch dann ist das Befürworten einer Maskenpflicht irrational. Die Einstellung, für eine Maskenpflicht zu sein, damit "der Staat" ihn/sie zu einem Verhalten zwingt, das er/sie selbst für sinnvoll hält, ist dermaßen absurd, dass ich mich ernsthaft frage, wie sich solche Menschen als mündige Bürger bezeichnen wollen.

    Zitat von Plattenspieler


    Fast alle Positiven sind zumindest einige Tage deutlich krank.

    Ist das so? Das nehme ich so nicht wahr.

    Zitat

    Dabei müssten symptomfreie Verläufe ja gerade durch die Testmöglichkeiten (und zeitweise existierenden Testpflichten) aufgedeckt werden ... ?

    Wo gibt es zur Zeit noch Testpflichten? Abgesehen davon sind die meisten der zur Verfügung stehenden Schnelltest leider nicht sehr zuverlässig. Und die Mitarbeiter der noch existierenden Testzentren noch weniger. Daran, das zu verbessern hat leider in der Politik niemand Interesse. Stattdessen wird nach wie vor über eine Impfpflicht nachgedacht. :autsch:

    Zitat

    Das stimmt wohl, halte ich auch für angemessen, hat aber imho wenig mit Obigem zu tun. Ich habe mich nicht aufgrund von Panik impfen lassen.

    Ich habe nicht behauptet, dass da ein kausaler Zusammenhang besteht.

    Um Panik ging es mir wirklich nicht

    Es gibt ja auch bei der normalen Grippe jährliche Auffrischungen ohne Panik.

    Da Corona ja unbestritten mehr als eine normale Grippe ist und es ab September einen angepassten Impfstoff geben soll, gehe ich schon davon aus, dass die meisten eine Auffrischung wollen. Genau aus dem Grund, dass keine Panik aufkommt und es endlich einen normalen Winter gibt.

    Damit meinte ich nicht dich persönlich, sondern eher die Diskrepanz zwischen dem, was Herr Lauterbach verkündet und dem, wie
    Corona in weiten Teilen der Gesellschaft mittlerweile wahrgenommen wird.

    Ich gehe nicht davon aus, dass die meisten eine Auffrischung wollen. Es gibt ja jetzt schon einen Unterschied von fast 15 Prozentpunkten (76.2% / 61.6%) zwischen doppelt Geimpften und Geboosterten. Und bei den meisten Geboosterten ist der Booster schon > 6 Monate her (hat also kaum noch eine Wirkung). Wenn man sich jetzt bei Inzidenz 600+ nicht auffrischend impfen lässt, dann gibt es keinen Grund dafür, das im Herbst zu machen, wenn keine neue, gefährlichere Variante kommt oder die Zahlen für unsere aktuellen Varianten deutlich nach oben korrigiert werden müssen. Aus meinem Bekanntenkreis hat wie gesagt fast keiner Interesse an weiteren Corona Impfungen. Und das sind überwiegend Menschen, die sich früh doppelt haben impfen lassen und auch, als es empfohlen wurde, zeitnah geboostert wurden. Naja, es wird sich zeigen.

    Dann möchte ich das weniger harmlose aber nicht haben.

    Befürchte allerdings, dass es kaum auf die aktuelle Virusvariante sofort den passenden Impfstoff gibt.

    Ich will mich auch nicht infizieren. Das zu wollen wäre ziemlich dumm, da natürlich durchaus ein Risiko eines schweren Verlaufs oder anhaltender Folgeschäden besteht. Oder eines späten Einsetzens von Symptomen und davor der Ansteckung von Menschen aus vulnerablen Gruppen. Daher auch meine Forderung danach, Impfungen und (schnelle und zuverlässige) Test so leicht zugänglich wie möglich zu machen. Wir lassen uns jedes Mal, bevor wir bspw. zu den (alten und nicht mehr gesunden) Schwiegereltern fahren testen, obwohl wir geimpft sind. Das ist ja durchaus vernünftig. Ich trage auch in der Schule nach wie vor eine (gut sitzende) FFP2 Maske (wenn es so heiß wie im Moment ist, zugegeben manchmal auch nur eine OP-Maske).

    Du kannst es nicht verallgemeinern.

    Man kann auch nicht verallgemeinern, dass die Grippe harmlos ist. Für die meisten Menschen ist sie das, sie kann aber auch zu 25.000 Toten in einer Grippe Saison führen. Das Leben ist immer risikobehaftet. Der Mann einer meiner engsten Freunde ist mit einem Herzinfarkt einfach umgefallen und ein paar Tage später im Krankenhaus gestorben. Kerngesunder und sportlicher junger Mann. Keine Coronainfektion. Menschen sterben an allem möglichen. Vor manchen Dingen kann man sich (mehr oder weniger) schützen, zum Beispiel mit einer (oder mehreren) Impfung(en), Tragen einer gut sitzenden (!) FFP2/FFP3 Maske, Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum usw. usf. Das fällt aber in den Bereich der persönlichen Lebensgestaltung und gehört, zumindest, wenn es um Fragen der körperlichen Integrität geht, ganz sicher nicht staatlich vorgeschrieben (auch nicht indirekt). Einen 100%igen Schutz vor allen Gefahren des Lebens gibt es nicht.

    Meine Ärztin erzählte mir, dass Corona, bevor es die Impfungen gab, 18jährige bis zu einem halben Jahr ans Bett gefesselt hat, dass sie ihre Patienten manchmal nachts anrief, um nach der Sauerstoffsättigung im Blut zu fragen, weil sie sich Sorgen machte.

    Das war vor Omicron (und insbesondere BA.5) durchaus angebracht. Die ersten Corona Varianten waren echt fies.

Werbung