Wenn das in der Privatwirtschaft wäre und dgl. in einer Betriebszeitung stehen würde: müsste man sich das dann auch gefallen lassen? Muss man als Lehrer alles hinnehmen, nur, weil es heißt: sind ja Schüler, die wissen es nicht besser? Finde ich unverschämt.
Kollegen sind keine Schüler. Bei den Bewertungen ist meiner Ansicht nach nichts grob Beleidigendes dabei.
In deinem anderen Thread schreibst du, dass es an deiner Schule Probleme mit der Pünktlichkeit "der Kollegen" gibt. Ich nehme an, dass du auch zu diesen Kollegen gehörst? Schülern fällt natürlich auf, wenn Lehrkräfte immer mal wieder zu spät kommen.
Es reichen aber auch zwei, drei Ereignisse, die den Schülern in Erinnerung bleiben. Wenn einzelne Unterrichtsstunden schwierig waren, merken sich manche SuS einfach, dass man bei dir nichts versteht. Oder zwei SuS sind auf Kriegsfuß mit dem Fach und es kann ja nur an der Lehrkraft liegen, dass sie nichts verstehen.
Ein Schüler ist bei dir beim Spicken erfolgreich, erzählt es rum und schon bist du die Lehrkraft, bei der Spucken easy geht.
Dass du immer dasselbe an hadt oder auch nicht ist vollkommen irrelevant.
Ich frage mich, wie viele Kollegen alles so entspannt sehen und trotzdem nicht ständig anecken.
Es sind Kinder und Jugendliche. Solange deren Äußerungen nicht die Grenze zur strafrechtlich relevanten Beleidigung überschreiten, sollte man da als Erwachsener drüber stehen. Das heißt nicht, dass sich einzelne Aussagen oder Ereignisse nicht doch mal treffen können, vor allem, wenn sie etwas betreffen, das im Kern deines Selbstbildes liegt. Aber das solltw dann entsprechend zügig wieder abgeschüttelt werden.
Ja, ich bin auch sehr unzufrieden.
Und da hsst du den Grund, dass manche SuS denken, du hättest besser einen anderen Beruf gewählt. SuS sind nicht doof. Die merken schon, wenn Lehrkräfte ständig genervt und unzufrieden sind.