Beiträge von Schmidt

    Hinzu kommt aber auch eine zunehmende Schieflage zwischen Angebot und Nachfrage, auch (aber nicht nur) im Bereich Lehrkräfte. Es gibt bestimmte Fächer und Fachrichtungen, die seit jeher stark nachgefragt sind, aber von den meisten Lehramtsinteressierten schlichtweg abgelehnt werden, und andere Fächer und Fachrichtungen, die bereits völlig überbelegt sind, die man aber trotzdem unbedingt belegen möchte, weil man so hohes inhaltliches Interesse habe und mit genug persönlichem Engagement am Ende immer unterkomme.

    Wo ist der Bezug zum Thema? Du musst nicht ständig alles schreiben, das dir gerade zum Thema einfällt oder das dir KI zu einem Thema ausspuckt.

    Wenn jemand dem Ansehen des öffentlichen Dienstes geschadet hat, dann derjenige der es an die Öffentlichkeit durchgestossen hat. Denn der Spiegel ist mit Sicherheit nicht in die Dienststelle reingestolpert un mal die Personalakten zu durchstöbern.

    Die Person, die Missstände nach außen trägt schädigt das Ansehen, nicht aber die Person(en), die für die Missstände verantwortlich sind und/oder von ihnen profitieren?

    Danke, das habe ich auch gelesen. Aber ich habe jetzt auch schon häufiger gehört, dass sie Realität anders aussieht. Dass Bedarf an den Schulen da ist aber nicht eingestellt wird. Daher frage ich nach Erfahrungen aus dem realen Alltag.

    Der "reale Alltag" ist individuell. Wenn hier jetzt zwei Förderschullehrkräfte aus Hessen schreiben, dass bei ihnen schon länger keine neuen Kollegen mehr gekommen sind, dann hat das für dich keinen Informationsgehalt.

    Dass ein hoher Bedarf besteht, heißt nicht, dass du genau dort, wo du hin willst auch hin kannst. Vielleicht braucht Frankfurt gerade nur wenige Förderschullehrkräfte mit deinen Förderschwerpunkten, in Wetzlar wäre aber sofort eine Stelle frei. Das wird sich dann zeigen, wenn du fertig studiert hast.

    Also ist das Arbeitszimmer nun für Lehrer über die Pauschale mit 1260 €/Jahr absetzbar. Das ist durchaus eine Vereinfachung.
    Die Aussage von Schmidt ("Kein Arbeitszimmer für Lehrer, das ist offensichtlich.") bleibt falsch.

    Lies doch bitte einfach, was da steht.

    Nein, Lehrer dürfen auch keine Pauschale für das Arbeitszimmer anrechnen. Die Jahrespauschale nach § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6b EStG ist explizit ausgeschlossen.

    Da muss ich dich berichtigen, sowohl GEW als auch andere steuerliche Info-Portale sagen, dass bei Lehrern immer noch beides geht, aber einige Finanzämter das Arbeitszimmer ablehnen und es dann einfacher wäre die HO-Pauschale zu nutzen, weil die immer durchgehen kann. Man hätte aber eigentlich als Lehrer die Wahl (und genau das sagt mir WISO auch).

    Kein Arbeitszimmer für Lehrer, das ist offensichtlich.

    https://lsth.bundesfinanzministerium.de/lsth/2024/B-An…k/I/inhalt.html

    16.

    Bei Lehrern befindet sich der Mittelpunkt der beruflichen Betätigung regelmäßig nicht im häuslichen Arbeitszimmer, weil die berufsprägenden Merkmale eines Lehrers im Unterrichten bestehen und diese Leistungen in der Schule o. Ä. erbracht werden (>BFH-Urteil vom 26. Februar 2003 – VI R 125/01, BStBl II 2004 S. 72). Deshalb sind die Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer oder die Jahrespauschale nach § 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6b und § 9 Absatz 5 Satz 1 EStG auch dann nicht abziehbar, wenn die überwiegende Arbeitszeit auf die Vor‑ und Nachbereitung des Unterrichts verwendet und diese Tätigkeit im häuslichen Arbeitszimmer ausgeübt wird..

    Der sozio-ökonomische Status wird ja nicht grundsätzlich infrage gestellt.

    Der Frau oder dem Mädchen ist es gleichwohl egal, welchen Hintergrund der Täter hat, wenn sie/es betatscht wird.

    Die Gefahr, durch einen Fremden begrapscht zu werden, ist objektiv verschwindend gering.

    Aber es ist sicher besser, wenn ein Hans Uwe ein Mädchen betatscht, als wenn das ein Mehmet tut. Der Hans Uwe ist einfach nur nett, der Mehmet ist ein ekelhafter Frauenbegrapscher. Kenne ich.

    Warum sollte man auch versuchen, die Ursachen zu bekämpfen, wenn es einfacher ist, einfach allen ausländisch aussehenden Menschen den Pass abzunehmen (Remigration, yeah!) und sie aus dem Land zu werfen.

    BKA - Polizeiliche Kriminalstatistik

    Wenn wir hier einmal nachlesen, dann liegt laut dieser Statistik die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen 2,6mal höher.

    In absoluten Zahlen bedeutet das, dass natürlich die meisten Verbrechen von Deutschen begangen werden. In relativen Zahlen begehen augenscheinlich gemessen am Anteil an der Gesamtbevölkerung mehr Ausländer Verbrechen.

    Das erklärt vermutlich die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Positionierungen hier im Forum.

    Danke für diese Geheimquelle.

    Sozio-ökonomischer Status

    Und was nicht in der Presse landet, sondern nur als persönliche Erfahrung durch lokale soziale Netzwerke geistert, interessiert gleich schonmal gar nicht.

    Naja, ich sags mal so: in so einer privaten Gruppe bin ich auch. Was da für ein Mist zusammengelogen und fantasiert wird, ist kaum auszuhalten. Wenn man nur in seiner Blase ist und seine eigene Angst und Vorurteile dort ständig bestätigt bekommt, ob ausgedacht oder wahr, ist das für die Psyche nicht gerade zuträglich. Meine Schwägerin ist genau so und leider nicht mehr aus dieser irrationalen Angstspirale rauszubekommen. Solche Menschen sind verloren. Die AfD wird dabei auch nicht helfen.

    Das Benennen von Tatsachen ist keine Stimmungsmache.

    Tatsache ist, dass es in NRW innerhalb des Jahres 2024 in jedem sechsten Freibad einen Vorfall gab, der als sexuelle Belästigung erfasst wird. Von den Beschuldigten haben ca. 50 % einen deutschen Pass. Aus 25 Tatverdächtigen ohne Deutschen Pass machst du ein grundsätzliches Problem mit Ausländern. Was ist mit den Millionen Gästen, darunter auch viele Menschen ohne deutschen Pass, die vollkommen problemfrei ins Freibad gehen? Hast du auch aufgehört am Straßenverkehr teilzunehmen, weil jedes Jahr 3.000 Menschen im Straßenverkehr sterben?

    Es ist kein Zufall, dass die AfD im Westen überall dort Zulauf hat, wo Migration immer problematischere Milieus ausbildet.

    Die AfD hat soviel Zulauf, weil viele Menschen auf den populistischen Mist reinfallen, der kommuniziert wird. Du ja auch. Angst und "wir gegen die" funktioniert super, weil es weniger komplex ist, als die Realität.

    Das sind nur die erfassten Vorfälle. Jeder einzelne ist für jede Frau einer zuviel. Aber Du kannst ihnen dann ja sagen, es wäre nur 1/6-Vorfall gewesen. Und schon ists nur 1/6 so schlimm.

    Natürlich ist jeder Fall einer zuviel. Das ist aber nicht der Punkt. Maylin tut so, als könne eine Frau in NRW nicht mehr aus dem Haus, geschweige denn ins Schwimmbad gehen, weil sie dort fast sicher von einem fiesen Araber angegriffen und belästigt wird. Das ist aber ganz offensichtlich nicht so.

    Hier ist es zumindest ein Problem. Die meisten Bäder haben zusätzliches Sicherheitspersonal und Ausweiskontrollen, dennoch gibt es immer wieder frische Meldungen über Vorfälle. Mal ein paar Zahlen vom letzten Jahr: https://www1.wdr.de/nrw/debatte-freibad-uebergriffe-100.html

    Und die offiziell erfassten Vorfälle berücksichtigen lange nicht jedes Antatschen, das oftmals ja gar nicht gemeldet wird.

    Es gibt in NRW 360 Hallenbäder. 2024 wurden 251 Vorfälle in Hallenbädern erfasst. Das ist ein halber Vorfall pro Hallenbad im Jahr. Es gibt in NRW ca. 300 Freibäder, in denen 2024 47 Vorfälle erfasst wurden. Das ist ca. 1/6 Fall pro Freibad im Jahr. Das sind sogar nur erfasste Vorfälle; ob davon jeder auch tatsächlich eine Straftat war, who knows. Sorry, aber wo genau ist der Skandal?

    Zur Schwimmbadfrage: passiert ja, verhindert aber nicht, dass es ständig passiert. Weil es eben keine Einzelfälle sind.

    Wessen Fehler ist das? Wenn diese Leute Konsequenzen z.B. in Form von Polizei, die sie aus dem Schwimmbad schmeißt erfahren, hat sich das Problem schnell erledigt.

    Merkwürdigerweise kann man als Frau sogar in Offenbach und Kassel problemlos ins Freibad gehen. Das muss bei euch in der Ecke ein besonderes Problem sein.

    Gutheißen sowieso nicht. Wenn ich von fehlendem Verständnis schreibe, meine ich auch fehlendes Verständnis 😉

    Man dsrf sich ruhig bemühen zu verstehen, warum Menschen so sind, wie sie sind. Muss man natürlich nicht, das ist dann aber etwas kurzsichtig.

    Kris24 Ich möchte bitte kein Verständnis haben müssen für Männer, die sich unangemessen oder kriminell verhalten, nur weil sie alleine gekommen sind. Integration ist in erster Linie mal eine Bringschuld. Ich kenne zahlreiche Beispiele, die das ganz wunderbar hinbekommen haben. Wo es nicht funktioniert und Leute auffällig werden, ist nicht per se die Mehrheitsgesellschaft verantwortlich, sondern primär die Menschen selbst, die sich nicht angemessen im Griff haben.

    Verständnis haben und sich selbst als verantwortlich sehen ist nicht dasselbe. Menschen zu verstehen heißt nicht, ihr Verhalten gutzuheißen oder auf Konsequenzen zu verzichten.

    Feststellung nicht Wertung.

    Der Bio-Deutsche ist besser als der Ausländer. Feststellung, nicht Wertung.

    Ob man dieser Gegenüberstellung nun zustimmt oder nicht, ob man das per se moralisch ablehnt oder nicht, oder ob man nach Ursachen für die Unterschiede sucht, das muss jede/r für sich entscheiden.

    Mit welchem Wert zwischen 1 ("Stimme gar nicht zu") und 5 ("Stimme voll und ganz zu") stimmen Sie folgender Aussage zu: "Ich freue mich, mehrere Kinder türkischer (albanischer, rumänischer, syrischer, ...) Herkunft in meiner Klasse zu haben."

    Komische Frage

    Mir ist es relativ egal, aus welchen Ländern die SuS kommen. Warum soll man sich freuen, Kinder aus bestimmten Ländern bzw. von migrierten Eltern in der Klasse zu haben?

    Jeder Mensch hat Vorurteile.

    Vorurteile sind zum Überleben in der Regel nicht mehr notwendig. Glücklicherweise befähigt das Gehirn aber zur Reflexionsfähigkeit.

    Darum gibt es ja auch keine Unterschiede zwischen Schülern mit Migrationshintergrund aus Syrien und Vietnam...

    Richtig, es gibt keine Unterschiede qua Nationalität. Meistens kommen Menschen aus Vietnam aber aus anderen Gründen nach Deutschland, als Menschen aus Syrien und haben andere sozio-ökonomische Voraussetzungen.

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