Beiträge von Saruman

    Ja, wahrscheinlich habt ihr Recht und es wird auf Krankschreibung hinauslaufen, ich habe jetzt auch schon gehört, dass kommenden Sommer in besagter Woche ein Zahnarzt- und/ oder Augenarzttermin sein wird.

    Ich frage mich trotzdem, was das für eine Sure sein soll, in der geschrieben steht, dass jeglicher Spaß verboten ist. Es betrifft jedenfalls Jungen und Mädchen gleichermaßen.

    Von Jungs habe ich noch nicht mitbekommen, dass sie nicht mitfahren dürfen. Bei Mädchen ist es sicher die Furcht der Eltern, ihr Kind könnte auf der Klassenfahrt geschändet werden. Man kennt es.

    Bei den Eltern meiner Zeugin Jehovas war es vermutlich die Angst das Kind könnte im Notfall eine Bluttransfusion erhalten oder mit der Hexerey (aka Harry Potter) in Berührung kommen.

    In meiner ersten eigenen Klasse gab es ein Kind, das auch ganz sicher aus religiösen Gründen nicht mitdurfte. Vorgeschobener Grund war, dass es ohne MP3 Player nicht einschlafen könne und elektronische Geräte ja nicht erlaubt wären. Viele Elterngespräche mit Blabla über pädagogischen und sozialen Nutzen einer Klassenfahrt, Hinweis an Schulleitung mit Blabla wegen des Geldes, dann die Ausnahmeregel für das Kind, der MP3 Player dürfe mitgenommen werden. Am Ende haben die Eltern bezahlt und das Kind war dann "krank". Viel Blabla für nichts also.

    Ich hatte das seitdem nicht nochmal aber heute würde ich nur mit den Schultern zucken. Hinweis an Stufenleitung wegen uneinsichtiger Eltern und Ende.

    Wirklich kurios fände ich die Nachricht erst, wenn das in Deutschland umgesetzt würde. Wir haben dieses Jahr auch neue Handyregeln an der Schule. Leider die sind jetzt halt nur anders inkonsequent.

    Ja, ging mir ähnlich als ich nach dem Ref an die nächste Schule kam. Gefühlt 37 Apps, von denen dann 2 nützlich waren. Dass du an einer neuen Schule viel herumfragen musst, gehört dazu. Jede Schule ist da ein eigener Kosmos, sogar in derselben Stadt und derselben Schulform. Mach es wie im Ref und such dir Kollegen, von denen du etwas lernen kannst (und die hoffentlich keine Miesepeter sind).

    Du arbeitest an einem Gymnasium, d. h. die Kinder wollen dort etwas lernen. Du bist nicht dort, um die Schüler zu unterhalten. Das wissen viele Kinder noch nicht, deswegen musst du es kommunizieren. Es ist schon sehr gut, dass du den Kindern sagst, was du von ihnen erwartest. Eltern solltest du zum Quartal über den Notenstand informieren, wenn es eng wird. Dann wissen alle, dass du die volle Notenskala ausschöpfst, auch in Kunst. Keiner kann dann sagen, er hätte von nichts gewusst. Das Teilnehmerfeld wird sich ausdünnen und der Unterricht wird entspannter.

    Du kannst nur mit den Schülern arbeiten, die du hast. Identifiziere Lerngruppen, bei denen es sich lohnt Zeit zu investieren. Du wirst sicher schon einige im Kopf haben. Arbeite nach dem Pareto-Prinzip, mehr als 40 Stunden sind zu viel. Mich haben die durchgetakteten Refi-Vorführstunden immer unter Druck gesetzt. Ich habe schon Stunden mit Schwellendidaktik gehalten, die deutlich besser waren. Das liegt vor allem an Unterrichtserfahrung. Die kriegst du mit der Zeit.

    Wenn die 7a freitagmittags ihren Rappel hat, dann gibt es eben Schmalspurprogramm. Das ist dann schade, aber davon werden die Englischarbeiten auch nicht einfacher. Was im Unterricht nicht passiert, muss dann eben über Hausaufgaben nachgeholt werden. Deren Nichterledigung musst du dann penibel nachhalten und den Eltern rückmelden.

    Einfach dranbleiben und den Laden nicht so ernst nehmen. Ist nur 'ne Schule und du gehst da hin, um Geld zu verdienen.

    Kann ich mir an der weiterführenden Schule grundsätzlich nicht vorstellen bei rund 200 Schülern pro Schuljahr. Davon würde ich auch dringend abraten, falls du noch neu im Beruf bist.

    An Weihnachten habe ich schon gewichtelt und mich auch überreden lassen mitzumachen. War nett aber mache ich auch nicht mehr.

    Eis essen gehen ist kein Problem, solange es die Klassenkasse hergibt.

    Danke!

    Tatsächlich sind das sogar Viertel, in denen eher überproportional viel auf den Straßen los ist. Kleine Wohnungen, wahrscheinlich vergleichsweise große Familien... es sind aber halt insbesondere abends fast nur Männer unterwegs.

    Fahr doch mal hin, Wolfgang. Vielleicht erweitert das die Perspektive 🙂

    Überhaupt mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein dürfte so manche Perspektive der hiesigen Intelligenzija erweitern.

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