Beiträge von Saruman

    Die Frage ist doch: Warum wertet unsere Regierung den Drohnenangriff nicht als Kriegshandlung und beruft gemäß §4 des NATO-Vertrags Konsultationen aller NATO-Mitglieder ein. Das wäre zumindest eine Warnung an die Welt, dass mit Deutschland nicht zu Spaßen ist, auf das es nie zum §5 des NATO-Vertrags, nämlich dem Bündnisfall, kommt.

    Da kann man dann auch gleich die von Russland veranlassten Morde auf unserem Bundesgebiet mit abhandeln.

    Gilt das auch für den Angriff auf Nordstream 2?

    Diplomatie kommt mir manchmal vor, wie eine Familie, in der über bestimmte Themen einfach nicht gesprochen wird, damit alle weiterwurschteln können.

    Schlimm sowas ...

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    Leipziger Flughafen: Vereitelter Angriff mit einer Angriffsdrohne auf einen deutschen CEO eines Rüstungsunternehmens.

    Auf wen? Ich finde nur was zu vereitelten Anschlagsplänen auf den Chef von Donaustahl.

    Die verbleibende Lebenserwartung eines russischen Soldaten, der an die Ukraine-Front geschickt wird, beträgt aktuell je nach Quelle zwischen 20 und 35 Minuten.

    Ja, nicht Tage, wie im 1. Weltkrieg vor Verdun oder Ypern, nein… Minuten!!!

    Naja, schön wär's. Nur mal kurz nachgedacht: Wenn das stimmen würde, wäre der Krieg schon längst gewonnen. Davon abgesehen, wie will man sowas überprüfen? Erinnert mich an die Schlagzeilen vor ein paar Jahren, als man sagte, die Russen hätten in zwei Wochen keine Munition mehr.

    Hier ist auch ein Bericht dazu:

    https://www.zdfheute.de/politik/auslan…ncheck-100.html

    Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Eltern, die gar nicht erst das Interesse aufbringen, sich um die Schwimmkompetenz ihrer Kinder zu kümmern. Diejenigen, die Schwimmanstalten telefonisch abklappern und sich auf Wartelisten setzen lassen, können ihr Engagement nachweisen - kein Problem. Wenn ein Kind am Ende der Grundschulzeit immer noch Nichtschwimmer (m/w/d) ist und keine medizinische Indikation vorliegt, bezweifle ich, dass Eltern sich ab dem 6. Lebensjahr (Ich kenne Familien, in denen die Kinder sogar schon mit 5 Jahren Schwimmen lernen.) ernsthaft dahintergeklemmt haben.

    Natürlich geht es auch darum, dass es zu wenige Schwimmkurse gibt. Da nützt "Engagement" wenig, wenn der nächste Platz erst in zwei Jahren +x frei ist. Wenn sich Faulenzereltern plötzlich auch noch um den Schwimmkurs kümmerten, sähe es ganz düster aus.

    Sicher

    Ja, schon. Würdest du einen Krieg beginnen, der lange, verlustreich und unrentabel ist?

    Saruman Die Frage ist doch: Muss Putin aufgrund von Drohnenangriffen 24/7 um sein eigenes Überleben in seinem Bunker fürchten oder nicht? Ich denke die Antwort ist "nein". Aber hätte die Ukraine Kernwaffen, er müßte sich sehr wohl um sein eigenes kleines Leben fürchten.

    Sicher nicht im gleichen Ausmaß, aber die USA haben unter Obama mit Spionage und Drohnenschlägen Talibanführer getötet. Übrigens ein weiterer Punkt für Drohnen, da radiert man nur ein Straßencafé o. Ä. aus.

    Die nukleare Abschreckung hat uns in Europa jedenfalls den längsten Frieden in der Geschichtsschreibung gebracht. Der große Vorteil der Kernwaffe ist, dass vor ihr alle gleich sind. Auch die Staatenlenker können sich vor ihr nicht in irgendwelchen Bunkern verstecken und Soldaten vor schicken.

    Im Nachhinein kann man das natürlich behaupten. Dennoch haben die Menschen Jahrzehnte mehr oder minder zittern müssen. Auch weil Atommächte nach Wegen gesucht haben, um die Möglichkeit eines erfolgreichen Erstschlags ausführen zu können, auf den kein Zweitschlag mehr folgt. Zudem haben die Amerikaner kernwaffensichere Bunker wie Cheyenne Mountain, die Russen werden was Ähnliches haben.

    Man könnte entsprechend Kriege darauf beschränken, dass sich die Oberbefehlshaber, die Krieg führen wollen, klassisch duellieren. "Revolver oder Säbel?" wäre dann nur noch die Frage.

    Ja, witziges Szenario würde vielleicht auch zu virileren Staatsoberhäuptern führen. International sicher nicht konsensfähig, aber ein ziviles Duellrecht würde ich sogar befürworten.

    Also ich mag die Vorteile nicht nochmal aufzählen. Wenn Kernwaffen so ultrakrass sind, warum ergibt sich die Ukraine dann nicht einfach? Woah... ich hab's! Warum bekommt nicht einfach jedes Land Kernwaffen zugewiesen, dann gibt es keine Kriege mehr?

    Alles schon dagewesen. 1983 standen sich auf deutschem Boden Pershing 2 und SS-20 gegenüber und haben beide auf Deutschland gezielt - die einen auf West-, die andern auf Ostdeutschland. Kommandogewalt am Daumen hatten zwar die Amerikaner und Russen. Ob das heute Franzosen wären, ergäbe nur den Unterschied, dass Frankreich den Fallout eher als die Amis selbst abbekäme - und daher nicht so schnell abdrücken.
    De jure war das keine deutsche Atombewaffnung, de facto durchaus. Helmut Schmidt hatte am Nato-Doppelbeschluss entscheidend mitgewirkt. Keine 10 Kilometer von meinem Wohnort entfernt lagerten Sprengköpfe - auf der Alb in Mutlangen standen Abschussrampen für 36 Pershing-II-Raketen.

    Ach so, heißt der denn jetzt Helmut Schmidt oder Helmut Kohl?

    Ändert nichts daran, dass Kernwaffen vermutlich dazu geführt hätten, dass die Ukrainer diesen Krieg niemals hätten führen müssen. Was sehr viel besser wäre als alle Vorteile der Drohnen zusammengenommen.

    Wir drehen uns im Kreis. Eine Drohnenarmee wirkt ebenso abschreckend, weil sie eben sehr viel wirtschaftlicher ist als eine herkömmliche Landarmee. Das ist die Lehre aus der Ukraine für die Zukunft.

    Dass in Deutschland sowieso noch 20 amerikanische Basen stehen schreckt auch ab. Das ist die militärische Bedeutung Deutschlands, es ist ein Außenposten der Amis.

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